DE170609C - - Google Patents

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DE170609C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/14Carburettors with fuel-supply parts opened and closed in synchronism with engine stroke ; Valve carburettors
    • F02M17/147Valve carburettor with simultaneous air and fuel control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/34Other carburettors combined or associated with other apparatus, e.g. air filters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/03Fuel atomising nozzles; Arrangement of emulsifying air conduits
    • F02M19/035Mushroom-shaped atomising nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

'wiqetiiqi bet Sawvwxvivwa
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 170609 KLASSE 46 c.
JOSEF POLKE in WIEN.
5. November 1902 anerkannt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Zerstäubungskarburator für schwer vergasbare Kohlenwasserstoffe, bei welchem die Öffnung des Lufteinlasses früher als jene des Brennstoffes durch ein mit einer Haube ausgestattetes Ventil mit vertieftem Sitze erfolgt, und bezweckt durch Anordnung eines Bechers, welcher mit dem Ventilgehäuse durch stehbolzenartige Röhrchen verbunden ist und als Sitz für die Haube des Brennstoffventils dient, deren Außenrand nach dem Muster bekannter Anordnungen den Becherinnenrand berührt, dem von der angesaugten Luft mitgerissenen Brennstoff bezw. dem Brennstoffluftgemisch vielfach Widerstände und große Oberflächen behufs vollständiger Zerstäubung darzubieten sowie einen stets dichten Abschluß des Brennstoffeinlasses trotz etwaiger Abnutzung des Brennstoffventiles zu erzielen.
Die Zeichnung veranschaulicht den neuen Karburator im Schnitt nach der Mittelebene. Der Karburator besteht aus dem bekannten Gehäuse α und dem Brennstoffverteilungskegel d, dessen Schaft durchbohrt ist. Die Bohrung / dient als Brennstoffzuführung, mündet einerseits in eine Absperrvorrichtung g und geht andererseits in den vertieften Sitz h für das Nadelventil Z über. Dieses Nadelventil Z bildet mit einer Haube m ein einheitliches Stück, und sein Unterende liegt infolge des eigenen Gewichtes- im vertieften Sitz h. Der Deckel des Gehäuses α dient als die eine Führung des Nadelventiles, während seine andere Führung durch den auf den Kegel d gestützten Oberteil gebildet wird. Das gesteuerte Ventil q dient als Abschluß des Zylinderraumes gegen den Vergaser und steht unter dem Einfluß des Reglers.
Gemäß der Erfindung ist nun im Gehäuse a ein Becher b angeordnet, welcher mit ersterem durch stehbolzenartige Röhrchen c, die entweder in beide Teile a - und c eingedichtet oder mit denselben in einem Stück hergestellt sind, verbunden ist. Dieser Becher b umgibt den Brennstoffverteilungskegel f, und sein oberer Innenrand wird nach dem Muster bekannter Anordnungen genau vom Außenrand der Haube m des Nadelventiles berührt. Diese Berührungsstelle zwischen Haube m und Becher b und der vertiefte Sitz h des Ventiles Z bilden den dichtenden Abschluß des Brennstoffeinlasses ohne Zuhilfenahme irgendwelcher dichtenden Flächen. Durch diese Einrichtung wird erzielt, daß das Nadelventil stets dicht gehalten wird, d. h. daß auch bei Abnutzung des Nadelventiles Z noch immer die nötige Dichtheit infolge Eigengewichtswirkung der Haube m vorhanden ist, somit
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der bei Doppelsitzventilen meist vorhandene Nachteil, daß infolge ungleichmäßiger Abnutzung der Sitze der eine oder andere schlecht dichtet, nicht auftreten kann.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Beim Kolbenvorgang und gehobenem Ventil q öffnet der äußere Luftdruck sowohl Haube m als auch Nadelventil 1. Der beim Freiwerden des Sitzes unter Druck als
ίο Schleier durch den freien Spalt r in der Richtung der Mantelfläche des Kegels d austretende Brennstoff wird nun von dem zwischen Kegel und Becherrand eintretenden Luftstrom erfaßt und mitgerissen. Dabei werden die Flüssigkeitsteilchen teils gegen den Rand der Haube m, teils gegen die Gefäßwandungen sowie auch gegen die Außenwände der ringsherum angeordneten Röhrchen c, c, welche vielfache Widerstände bilden und eine große Fläche darbieten, geschleudert, wobei eine vollkommene Zerstäubung, daher' auch vollkommene Vergasung und Vermischung des Brennstoffes mit Luft erzielt wird. Auf diese Weise bildet sich das explosive Gemenge. Bei jeder vom Regler der Maschine zugelassenen Ansaugung wird stets genau so viel Brennstoff abgelassen, als für eine Explosion notwendig ist. Diese Menge wird für jede Ansaugung für sich vergast und durch die beschriebene Einrichtung vollkommen aufgezehrt, daher ein durch Verdunstung nach außenhin gefahrdrohender, freiliegender Brennstoffvorrat nicht vorhanden ist. .
Die Röhrchen c, c haben außer der Flächenvergrößerung noch die Aufgabe, das Geräusch des Ansaugens zu vernichten und machen auch tatsächlich die Anwendung eines Luftsaugetopfes überflüssig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zerstäubungskarburator für schwer vergasbare Kohlenwasserstoffe, bei welchem die Eröffnung des Lufteinlasses früher als jene des Brennstoffzulaufes durch ein mit einer Haube ausgestattetes Ventil mit vertieftem Sitze erfolgt, gekennzeichnet durch einen Becher (b), welcher mit dem Ventilgehäuse (a) durch stehbolzenartige Röhrchen (c) verbunden ist und als Sitz für- die Haube (m) des Brennstoffventiles (I) dient, deren Außenrand nach dem Muster bekannter Anordnungen genau den Becherinnenrand berührt, zum Zwecke, einerseits durch die Röhrchen (c) dem von der angesaugten Luft mitgerissenen Brennstoff bezw. dem Brennstoffluftgemisch vielfach Widerstände und große Oberflächen behufs vollständiger Zerstäubung darzubieten, andererseits einen stets dichten Abschluß des Brennstoffeinlasses trotz etwaiger Abnutzung des Brennstoffventiles zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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