DE2397C - Dengelmaschine - Google Patents

Dengelmaschine

Info

Publication number
DE2397C
DE2397C DENDAT2397D DE2397DA DE2397C DE 2397 C DE2397 C DE 2397C DE NDAT2397 D DENDAT2397 D DE NDAT2397D DE 2397D A DE2397D A DE 2397DA DE 2397 C DE2397 C DE 2397C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fork
hammer
roller
machine
anvil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2397D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. A. EINENKEL in Neudörfel bei Zwickau
Publication of DE2397C publication Critical patent/DE2397C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

1878.
Klasse 67.
FR. AUG. EINENKEL in NEUDÖRFEL bei ZWICIj Dengelmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. März 1878 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Dengelmaschine wird durch Fufsbetrieb in Bewegung gesetzt. Die Trittbretter α α stehen vermittelst der Zugstangen b b mit der Welle c c und damit mit dem auf dieselbe aufgekeilten Rad d in Verbindung, welches in Rotation versetzt werden soll.
Das Rad d besitzt an seiner Peripherie drei Excenter oder Zähne e e e, mittelst welcher es den Dengelapparat in folgender Weise in Thätigkeit bringt.
Die Excenter gleiten während der Rotation des Rades d an der Peripherie einer Rolle r, welche in einer an ihren Enden in Führungen/ drehbar gelagerten Gabel g festgestellt ist.
Während jeder Umdrehung des Rades d erfolgt damit ein dreimaliges Aufheben und Niedergehen der Rolle r bezw. des Gabelarmes. Die Gabel g trägt nun vorn am Gabelarm den Hammer h und erfolgt mit jedem Hub der Rolle r auch eine Aufwärtsbewegung und mit jedem Abgleiten der Rolle von einem der Excenter L eine Abwärtsbewegung des Hammers. Gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung des Hammers erfolgt aber auch ein Anspannen der unter der Bank k angebrachten, kräftig wirkenden Federn, welche durch zwei Zugstangen ζ ζ mit der Gabel g verbunden ist.
Sobald die Rolle vom Excenter abgleitet, wird infolge der Wirkung vorgedachter Feder s, der plötzliche Niedergang des mit der Gabel angehobenen Hammers h veranlafst, wodurch der Schlag des Hammers auf den Ambos ver-.anlafst wird.
Die Stärke des Schlages ist durch die Rolle r und den Doppelzug ζ ζ regulirbar.
In einer Schlitzführung in den Armen der Gabel g verschiebbar gelagert, kann die Rolle r dem Rade mehr oder weniger nahe gestellt und der durch die Excenter überhaupt mögliche Hub daher nach Wunsch bemessen, bezw. innerhalb der gegebenen Grenzen kleiner oder gröfser gemacht werden. Es ist damit bei ein und derselben Federspannung die Schlagstärke regulirbar, weiter ist jedoch auch für die Möglichkeit der Veränderung der Federspannimg gesorgt. Wie bereits angegeben, ist die Feder s durch zwei Zugstangen ζ ζ mit der Gabel g verbunden, diese Verbindung braucht nicht, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, an einem bestimmten Drehpunkt an der Gabel fest zu sein, es genügt, wenn die Stangen ζ ζ mit einfachen kleinen Haken an die Hebelarme angehängt werden, wozu in die Gabelarme sog. Kerben eingearbeitet sind.
Ohne weiteres sind dann die Aufhängepunkte der Zugstangen ζ ζ gegen den in den Führungen/ gelagerten Drehpunkt der Gabel g verstellbar. Je entfernter diese Aufhängung vom Drehpunkt gebracht wird, um so stärker wird die Feder beim Aufhub der Gabel gespannt und um so intensiver ist der Schlag des Hammers. Mit Leichtigkeit kann also der die Maschine beim Dengeln bedienende Mann die Schlagstärke vergröfsern oder vermindern.
Der Drehpunkt der Gabel ist in den Führungen// verstellbar. Wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, sind z. B. in jeder Führung vier Löcher angebracht, so dafs die Drehbolzen der Gabelarme g in vier Höhenlagen, je nach Bedürfnifs festgestellt werden können.
Durch diese verstellbare Lagerung des Drehpunktes der Gabel wird der am Gabelarm sitzende, nur durch die Schraube in seiner Längsrichtung hin- und herverschiebbare Hammer mit seiner Bahn regulirbar zum Aufschlagen auf den Ambos ο gebracht.
Die Verbreiterung des Dengeis, der mehr oder minder scharfkantige Schlag des Hammers ist damit ganz in die Hand des die Maschine bedienenden Mannes gegeben.
Ein weiterer Vortheil dieser Maschine liegt in der Führung der Sense auf dem Ambos, wie dies auf beiliegender Zeichnung im Detail dargestellt ist.
Mit der noch stumpfen Schneide wird die zu dengelnde Sense an eine kleine vertical gestellte Walze m angedrückt, während sie selbst auf der Walze η lagert. Mit der scharfen, gedengelten Schneide wird sie durch die zwei Gleitwalzenw w geführt. Mittelst eines konischen Räderpaares kann in der auf der Zeichnung angedeuteten Weise eine vertical gestellte Walze und von dieser mittelst Riemscheibe die Walze m in rotirende Bewegung gesetzt werden, wodurch eine gleichmäfsige, selbsttätige Durchführung der Sense unter dem Hammer veranlafst wird.
In geänderter, auf der Zeichnung nicht dargestellter, voraussichtlich aber noch zweckmäfsigerer Weise' soll die Führung der Sense auf dem Ambos wie folgt unter dem Hammer mittelst Walzen bewirkt, auch selbstthätig gemacht werden.
Ein Paar konische Räder sollen von der Welle c aus, eine zweite rechtwinklig dazu, ebenfalls aber horizontal, gelagerte Welle drehen, welche durch Stirnräder eine der Walzen w in rotirende Bewegung setzt und damit die zwischen den Walzen w w geführte, auf Walze η gelagerte, an Verticalwalze m angedrückte Sense auf dem Ambos gleichmäfsig, während des Dengeins fortrücken.
Alle übrigen Theile der Maschine sind durch die Zeichnung selbst ersichtlich. Das Karrengestell ist von hartem Holz, das Rad d von schmiedbaren Guiseisen, Ambos und Hammer von Stahl, alle anderen Theile sind von Schmiedeisen construirt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2397D Dengelmaschine Active DE2397C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2397C true DE2397C (de)

