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OTTO BUCKESFELD m HANNOVER.
Selbsttätige Weichen8tellvorrichtung.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Weichenstellvorrichtung, bei welcher vom Führerstand des Wagens aus ein an letzterem befestigter Hebelmechanismus eine im ssabnunterbau befindliche Vorrichtung wahrend der Fahrt betätigt, durch deren Bewegung die Weichenzungen umgestellt werden.
Am Untergestell a des Wagens ist der vom Führerstande aus zu bewegende Hebelmechanismus b, c befestigt. Derselbe ist in seiner Ruhelage, in welche er durch Feder oder Gewicht nach der Bewegung von'selbst zurückkehrt, durch punktierte Linien dargestellt (Fig. 1). Durch Herunterdrücken von b wird c mit seinem unteren, eine Öse oder Haken bildenden Ende d (Fig. 5 und 6) gegen eine Platte e (Fig. 1 und 2) gedrückt, welche im Niveau der Fahrbahn liegt.
Beim Weiterbewegen des Wagens wird die Öse d in eine in e befindliche Vertiefung f hineingedrückt (Fig. 1 und 7) und fasst unter das Ende 9 des mit der Welle h drehbaren Hebels i, welcher bei der Weiterbewegung des Wagens in der Pfeilrichtung gedreht wird, bis derselbe, durch den Schlitz k in der Platte e sich bewegend und führend, bei l von d losgelassen wird (Fig. 2) und dann durch das Gewicht m, welches ebenso wie Hebel i mit der Welle h starr verbunden ist, in seine Ruhelage (Fig. 1) zurückgedreht wird. Auf der Wella h sitzt lose drehbar das Zahnrad n und mit demselben
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Zahnrad ti wird bei jeder Drehung des Hebels i durch dessen Schaltklinke in der Pfeilrichtung um. eine Zahnteilung weitergedreht.
Da nun Zahnrad n in Zahnrad p eingreift und letzteres so dimensioniert ist, dass es bei jeder Drehung des Schaltrades um eine Zahnteilung eine halbe Umdrehung macht, so wird bei jeder Bewegung des Hebels i in der Pfeilrichtung von, f bis I das Zahnrad p und mit ihm fest verbunden seine Welle q und die Kurbel r mit dem Zapfen s sich immer in derselben Richtung um eine halbe Umdrehung weiterdrehen, so dass die Stange t (Fig. 7,8, 9), welche von dem Kurbelzapfen s mitgenommen wird, nach rechts und links geschoben wird. An den Enden der Stange t sind die Zungen u und v befestigt (Fig. 7,8, 9), so dass die Weiche abwechselnd nach rechts und nach links gestellt wird.
Die Sperrklinke to sichert das Schaltrad o beim Zurückkehren des Hebels i in seine Ruhelage vor einer Rückwärtsdrehung. Um nun zu verhüten, dass durch Erschütterungen die Weiche sich von selbst verstellt, sind an einem nabonartigen Ansatz des Zahnrades p zwei sich diametral gegenüberstehende Einschnitte 1 und 2 (Fig. 10,11) angebracht, in welche das Ende 3 des Hebels i in seiner Ruhelage abwechselnd eingreift. Dadurch wird bei der Ruhelage des Mechanismus das Zahnrad p festgehalten, so dass sich auch Welle q sowie rund 8 nicht drehen und t mit den Zungen u und v nicht verschieben kann.
Das sichere Angreifen des Hebels c mit seinem Ende d an den Hebel i wird dadurch ermöglicht, dass (Fig. 3) der Spurkranz 5 einen um die Achse 6 drehbaren lebel 7 herabdrückt, dessen Ende 8 sich hebt und damit den Hebel i aus
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des Hebelendes d zu sichern.
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