DE462650C - Maschine zum Aufwickeln von Geweben, Papierbahnen u. dgl. in Form grosser Rollen - Google Patents

Maschine zum Aufwickeln von Geweben, Papierbahnen u. dgl. in Form grosser Rollen

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DE462650C
DE462650C DES78978D DES0078978D DE462650C DE 462650 C DE462650 C DE 462650C DE S78978 D DES78978 D DE S78978D DE S0078978 D DES0078978 D DE S0078978D DE 462650 C DE462650 C DE 462650C
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Germany
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machine
winding
roll
frame
wound
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DES78978D
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CONST METALLIQUES COMESSA SOC
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CONST METALLIQUES COMESSA SOC
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/10Mechanisms in which power is applied to web-roll spindle

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

  • Maschine zum Aufwickeln von Geweben, Papierbahnen u. dgl. in Form großer Rollen Die bisher zur Behandlung von Gewebebahnen, Papier u. d@gl. verwendeten Maschinen besitzen Vorrichtungen, um diese Stoffe aufzuwickeln. In gewissen Fällen, z. B. bei den Papiermaschinen, werden derartige Aufrollvorrichtungen zur Herstellung von großen Rollen ausgeführt, die man entweder von Hand oder mit Hilfe von Flaschenzügen bewegt und deren Beförderung mit Hilfe von zu diesem Zweck besonders ausgebildeten Wagen erfolgt.
  • Eine solche Behandlung und Beförderung erfordert von den Arbeitern wegen det Gewichtes und des Umfanges der Rollen sehr große Anstrengung, verursacht mitunter schwere Unfälle und führt leicht zu Beschädigungen der schweren, unhandlichen Rollen.
  • Die bisher übliche Herstellung von kleinen Rollen für Gewebebahnen macht die Verwendung sehr umfangreicher Transporteinrichtungen und die Verwendung kostspieliger Arbeitskräfte nötig. Ferner erfordert die Herstellung kleiner Rollen mit- nur kurzer Stücklänge ein häufiges Stillsetzen der jeweiligen Arbeitsmaschine, um die Rollen auszuwechseln; durch die wiederholten hierdurch bedingten Pausen wird die Leistung der betreffenden Maschine verringert.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, obenerwähnte Nachteile zu vermeiden. Gegenstand derselben ist eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, große Rollen jeder Art leicht auszuwechseln und zu befördern, wobei diese Vorrichtung hinter allen zur Erzeugung soleher Bahnen verwendeten sowie vor allen die Weiterverarbeitung der Bahnen vornehmenden Maschinen angeordnet werden kann. Sie eignet sich zum Aufrollen von Rollen bis zu 1,5 m Durchmesser und nötigenfalls mehr. Der Rollstab, worauf die Bahn aufgewickelt wird, ruht erfindungsgemäß auf einem besonderen Bock. Dieser Bock zusammen mit der leeren oder mit der vollen Rolle kann von einem einzigen Arbeiter ohne Anstrengung mit Hilfe eines Wagens mit in Höhe verstellbarer Tragplatte befördert werden.
  • Ein praktisches Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in beiliegenden Zeichnungen schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Abb. 1 eine Vorderansicht der Aufwickelvorrichtung, Abb. z eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Draufsicht, :4bb. q. eine Vorderansicht des Rollbockes, Abb. 5 eine Seitenansicht desselben.
  • Abb. C und 7 zeigen in Längs- und Seitenansicht die Einlagerung des Traggestells der Aufwickelrolle zwischen den Ständern des Gestells der Aufwickelvorrichtung.
  • Die Maschine besteht aus einem Gestell a und a', das in dem Boden verankert ist. Am oberen Teile des Gestelles sind Träger c und c' befestigt, die mit Einschnitten versehen sind, um die Rollstange r aufzunehmen, auf die die Bahn aufgewickelt werden soll.
  • An der Rückseite des Gestells sind zwei Zahnsektoren d und d befestigt, in deren unteren Teil eine Welle e gelagert ist, die zwei Arme f und f' trägt, an deren oberen Enden eine Anpreßwalze g gelagert ist.
  • Diese Anpreßwalze g wird unmittelbar von der Maschine angetrieben, hinter welcher die Aufwickelvorrichtung angeordnet ist. Dieser Antrieb erfolgt durch Ketten oder Kettenräder h und h'.
  • Die Anpreßwalze g legt sich gegen die Rolle r an und wird durch eine besondere durch Reibung arbeitende Mitnehmervorrichtung in dieser Lage festgehalten.
  • Diese Vorrichtung besteht aus einer Welle i, die in den Armen f und f' drehbar gelagert ist und auf welcher zwei Zahnräder j und j' sitzen, die mit den Zahris.ektoren d und d' kämmen. Auf der Welle i sitzen ferner zwei Reibungsscheiben n und n', ein Handrad l und eine Kurbel o. Von den beiden Reibungsscheiben ist :dh;e eine, n', fest, die andere, n, axial. verschiebbar, jedoch gegen. Drehung gesichert mit der Welle i verbunden. Zwischen beiden Reibungsscheiben isst auf der Welle lose drehbar ein Kettenrad k' angeordnet. Eine Feder in ist zwischen dem Handrad l und der Scheibe 7a eingeschaltet.
