DE43003C - Vorrichtung, um mittelst elektrischer Lampen Signale zu geben - Google Patents

Vorrichtung, um mittelst elektrischer Lampen Signale zu geben

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DE43003C
DE43003C DENDAT43003D DE43003DA DE43003C DE 43003 C DE43003 C DE 43003C DE NDAT43003 D DENDAT43003 D DE NDAT43003D DE 43003D A DE43003D A DE 43003DA DE 43003 C DE43003 C DE 43003C
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Germany
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A. siemens in London
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

Landscapes

  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

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KAISERLICHES
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PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Signalapparat, vermittelst dessen, je nach Bedürfnifs, von einem Operationstische A aus (s. Fig. ι beiliegender Zeichnung) eine Klappe 82, Fig. 2 und 3, vor die Lampe des Scheinwerfers gelegt werden kann, um deren Lichtbogen auf Momente oder auf längere Zeit nach aufsen hin zu verdunkeln.
Dieser Signalapparat besteht aus einem Elektromagneten 75, F1Ig. 2 und 3, welcher vermittelst eines von ihm angezogenen Eisenstabes 76 oder dergleichen einem Zahnradsegment 79 Drehbewegung einheilt, die sich durch ein mit dem Segment in Eingriff stehendes Zahnrad 80 auf eine Welle 81 überträgt, auf welcher die genannte Klappe 82 befestigt ist.
Diese Welle ist zweckmäfsigerweise oberhalb der horizontalen Drehzapfen des Scheinwerfergehäuses horizontal angeordnet und ragt mit dem einen Ende, welches das Zahnrad 80 trägt, in ein an das Schcinwerfergehä'use angebautes Gehäuse H hinein, in welchem der erwähnte Bewegungsmechanismus des Signalapparates mit dem Elektromagneten untergebracht ist.
Dieser letztere wird zweckmäfsigerweise ersetzt durch ein conccntrisch zur Drehachse des Zahnradsegmentes gebogenes Solenoid 75 in Verbindung mit einem in seine Höhlung hineinpassenden, ebenso gekrümmten Eisenstabe 76, welcher mittelst eines Hebels jj an einer das Zahnradsegment 79 tragenden Welle 77a befestigt ist und durch eine Spiralfeder 83 oder eine andere elastische Vorrichtung aufserhalb des Solenoids gehalten wird.
Leitet man durch letzteres einen elektrischen Strom, so zieht es den Eisenstab mehr in sich hinein und bewirkt dadurch die eben erläuterte Drehbewegung des Signalapparatmechanismus.
Die Welle 77 a wird geeigneterweise theilweise als Hohlwelle construirt, welche einen am Gehäuse H befestigten Zapfen 78 umfafst und aufserhalb dieses Gehäuses einen Handhebel 84 trägt, mittelst dessen man zum Zwecke des Signalisirens die Klappe 82 auch von Hand in Drehbewegung versetzen kann.
Damit der Handhebel 84 beim Signalisiren mittelst elektrischen Stromes nicht hin- und hergeschleudert werde, kann man ihn auf der Welle 77a mittelst eines Splintes befestigen, den man bei Nichtbenutzung des Hebels entfernt oder an anderer Stelle durch denselben steckt (s. Fig. 2).
Anstatt eines Zahnradsegmentes 79 in Verbindung mit einem auf der Welle 8 1 sitzenden Zahnrade 80 kann man auch die beiden Wellen 77 a und 81 durch einen Hebelmechanismus oder dergleichen verbinden.
Um den beschriebenen Signalapparat vom Operationstische A aus in Thätigkeit setzen zu können, wird von der zum elektrischen Betriebe des Scheinwerfers dienenden positiven
Leitung ein Zwei'
abgeleitet
nach einem bes. I7ig. ι und 4),
sonderen Stromschlicfser 6
und in der Kappe 33, auf welcher das Scheinwerfergehäuse montiri ist, ein dritter Contact-
ring 19 concentrisch zu den beiden anderen zum Betriebe des Scheinwerfers bestimmten Ringen 9 und 7 angeordnet, an welchem einerseits eine Contactfeder 191 anliegt, die das Ende einer Zuleitung vom Stromschliefser 6 her bildet, und welcher andererseits durch einen besonderen Draht oder dergleichen mit dem Solenoid 75 in Verbindung gebracht wird. Das andere Ende des Solenoiddrahtes kann dann mit der von der Lampe abgehenden, zum negativen Pol des Elektricitüts-Erzeugers zurückführenden Leitung verbunden werden, welche den Strom durch den Ring 9 und dje Contactfeder 91 nach dem Stromsammler 10 führt, der auch alle übrigen Theilströme in sich vereinigt und durch eine Hauptsammelleitung mit dem Elektricitats-Erzeuger A' verbunden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ' Bei elektrischen Scheinwerfern die Anwendung eines Signalapparates, welcher durch Oetlhen und Schliefsen eines elektrischen Stromes in Tha'tigkeit gesetzt wird, im wesentlichen bestehend aus einem Elektromagneten oder Solenoid 75, durch welches bei Schliefsung des Stromes ein durch Federkraft oder dergleichen zurückgehaltener Anker ηη angezogen wird, der mit einer Welle 77 a derart in Verbindung steht, dafs er sie bei seiner Bewegung dreht, wa'hrend diese Welle ihre Bewegung durch Zahnradgetriebe oder anderen geeigneten Mechanismus auf eine zweite Welle 81 übertrügt und dadurch eine auf dieser befestigte Klappe 82 vor den Lichtbogen der Lampe legt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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