DE1592017B2 - Verfahren zur gewinnung von kaliumsulfat aus einer natuerlichen sole - Google Patents
Verfahren zur gewinnung von kaliumsulfat aus einer natuerlichen soleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die selektive Gewinnung von Kaliumsulfat aus natürlich vorkommenden Salzlösungen,
wie .sie beispielsweise aus Meeren, Binnenseen, Salzseen, Quellen u.dgl., die über die ganze
Welt verbreitet sind, gewonnen werden.
Derartige Solen enthalten im allgemeinen als Hauptbestandteil Natriumchlorid zusammen mit geringeren,
nichtsdestoweniger jedoch erheblichen Mengen an Chloriden und/oder Sulfaten von Kalium und Magnesium
als weiteren hauptsächlichen Salzen.
Die Isolierung und Gewinnung dieser Salze, die sowohl für die Industrie als auch für viele andere
Verwendungszwecke von erheblicher Bedeutung sind, aus natürlich vorkommenden Solen ist bisher in den
meisten Fällen im Vergleich zu anderen Herstellungsarten nicht der wirtschaftlichste Weg, um zu diesen
Salzen zu gelangen, da eine derartige Gewinnung viele Probleme aufwirft, und zwar vor allem das der
selektiven Gewinnung der gewünschten Salze aus der Sole sowie der Verdampfung des wäßrigen Lösungsmittels
in aufeinanderfolgenden Stufen, was mit erheblichen Kosten verbunden ist, es sei denn, daß eine
aus Industrieanlagen abfallende Wärmemenge zur Verfugung steht oder eine Verdampfung mittels
Sonnenenergie möglich ist.
Ist eine Verdampfung durch Sonneneinstrahlung im wesentlichen über das ganze Jahr hinweg möglich
und die Konzentration der Salze in der natürlich vorkommenden Sole hoch, dann lassen sich unter Anwendung
der Maßnahmen der vorliegenden Erfindung aus diesen Solen Salze wie Kaliumsulfat, dessen Verwendbarkeit
als Kunstdünger von erheblicher Bedeutung ist und das sich ebenfalls weiteren Verwendungsmöglichkeiten
zuführen läßt, sowie Magnesiumchlorid zur Herstellung von metallischem Magnesium durch
Elektrolyse und anderer wertvoller Endprodukte, auf die im folgenden noch hingewiesen wird, gewinnen.
Natürliche Solen, die geringe Mengen an Kaliumchlorid enthalten, können in der Regel zur Herstellung
eines Konzentrats aus kristallisiertem Kalium- und Natriumchlorid eingedampft werden. Enthält die
Sole jedoch mehr als eine bestimmte Menge an Sulfat- und Magnesiumionen, dann wird es sehr schwierig,
die Kaliumsalze zu gewinnen. Ein typisches derartiges Beispiel ist die Sole des Großen Salzsees in Utah, die
relativ hohe Mengen an Sulfat- und Magnesiumionen enthält. Wird die unveränderte Sole aus diesem
See bei relativ hohen Temperaturen eingedampft, bis eine gesättigte Lösung von Magnesiumsalzen anfallt,
so stellt sich heraus, daß alle Kaliumsalze mehr oder weniger vollständig mitausgefallen sind, und zwar in
Form von Kainit (KCl - MgSO4 · 3H2O) als wesentlichstem
Kalium enthaltenden Salz. Der Kainit ist ein Doppelsalz, der zwei Salze, nämlich Kaliumchlorid
und Magnesiumsulfat in einer Einheit, enthält. Die in dem Niederschlag enthaltenen restlichen Salze
bestehen im wesentlichen aus Natriumchlorid zusammen mit geringen Mengen an Magnesium- und
Kaliumsalzen. Die Mutterlauge, die nach der Ausfal-
lung übrigbleibt, enthält in der Hauptsache Magnesiumsulfat und Magnesiumchlorid in Mengen von
ungefähr 30% Sulfat und 60% Chlorid.
Die vorliegende Erfindung schafft nun ein wirtschaftliches technisches Verfahren zur Abtrennung
von Kaliumsalzen in hoher Ausbeute aus natürlich vorkommenden Solen, die dieses Salz zusammen mit
erheblichen Mengen an Sulfat- und Magnesiumionen enthalten.
Weiterhin ermöglicht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Gewinnung von Magnesiumchlorid in
hoher Ausbeute aus derartigen Solen.
