DE436160C - Vorrichtung zur Innenbeheizung von Kalanderwalzen, Trockenzylindern, Sengzylindern und aehnlichen Hohlkoerpern - Google Patents

Vorrichtung zur Innenbeheizung von Kalanderwalzen, Trockenzylindern, Sengzylindern und aehnlichen Hohlkoerpern

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DE436160C
DE436160C DEO14508D DEO0014508D DE436160C DE 436160 C DE436160 C DE 436160C DE O14508 D DEO14508 D DE O14508D DE O0014508 D DEO0014508 D DE O0014508D DE 436160 C DE436160 C DE 436160C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/02Rolls; Their bearings
    • D21G1/0253Heating or cooling the rolls; Regulating the temperature

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Innenbeheizung von Kalanderwalzen, Trockenzylindern, Sengzylindern und ähnlichen Hohlkörpern. Trocken- und ähnliche Trommeln mit Innenheizung, bei welchen im Innern der Trommel ein mit Gas- und Luftzuführungsleitungen verbundenes Brennerrohr angeordnet ist, sind bekannt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Innenbeheizung von Kalanderwalzen, Trockenzylindern und ähnlichen Hohlkörpern mit Hilfe von flüchtigen, insbesondere schwer flüchtigen Brennstoffen, wobei die Flammen in einem verhältnismäßig engen Zylindermantel brennen. Das Ziel der Erfindung liegt einerseits darin, die bis jetzt erforderlichen besonderen Verdampfer -oder Vergaser für den Brennstoff zu ersparen und die Verdampfung oder Vergasung, und zwar nicht nur von leicht flüchtigen, sondern auch von schwer flüchtigen Brennstoffen, in der Heizvorrichtung selbst vorzunehmen, anderseits das bisher beim Betriebe von Dampfbrennern häufig vorkommende Erlöschen der Flammen infolge Abreißens zu vermeiden.
  • Gemäß der Erfindung sind im Innern des Zylindermantels ein Brennerrohr und ein damit verbundenes, mit Brennstoff und. Luft gespeistes Verdampferrohr sowie .ein Zuführungsrohr für die Sekundärluft in Form eines Dreiecks stillstehend angeordnet. Das Verdampferrohr wird durch die aus den Öffnungen des Brennerrohres brennenden Flaminen hocherhitzt, wodurch der in dasselbe eingeführte Brennstoff unter gleichzeitiger Mischung mit der ebenfalls erhitzten Primärluft restlos verdampft wird. Dadurch wird erreicht, daß das im Verdampferrohr gebildete heiße Dampfluftgemisch beim Austritt aus dem Brennerrohr, wo die gleichfalls hoch vorgewärmte Sekundärluft zutritt, unter Entwicklung von Flammen von höchster Temperatur vollkommen verbrannt wird. Um dabei das Erlöschen der Flammen durch Abreißen vom Brennerrohr zu verhindern, sind die Ausströmungsöffnungen dieses Rohres etwa tanz gential zum Verdampferrohr gerichtet, während die Ausströmungsöffnungen des Luftrohres so angeordnet sind, daß die austretenden Luftstrahlen nicht unmittelbar auf die Flammen treffen. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Flammen durch das Verbrennungsrohr eine kleine Hemmung erfahren, so daß bei einem Abreißen der Flamme das nachströmende Gasluftgemisch, weil es von den Strahlen der Sekundärluft nicht aus der Richtung der Ausströmungsöffnungen des Brennerrohres abgelenkt wird, sich an den am Verdampferrohr gehemmten Teilen der Flamme sofort wieder entzündet. Dadurch, daß die Flammen das Verdampferrohr nur tangieren, ist die Hemmung nicht so groß, daß die Entwicklung der Flammen behindert würde. Die Stichflammen können sich vielmehr frei entwickeln und den die Rohre umgebenden Zylindermantel bestreichen.
