DE170752C - - Google Patents
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- DE170752C DE170752C DENDAT170752D DE170752DA DE170752C DE 170752 C DE170752 C DE 170752C DE NDAT170752 D DENDAT170752 D DE NDAT170752D DE 170752D A DE170752D A DE 170752DA DE 170752 C DE170752 C DE 170752C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q3/00—Igniters using electrically-produced sparks
- F23Q3/01—Hand-held lighters, e.g. for cigarettes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Zigarrenanzünder, bei dem das Anzünden
durch einen kleinen Lichtbogen erfolgt, der zwischen zwei Kohlenstiften, wie bei den bekannten
Bogenlampen, hergestellt wird. Das Wesentlichste an demselben besteht in einer besonders zweckmäßigen .Vorrichtung zum
Schließen und Unterbrechen des Kontaktes.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der inneren
ίο Einrichtung.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie i-i der
Fig· ΐ·
Fig. 3 und 4 zeigen verschiedene Stellungen des Kontaktschließers.
Die beiden Kohlenstifte α sitzen an Haltern b, bl, die isoliert mit Armen c verbunden
sind. Die Arme sind, um feste Zapfen d drehbar, durch eine Verzahnung/zu gemeinschaftlicher
Drehung miteinander verbunden und werden durch eine Feder e, die an den über
den Drehpunkt verlängerten Enden der Arme c angreift, auseinander gehalten. Die Zapfen d
sitzen an einem das Gestell des Zigarrenanzünders bildenden, mit Befestigungsansätzen ν
versehenen kleinen, flachen Hufeisenmagneten g mit den Polen h und der Spule i, deren
Wicklung durch Draht k1 mit dem Kohlenhalter b1 verbunden ist. Die Zuleitung zum
Halter b, sowie die zweite Leitung k des Magneten g führen zur Stromquelle S. Die
Kohlen und der Magnet sind hintereinander geschaltet, so daß bei richtiger Wahl des
Drahtquerschnittes und der Drahtlänge die Magnetwicklung gleichzeitig als Vorschaltwiderstand
für die Bogenlampe dient. Bei niedriger Spannung kann man die Wicklung in Nebenschluß legen. Der plattenförmige
Anker / dieses Hufeisenmagneten ist um den· einen Zapfen d drehbar und hinter dem einen
Arm c angeordnet. Er trägt den winkelhebeiförmigen Kontaktschließer m, der mit
einem Vorsprung η gegen den einen Arm c wirkt und sich um einen am Anker / befestigten
Zapfen 0 drehen kann. Der Kontaktschließer umfaßt diesen Zapfen 0 mittels
eines Schlitzes, welcher eine: Verschiebung des Hebels m gegen den Arm c hin und von
diesem wtg gestattet. Eine Feder ρ strebt
den Kontaktschließer in der in Fig. 1 gezeichneten Lage zu erhalten, in welcher der
Vorsprung η gegen einen im Anker / befestigten
Stift q anliegt und der Kontaktschließer den Stift 0 mit dem äußeren Ende
des Schlitzes umfaßt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende.
Fig. ι zeigt die Ruhestellung, bei welcher der Strom unterbrochen ist. Übt man auf den
Hebel m einen Druck in der Richtung des Pfeiles χ aus, so schwingt der Anker Z um
seinen Drehpunkt und dieser Bewegung folgen alle daran sitzenden Teile, sowie die
Kohlenträger b, b1, bis die Kohlenstifte α sich
berühren. In diesem Augenblick wird der elektrische Strom geschlossen, so daß der Anker
I von dem Elektromagneten angezogen wird und in dieser Stellung haften bleibt.
Je mehr die Kohlen α abgebrannt und kürzer
geworden sind, desto weiter dreht sich der
Anker und die daran, sitzenden Teile, ■ ehe die Kohlenspitzen zur Berührung kommen.
Der um den Punkt ο schwingende Kontakt-Schließer hat dabei die in Fig. 3 dargestellte
Stellung angenommen, bei welcher die Fläche r am Stift q anliegt. Bei weiterem
Druck auf Hebel m schwingt der Vorsprung η über seine Totlage gegenüber dem Arm c
hinaus, wobei der Kontaktschließer um den Stift q sich dreht, bis der Kontaktschließer
den Stift 0 mit dem inneren Ende des Schlitzes umfaßt, (vergl. Fig. 4). Diese Bewegung
läßt die Kohlenträger b,bl etwas auseinander gehen, so daß sich zwischen den
Kohlenspitzen α der Lichtbogen bildet, der zum Anzünden der Zigarre benutzt wird.
Beim Loslassen des Hebels m schwingt derselbe unter der Wirkung der Feder ρ in die
Stellung Fig. 1 zurück und unterbricht den Stromschluß. Hierdurch verliert der Elektromagnet
g seine Kraft und läßt die Teile in die Normalstellung zurückgehen.
Claims (2)
1. Elektrischer Zigarrenanzünder mit Lichtbogenzündung, dadurch gekennzeichnet,
daß ein die Kohlenstifte fa, a) zusammendrückender Kontaktschließer fm)
auf dem Anker eines Elektromagneten fg) angebracht ist, dessen Stromkreis bei Berührung
der Kohlenstifte geschlossen wird und der den Anker in dieser Stellung
festhält, worauf durch weitere Bewegung des Kontaktschließers in derselben Richtung die Kohlenspitzen so weit auseinander
geführt werden, daß der Lichtbogen entsteht, während beim Loslassen des Kontaktschließers der Strom unterbrochen
wird.
2. Elektrischer Zigarrenanzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wicklung des Elektromagneten fg) als Vorschaltwiderstand für die Bogenlampen
dient, indem Magnet und Kohlenstifte hintereinander geschaltet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170752C true DE170752C (de) |
Family
ID=435774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170752D Active DE170752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170752C (de) |
-
0
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