Schließlich ist eine weitere Bereicherung der Technik
durch die vorliegende Erfindung darin zu sehen, daß in einem Gesamtverfahren sowohl Magnesiumchlorid
und Kaliumsulfat in hohen Ausbeuten aus natürlich vorkommenden Solen erhalten werden, die die Chloride
und Sulfate von Natrium, Kalium und Magnesium enthalten, und daß die bei der Abtrennung eines
derartigen Endprodukts anfallenden Nebenprodukte in zweckmäßiger Weise verwendet werden können.
Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur Gewinnung von Kaliumsulfat aus einer natürlichen
Sole durch Konzentrierung derselben, wobei die Sole Chlorid- und Sulfatsalze des Natriums, Kaliums und
Magnesiums enthält, diese einer ersten Konzentrierung in einer oder mehreren Stufen zur Ausfällung des
Hauptteils des Natriumchlorids unterworfen, dieses aus der Mutterlauge abgetrennt, die Mutterlauge einer
zweiten Konzentrierung zur Ausfällung des Doppelsalzes Kainit (KCl · MgSO4 · 3BjO) und/oder Schönit
(K2SO4 · MgSO4)Je nach der bei der Konzentrierung
angewandten Temperatur unterworfen und der Kainit und/oder Schönit aus der Mutterlauge zusammen mit
Magnesiumchlorid und Kaliumchlorid enthaltenden Verunreinigungen abgetrennt wird, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß ein etwa gebildeter Schönit mit Wasser zur Umwandlung in Kainit behandelt, der
erhaltene Kainit (entweder direkt aus der Mutterlauge oder nach der erwähnten Wasserbehandlung des
Schönits) zerkleinert und mit einem Sammler, der aus einem Alkylaminacetat oder -chlorid mit wenigstens
7 Kohlenstoffatomen besteht, während einer Kontaktzeit von mindestens 12 Minuten und mit einem
Schäumer, der aus einem aliphatischen Alkohol mit wenigstens 5 Kohlenstoffatomen besteht und bei normalen
Temperaturen flüssig ist, behandelt und die entstehende Flüssigkeit einer Schäumungsfiotation
unterworfen, der bei der Schäumungsflotation erhaltene Kainit in Gegenwart von Wasserdampf zur
Herstellung eines Kaliumsulfats und Magnesiumoxyd enthaltenden Reaktionsprodukts unter Entwicklung
von HCl-Gas bei etwa 6800C geröstet, das Reaktionsprodukl
mit Wasser aufgeschlämmt, der Magnesiumoxydniederschlag entfernt und die verbleibende Lösung
zur Ausfällung des Kaliumsulfat verdampft wird.
Vorzugsweise kann die nach Abtrennung des Kainits und/oder Schönits verbleibende Mutterlauge mit
Calciumchlorid zur Umwandlung des darin enthaltenen Magnesiumsulfats in Magnesiumchlorid unter
Ausfällung von Calciumsulfat behandelt, die entstehende Mutterlauge zur Ausfällung von unreinem
Carnallit (KCl - MgCl2 · 6H2O) konzentriert, der
Carnallit mit etwa der Hälfte seines Gewichts an Wasser zur Bildung einer Magnesiumchloridlösung,
die mil der verbleibenden, im wesentlichen aus Magnesiumchlorid bestehenden Mutterlauge kombiniert
wird. L'cwasclien und die kombinierte Ii -■_>
7ur Trockne unter Erzielung eines Niederschlages von
Magnesiumchlorid-Hydrat eingedampft werden.
Weiterhin kann die nach der Ausfällung des Magnesiumoxyds verbleibende Magnesiumsulfat enthaltende
Mutterlauge mit der nach Abtrennung des Kainits und/oder Schönits verbleibenden Mutterlauge vor der
Behandlung mit Calciumchlorid kombiniert werden, wobei das Calciumchlorid durch Reaktion von CaI-ciumcarbonat
mit dem bei der Röstung entwickelten
ίο HCl-Gas hergestellt werden kann.
Außerdem kann der Rückstand vom Waschen des Carnallits mit Wasser, der aus unreinem Kaliumchlorid
besteht, mit dem unreinen Kainit vor dessen Reinigung kombiniert werden.
Die deutsche Patentschrift 540 473 lehrt die Zugabe von Calciumchlorid zu der Mutterlauge zur Entfernung
des Sulfats und dann die Konzentrierung der Mutterlauge zur Entfernung von Natriumchlorid und
Carnallit (S. 1, Zeile 24 bis 32). Jedoch lehrt die zitierte Patentschrift in demselben Absatz auch die
Behandlung der Restlauge mit hydratisiertem oder gelöschtem Kalk und dann die Entfernung des Magnesiumhydroxyds,
wobei die Restlauge zur Desulfatierung weiterer Mengen der Mutterlauge verwendet
wird.
