DE21802C - Aufrollvorrichtung für Papier etc. mit schaukelnder Tragwalze - Google Patents
Aufrollvorrichtung für Papier etc. mit schaukelnder TragwalzeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H18/00—Winding webs
- B65H18/08—Web-winding mechanisms
- B65H18/14—Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
- B65H18/16—Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web by friction roller
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BB: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reicne vom 24. November 1881 ab.
Der vorliegende Aufrollapparat für jede Art endlos auf Ballen zu wickelnden Stoffes, in
erster Linie für Papier, bezweckt durch die Construction der einzelnen Theile und deren
Zusammenstellung die bei anderen Apparaten lästige und oft unvermeidliche Faltenbildung zu
verhindern bezw. aus anderen Ursachen entstandene Falten im Laufe des Aufrollprocesses
wieder zu beseitigen. In zweiter Linie wird dadurch, dafs der Apparat mit besonderer Rücksicht
auf Verhinderung der Faltenbildung construirt ist, ermöglicht, Papier z. B. bis zur
Festigkeitsgrenze anzuspannen, wodurch bei vielen anderen Apparaten das Faltenschlagen
bis zur Unerträglichkeit bezw. vollständigen Unbrauchbarkeit des Ballens sich steigern würde.
Da bei dem vorliegenden Apparat auch trotz der gröfstmöglichen Anspannung der Papierbahn
ein Faltenschlagen nicht beobachtet wird, so ist es mit demselben möglich, Ballen von äufserster
Festigkeit, Härte und Compactheit zu erzeugen, was für viele Fabrikationszweige von grofser
Wichtigkeit ist.
Der Apparat, welcher auf dem Princip des excentrischen Rotationsdruckes beruht, besteht
ans einer Walze a, welche auf der zugehörigen
Welle (I1 nicht festsitzt, sondern mittelst der
auf jeder Seite der Walze in den Schlitzen derselben befindlichen Schrauben n, Fig. 2, aus dem
Mittelpunkt so verschiebbar ist, dafs bei jeder Umdrehung ein einmaliges und zwar alternirendes
Heben und Senken eines jeden Walzenendes bewirkt werden kann.
Auf dieser Walze und von ihr durch Friction mitgenommen, rollt die Hülse bezw. der auf
dieser sich bildende Ballen c, der seine Führung
Ti;
in dem um die Welle B1 in Lagern drehbaren
festen, starren Rahmen b, der zugleich durch sein Gewicht die zum Aufrollen nöthige Friction
hervorruft, findet. Dadurch, dafs dieser Rahmen ein festes, starres System bildet, verhindert
er den sich bildenden Ballen an der schaukelnden Bewegung der unter ihm rollenden
Walze α theilzunehmen, wodurch der Druck, mit welchem der Ballen auf der Walze liegt,
nicht stets gleichbleibend über eine sonst vorhandene ununterbrochene Berührungslinie vertheilt
ist, sondern, bei dem einen Ende anfangend, zum anderen Ende fortschreitet, sich hier
concentrirt, um dann wieder zurückzugehen, welcher wechselnde Druck eben der Faltenbildung
entgegenwirkt.
Der aufzurollende Stoff passirt beim Eintritt in die Maschine eine Leitwalze J1, geht über
den festen Steg J2 zur Leitwalze J3, umschliefst
dann die Holzwalze J4, welche durch die Bremse ο
beliebig gebremst werden kann, um endlich unter der Leitwalze J5 hinweg, die Walze α berührend,
zum Ballen zu gehen und sich dort aufzuwickeln.
Um nach Vollendung des Ballens diesen aus der Maschine, speciell den vorn am Rahmen b
befindlichen Klauen k, in welchen er während des Betriebes durch kleine Hebelhaken i gehalten
wird, herauszunehmen, bewirkt man durch einen Druck auf den Hebel h ein weiteres Emporsteigen
des Rahmens, bis die Daumen d normal zur Druckrichtung stehen und letzteren somit in
dieser Lage festhalten. Da hierdurch der Ballen aufser Berührung mit der Walze α gebracht wird,
so ist es möglich, ihn aus dem Rahmen zu entfernen und gegen eine leere Hülse zu ver-
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tauschen. Ein Zurückbewegen des Hebels h setzt die Aufrollvorrichtung wiederum in Thätigkeit.
Auch soll der Hebel h dazu dienen, um bei momentan eintretenden Störungen durch Niederdrücken
desselben den Ballen und den aufzurollenden Stoff sofort in Stillstand zu versetzen,
während die Walze α weiter rotirt.
Claims (6)
1. Bei Apparaten zum endlosen Aufrollen von Stoffen die Anwendung einer alternirend excentrischen
Walze, auf welcher sich der Ballen bildet.
2. Bei dergleichen Walzen die Anwendung einer verstellbaren Vorrichtung, um die Excentricität
derselben beliebig zu verändern.
3. Bei unter 1. angeführten Apparaten die Anwendung eines festen, in sich selbst unbeweglichen
Rahmens, welcher, um den einen Endpunkt drehbar, den Ballen führt und ihn horizontal hält, um ihn nur an der
rotirenden, nicht aber auch an der excentrischen Bewegung der darunter liegenden
Walze theilnehmen zu lassen.
4. Die Anwendung des Hebels h und der Daumen d, um den Rahmen in der höchsten
Stellung festzuhalten und den Ballen jederzeit aufser Contact mit der Walze α zu
bringen.
5. Die Anwendung von Haken i zur Feststellung der Ballenwelle in den Klauen k
des Führungsrahmens.
6. Die Anwendung einer nach Bedarf zu bremsenden Walze S1, welche der aufzurollende
Stoff umschlingt und mitnimmt, so dafs er nach Belieben gespannt zum Ballen gelangt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21802C true DE21802C (de) |
Family
ID=298470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21802D Active DE21802C (de) | Aufrollvorrichtung für Papier etc. mit schaukelnder Tragwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21802C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3055606A (en) * | 1959-01-08 | 1962-09-25 | Johnson & Johnson | Roll winding machine |
-
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