DE178340C - - Google Patents

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DE178340C
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valve
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sleeve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M23/00Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKl 178340 -KLASSE 46 c. GRUPPE
in PARIS.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Vergaser für Explosionskraftmaschinen, bei welchem die konzentrisch zur Einspritzvorrichtung liegende Mischkammer mit einer regelbaren Leitung zum Zuführen von Nebenluft in Verbindung steht, wodurch das zuerst erzeugte Gemisch nach· Belieben verändert werden kann.
Das Neue besteht darin, daß die Neberiluftzuleitung durch ein Ventil geregelt wird, das mit der Luftzufuhrdüse der konzentrisch zur Einspritzvorrichtung angeordneten Mischkammer in Verbindung steht, wobei der durch das Ansaugen sich vergrößernde Durchlaßquerschnitt der Ventilöffnung und damit der Hub des Ventils von seinem Sitz bis zur vollen Öffnung, bei welch letzterer Stellung das Ventil sich selbsttätig regelt, durch ein Stellorgan geregelt werden kann.
2o/ Fig. ι ist ein Vertikalschnitt eines solchen Vergasers, bei dem sich die Regelungsvorrichtung in der Stellung befindet, die dem völligen Abschluß des Ventils entspricht. Die Fig. 2, 3 und 4 sind Aufrisse des Ventils mit seiner Regelungsvorrichtung in den vier Hauptstellungen, und zwar völlig geschlossen und geschlossen gehalten (Fig. 2), „Selbsttätig und geregelt (Fig. 3), vollständig selbsttätig (Fig. 4 ausgezogene Linie), vollständig geöffnet (Fig. 4 punktiert).
* Mit einer doppelkonischen Düse α von bekannter Einrichtung, in deren Innerem die Brennstoffmischung stattfindet, ist ein mit Rücksicht auf diese Düse ringförmig ange35
ordnetes Ventil b verbunden, das mit leichter Reibung in dem Zylinderkörper / des Vergasers gleiten kann. Hierbei ist die doppelkonische Düse α an dem weiten unteren Teil durch eine Muffe m verlängert, die sich um den runden Teil η eines Zerstäubersrohres j legt. Der große untere Teil ist mit einer Reihe von Löchern i versehen, durch die ein freier Zutritt in das Innere der Düse ermöglicht wird, und zwar für die Luft, die in den Vergaser durch die unteren Öffnungen 0 dringt, die ein ihnen entsprechender Deckel regelt. Die Anliegefläche des Nebenluftventils b wird durch die Kante gebildet, die der zylindrische zurückspringende Teil d bildet, und zwar in der Mitte seiner Höhe. Befindet sich das Ventil b im Ruhezustand, so stützt sich diese Kante abdichtend gegen den unteren Kegelmantelrand der doppelkonischen Düse a. Dies Aufsitzen des Ventils b erfolgt unter der Wirkung einer schwachen Feder c, die sich einesteils auf den Ringrand des Ventils b und anderenteils gegen den oberen Boden des Vergasergehäuses / stützt. In dem Teile der Karburatorwandung, der den ringförmigen leeren Raum, der zwischen den beiden Flanschen s des Ventils b bei d entsteht, begrenzt, -kann ein Hebel e spielen drehbar um eine Achse/". Diese letztere schwingt in einer in den Vergaserkörper / eingeschraubten Büchse ρ und trägt an ihrem nach außen ragenden Ende einen Hebel g, mittels dessen man jede beliebige Stellung des Hebels e erzielen kann. In seiner lotrecht nach unten gerichteten
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Stellung (Fig. ι und 2) stützt sich der Hebel e mit seinem äußeren Ende gegen den unteren Flansch s des Ventils b, und 'zwar derart, daß dies auf seinem Lager h festgehalten wird, um seinen vollständigen Abschluß zu sichern. Steht der Hebel schräg (s. Fig. 3), so läßt er ein begrenztes Steigen des Ventils je nach der Saugwirkung zu, woraus die Regelung der Zufuhr der Ergänzungsluft entsteht. Stellt man den Hebel e horizontal (Fig. 4), so läßt er eine unbedingte automatische Tätigkeit des Ventils b zu, die je nach Stärke der Saugwirkung der Maschine zwischen völligem Schluß und größtmöglicher
Öffnung schwanken kann.
Hieraus ist ersichtlich, daß, wenn man das Ventil b auf seinem Lager h mittels des Hebels e (Fig. ι und 2) festlegt, der Unterdruck, der in dem Saugkanal k entsteht, ganz in die doppelkonische Düse b reicht und in seiner vollen Kraft auf die brennbare, aus dem Zerstäuber j herausspritzende Flüssigkeit wirkt, ebenso wie auf die durch die Öffnungen 0 und die Löcher i dringende Luftsäule bei Ausschluß jeglicher Zulassung von Er-. zeugungsluft. Will man ein mehr verdünntes Explosionsgemisch erzielen, so dreht man den Hebel e, bis er die schräge Stellung nach Fig. 3 erreicht. In dieser Lage ist das.Ventil b freigegeben, und zwar derartig, daß unter der im Vergaser erzeugten LTnterdruckwirkung und entsprechend dessen Größe das genannte Ventil von seinem Sitz abgehoben wird, wodurch Luft in den entstehenden ringförmigen Spalt eindringen kann.
Es ist zu beachten, daß das Ergänzungsluftvolumen, das nicht durch die doppelkönische Düse α geht, in der sich die Mischung vollzieht, keineswegs auf den Einlaß (Einspritzung) der. brennbaren Flüssigkeit einwirkt und im Gegenteil zum Nachteil zur Verminderung des durch diese Düse gehenden Volumens genommen wird.
Zur vollständig selbsttätigen Luftzufuhr genügt es, wie bereits oben gesagt, den Hebel e in die horizontale Stellung nach Fig. 4 (ausgezogene Linie) zu bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vergaser für Explosionskraftmaschinen,, bei welchem der durch eine konzentrisch zur Einspritzvorrichtung angeordnete feststehende Hülse gebildete Mischraum für den Vergaser mit einer regelbaren Nebenluftzuleitung· in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Ventil ausgebildete bewegliche Hülse (b), welche in bekannter Weise konzentrisch zur Einspritz-, vorrichtung (n) angeordnet ist, eine ringförmige Einziehung (d) besitzt, so daß sich der untere Rand dieses Ventils entweder durch die Wirkung der Feder (c) gegen die konische Fläche der Hülse (a) legt und den Zutritt für die Nebenluft abschließt oder sich in bestimmtem Maße von der Sitzfläche zwecks Nebenlufteinlasses je nach dem vorhandenen Druck entfernen kann, wobei der Ventilhub durch ein zwischen' den beiden Flanschen der ringförmigen Einziehung gelage-rtes Stellorgan (e,f, g) geregelt werden kann. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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