Was die Behandlung des Carnallits betrifft, so stellt die Patentschrift nur fest, daß er nach
bekannten Methoden in Calciumchlorid und Magnesiumchlorid umgewandelt werden kann (S. 2, Zeile 13
bis 15). Jedoch lehrt diese Literaturstelle nicht das Waschen des Carnallits mit Wasser zur Bildung einer
Magnesiumchloridlösung, die mit der verbleibenden Mutterlauge kombiniert wird und dann die Einengung
der kombinierten Lösung zur Herstellung von Magnesiumchloridhydrat.
Die deutsche Auslegeschrift 1 058 442 stellt fest, daß Kainit nicht zur Flolationsanreicherung geeignet ist
und lehrt, daß der Kainit zuerst in eine Mischung von Schönit und Natriumchlorid durch Behandlung mit
der Sulfatmutterlauge umgewandelt werden muß und dann die Flotationskonzentration des Schönits
unter Verwendung von Salzen höherer aliphatischer Fettsäuren oder der Säuren selbst zusammen mit einem
aliphatischen Fettamin und einem aliphatischen oder aromatischen Alkohol durchgeführt wird. Es wird
dabei auf einen früheren Stand der Technik Bezug genommen, der sich auf die Flotationskonzentration
von Schönit und Leonit unter Verwendung nur von Alkylsulfonaten oder Alk3'lsulfaten ohne weitere Zusätze
bezieht. Es ist also weder in dieser deutschen Auslegeschrift die direkte Flotationskonzentration von
Kainit noch die Anwendung von den in der erfindungsgemäß vorliegenden Anmeldung verwendeten Schäumern
und Sammlern für die direkte Flotationskonzentration von Kainit angegeben. Das heißt also, die
Patentschrift lehrt vielmehr, daß Kainit nicht zufriedenstellend durch die Flotationstechniken direkt konzentriert
werden kann, und er muß daher in Schönit umgewandelt werden, der mit Spezialgentien zur
Konzentrierung derselben behandelt wird. Im Gegensatz hierzu lehrt die Erfindung, daß Kainit selbst
zufriedenstellend durch Flotationstechniken konzentriert werden kann.
Die deutsche Auslegeschrift 1 056 071 bezieht sich auf die Flotationskonzentration zur Herstellung von
Kaliumchlorid und nicht von Kainit, aus Sylvit. Es wird dort nicht über Kainit gesprochen, und es findet
sich nJchis in der deutschen Auslegeschrift. was die
Flotation von Kainit zur Herstellung von konzentriertem Kainit betrifft.
Nur durch die erfindungsgemäße Zusammenfassung der einzelnen Stufen wird eine hohe Ausbeute an zu
gewinnenden Salzen, insbesondere Kaliumsulfat und Magnesiumoxyd, bei geringem Materialverbrauch
und geringen Anlagekosten ermöglicht.
Im folgenden wird das Gesamtverfahren an Hand einer vorzugsweisen Ausfiihrungsform näher erläutert.
Eine natürlich vorkommende Sole, wie Meerwasser, Seewasser od. dgl., beispielsweise eine Sole aus dem
Großen Salzsee in Utah, USA, wird zuerst durch Eindampfung konzentriert, vorzugsweise durch Einwirkung
von Sonnenstrahlung, bis das Natriumchlorid selektiv auskristallisiert ist, d.h. ohne daß
dabei eine nennenswerte Kristallisation der übrigen Salze eintritt Es hat sich herausgestellt, daß durch
Anwendung verschiedener nacheinander folgender derartiger Konzentrierungs- und Kristallisierungsstufen
das ganze Natriumchlorid bis auf wenige Prozent ausgefällt werden kann, ohne daß dabei in nennenswerter
Weise die Mutterlauge mitgeschleppt wird oder ein Verlust an den übrigen Salzen auftritt. Wird
daher die zu Beginn des Verfahrens zu behandelnden Sole einer ersten Verdampfungsstufe unterzogen, bis
ungefähr 50 bis 70 Gewichtsprozent der insgesamt vorhandenen Salze ausgefällt sind und die Lösung oder
Mutterlauge abgezogen und* einer zweiten Verdampfungsstufe unterworfen, bis ungefähr die Hälfte, bezogen
auf das Gewicht, der übrigen Salze ausgefällt ist und die Lösung oder die Mutterlauge erneut abgezogen,
dann kann auf diese Weise die Hauptmenge des ursprünglich vorhandenen Natriumchlorids ausgefällt
und von der Mutterlauge abgetrennt werden, die sich dabei in hohem Maße an den übrigen
löslicheren Salzen, die in der Hauptsache aus den Chloriden und Sulfaten von Kalium und Magnesium
bestehen, anreichert.