  • Die Ausströmungsöffnungen des Brennerrohres sind vorteilhaft so angeordnet, daß .die Flammen das Verdampferrohr auf dessen der Zylinderwandung zugekehrten Seite tangieren, so daß sie nach dem Vorbeistreichen an diesem Rohr unmittelbar auf die Wandung des Zylindermantels treffen. Wie die Versuche gelehrt haben, werden die angestrebten Ziele am vollkommensten erreicht, wenn die Mittellinien der Ausströmungsöffnungen des Brennerrohres tangential zu einem um die Achse des Verdampferrohres geschlagenen Kreise liegen, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser des Verdampferrohres ist, während die Ausströmungsöffnungen des Luftrohres etwa in einem Winkel von 9o° zu den Ausströmungsöffnungen des Brennerrohres angeordnet und damit gegen den diesem Rohr unmittelbar benachbarten Teil der Wandung des zu beheizenden Zylinders gerichtet sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen Abb. r einen Querschnitt durch den Zylinder und die darin angeordneten Rohre, Abb. : und 2a einen Längsschnitt durch den Zylinder mit Seitenansicht der Rohre, Abb. 3 einen Querschnitt des am einen Ende der Rohre angeordneten Abschluß- und Verbindungskopfes nach der Linie A-A der Abb, q., Abb. q. einen Längsschnitt nach der Linie B-B der Abb. 3 und Abb. 5 einen Längsschnitt nach der Linie C-C der Abb. 3.
  • a ist der den Brenner umgebende Zylindermantel, der entweder selbst die zu beheizende Walze bildet oder in einem zu beheizenden Trockenzylinder o. dgl, angeordnet ist, um diesen unter gleichmäßiger Verteilung der Wärme mittelbar zu beheizen.
  • Gemäß der Erfindung sind im Innern des Mantels a ein Brennerrohr b, ein Verdampferrohr c und ein Luftrohr d in Form eines Dreiecks angeordnet. Diese drei Rohre sind mit ihren einen, in Abb. 2 und 2a rechten Enden in einem gemeinsamen Kopfstück k befestigt, das teils zum Abschluß, teils zur Verbindung der Rohre dient. Sie sind ferner in regelmäßigen Abständen durch Kreisscheiben f abgestützt, die am Umfang kreisbogenförmige Ausschnitte zum Eingriff der Rohre besitzen. An jeder Stelle, wo sich eine solche Scheibe f befindet, ist um die Rohre ein im wesentlichen dreieckiger Ring g gelegt, der mit der Scheibe f durch eine Schraube verbunden ist und die Rohre in ihrer gegenseitigen Lage unverrückbar festhält.
  • Das Verdampferrohr c steht an seinem in Abb. 2 und 2a linken Ende bei m mit einer nicht gezeichneten Zuführungsleitung für .den Brennstoff und bei n mit einer Preßluftleitung in Verbindung. Am anderen, rechten Ende ist es durch eine Querbohrung o des Kopfstückes k mit dem rechten Ende des Brennerrohres b verbunden, dessen linkes Ende durch eine aufgeschraubte Kappe p abgeschlossen ist. Das Luftrohr ist ebenfalls an seinem rechten Ende geschlossen, und zwar durch das Kopfstück k, während sein anderes Ende bei q mit einer Preßluftleitung in Verbindung steht.
  • Auf seiner dem Verdampferrohr c zugekehrten Seite enthält das Brennerrohr b eine Reihe von Austrittsöffnungen h, deren Mittellinien einen um die Achse des Rohres c geschlagenen Kreis, dessen Durchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Verdampferrohres, auf der der Zylinderwandung zugekehrten Seite, d. h. auf der Außenseite tangieren. Das Luftrohr d ist ebenfalls mit einer Reihe von Austrittsöffnungen i versehen. Die Mittellinien dieser Öffnungen bilden mit den Mittellinien der Austrittsöffnungen h des Brenn.errohres b einen Winkel von etwa 9o°, die Öffnungen des Luftrohres sind also dem diesem Rohr unmittelbar benachbarten Teil der Zylinderwandung zugekehrt. Die austretenden Luftstrahlen treffen somit auf die Zylinderwandung und werden durch diese nach oben und unten abgelenkt, so daß sie erst nach erheblicher Verringerung ihrer Strömungsgeschwindigkeit an die aus dem Rohr b brennenden Flammen gelangen können.