Family

ID=281701

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT2397D Active DE2397C (de) Dengelmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2397C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2397C (de) Dengelmaschine
DE825392C (de) Abkantbank
DE253388C (de)
DE3026910C2 (de) Kluppe für Spann- und Reckmaschinen
DE271593C (de)
DE11515C (de) Querschneidemaschine für Pappemaschinen
DE71869C (de) Hammerwerk mit paarweise zusammenarbeitenden Hämmern
DE229072C (de)
DE125018C (de)
DE11340C (de)
DE467374C (de) Vorrichtung zum Fuehren des Werkstuecks, z. B. Walz- und Profileisen, bei Werkzeugmaschinen
DE3798C (de) Neuerungen an Feilenhaumaschinen
DE18690C (de) Neuerungen an Maschinen zur Herstellung ebener und Rotations-Flächen an Steinen mittelst darauf zu wälzender Sprengscheiben
DE181603C (de)
DE158782C (de)
DE31098C (de) Apparate zur Herstellung von j Hufeisen
DE453107C (de) Ortsbewegliche, von einem zweiraedrigen Fahrgestell getragene Kraftmaschine
DE541C (de) Glättmaschine für Papier ohne Ende
DE224533C (de)
DE205864C (de)
DE233955C (de)
DE51852C (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung fertiger Hufeisen
DE76766C (de) Schilfrohrknoten-Schneidemaschine
DE40828C (de) Maschine zum Schneiden von Brettern aus Rundholz
DE152102C (de)