DE80756C - - Google Patents

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DE80756C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B9/00Making driving belts or other leather belts or strips
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/21Stretching machines or frames for belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Gerberei.
Riemenstreckmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. August 1894 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Apparat, um Riemen derselben Inanspruchnahme auszusetzen, die sie beim Betriebe erleiden, und so ein Nachspannen der Riemen nach dem ersten Gebrauche zu vermeiden und die Sicherheit zu haben, dafs der Riemen der Inanspruchnahme beim Betriebe gewachsen ist.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar ist: Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht des Kraftmessers, Fig. 3 eine Seitenansicht der Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt nach x-x der Fig. 3.
•Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem aus Winkeleisen hergestellten Gestell A, welches durch ebenfalls aus Winkeleisen hergestellte Streben α b mit einander verbunden ist. In dem Gestell A ist in Lagern c eine mit einer Kurbel d versehene Welle e angeordnet. Aufserdem befinden sich auf dem Gestell zwei Spannvorrichtungen B. Auf den Streben b ist eine in Lagern f mit Kurbeln g und einem Zahnrad h versehene Welle h1 angebracht, die durch Uebersetzungsräder \ ^1 ^2 auf eine Welle i wirkt, so dafs bei der Drehung der Kurbel g diese ebenfalls in Drehung versetzt wird. Selbstverständlich kann der Antrieb der Welle h1 anstatt von Hand aus auch durch Anbringung einer Riemscheibe statt der Kurbeln g von einem Motor aus erfolgen. Auf der Welle e ist eine cylindrische Scheibe k aufgekeilt, auf welche der zu prüfende Riemen aufgerollt wird.
Zur geraden Führung der Riemen sind an den vor den Spannvorrichtungen angeordneten, mit einer Eintheilung versehenen Leisten /, Fig. 3, verschiebbare Arme m angebracht, welche mittelst Druckschrauben η festgestellt werden können und den Zweck haben, nach der Breite des Riemens eingestellt werden zu können und denselben stets auf die Mitte der Walzen w zu führen. Eine gleiche Vorrichtung sitzt auf der Welle z, nur sind hier anstatt der Arme bewegliche Scheiben ο und ist die Eintheilung auf der Welle angebracht.
Die Welle i besitzt einen Schlitz p, in. welchem das eine Ende des Riemens durch einen Keil q, Fig. 4, gehalten wird.
Die Spannvorrichtung B besteht aus einem Gestell r, Fig. 2, durch welches eine mit einem Griffrade s versehene Schraubenspindel t greift.
Diese drückt auf eine starke Feder u, welche mit ihren freien Enden auf den im Gestell r beweglichen Lagern ν einer Walze w ruhen.
An der Spannvorrichtung B ist gleichzeitig ein Kraftmesser angebracht, um den auf den Riemen ausgeübten Druck messen zu können.
Derselbe besteht aus den mit der Feder u starr verbundenen Ansätzen a\ welche Stäbe b1 tragen, die in normalem Zustande der Feder mit ihren Enden auf einander ruhen. Wird auf die Feder ein Druck ausgeübt, so werden sich naturgemäfs die Stäbe von einander entfernen und kann durch diese Entfernung die auf die Feder u einwirkende Kraft gemessen werden, zu welchem Zwecke eine Eintheilung angeordnet ist.
Durch die kurz vor jeder Walze n> angeordneten Führungen m m ist der Riemen gezwungen, in der Mitte der Walze w einzulaufen, so dafs der auf ihr ausgeübte Druck in der ganzen Breite des Riemens ein gleichmäfsiger ist.
Soll ein Riemen geprüft oder gestreckt
werden, so wird derselbe auf die Scheibe k aufgewickelt, das freie Ende desselben zwischen den Leisten / und den Walzen w der Spannvorrichtungen jB durchgezogen, an der Welle i mittelst Keiles q befestigt und durch Drehen der Schraubenspindeln t der gewünschte Druck durch die Walzen n> auf den Riemen ausgeübt. Durch Drehen der Welle e wird der Riemen zwischen den Spannvorrichtungen B hindurchgezogen und auf die Welle i aufgewickelt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Riemenstreckmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung von Spannvorrichtungen B, welche je aus einer Walze n> bestehen, deren bewegliche Lager ν durch Schraubenspindel t und Feder η beeinfiufst werden, so dafs auf den zu spannenden Riemen der gewünschte Druck ausgeübt und bei eventueller Anordnung zweier an der Feder befestigter Stäbe bl die ausgeübte Kraft gemessen werden kann.
    An der unter ι. gekennzeichneten Maschine eine Vorrichtung zur Führung des Riemens, gekennzeichnet durch eine mit einer Eintheilung versehene Welle i oder Leiste /, die mit Scheiben ο oder Armen m ausgerüstet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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