  • An einem Ende der Rolle g ist .ein Kettenrad k befestigt, welches mit dem Kettenrad k' durch eine Kette verbunden ist. Durch Drehen des Handrades l in der einen oder anderen Richtung wird die Feder m mehr oder weniger gespannt, so daß die Reibungsscheiben n und n' unter größerem oder kleinerem Druck gegen das Kettenrad anliegen. Infolge des hierdurch auf die Welle i ausgeübten veränderlichen Drehmomentes wird die Rolle g mit einer größeren oder kleineren Kraft gegen die Rolle r angedrückt.
  • Die Anpreßwalze g wird, wie bereits erwähnt, mit gleichbleibender Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, wobei sie sich in dem Maße, wie der Durchmesser der Rolle r größer wird, von der Achse dieser Rolle entfernt.
  • Durch die am Ende der Welle i angebrachte Kurbel o kann die Anpreßwalze g vor Inbetriebsetzung der Maschine gegen die Aufwickelrolle r zurückgebracht werden.
  • Die Aufwickelrolle r ist auf ihrer Achse p lose drehbar gelagert. Die Achse ist ferner im oberen Teil der beiden Ständer eines Bockes q gelagert, der zwischen die Gestelle a und a' eingeschoben werden kann, um die Achse p der Roller mit dem an der Achse p hängenden Bock q in die Einschnitte der Träger c und c' einzusetzen.
  • Während des gesamten Wickelvorganges verbleibt das Traggestell q, in dem die Achse p ruht, in der Wickelvorrichtung. Weder die Achse p noch die Roller werden vom Tragbock q entfernt.
  • " Die Beförderung der in dem Bock q gelagerten leeren oder vollen Aufwickelrolle r erfolgt mit Hilfe eines Wagens mit in der Höhe verstellbarer Tragplatte, wie solche in den verschiedenen Betrieben üblich sind, so daß die Last um einige Zentimeter gehoben werden kann; diese Arbeit kann ohne Rücksicht auf das Gewicht und den Umfang der Rolle von einem einzigen Mann geleistet werden.
  • Zwecks Einlegens einer leeren Wickelstange r wird der den Bock q mit der Wickelstange tragende Wagen zwischen die am Maschinengestell a festen Führumgen s, s' und t, t' eingeschoben, um die richtige gegenseitige Stellung der Teile zueinander zu gewährleisten, worauf durch Stützender Tragplatte des Wagens die Wickelstange r mitsamt dem Bock q mittels der Achse p in die Einschnitte der Träger c und c' eingehängt und in dieser Weise mit der Anzugswalze sicher parallel gehalten wird.
  • Das Entfernen der vollen Rolle erfolgt in umgekehrter Weise. Der die mit Gewebebahnen, Papier u. dgl. bewickelte Rolle r tragende Bock q kann nach Entfernung aus der Rollvorrichtung vor einer beliebigen Maschine angeordnet werden und dient alsdann als Abwickelvorrichtung. Durch eine auf die Rolle r wirkende Bremse u kann die Spannung der Bahn bei der Abwicklung geregelt werden.
  • Es versteht sich von selbst, daß oben beschriebene Ausführungsform nur als Beispiel gegeben wird und alle wünschenswerten baulichen Abänderungen im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: - z. Maschine zum Aufwickeln von Geweben, Papierbahnen u dgl. in Form großer Rollen, .dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelrolle (r) lose drehbar auf einer mit einem Hilfsgestell (q) verbundenen und von den Ständern (a, c) des Gestelles der Wickelmaschine getragenen Achse (p) sitzt und während des Wickelvorganges durch eine umlaufende Antriebsrexbwalze (g) gedreht wird, welche in an den Ständern (a, d) des Gestelles .der Wickelmaschine schwingbar gelagerten Armen (f, f') ruht und durch diese Arme mit regelbarem Drucke gegen die Aufwickelrolle bzw. das sich aufwickelnde Gut gedrückt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsreibwalze (g) durch einen von der das Aufwickelgut liefernden Maschine abgeleiteten Antrieb (h', h, h) gedreht wird und ihrerseits unter Einschaltung einer federbelasteten nachstellbaren Gleitkupplung (k', n, zi) eine in den Schwingarmen (f, f') gelagerte, zwei Stirnräder (j, j') tragende Welle (i) zu drehen bestrebt ist, derart, daß infolge Eingriffes dieser Zahnräder in zwei an den Ständern (a, ä) der Wikkelmaschine feste Zahnsektoren (d, d') die am oberen Ende der Schwingarme (f, f) gelagerte Antriebsreibwalze (g) je nach der Größe des durch die Gleitkupplung einstellbaren Drehmomentes mit stärkerem oder schwächerem Druck gegen die Wickelrolle (y) anliegt.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsgestell (q), in welchem die Aufwickelrolle (r) gelagert ist, durch Unterschieben der hebbaren Tragplatte eines Karrens leicht auf diesen aufgeladen; in die Wickelmaschine eingefahren, in die Traglager (c, c') des Maschinengestelles eingelegt und nach beendigter Aufwicklung des Gutes samt diesem wieder aus den Lagern (c, c') ausgehoben und aus der Wickelmaschine herausgefahren werden kann. q.. Maschine nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsgestell (q) mit der in ihm gelagerten Aufwickelrolle (y) zwecks Abwickelns des aufgewickelten Gutes vor die in Frage kommende Maschine, ,die das aufgewickelte Gut weiterverarbeitet, gestellt wird, wobei zur Regelung der Spannung in dem sich abwickelnden Gewebe o. dgl. eine auf die Aufwickelrolle (r) einwirkende Bremse, z. B. eine Klemmschraube, dient.
DES78978D 1927-03-26 1927-03-26 Maschine zum Aufwickeln von Geweben, Papierbahnen u. dgl. in Form grosser Rollen Expired DE462650C (de)

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