Wird die aus der zweiten Eindampfungsstufe abgezogene Mutterlauge durch Eindampfung in einer
dritten Stufe so weit konzentriert, bis eine Salzausfallung auftritt, so sind die Hauptbestandteile des
Niederschlags je nach der Temperatur, bei der die Ausfällung erfolgt, entweder das Doppelsalz Kainit,
KCl - MgSO4. · 3H2O, oder das Doppelsalz Schönit,
K2SO4 · MgSO4. - 6H2O, vermischt mit anderen Salzen,
wie beispielsweise MgCl2, KCI od. dgl. Der Schönit
fallt bei einer niedrigeren Temperatur als der Kainit aus, kann jedoch durch Waschen bei einer
Temperatur von 25° C oder darüber zusammen mit den Salzen, die mit ihm vermischt sind, in Kainit
umgewandelt werden, wobei der Kainit ausfallt. In jedem Falle ist der derart erhaltene Kainit nicht rein,
er ist in der Hauptsache mit Natriumchlorid verunreinigt, welches in der Lösung bis zu dieser Verfahrensstufe
zurückgeblieben ist. Bei dieser Verfahrensstufe bleibt gelöst in der Mutterlauge in der
Hauptsache Magnesiumchlorid und Magnesiumsulfat zusammen mit geringeren Mengen an Kaliumchlorid
und Natriumchlorid zurück.
Nachdem die Ausfällung des Kainits (oder wahlweise des Picromerits) im wesentlichen beendet ist,
wird die Mutterlauge aus der dritten Eindampfungsstufe entfernt, worauf das unreine Salz gesammelt wird.
Vorzugsweise wird es in Klumpenform, wie im folgenden beschrieben wird, weil erverarbeitet.
Die aus der drillen Eindampfungsstufe abgezogene
von Magnesiumchlorid und Magnesiumsulfat zusammen mit geringeren Mengen an Kaliumchlorid und
Natriumchlorid. Diese Lösung wird nun in dieser Stufe
mit Calciumchlorid behandelt, um das Magnesiumsulfat in Magnesiumchlorid umzuwandeln und dabei
das als solches in der derart behandelten Sole ursprünglich vorhandene Magnesiumchlorid zu ergänzen.
Der Calciumsulfatniederschlag wird durch Filtration oder nach einem anderen Verfahren entfernt.
Die erhaltene Lösung enthält zusätzlich zu dem derart gebildeten und dem ursprünglich vorhandenen
Magnesiumchlorid erhebliche Mengen an zurückgebliebenen Natrium- und Kaliumchloriden. Zur Entfernung
des KCl und NaCl wird diese Lösung einer vierten Eindampfungsstufe unterzogen, wobei das
Mischsalz Carnallit (KCl - MgCl2 · 6H2O) zusammen
mit zusätzlichem NaCl auskristallisiert Bei dieser Verfahrensstufe wird die Mutterlauge, die hauptsächlich
MgCl2 in Lösung enthält, abgezogen und einem
Lagerbehälter zugeführt; zu dem übriggebliebenen Salzniederschlag wird eine solche Menge Wasser
zugegeben, die ungefähr der Hälfte des Salzgewichtes entspricht Das in dem Carnallit vorhandene Magnesiumchlorid
geht dabei in Lösung, wobei die Kalium- und Natriumchloride in ausgefällter Form zurückbleiben.
Die magnesiumchloridenthaltende Lösung wird abgezogen und in ein Lagerungsbecken eingeleitet,
wo sie sich mit der vorstehend beschriebenen zugeführten Lösung vermischt
Zur Steigerung der Ausbeute an Kaliumsulfat kann der KCl/NaCl-Niederschlag aus der vierten Eindampfungsstufe
gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Verfahrensschritt dem verunreinigten Kainitniederschlag,
der bei der dritten Eindampfungsstufe erhalten wurde, zugemischt werden und die Mischung
in der vorstehend beschriebenen Weise durch Flotation gereinigt und anschließend zur Umwandlung
des ganzen oder des größten Teils des in dem Kainit vorhandenen Magnesiumsulfats in Kaliumsulfat geröstet
werden. Enthält die ursprüngliche Sole eine ausreichend hohe Fraktion an Kaliumchlorid, so wird
. das ganze Magnesiumsulfat auf diese Weise in Kaliumsulfat umgewandelt.
