DE166601C - - Google Patents

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DE166601C
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coupling
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bolt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/02Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with interengaging movably-mounted hooks or links guided into alignment by a gathering device, e.g. "Dowty" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

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KAISERLICHES /
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Kupplungen mit verschwenkbarem Kuppelglied, ' die durch Drehung eines Exzenters in die Kuppel- und Spannstellung gebracht werden. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung der bekannten Kupplung, durch die das in der kuppelbereiten Stellung gehaltene Exzenter beim Gegeneinanderfahren zweier Fahrzeuge in eine der Kuppel- und ίο Spannstellung des Kuppelgliedes entsprechende Stellung durch eine vorher gespannte Feder übergeführt wird.
Fig. ι zeigt eine Kupplungshälfte in Oberansicht, die zweite im Schnitt nach A-B der Fig. 2 in der Gebrauchslage.
Fig. 2 stellt teils einen Schnitt nach C-D der Fig. i, teils eine Seitenansicht dar.
Das Kuppelglied besteht im vorliegenden Fall aus einer mit einem.Haken b vereinigten Öse α und ist in wagerechter Ebene drehbar. Die Öse α liegt in einer senkrechten, der Haken b in einer wagerechten Ebene und die Verbindung der Kupplungsteile erfolgt dadurch, daß der Haken b der einen Kupplungshälfte in die Öse α der anderen Kupplungshälfte eingreift.
Das Kuppelglied ist an einen Exzenterring c angeschlossen, der eine Exzenterscheibe f umfaßt, die auf einem am Ende der Zugstange d angeordneten senkrechten Bolzen g aufgekeilt ist. Die Scheibe f ist mit einem Zahne i versehen (Fig. 1 links), welcher in einen etwa 30° bis 40° umfassenden sektorförmigen Schlitz k des Exzenterringes c eingreift, so daß letzterer bei einer der Scheibe f erteilten Drehbewegung immer dann mitgenommen wird, wenn der Zahn i an eines der Enden des Schlitzes k gekommen ist. Der Verbindungsbolzen g und mit ihm die Scheibe f erhalten durch eine Spiralfeder h, deren äußeres Ende am Wagen und deren inneres Ende an dem Bolzen g befestigt ist, das Bestreben, über die in Fig. ι gezeichnete Stellung im Sinne des Pfeiles 1 hinauszuschwingen und hierbei das zugehörige Kuppelglied mitzunehmen, weil der Zahn i an das hierbei in Frage kommende Ende des Schlitzes k gelangt ist. Hierdurch werden die beiden Kuppelglieder fest gegeneinander gedrückt und gegen unerwünschtes Lösen gesichert.
Auf den Bolzen g ist ein nur auf einem Teil des Umfanges gezahntes Rad m gekeilt, welches mittels geeigneter Übertragungsorgane, z. B. Kegelräder ν w, von einer quer zur Längsrichtung des Wagens gelagerten Welle η mittels Kurbel 0 angetrieben werden kann.
Mit dem Zahnrad m arbeitet eine Sperrklinke ρ zusammen, welche nach entsprechender Verdrehung des Rades in eine auf dem Umfange desselben angeordnete Kerbe q eintritt und das Rad entgegen der Wirkung der bei der Drehung gespannten Feder h feststellt. Der Winkel des gezahnten Teiles des Rades m ist derartig bemessen, daß das Rad ν außer Eingriff mit den Zähnen des Rades m tritt, wenn die Sperrklinke ρ in die
Kerbe q eingefallen ist; durch diese Anordnung wird das Überdrehen der Kupplung und Überziehen der Feder h vermieden.
Das Auslösen der Sperrklinke ρ erfolgt durch die Pufferstangen r, welche zu diesem Zweck an zweiarmigen Hebeln s angelenkt sind, deren freie Arme derart liegen, daß sie beim Zusammenstoßen der Puffer die Sperrklinke ρ ausheben.
ίο Sollen zwei Fahrzeuge gekuppelt werden, so werden die Kuppelglieder in die kuppelbereite Stellung gebracht, in der sie außerhalb der senkrechten Mittelebene der Fahrzeuge liegen.
In dieser Stellung sind d$ Federn h gespannt und werden in diesem Zustande durch die in die Zahnräder m eingreifenden Sperrklinken ρ gehalten.
Der Zahn i jeder der Scheiben f hat hierbei nach entsprechendem Leerlauf in dem Schlitz des zugehörigen Exzenterringes c den letzteren mitgenommen und das zugehörende Kuppelglied α, b in die kuppelbereite Lage geschwungen.
Beim Zusammenfahren der beiden zu kuppelnden Wagen werden durch das Zurückdrängen der Puffer die Sperrklinken ρ ausgelöst , so daß die Verbindungsbolzen g und die auf denselben gekeilten Scheiben f unter der Wirkung der Federn h eine Drehung in Richtung der Pfeile 1 ausführen, wobei das auf der Exzenterscheibe lose sitzende Kuppelglied α, b mitgenommen und in die in Fig. 1 gezeichnete Lage geschwungen wird. Hierbei werden Exzenterscheibe f und Exzenterring c relativ zueinander nicht verdreht, ein Anziehen der Kupplung findet also nicht statt.
Bei der weiteren unter der Wirkung der Feder h erfolgenden Verdrehung des Bolzens g bleibt der Exzenterring c und mit ihm das Kuppelglied α, b infolge des Widerstandes des anderen Teiles in seiner Stellung, während die Exzenterscheibe f sich mit dem Bolzen g weiterdreht, bis der Zahn i an das Ende des Schlitzes k gelangt ist und hierdurch das Kuppelglied α, b nach dem Bolzen g hinzieht. Das Spannen der Kupplung erfolgt also nach dem Verschwenken der Kuppelglieder in die Kuppelstellung.
Beim Entkuppeln findet der entgegengesetzte Vorgang statt, indem durch die mittels der Kurbeln ο veranlaßte Drehung der Exzenterscheibe / vorerst das Kuppelglied vorgeschoben wird, bis der Zahn i an das Ende des Segmentschlitzes k gelangt ist, worauf durch weitere Drehung der Exzenterscheibe f das Kuppelglied a, b mitgenommen, in die Offenstellung geschwungen und in dieser durch die einfallende Sperrklinke ρ 6ο festgehalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Kuppeln und Spannen mittels Exzenters für Kupplungen von Eisenbahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenter (c,f) unter dem Einfluß einer Sperrvorrichtung (ρ, q) steht, die das Kuppelglied (a, b) entgegen der Wirkung einer Feder (h) in der kuppelbereiten Stellung feststellt und durch deren Auslösung infolge Verschiebung der Puffer eine Bewegung des Kuppelgliedes in die Kuppelstellung und ein Spannen der Kupplung durch die Feder (h) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckereI.
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