DE164659C - - Google Patents

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DE164659C
DE164659C DENDAT164659D DE164659DC DE164659C DE 164659 C DE164659 C DE 164659C DE NDAT164659 D DENDAT164659 D DE NDAT164659D DE 164659D C DE164659D C DE 164659DC DE 164659 C DE164659 C DE 164659C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 164659 KLASSE Ad. Λ
RICH. ULRICH in ESZLINGEN A.N.
Ausschwingbarer Gasheizbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1904 ab.
Es sind ausschwingbare Gasbrenner bekannt, bei denen das mit dem Brenner verbundene Zuleitungsrohr an ein in einem Hahngehäuse drehbares Küken angeschlossen ist, dessen Durchtrittsbohrungen derart angeordnet sind, daß, je nachdem der Brennerarm gedreht wird, abwechselnd die Flamme durch Verringerung oder Vergrößerung der Gaszufuhr klein gestellt wird oder voll brennt. Auch bei Heizvorrichtungen sind bereits Brenner benutzt worden, die zum Zwecke des Zündens der Flamme außerhalb des Heizkörpers in diesem ausschwingbar angeordnet sind.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein ausschwenkbarer Heizbrenner, bei welchem an das drehbare Hahngehäuse, in welchem in bekannter Weise das hier mit der Gasleitung verbundene Küken steckt, eine Zündleitung angeschlossen ist, die durch eine besondere Anordnung der Gasdurchtrittsbohrungen im Küken und Hahngehäuse dauernd gespeist wird, während die Brennerleitung bei ausgeschwenktem Brenner abgesperrt und nur freigegeben wird, wenn der Brenner unter den Heizkörper gebracht worden ist.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt den Gelenkhahn in normaler Stellung im Längsschnitt, Fig. 2 in um 90 ° gedrehter Stellung. Fig. 3 stellt einen Querschnitt nach der Linie A-B dar. Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Anordnung des Gelenkhahns in Verbindung mit einem Gasheizbrenner, und zwar Fig. 5 in Zündstellung. Der Gelenkhahn besteht aus einem Hahnküken R, einem Gehäuse g, einer eisernen Klemmschraube k zum Festhalten eines Umführungsrohrs \ sowie einer Unterlegscheibe u und einer Mutter m.
Im Hahnküken selbst sind in üblicher Weise zwei lange schmale Schlitze angebracht, deren Querschnitt einem zu dem Hahngewinde passenden Rohrquerschnitt entspricht.
Das Gehäuse hat einerseits eine aus dem Schlitzquerschnitt zum Rohrquerschnitt zulaufende trichterförmige Gestalt, andererseits eine Durchbohrung, welche in eine in der Längsrichtung mit einem Loch versehene Warze mündet.
Die Wirkungsweise dieses Gelenkhahns ist nun, nachdem er an einem Gasheizbrenner angeschlossen ist, folgende:
Im Ruhezustand des Brenners B (Fig. 4) ist die Stellung der Reiberschlitze S1 und S2 zu den Öffnungen ax und a2 des Gehäuses so, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Wird nun der Brenner um 300 von seiner ursprünglichen Lage geschwenkt, so wird der Reiberschlitz S2 durch die Gehäusewandung g geschlossen, während der Hahnkükenschlitz S1 noch geöffnet bleibt (Fig. 3, punktierte Stellung). Wird sodann der unmittelbar vor dem Gelenkhahn G in die Gaszuleitung eingeschaltete Gasabsperrhahn geöffnet, so strömt das Gas durch den inneren Hohlraum h des Reibers R und findet seinen Ausweg durch die kleine Öffnung O im Gehäuse. Durch die Längsdurchbohrung d des warzenförmigen Ansatzes w ist nun ein Umführungsrohr £ gesteckt, welches mit einem kleinen Loch / versehen ist; in dieses kleine Loch tritt nun das Gas ein und wird durch das Rohr \ fortgeleitet, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Von diesem Umführungsrohr ^ aus gelangt nun das Gas durch die Düse If1 in die Röhre T1, der ersten einer Gruppe \ron Röhren, welche in diesem Fall zu einem Heizbrenner mit entleuchteten Flammen zusammengestellt sind. An dieser Röhre T1 findet das Anzünden des Brenners statt, und letzterer wird dann wieder in seine ursprüngliche Stellung zurückgedreht, d. h. unter den zu heizenden Apparat
ίο gebracht. Bei dieser Schwenkung wird der Reiberschlitz S2 geöffnet, so daß hierdurch das Gas seinen Weg durch das Querrohr q und von dessen Düsen d2, ds, dv ds, d6, d7 und d8 zu den betreffenden Brennerröhren r2, r3, r4,
r5, re, r7 und r8 findet. Durch einfache Übertragung entzündet sich nun der ganze Brenner, und seine Heizwirkung beginnt.
Das Neuartige dieses Gelenkhahns besteht darin, daß bei herausgedrehtem Brenner nur der Gasdurchgang für das erste Brennerrohr, welches als Zündrohr dient, geöffnet wird.
Erst beim Drehen des Brenners unter den zu heizenden Apparat läßt der Gelenkhahn durch seinen eigentlichen Durchgang das Gas den anderen Brennerröhren zuströmen. Beim Entzünden einer größeren Gruppe von Röhren, welche mittels entleuchteter Flammen zu einem Gasheizbrenner zusammengestellt sind, entsteht infolge größerer Gasausströmung ein leichtes Knallen; dieses Geräusch zu vermeiden, ist der Zweck des Gelenkhahns, da dieser Hahn beim Zurückdrehen des Brenners ganz allmählich seinen Durchgang vergrößert und so erst stufenweise den Brennerröhren das erforderliche Gas zuströmen läßt. .
Es entzündet sich erst das Gas an dem dem Zündrohr am nächsten liegenden Brenner, dann das des zweiten, dritten, vierten usw., immer nach Maßgabe der Drehung des Gelenkhahns, so daß infolge dieser allmählichen Übertragung der Zündung ein geräuschloses Entzünden des Gases am ganzen Brenner erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ausschwingbarer Gasheizbrenner, bei welchem das Brennerrohr an ein um ein feststehendes Hahnküken drehbares Hahngehäuse angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Hahngehäuse eine Zündleitung fc) abgezweigt ist und die Gasdurchtrittsbohrungen (S1, S2, 0, Ci1, a.2) im Küken und Hahngehäuse derart angeordnet sind, daß die Zündleitung dauernd gespeist wird, während die Brennerleitung (qj bei ausgeschwenktem Hahn abgesperrt und nur freigegeben wird, wenn der Brenner in die Gebrauchsstellung unter den Heizkörper gebracht worden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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