Die mit Magnesiumchlorid angereicherte Lösung, die in der vorstehend beschriebenen Weise dem Lagerungsbecken zugeführt wurde, wird einer zusätzlichen Wasserverdampfung unterzogen, wobei die Magnesiumchloridkonzentration der Sole auf ungefähr 25 bis 40 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht, erhöht wird. Diese konzentrierte Sole kann nun durch Sprühtrocknung oder durch andere Verfahren in einen trockenen schüttfähigen Zustand überführt werden, wobei ein frei fließendes kristallines Endprodukt erhalten wird, das ungefähr 75 Gewichtsprozent, bezogen auf das Trockengewicht, Magnesiumchlorid enthält, welches in fester Form als MgCl2, das ungefähr I1I2 bis 2 MoI an gebundenem Wasser enthält, ausfällt.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert:
Die mit Magnesiumchlorid angereicherte Lösung, die in der vorstehend beschriebenen Weise dem Lagerungsbecken zugeführt wurde, wird einer zusätzlichen Wasserverdampfung unterzogen, wobei die Magnesiumchloridkonzentration der Sole auf ungefähr 25 bis 40 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht, erhöht wird. Diese konzentrierte Sole kann nun durch Sprühtrocknung oder durch andere Verfahren in einen trockenen schüttfähigen Zustand überführt werden, wobei ein frei fließendes kristallines Endprodukt erhalten wird, das ungefähr 75 Gewichtsprozent, bezogen auf das Trockengewicht, Magnesiumchlorid enthält, welches in fester Form als MgCl2, das ungefähr I1I2 bis 2 MoI an gebundenem Wasser enthält, ausfällt.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert:
Fi g. 1 zeigt ein Fließbild der einzelnen Verfahrensschritte des erfindungsgemäßen Gesamtverfahrens
an Hand einer bevorzugten Ausfiihrungsform.
F i g. 2 ist ein Fließbild, das die Flotationskonzen-
lration des unreinen Kainits oder einer Mischung au.-, unieinem Kainit und verunreinigtes Kalium
einhakenden Sab™ for var-iicheml brld
Unter Bezugnahme auf diese Zeichnungen wird das Verfahren im folgenden an Hand der Verarbeitung
einer Sole aus dem Großen Salzsee in Utah, USA, näher beschrieben. Die Sole wird direkt aus dem
See über eine Leitung 10 (Fig. 1) in ein durch Sonneneinstrahlung betriebenes Verdampfungsbekken
I geleitet. Die folgende Tabelle zeigt die Analysenwerte der in dieses Becken eingeleiteten Sole.
Beschickung der Stufe I = 100%,
bezogen auf die gesamte Menge
bezogen auf die gesamte Menge
Sole aus dem Großen Salzsee = 5654,01
Spezifisches Gewicht = 1,190 bei 300C
% Salzgehalt = 25,24
Spezifisches Gewicht = 1,190 bei 300C
% Salzgehalt = 25,24
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen · 1000 |
% Gewicht |
| Na2SO4.... ) MgSO4 .... MgCl2 KCl NaCl Salze H2O · Gesamt |
0,50 8,01 5,61 3,25 82,63 100,00 100,00 |
7,1 114,3 80,1 46,4 1179,2 1427,1 4226,9 5654,0 |
100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 |
Die Sole in dem Becken I wird so lange durch Sonneneinwirkung eingedampft, bis das spezifische
Gewicht der Lösung von dem ursprünglichen Wert 1,190 (vgl. Tabelle I) auf 1,245 bei 300C gestiegen ist;
bei dieser Wasserverdampfungsstufe wurden die in der folgenden Tabelle II angegebenen Wassermengen
verdampft und die aufgeführten Mengen an Salzen ausgefällt:
Tabelle II
Eindampfung
Eindampfung
74,02% Wasserverlust
3128,91 = 55,34%, bezogen auf die Gesamtmenge
In der Stufe I ausgefällte Salze
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen ■ 1000 |
% Gewicht |
| Na2SO4.... MgSO4 .... MgCI, KCl NaCl Salze |
0,38 1,70 0,59 0,10 97,23 100,00 |
3,3 14,8 5,1 0,9 844,3 868,4 |
46,60 12,91 6,40 1.87 71,60 60,85 |
Bei dieser Verfahrensstufe wurde die Mutterlauge oder Lösung aus dem Becken I über eine Leitung 11
abgezogen und in ein zweites Eindampfungsbecken II geiencS. Diese Lösung besaß die in der folgenden
Tabelle I?! anecL'ebene Zusammensetzung.
Beschickung der Stufe II = 29,30%, bezogen auf die Gesamtmenge
Flüssigkeit aus dem Becken der Stufe I = 1 656,61
Spezifisches Gewicht = 1,245 bei 300C % Salzgehalt = 33,72
Salze
Na2SO4
MgSO4
MgCl2 .
KCl ...
MgSO4
MgCl2 .
