DE170441C - - Google Patents

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DE170441C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in PARIS.
20. März 1883
Die vorliegende Vorrichtung dient zum Karburieren von Luft mittels Kohlenwasserstoff und bezweckt eine möglichst vollkommene und gleichmäßige Karburierung. Bei der Vorrichtung wird, wie an sich bekannt ist, durch den Motor selbst Luft und Flüssigkeit angesaugt und dem Gemisch nachher nochmals Luft zugeführt. Im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen dieser Art münden bei der neuen Vorrichtung die Düsen in der Saugrichtung in den rohrförmigen- Saug- und Mischraum, während die Öffnungen zur Einführung der Hilfsluft die Düsen ringförmig umgeben und senkrecht zur Saugrichtung in dem Saugraum angeordnet sind. Hierdurch wird eine innigere Mischung von Luft und Kohlenwasserstoffdämpfen erreicht.
Auf der Zeichnung ist eine Karburiervorrichtung gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 im senkrechten Schnitt, in Fig. 2 im wagerechten Schnitt nach der Linie A-A dargestellt. Fig. 3 zeigt eine Düse in größerem Maßstabe im senkrechten Schnitt.
Zur Aufnahme des Kohlenwasserstoffs dient ein Behälter A mit Deckel B, in dem Düsen C angeordnet sind. In den Düsen sind mit einigem Zwischenraum unter Bildung eines ringförmigen Spaltes Rohre C angeordnet, die die Flüssigkeit zu den Düsen führen. In den Raum A mündet ein Rohr C" zur Zuführung der Außenluft. Dieses Rohr kann mit einer den Zufluß regelnden Vorrichtung versehen sein. Der Flüssigkeitsstand kann durch ein Schwimmerventil geregelt werden. Der Motor steht mit dem Raum F in Verbindung, in den die Düsen C münden. In dem den Raum F umgebenden Mantel sind Luftzuführungsöffnungen D für die Hilfsluft vorgesehen. Durch einen Schieber E kann die Größe dieser Öffnung verändert und damit die Menge der Hilfsluft geregelt werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn die Kammer F mit dem Motor in Verbindung gesetzt und die Karburierflüssigkeit in den Behälter A gebracht ist, wird nach Ingangsetzen des Motors ein Druckunterschied zwischen dem Raum F und der Außenluft hergestellt; sogleich wird die Luft, indem sie mit großer Geschwindigkeit durch die Düsen C strömt, die Flüssigkeit an die Mündungen der Zuströmungsröhren C saugen und nach dem Motor hin reißen, wobei diese

Claims (1)

  1. Vollständig zerstäubt wird. Die durch das angegebene Mittel erhaltene Zerstäubung geht so weit, daß die Flüssigkeit gasförmig wird. Wenn die Mischung nicht den richtigen Karburationsgrad hat, beispielsweise zu schwach ist, genügt es, die Öffnung D mittels der Drosselung E in dem notwendigen Maße zu verkleinern, während im entgegengesetzten Falle die Öffnung D vergrößert werden muß,
    ίο wenn die Mischung übersättigt ist. Im ersten Falle ruft man durch die Abdrosselung der Ergänzungsluft eine Vergrößerung des Vakuums hervor, während der durch die Düsen gehende Luftstrom durch Vergrößerung seiner Geschwindigkeit eine größere Menge der karburierenden Flüssigkeit mit fortreißen wird. Das Gegenteil wird eintreten, wenn man die Öffnung D mehr öffnet. Auf diese Weise wird das richtige Karburierungsverhältnis sehr einfach erreicht.
    Pate nt-A ν sp RU c n:
    Vorrichtung zum Karburieren von Luft mittels Kohlenwasserstoff, bei welcher der Motor selbst Luft und Flüssigkeit ansaugt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Luft und die Flüssigkeit in den Mischraum (F) einführenden Düsen (C) in der Saugrichtung in diesen Raum münden und die im Mantel des Raumes (F) senkrecht zur Saugrichtung angeordneten Öffnungen (D) für die Zuführung der Hilfsluft die Düsen in einem Ringe umgeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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