DE16181C - Dynamometer zur Abschätzung der Dehnung und der Kraft der Metallgewebe - Google Patents

Dynamometer zur Abschätzung der Dehnung und der Kraft der Metallgewebe

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DE16181C
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roller
lever
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metal mesh
dynamometer
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DENDAT16181D
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J. LANG, in Firma: L. LANG & SOHN in Schlettstadt i. Elsafs
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details
    • G01N3/06Special adaptations of indicating or recording means

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1881 ab.
Das Dynamometer besteht aus einem starken hölzernen Gestell, wie ungefähr dasjenige, welches zum Ausstrecken der Metallgewebe angewendet wird, mit zwei starken gufseisernen Walzen.
Die eine dieser Walzen A ruht in verschiebbaren Lagern B, die, in eisernen Gleitbahnen geführt, sich mittelst zweier parallelen und versenkten Schrauben C horizontal bewegen lassen.
Diese Schrauben tragen auf der einen Seite Winkelräder D, die in zwei andere, auf einer senkrechten Welle E befestigte Winkelräder eingreifen.
Das eine dieser Winkelräder D ist verschiebbar, damit man den Parallelismus, wenn nöthig, wieder herstellen kann.
In der Mitte der Welle E befindet sich ein Zahnrad, in welches eine Schnecke eingreift. Die Schneckenwelle G trägt am Ende eine Kurbel, mit welcher man die Maschine in Bewegung setzt.
An der Welle der Walze A sind zwei Sperrräder mit. Kegeln angepafst, um die Drehung derselben zu verhüten.
Die Dimensionen der verschiedenen Constructionstheile sind so gewählt, dafs sich die Kraft 3500 mal vermehrt, so dafs ein Druck von 20 kg auf die Kurbel auf der Walze eine Kraft von 70000 kg erzeugt.
Auf beiden Seiten der Welle der zweiten Walze H, die in festen Lagern ruht, ist ein starkes Sperrrad mit einem Kegel angebracht, der an einem kräftigen Hebel J drehbar befestigt ist. Dieser Hebel schwingt auf einer am hölzernen Gestelle angebrachten Axe, und zwar liegt sein Drehpunkt im ersten Drittel seiner Länge. Am anderen Ende dieses Hebels ist ein gezahnter Kreisausschnitt, dessen Centrum auf der Schwingungsaxe liegt. Dieses Zahnradsegment ist mit einem Zahnrad verbunden, welches fest an einer gröfseren Rolle L angebracht ist, und diese ihrerseits ist doppelt mit einem eisernen Seile oder mit einem stählernen Bande umwunden.
Dieses Band hängt an beiden Enden an einem doppelarmigen Hebel M, dessen längerer Arm mit verschiebbarem Gewicht belastet ist, und welcher sich um den festen Punkt N dreht.
Vermittelst der doppelten Spannbügel des Bandes kann die Rolle nach Bedürfnifs mehr oder weniger gebremst werden.
Der Hebel ist graduirt, um notiren zu können, wo sich das Gewicht befindet; auch ist am Ende des Gestelles ein graduirter Kreis, sowie ein Papierstreifen, auf welchem ein am Hebel befestigter Bleistift die Wirkungen der Maschine angiebt.
Jede Bewegung der Walze H von 1 cm verursacht ein Steigen des Hebels M von 30 cm.
Jede der beiden Walzen A und II hat einen konischen Einschnitt, in welchen eine entsprechend geformte Eisenstange durch Schrauben geprefst wird, nachdem das zum Untersuchen bestimmte Stück Metallgewebe eingelegt ist.
Hebel und Bremsband könnte man auch durch Gewichte mit Flaschenzügen ersetzen, welche an der grofsen Rolle L anzubringen wären, und würde die Wirkung der Maschine durch das Heben der Gewichte bezeichnet; jedoch sind die Bremsen bequemer.
Nachdem das zu untersuchende Stück Gewebe an den Walzen befestigt ist, bezeichnet
man die Stelle der beweglichen Walze, und wird nun die Kurbel herumgedreht.
Sollte der Hebel M mit dem Gewichte hinaufgehen, ohne dafs sich das Gewebe (Sieb) ausstreckt, so drückt das Gewicht nicht hinlänglich auf die Bremse und mufs so weit vorgerückt werden, bis der Hebel nur noch kleine Schwingungen macht.
Dreht man dann an der Kurbel weiter, so wird die bewegliche Walze vorgeschoben, und zwar so weit, als es die Ausdehnung des Gewebes erlaubt.
Sobald es aber vollständig ausgedehnt ist und dem Druck nicht mehr nachgeben kann, so wird es zerrissen.
Hauptsächlich diese letzte Anstrengung ist es, welche sich auf dem Papierstreifen durch den Hebel bemerkbar macht.
Die Vorrückung der Walze A zeigt genau die Ausdehnung des Gewebes an, und die Bewegung des Hebels M die zum Zerreifsen nöthige Kraft.
Mit dieser Maschine kann man kurze Stückchen Siebe schon von 50 cm Länge an untersuchen.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Die aus der festen Walze H, der in den Lagern verschiebbaren Walze A, dem Uebertragungshebel J mit Sperrklinke und Zahnsegment, der Bremse L und dem Hebel M bestehende Einrichtung, mittelst welcher durch einfaches Verschieben der Walze A gleichzeitig die Ausdehnung eines angespannten Metallgewebes, sowie die zum Zerreifsen dieses Gewebes erforderliche Kraft gemessen werden können.
2. Die aus den Theilen unter 1. mit Ausnahme der Walze A bestehende Einrichtung, um
. die Bewegung, welche die Walze H bis zum erfolgten Reifsen des Metallgewebes macht, an einer Scala aufzuzeichnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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