KCl ...
NaCl ..
Salze ..
H2O...
H2O...
Gesamt
Analyse
0,68
17,82
13,42
17,82
13,42
8,15
59,93
59,93
100,00
100,0
100,0
Gewicht Tonnen · 1000
3,8
99,5
75,0
45,5
334,8
558,6 1098,0
1656,6
% Gewicht
53,40 87,09 93,60 98,13 28,40
39,15
In dem Becken II wurde die Sole unter Einwirkung der Sonneneinstrahlung so lange verdampft, bis das
spezifische Gewicht den Wert von 1,305 bei 300C erreicht
hatte. Bei dieser Verfahrensstufe hatte eine weitere Verdampfung stattgefunden, die Angaben
über die ausgefällten Salze sind in der folgenden Tabelle IV zusammengefaßt:
Tabelle IV
Eindampfung
Eindampfung
11,96% Wasserverlust
505,4 t = 8,94%, bezogen auf die Gesamtmenge
In der Stufe II ausgefällte Salze
244,91 · 1000 = 4,33%, bezogen auf die Gesamtmenge
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen · 1000 |
% Gewicht |
| Na2SO4.... MgSO4 .... MgCl2 KCl NaCl Salze |
1,59 0,62 2,76 1,16 93,92 100,00 |
3,8 1,5 6,8 230,0 244,9 |
53,40 1,32 8,43 6,12 19,50 17,16 |
Die Lösung oder Mutterlauge aus dem Becken II wurde dann über die Leitung 12 abgezogen und in
ein drittes Becken III eingeleitet; eine Analyse dieser Lösung ergab die in der folgenden Tabelle V angegebenen
Werte.
309 533/442
Tabelle V
Stufe III = 16,03%, bezogen auf die Gesamtmenge
Stufe III = 16,03%, bezogen auf die Gesamtmenge
Flüssigkeit aus dem Becken der Stufe II = 906,41 Spezifisches Gewicht = 1,305 bei 300C
% Salzgehalt = 34,62
% Salzgehalt = 34,62
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen · 1000 |
% Gewicht |
| MgSO4 .... MgCl2 KCl NaCl Salze H2O Gesamt |
31,22 21.84 13.60 33.34 100,00 100,00 |
98,0 68,5 42,7 104,6 313,8 592,6 906,4 |
85,77 85,17 92,01 8,90 21,99 |
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen - 1000 |
% Gewicht |
| MgSO4 .... MgCl2 KCl NaCl Salze |
35,72 6,15 15,28 42,85 100,00 |
38,2 14,3 35,6 99,8 232,9 |
72,77 17,88 76,76 8,46 16,32 |
teren Verarbeitung, auf die im folgenden noch eingegangen wird, abgezogen; eine Analyse dieser Lösung
ergab die in der folgenden Tabelle VII zusammengefaßten Werte.
Tabelle VII
Mutterlauge = 4,47%, bezogen auf die Gesamtmenge
Mutterlauge = 4,47%, bezogen auf die Gesamtmenge
Flüssigkeit aus dem Kristallisationsbecken = 252,8 t
Spezifisches Gewicht = 1,312 bei 300C
% Salzgehalt = 32,03
% Salzgehalt = 32,03
Aus den vorstehenden Tabellen I bis V geht hervor, daß bei dieser Verfahrensstufe bis auf wenige Prozent
das ganze in der zufließenden Sole vorhandene Kochsalz in den Becken I und II selektiv auskristallisiert
wurde, so daß in der dem Becken III zugeführten Mutterlauge nur 104,6 t NaCl im Vergleich zu den
ursprünglich in der Sole aus dem Salzsee enthaltenen 1179,21 vorhanden waren. Aus den Tabellen II und IV
ist ferner zu ersehen, daß die schwierige Auskristallisation von NaCl in den Becken I und II von der
Auskristallisation nur relativ kleiner Mengen der anderen in der zugeführten Sole enthaltenen Salzen
begleitet war. Durch die in den Becken I und II erfolgende Kristallisation wurde daher in selektiver
Weise das meiste NaCl entfernt, ohne daß dabei die anderen Salze in nennenswerter Weise mitgeschleppt
wurden.
Aus dem Fließbild ist zu ersehen, daß die Mutterlauge in dem Becken III so lange durch Sonnenstrahlung
eingedampft wurde, bis ihr spezifisches Gewicht den Wert von 1,312 bei 300C erreicht hatte;
durch die bei dieser Verfahrensstufe erfolgte weitere Verdampfung kristallisierten die in der folgenden
Tabelle VI aufgeführten Salze aus.
