DE166807C - - Google Patents

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DE166807C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • D06B3/08Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 166807 KLASSE Ba. /
in RADCLIFFE, Engl.
Maschine zum Mercerisieren, Entfetten, Bleichen, Färben, Waschen usw. von Strähngarn.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1904 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Mercerisieren, Entfetten, Bleichen, Färben, Waschen usw. von Strähngarn , welche mit mehreren nach Bedarf zusammensetzbaren Traggestellen für die Garnwalzenpaare ausgestattet sind.
Um solche Maschinen für eine schnelle und einfache Behandlung der Strähne mit verschiedenen Flüssigkeiten geeignet zu machen,
ίο wird gemäß der Erfindung jedes Traggestell mit einem besonderen Flüssigkeitstrog ausgestattet, welchem je ein besonderes System von Speise- und Berieselungsrohren sowie Ablaufrohren zugeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Maschine dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Oberansicht und Fig. 3 eine Endansicht, teilweise im Schnitt einer gemäß vorliegender Erfindung eingerichteten Doppelmaschine.
Die Maschine setzt sich aus Hinterständern a, welche in bekannter Weise in beliebiger Anzahl aneinander gereiht und durch Bolzen miteinander verbunden werden können, und entsprechenden Vorderständern b zusammen, welche zwischen sich je einen Strähnrahmen c oder- ein oder mehrere Haspelpaare für die Strähne aufnehmen.
Die Hinterständer und Vorderständer werden unten durch je einen zwischengesetzten und mit Bolzen befestigten Flüssigkeitsbehälter d in dem richtigen Abstand voneinander gehalten, und die Rahmen c für die Strähnhaspel werden zwischen den hinteren und vorderen Ständern senkrecht geführt, und am oberen Ende jedes Vorder- und Hinterständers sind zwei offene Lager e vorgesehen, in welche die Wellen der oberen Strähnhaspel f eingelegt werden, während die Wellen der unteren Haspel g in dem Rahmen c gelagert sind.
Oben an den Ständern α und b sind außerdem noch zwei Halter h für gelochte Rohre i angebracht, von denen je eins über den oberen Haspeln f sich befindet und welche dazu dienen, die betreffende Flüssigkeit auf die Strähne herabrieseln zu lassen.
Um die Garnsträhne mit verschiedenen Flüssigkeiten nacheinander behandeln zu können, ohne dieselben mit oder ohne die Haspel aus der Maschine entfernen zu müssen, werden die gelochten Rohre i eines jeden Haspelpaares durch ein mit einem Mehrwegehahn / versehenes Rohr w mit zwei oder mehreren Speiseröhren k verbunden, welche je nach einem besonderen Behälter mit verschiedenen Flüssigkeiten führen, so daß durch Drehen des Hahnes / die gelochten Rohre i gemeinsam mit verschiedenen Flüssigkeiten gespeist werden können.
Die auf die Strähne herabrieselnde Flüssigkeit wird in dem betreffenden Behälter d aufgefangen, und die unteren Haspel drehen sich in dieser aufgefangenen Flüssigkeit. Durch ein Rohr m und einen Drei- oder Mehrwege-
hahn η ist jeder der Behälter d mit einem Rohr ο verbunden, welches die Flüssigkeit aus dem Behälter in ein oder mehrere Gefäße führt, von welchen dieselbe durch irgend eine geeignete Hebevorrichtung in einen der erwähnten Speisebehälter geführt wird, um von diesem durch die Rohre k den Rohren i wieder zugeführt zu werden, so daß ein beständiger Kreislauf der Flüssigkeit stattfindet.
ίο Die oberen Strähnhaspel werden auf der Hinterseite durch die Welle p, Schneckenradgetriebe q r, die Wellen s und die Haspelwellen t angetrieben, wobei durch Handhebel ν verstellbare Kupplungen u zum Aus- und Einrücken der Haspel vorgesehen sind.
Wenn es zweckmäßig erscheint, so können natürlich auch selbsttätige Regelungsvorrichtungen vorgesehen sein, welche durch bekannte, von der Antriebswelle unmittelbar oder mittelbar bewegte Teile selbsttätig die Dauer jeder Behandlungsweise regeln. ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Mercerisieren, Entfetten, Bleichen, Färben, Waschen usw. von Strähngarn mit mehreren, nach . Bedarf zusammensetzbaren Traggestellen für die Garnwalzenpaare, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Traggestell (a b) mit einem besonderen Flüssigkeitstrog (d) ausgestattet ist, dem je ein besonderes System von Speise- und Berieselungsrohren (w i) sowie Ablaufrohren fm 0) zugeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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