DE1640C - Münzen-Sortirmaschine - Google Patents
Münzen-SortirmaschineInfo
- Publication number
- DE1640C DE1640C DE000000001640DA DE1640DA DE1640C DE 1640 C DE1640 C DE 1640C DE 000000001640D A DE000000001640D A DE 000000001640DA DE 1640D A DE1640D A DE 1640DA DE 1640 C DE1640 C DE 1640C
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- DE
- Germany
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- pieces
- pfennig
- compartments
- drawer
- coins
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
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- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
1S77.
Klasse
HEINRICH KRAMER und FR. KÖNIG in FRANKFURT a. M.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. November 1877 ab.
Denkt man sich eine Anzahl von Geldstücken nach ihren Durchmessern geordnet und läfst dieselben
in einer schräg gelegten Rinne (Fig. 7, 8, 9 und 10) herabgleiten, welche zunächst ihrer
nach unten gerichteten spitzen Kante h im Boden Schlitze von wachsendem Durchmesser hat,
so werden Geldstücke gleichen Durchmessers alle durch den Schlitz fallen, welcher etwas
breiter als ihr Durchmesser ist. Damit Geldstücke, deren Durchmesser gröfser, als die Weite
eines Schlitzes ist, über denselben hinweggleiten können, hat jeder Schlitz an seiner unteren Seite
den kleinen Rand i i, Fig. 6, welcher den Geldstücken im Gleiten als Führung dient. Stücke
von gleichem Durchmesser und verschiedener Dicke, wie z. B. 5 Mark Gold und 1 Pfennig
Kupfer und 50 Pfennig Silber und 2 Pfennig Kupfer können auf diese Art jedoch nicht von
einander getrennt werden. Um sie zu sortiren, erhält die Rinne Schlitze in ihrer senkrechten
Wand (Fig. 7 und 8), durch welche die Geldstücke auf der hohen Kante hindurchgleiten
müssen.
Es ist klar, dafs auf diese Art, falls man die schräge Rinne genügend lang macht und die
fichtige Anzahl von Oeffnungen verschiedener Breite in ihrem Boden bezw. von Schlitzen
verschiedener Höhe in ihrer Seitenwand anbringt und unter jeder Oeffnung bezw. jedem Schlitz
einen besonderen Behälter aufstellt, Geldsorten gleichen Durchmessers bezw. gleicher Dicke sich
in je einem dieser Behälter oder Kasten ansammeln werden und man also mit Hülfe dieses
Apparates Münzen beliebig sortiren kann.
Die beiliegende Zeichnung stellt unseren Apparat
dar, welcher nach den eben angeführten Principien zum Sortiren von »Deutschen Reichsmünzen« construirt ist. Es bezeichnet:
Fig. ι die äufsere Ansicht eines Geldschrankes, der in Holz ausgeführt ist;
Fig. 2 eine Vorderansicht deso im Schrank befindlichen
Sortirapparates nach Hinwegnahme der vorderen Thüren des Schrankes, wobei jede der Laufrinnen abc im Durchschnitt dargestellt
ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Apparates nach Fortnahme der Seitenwand, wobei die Rinne B
im Durchschnitt und die Rinne abc von unten und seitlich zu sehen sind.
Fig. 4 eine Ansicht des Schubkastens von
oben, in dessen mit 1, 2, 3, 4 ... 12, 13, 14
bezeichnete Fächer die sortirten Münzen hineinfallen;
Fig. 5 eine Ansicht des Apparates von oben, nach Hinwegnahme der oberen Platte; -
' Fig. 6, 7, 8, 9 und 10 Details der Lauf- oder
Gleitrinnen.
Da für eine einzige Rinne, wie wir sie am Anfang beschrieben haben, mit hintereinander
liegenden Oeffnungen im Boden und Schlitzen in der Seitenwand in einem Schrank gewöhnlicher
Gröfse kein Platz vorhanden ist, so ist die Rinne zweimal im Winkel herumgeführt.
Durch die Oeffnung A^ der Rinne A wird das
zu sortirende Geld hineingeworfen, geht beim. Winkel C in die Rinne B über und aus dieser,
je nach seinem Durchmesser, durch die Schlitze a1 b1 c\ Fig. 5, in die Rinnen α b c, deren jede
vier bis fünf Schlitze hat, welche den Abtheilungen und Fächern 1, 2, 3, 4 ... 12, 13, 14
entsprechen und welche wir der Einfachheit wegen mit denselben Zahlen wie diese bezeichnen
wollen. Durch diese Schlitze und Oeffnungen fallen die Geldstücke sortirt in die Fächer 1,
2> 3» 4 — 5- 6, 7, 8 — 9, 10, 11, 12 und
13, 14 der Schublade, welche in Fig. 5 unter den Gleitrinnen abc zum Theil sichtbar und in
Fig. 4 für sich allein gezeichnet ist.
Die Breiten der Oeffnungen «' b1 c' in der
Rinne B sind so bemessen, dafs durch Oeffnung ai folgende Geldsorten fallen und in der
Richtung des Pfeiles in die Rinne α übergeführt werden:
i. 20 Pfennig Silber,
2.5 Mark Gold,
2.5 Mark Gold,
3. ι Pfennig Kupfer,
4. 5 Pfennig Nickel.
Durch Oeffnung b' fallen folgende Geldsorten
und werden nach der Rinne b1 geführt:
5. 10 Mark Gold,
6. 50 Pfennig Silber,
7. 2 Pfennig Kupfer,
8. 10 Pfennig Nickel.
Durch Oeffnung c1 endlich fallen und werden
nach der Rinne C geführt:
9. 20 Mark Gold,
10. ι Mark Silber,
11. 2 Mark Silber,
12. 5 Mark Silber.
Claims (2)
1. Gerade oder in Biegungen geführte, abwärts gehende Rinnen mit schrägem Boden und
mit mindestens einer verticalen Seitenwand, wie Fig. 7, 8, 9 und 10 zeigen, enthalten
im Boden eine Anzahl Oeffnungen, welche so breit sind, dafs bestimmte Geldsorten
durch dieselben hindurchfallen, andere darüber hinwegrollen. Hierdurch werden Münzen
von verschiedenem Durchmesser sortirt. Um Münzen von verschiedener Dicke und gleichem
Durchmesser zu sortiren, enthält die verticale Seitenwand (s. Fig. 7 und 8) Schlitze von
verschiedener Höhe, so dafs Geldsorten von gewisser Dicke durch den Schlitz hinab-
. gleiten, andere darüber hinweggehen.
2. Der in den Zeichnungen, Fig. 1 bis 5, dargestellte
und im vorigen speciell beschriebene Apparat ist in seiner ganzen Zusammensetzung
nach dem unter 1. ausgesprochenen Princip zum Sortiren der deutschen Reichsmünzen eingerichtet und wird in dieser
Zusammensetzung in allen seinen wesentlichen Theilen in Anspruch genommen.' .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1640T | 1877-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1640C true DE1640C (de) |
Family
ID=70739952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000001640DA Expired - Lifetime DE1640C (de) | 1877-11-17 | 1877-11-17 | Münzen-Sortirmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1640C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6605052B1 (en) * | 1997-02-05 | 2003-08-12 | Orthodynamics B.V. | Corset |
-
1877
- 1877-11-17 DE DE000000001640DA patent/DE1640C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6605052B1 (en) * | 1997-02-05 | 2003-08-12 | Orthodynamics B.V. | Corset |
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