Tabelle VI
Eindampfung
Eindampfung
9,96% Wasserverlust
420,81 = 7,44%, bezogen auf die Gesamtmenge
Ausgefällte und gesammelte Salze
232,9 t = 4,12%, bezogen auf die Gesamtmenge
232,9 t = 4,12%, bezogen auf die Gesamtmenge
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen - 1000 |
% Gewicht |
| MgSO4 .... MgCl2 KCl 20 NaC1 Salze H2O Gesamt |
18,36 66,62 8,74 6,28 100,00 100,00 |
14,9 53,9 7.1 5.1 81.0 171,7 252,7 |
13,00 67,29 15,25 0,44 5,67 |
Bei dieser Verfahrensstufe wurde die in dem Becken III enthaltene Lösung oder Mutterlauge über
die in dem Fließbild gezeigte Leitung 13 zur wei-Aus der Tabelle VI ist zu ersehen, daß die bei dieser
Verfahrensstufe in dem Becken III ausgefällten Salze in der Hauptsache aus MgSO4, MgCl2 und KCl
bestanden, wobei sich der Rest aus NaCl zusammensetzte. Demgegenüber bestand die aus dem Becken III
abgezogene Mutterlauge, wie auch die Tabelle VII zeigt, in der Hauptsache aus MgSO4 und MgCl2
zusammen mit relativ geringen Mengen an NaCl und KCl.
Die nach der Entfernung der Mutterlauge aus dem Becken III übriggebliebenen Kristalle wurden eingesammelt;
sie bestanden in der Hauptsache aus dem unreinen Mischsalz Kainit (KCl · MgSO4 · 3H2O),
welches durch Zumischung mit anderen Salzen, hauptsächlich NaCl, verunreinigt war.
Nach einer erfindungsgemäßen Verfahrensweise wird das aus dem Becken III eingesammelte und in der
in dem Fließbild eingezeichneten Einheit 14 in Klumpenform aufgeschüttete Kainitprodukt in einem Brechwerk
15 zerkleinert, anschließend in einer Kugelmühle 16 vermählen und schließlich in einer Flotationseinrichtung
17 durch Flotationskonzentralion gereinigt. Die Abfallprodukte wurden über die Leitung 18
abgezogen und der gereinigte Kainit über eine Leitung 19 in einen mit Heizöl befeuerten Röster 20
zusammen mit einem über eine Leitung 21 eingespeisten Wasserdampf eingeführt. In dem Röster setzen
sich der Kainit und der Wasserdampf um, wobei K2SO4 entsteht, das in einem Wasseraufschlämmungstank
22, in den die Reaktionsmasse aus dem Röster entleert wird, zusammen mit nicht umgesetztem
MgSO4 in Lösung gebracht wird; das' in dem Reaktionsprodukt
enthaltene MgO verbleibt in festem Zustand. Der bei der Umsetzung in Freiheit gesetzte
Chlorwasserstoff wird über eine Leitung 23 abgeleitet. Die Aufschlämmung aus dem Aufschlämmungstank
22 wird über eine Leitung 24 einer Gegenstromfiltrationseinheit 25 zur Abfiltrierung des MgO-Niederschlages
zugeführt, während die wäßrige Lösung von MgSO4 und K2SO4 über eine Leitung 26 in eine
Mehrstufenkristallisationseinheit 27 zur fraktionierten Ausfallung des gereinigten K2SO4 geleitet wird, welches
zur Trocknung und anschließenden Lacerunu
über die Leitung 28 entfernt wird. Die fraktionierte Ausfällung wird in der Einheit 27 so lange durchgeführt,
bis die in der Mutterlauge zurückbleibende Menge an K2SO4 nur mehr ungefähr 5% beträgt,
so daß diese Flüssigkeit, die über eine Leitung 29 abgezogen und in der im folgenden noch zu beschreibenden
Weise im Kreislauf rückgeführt wird, in der Hauptsache aus gelöstem MgSO4 besteht.
Zur Umwandlung in MgCl2 werden das aus dem
Becken III über eine Leitung 13 abgezogene Magnesiumsulfat sowie die über die Leitung 29 recyclisierte
Magnesiumsulfatlösung und ein Teil des in dem Röster 20 entstandenen Chlorwasserstoffgases über
eine Leitung 23 einem Reaktor 31 zugeführt, der über eine Leitung 32 mit einem billigen, CaCO3-enthaltenden
Material, wie beispielsweise Oolithsand, und über eine Leitung 33 mit Wasser beschickt wurde;
dabei wird das CaCO3Jn CaCl2 umgewandelt. Die
derart gebildete Calciumchloridlösung wird aus dem Reaktor über eine Leitung 34 abgelassen, mit der
Mutterlauge aus den Transportleitungen 13 und 29 vermischt und einem Eindicker 35 zugeführt. Das
CaCl 2 reagiert mit dem MgSO4 in der Mutterlauge
unter Bildung von MgCl2, wobei CaSO4 ausfällt,
das in dem Eindicker 35 abgeschieden und über die Leitung 36 abgezogen wird, während die Lösung
über eine Leitung 37, die in ein Becken IV führt, entfernt wird.
