DE124017C - - Google Patents

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DE124017C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/14Carburettors with fuel-supply parts opened and closed in synchronism with engine stroke ; Valve carburettors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 124017 KLASSE 46 c.
M. H. RUMPF in PARIS. Brennstoffzuführungsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1900 ab.
Die bekannten Vorrichtungen zur Beförderung des Explosionsgemisches, welche durch die Saugwirkung des Kolbens das Petroleum in einer für jede Ladung bestimmten Menge liefern und gleichzeitig mit der Verbrennungsluft einführen, besitzen den Nachtheil, dafs bei stillstehender Maschine oder bei zeitweiser Unterbrechung des Ansaugens der Mischung behufs Regelung das Petroleum in den Vergaser sickern kann und infolge dessen bei dem neuen Ansaugen des Kolbens das Gemisch zu reich ist und sich nicht entzündet. Ferner wird hierbei infolge des Durchsickerns des Brennstoffes in den Vergaser Brennstoff vergeudet.
Der Gegenstand der Erfindung hat den^ Zweck, diese Uebelstände zu beseitigen und besteht im Wesentlichen aus einer Vorrichtung, in welcher die durch den Kolben ausgeübte Saugwirkung die für die Ladung abgemessene Menge Petroleum von unten nach oben hebt, so dafs alsdann das Petroleum mit der Luft in den Cylinder strömen kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung in den Fig. 1 und 2 dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Verticalschnitt und
Fig. 2 und 3 geänderte Ausführungsformen der Vorrichtung.
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt durch die Vertheilerlaterne nach Fig. 1,.
Der Vergaser 1 ist durch ein Ventil 2 in zwei getrennte Theile zerlegt. Die obere Oeffnung 3 derselben steht mit dem Cylinder und die untere Oeffnung 4 mit der Aufsenluft in Verbindung. Das Ventil 2 ist mit einer Stange 5 (Fig. 1) versehen, welche in einen verbreiterten Theil 6 endigt, der einen kleinen Kolben bildet. Letzterer gleitet in einer Führung (Fig. ι und 3) in Form einer Laterne 7, die aus einem cylindrischen, mit Durchbrechungen versehenen Gehäuse (Fig. 1) besteht und in der Mitte eines kleinen Behälters 8 im unteren Theile des Vergasers angebracht ist. Dieser Behälter 8 bildet gleichzeitig den Ventilsitz 9 für das Ventil 2, welches mit einem cylindrischen Fortsatz in die Laterne 7 hineinreicht, so dafs die am Fortsatz angebrachte Vorrichtung 10 zur Aufnahme der für jede Ladung bestimmten Brennstoffmenge dient. Diese Vorrichtung 10 kann durch eine Ringnuth oder durch eine Aushöhlung oder auf irgend eine andere passende Art gebildet werden.
Das Ventil 2 wird mittelst einer Feder 11, welche die Führungsstange 12 des Ventils in einem geeigneten Gehäuse 13 des Deckels 14 umgiebt, auf seinen Sitz gedrückt. Der die Laterne 7 enthaltende kleine Behälter 8 steht durch ein Rohr 15 in Verbindung mit dem Behälter 16, derart, dafs das Petroleum in der Laterne 7 in einer passenden Höhe steht. Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn sich beim Ansaugen des Kolbens in dem Cylinder und dem oberen Theil des Vergasers 1 ein Unterdruck bildet, so dringt Luft durch den Stutzen 4 ein und hebt das Ventil 2 nebst der damit verbundenen Stange 5. Hierbei wird die Stange 5, die in der Rille 10 die abgemessene Menge Petroleum enthält, so hoch gehoben, dafs das Petroleum von der angesaugten Luft erfafst und weggeführt wird.
Hierbei mischt sich die Luft innig mit dem Petroleum, insbesondere bei ihrem Durchgange durch geeignete Metallsiebe (Fig. 2), welche zwischen dem Vergaser und dem Cylinder angebracht sind.
Infolge der Anordnung, dafs durch die Saugwirkung des Kolbens eine genau abgemessene Menge Brennstoff für jede Ladung von unten nach oben in den Bereich des Luftstromes gefördert wird, und nicht von oben nach unten zufliefst, wird auch bei ungenügender Abdichtung der beweglichen Organe ein Durchsickern von Petroleum in den Vergaser nicht stattfinden.
Soll diese Zuführungsvorrichtung für verschieden grofse Maschinen verwendet werden, so mufs die Rille 10 entsprechend der erforderlichen Ladung vergröfsert oder verkleinert werden. Fig. 2 zeigt eine derartige Anordnung, welche in einer Stange 5 mit Kolben 6 besteht, welch erstere in einer Ausbohrung der Ventilführungsstange 12 gleiten kann. Oberhalb der Stange 12 ist die Stange 5" in einer Hülse 21 befestigt und mittelst dieser mit der Stange 12 verschraubt. Durch Rechtsoder Linksschrauben der Hülse 21 wird die Stange 5 mit dem Kolben 6 gesenkt oder gehoben und dadurch die Rille ro vergröfsert oder verkleinert.
. In Fig. 3 besteht die Führung 7 für die mit der Rille 10 versehene Stange aus einer Hülse mit einer Oeffnung in directer Verbindung mit dem Zuflufsrohr 15. Ist nun das Ventil 2 geschlossen, so liegt die Rille 10 vor der Zuflufsöffnung, wobei sich die Rille mit Petroleum füllt. Wenn das Ventil 2 gehoben wird, so schliefst der Kolben 6 die Oeffnung ab und die Rille 10 wird in den Bereich des Luftstromes gehoben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brennstoffzuführungsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen , dadurch gekennzeichnet, dafs infolge der durch den Motorkolben ausgeübten Saugwirkung ein Ventil (2) nebst einem abgemessenen Brennstoffquantum von unten nach oben gehoben und letzteres dadurch — im Bereiche des ansaugenden Luftstromes — der Maschine zugeführt wird, zum' Zwecke, auch bei ungenügender Abdichtung der beweglichen Theile nur das abgemessene Quantum von Brennstoff in den Vergaser gelangen zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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