  • Das Verdampferrohr c wird mit flüssigem, flüchtigem Brennstoff sowie gleichzeitig mit der als Primärluft dienenden Luft gespeist, während durch das Rohr d die Sekundärluft zugeführt wird. Befindet sich der Brenner im Betrieb, so wird das Rohr c durch die dasselbe tangierenden Flammen hoch, und zwar bis auf Hellrotglut erhitzt, wodurch der am einen Rohrende nach Maßgabe des Verbrauchs eingeführte Brennstoff restlos verdampft und gleichzeitig mit der ebenfalls erhitzten Primärluft gemischt wird. Das Gasluftgemisch fließt durch das Verdampferrohr hindurch bis zu dem der Eintrittsstelle von Brennstoff und Luft entgegengesetzten Ende, wobei die Erhitzung noch weitergetrieben wird, und es gelangt dann in Form eines fertigen, hoch vorgewärmten Brenngemisches in das Brennerrohr b, aus dessen öffnungen 1a es unter Zutritt der im Rohr d ebenfalls hoch vorgewärmten Sekundärluft in Form von nicht rußenden Stichflammen von sehr hoher Temperatur verbrennt. Die Stichflammen bestreichen wieder das Verdampferrohr c und treffen dann auf die diesem benachbarten Teile der Wandung des Zylinders a. Hier teilen sich die Flammen und breiten sich in zwei entgegengesetzten Richtungen am inneren Zylinderumfang aus, wodurch der Zylinder auf die gewünschte Temperatur, gegebenenfalls auf Rotglut erhitzt wird. Ein Erlöschen der Flammen durch Abreißen vom Brennerrohr kann nicht stattfinden, da die Flammen durch ihr Auftreffen auf das Verdampferrohr c eine kleine Hemmung erfahren, so daß das bei einem Abreißen der Flammen nachströmende Gas sich an den gehemmten Teilen der Flammen sofort wieder entzündet. Für diese-Wirkung ist auch der Umstand wichtig, daß die Luftstrahlen aus dem Rohr d nicht unmittelbar gegen die Flammen gerichtet sind, so daß das aus dem Brenner ausströmende Gas nicht aus seiner Strömungsrichtung abgelenkt wird. Dadurch, daß die Flammen das Verdampferrohr nur tangieren, ist die erwähnte Hemmung der Flammen nicht so groß, daß die freie Entwicklung der Flamme verhindert werden könnte.
  • Die neue Heizvorrichtung kann nicht nur mit leicht flüchtigem Brennstoff gespeist werden, sondern sie eignet sich auch ganz besonders für schwer flüchtige Brennstoffe, wie Petroleum, Rohöl u. dgl. Dabei wird der Brenner beim Anheizen zunächst mit einem leicht flüchtigen Brennstoff, z. B. Benzin oder Benzol, betrieben, bis das Verdampferrohr c genügend hocherhitzt ist. Befindet es sich in Hellrotglut, so wird die Zufuhr des leicht flüchtigen Brennstoffes abgestellt, und es findet nunmehr die Speisung mit dem schwer flüchtigen Brennstoff statt. Da das Verdampferrohr c, wie bereits erwähnt, auf Hellrotglut erhitzt wird, wird der Brennstoff nicht nur verdampft, sondern es findet zugleich auch eine Zerlegung der Brennstoffdämpfe in reine Gase, ähnlich wie beim ölgasprozeß; statt, so daß auch sehr schwer flüchtige Brennstoffe mit einer reinen blauen und vollkommen rußfreien Stichflamme verbrennen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Vorrichtung zur Innenbeheizung von Kalanderwalzen, Trockenzylindern, Sengzylindern und ähnlichen Hohlkörpern mit flüchtigem, insbesondere mit schwer flüchtigem Brennstoff, wobei die Flammen in einem verhältnismäßig engen Zylindermantel brennen, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Hohlkörpers ein Brennerrohr und ein damit verbundenes, mit Brennstoff und Luft gespeistes Verdampferrohr sowie ein Zuführungsrohr für die Sekundärluft in Form eines Dreiecks angeordnet sind. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmungsöffnungen des Brennerrohres etwa tangential zum Verdampferrohr gerichtet sind, während die Ausströmungsöffnungen des Luftrohres so angeordnet sind, daß die austretenden Luftstrahlen nicht unmittelbar auf die Flammen treffen. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmungsöffnungen des Brennerrohres so angeordnet sind, daß die Flammen das Verdampferrohr auf dessen mit Bezug auf das von den Rohren gebildete Dreieck außenliegenden Seite tangieren. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinien der Ausströmungsöffnungen des Brennerrohres tangential zu einem um .die Achse des Verdampferrohres geschlagenen Kreise liegen, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser des Verdampferrohres ist, während die Ausströmungsöffnungen des Luftrohres etwa in einem Winkel von go° zu den Ausströmungsöffnungen des Brennerrohres liegen.
DEO14508D 1924-10-12 1924-10-12 Vorrichtung zur Innenbeheizung von Kalanderwalzen, Trockenzylindern, Sengzylindern und aehnlichen Hohlkoerpern Expired DE436160C (de)

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