DE260677C - - Google Patents
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- DE260677C DE260677C DENDAT260677D DE260677DA DE260677C DE 260677 C DE260677 C DE 260677C DE NDAT260677 D DENDAT260677 D DE NDAT260677D DE 260677D A DE260677D A DE 260677DA DE 260677 C DE260677 C DE 260677C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M67/00—Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
- F02M67/10—Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type
- F02M67/12—Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type having valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fuel-Injection Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 260677 -KLASSE 46 c. GRUPPE
RUDOLF KIRSTEN in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1911 ab.
Bekannt sind Vorrichtungen zur Einführung von flüssigen Brennstoffen in Verbrennungskraftmaschinen, wobei die ganze Brennstoff ladung
oberhalb eines Zerstäubers eingeführt wird, den bei der Ventileröffnung die ganze
Brennstoffmenge passieren muß, um in den Zylinder zu gelangen.
Ferner sind Vorrichtungen bekannt, wobei ein Teil der Brennstoffladung unterhalb des
ίο Zerstäubers und ein anderer hauptsächlicher
Teil der Brennstoffladung oberhalb des Zerstäubers eingeführt wird. Hierbei führen zwei
getrennte Leitungen den Brennstoff zu diesen Lagerstellen. Damit bei dieser Anordnung
während des Einspritzvorganges keine hochgespannte Einblaseluft, wegen des über und
unter dem Zerstäuber bestehenden Druckunterschiedes, in die unterhalb des Zerstäubers einmündende
Leitung übertritt, so muß zwischen den beiden Leitungen ein Rückschlagventil eingebaut sein, oder es müssen diese beiden
Leitungen vollständig voneinander getrennt angeordnet werden, wozu gleichzeitig auch
. zwei getrennte Brennstoffpumpen anzubringen
Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird nun die Anordnung von einem
Rückschlagventil oder die Aufstellung von zwei getrennten Brennstoffpumpen nicht mehr
notwendig, außerdem machen sich durch diese Erfindung noch andere wesentliche Vorteile
gegenüber den bekannten Anordnungen geltend. Das wesentliche Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß aller Brenn
stoff vorerst in den Raum oberhalb des Zerstäubers eingeführt wird und von dort aus
wieder ein gewisser als Zündbrennstoff wirkender kleiner Teil in eine weitere, mit dem
unterhalb des Zerstäubers liegenden Raum in. Verbindung stehende Leitung überströmt. Die
Anordnung ist so gewählt, daß diese Überströmleitung in die Ventilspindel selbst verlegt
ist, so daß sich durch die Bewegung der Spindel selbst auch eine Zu- oder Abschaltung
dieser Leitung von dem Raum oberhalb des Zerstäubers ergibt.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
beispielsweise veranschaulicht.
α ist das Brennstoffeinlaßventil, welches
mittels des Konus b gegen das Zylinderinnere hin abdichtet, c ist der Zerstäuber, der im
gezeichneten Beispiel als Plattenzerstäuber ausgebildet ist, aber auch von jeder beliebig
anderen Form sein kann.
Die Brennstoffzuführung erfolgt nur durch eine Leitung d, welche in dem gezeichneten
Beispiel in den oberhalb des Zerstäubers gelegenen Raum e mündet. In diesen Raum e
mündet noch eine nicht gezeichnete Leitung, durch welche ihm hochgespannte Einblasedruckluft
zugeführt wird.
In Fig. ι ist zwecks Uberströmung eines
Teils des Brennstoffes von dem oberhalb des Zerstäubers liegenden Raum e in den dem
Ventilkonus zunächst liegenden Raum f in der Ventilspindel ein Kanal g angebracht. Die
die Ventilspindel umschließende, feststehende
Hülse h hat eine Öffnung i, durch welche dem Kanal g ein Teil der Brennstoffladung zufließt.
Der Kanal g wird so dimensioniert, daß in der zur Verfügung stehenden Zeit die zur Einleitung
der Zündung notwendige Brennstoffmenge hinunterfließt.
Dieser Kanal g ist so in der Ventilspindel k angebracht, daß bei geöffnetem Ventil, infolge
der Verschiebung der Lage der Eintrittsöffnung I gegenüber der in der Hülse h angebrachten
Öffnung i, der Kanal g von dem über dem Zerstäuber c liegenden Raum e vollkommen
abgeschlossen wird. Dadurch wird erreicht, daß der ganze über dem Zerstäuber c
befindliche Brennstoff durch den Zerstäuber zu der Ventilöffnung gelangen muß und nicht
dem Weg kleinsten Widerstandes folgend durch die Bohrung g unter Umgehung des Zerstäubers
c abfließen kann.
Die Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei welcher der in der Ventilspindel k angebrachte,
den Zündstoff überleitende Kanal g in einen Raum m mündet, durch welchen der Ventilkonus
in zwei Teile η und 0 getrennt wird.
Dadurch werden diese beiden Brennstoffteile für sich abgeschlossen und kann die Menge
des Zündbrennstoffes dem Inhalte des ihm zur Verfügung stehenden Raumes entsprechend
genau abgeteilt werden. Zu diesem Zwecke wird insbesondere dem zwischen den beiden
Ventilkonussen η und 0 befindlichen Raum eine bestimmte Größe und Gestalt gegeben
werden.
Claims (1)
- Patent-ANSPRUcη :Vorrichtung zur Einführung des Brennstoffs in Verbrennungskraftmaschinen mit Hilfe von hochgespannter Druckluft, wobei die ganze Brennstoffladung oberhalb des Zerstäubers zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein kleiner Teil der Brennstoffladung durch einen besonderen Kanal, welcher in der Ventilspindel angebracht ist, von dem über dem Zerstäuber liegenden Räume in einen Raum nahe dem gegen das Zylinderinnere hin liegenden Austrittsende des Brennstoffventils fließt, wobei dieser Kanal derart ausgebildet ist, daß er durch die Bewegung der Ventilspindel zu dem über dem Zerstäuber liegenden Räume zu- oder davon abgeschaltet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260677C true DE260677C (de) |
Family
ID=518305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260677D Active DE260677C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260677C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3012418A1 (de) * | 1980-03-29 | 1981-10-08 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Kraftstoffeinspritzventil fuer brennkraftmaschinen |
-
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- DE DENDAT260677D patent/DE260677C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3012418A1 (de) * | 1980-03-29 | 1981-10-08 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Kraftstoffeinspritzventil fuer brennkraftmaschinen |
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