DE168300C - - Google Patents

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DE168300C
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caramel
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/825Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers characterised by antireflection means or visible-light filtering means, e.g. antihalation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nach vorliegendem Verfahren darstellbare neue Verbindung eignet sich zum Färben von Pflanzenauszügen und für photographische Zwecke. Verwendet man gewöhnliches Caramel zum Färben von gerbsäurehaltigen pflanzlichen Extrakten, so ist es oft schwierig, die gewünschte Färbung zu erhalten, da das Caramel durch die Gerbsäure ausgefällt wird. Man kann zwar durch Zu-
fügen von Ätznatron zu dem Caramel oder dem tanninhaltigen Auszug das Caramel löslich machen, doch hat dies den Nachteil, daß die Gerbsäure neutralisiert wird und die Eigenschaften des pflanzlichen Extraktes Veränderungen erfahren.
Es wurde nun gefunden, daß diese Übelstände vermieden werden, wenn man statt des gewöhnlichen Caramels eine Verbindung desselben verwendet, welche erhalten wird durch Einwirkung von Natriummetaborat oder einem anderen geeigneten Borat auf Caramel in der Wärme, sei es, daß man das Borat in Lösung zu der Caramellösung, event, nach erfolgter Reinigung derselben durch Dialyse, zufügt und das Gemisch während etwa 15 bis 20 Minuten kocht, oder indem man geschmolzenes Borat (z. B. geschmolzenes Natriummetaborat) der heißen Caramellösung beimischt und dann noch weiter erhitzt.
Das so erhaltene Caramelborat ist eine dicke Flüssigkeit, welche, an der Luft eingetrocknet, eine dunkelgefärbte feste Masse bildet. Von dem gewöhnlichen Caramel unterscheidet es sich in erster Linie dadurch vorteilhaft, daß es sich in Tannin- oder Gerbsäurelösung leicht löst, während gewöhnliches Caramel durch Gerbsäure gefällt wird. Weiter ist das Caramel bekanntlich stark hygroskopisch, während die neue Verbindung keine Feuchtigkeit anzieht, sondern an der Luft trocken bleibt; sie ist daher für viele Zwecke brauchbar, für welche gewöhnliches Caramel nicht angewendet werden kann.
Die neue Caramelverbindung eignet sich auch besonders als Belag für photographische Negativplatten, d. h. als Belag für die Rückseite der Glasplatte, um die Reflektion und Zerstreuung der Lichtstrahlen an der hinteren Oberfläche der Glasplatte und ihre störende Einwirkung auf das Bild zu verhindern. Das Caramelborat hat die Eigenschaft, die Strahlen zu absorbieren und bei der nachherigen Entwickelung des Bildes nicht zersetzend auf die Entwickelungsflüssigkeit zu wirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung einer als Färbemittel und für photographische Zwecke geeigneten chemischen Verbindung des Caramels, dadurch gekennzeichnet, daß Caramel mit Natriummetaborat oder einem anderen geeigneten Borat gelöst oder in geschmolzenem Zustande gemischt und das Gemisch erhitzt wird.
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