Die Analysenwerte der dem Becken IV zugeführten Flüssigkeit sind in der folgenden Tabelle VIII zusammengefaßt.
Beschickung des Beckens IV
Angaben über die enthaltenen Salze
Angaben über die enthaltenen Salze
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen · 1000 |
% Gewicht |
| MgSO4 .... MgCl2 KCl NaCl Salze |
8,68 75,93 8,96 6,43 100,00 |
6,88 60,20 7,10 5,10 79,28 |
6,02 75,16 15,25 0,44 5,56 |
40
45
Die Flüssigkeit wurde in dem Becken IV so lange durch Sonneneinstrahlung eingedampft, bis ein Salzgemisch
ausgefallen war, dessen Zusammensetzung in der folgenden Tabelle IX angegeben ist.
Tabelle IX
In dem Becken IV ausgefällte Salze
In dem Becken IV ausgefällte Salze
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen ■ 1000 |
% Gewicht |
| MgSO4 .... MgCl2 KCl NaCl Salze |
5,49 26,13 63,25 5,13 100,00 |
0,46 2,19 5,30 0,43 8,38 |
0,40 2,74 11,43 0,04 0,60 |
Nach dem Abziehen der Mutterlauge aus dem Becken IV über die Leitung 38 und der Einfüllung
in ein Becken V bestand das in dem Becken IV zurückgebliebene
Salz in der Hauptsache aus dem Mischsalz Carnallit (KCl · MgCl2 ■ 6H2O) und vNaCl. Dieser
Salzmischung wurde über eine Leitung 39 eine Wassermenge zugeführt, die ungefähr der Hälfte des Salzgewichtes
entsprach. In dem Wasser löste sich das MgCl2 aus dem Carnallit, NaCl und KCl blieben in
ausgefällter Form zurück. Die MgCl2-enthaltende Lösung wurde über die Leitung 38 in ein Lagerungsbecken 39 überführt, während die in dem Becken IV
zurückgebliebene Salzmischung eingesammelt und analysiert wurde, wobei die in der folgenden Tabelle X
zusammengefaßten Ergebnisse ermittelt wurden.
Tabelle X
KCl-Flotationsbeschickung
KCl-Flotationsbeschickung
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen - 1000 |
% Gewicht |
| 20 MgSO4 .... MgCl2 KCl NaCl 25 Salze |
7,06 5,06 81,28 6,60 100,00 |
0,46 0,33 5,30 0,43 6,52 |
0,40 0,41 11,43 0,04 0,46 |
Dieses hauptsächlich aus KCl bestehende Salzgemisch wurde in der Einheit 40 in Klumpenform
aufgeschüttet und mit dem verunreinigten Kainit 14 vermischt, worauf die erhaltene Mischung in den
Einheiten 15, 16 und 17 zerkleinert, vermählen und gereinigt und anschließend in der Einheit 20 zur
Umsetzung der Masse geröstet wurde; an dieses Rösten schloß sich die im folgenden beschriebene
Weiterverarbeitung zur Gewinnung von K2SO4 als
einem Endprodukt an.
Die erhaltene und dem Becken V zugeführte Lösung wurde analysiert, dabei wurden die in der folgenden
Tabelle XI zusammengefaßten Werte ermittelt.
Angaben über die enthaltenen Salze
Beschickung des Beckens V
Beschickung des Beckens V
| Salze | Analyse | Gewicht Tonnen · 1000 |
% Gewicht |
| 50 MgSO4 .... MgCl2 KCl NaCl 55 Salze |
8,82 82,29 2,47 6,42 100,00 |
6,42 59,87 1,80 4,67 72,76 |
5,67 4,75 3,88 0,40 5,10 |
Die in dem Becken V enthaltene MgCl2-Lösung
wurde so lange durch Einwirkung von Sonneneinstrahlung konzentriert, bis die MgCl2-Konzentration
auf ungefähr 25 bis 40%, bezogen auf das Gewicht der Gesamtlösung, gestiegen war. Sie wurde dann
aus diesem Becken über eine Leitung 41 entfernt und einem Sprühtrockner oder einer anderen geeigneten
Trockenvorrichtung 42 zugeleitet, um ein frei fließendes schüttfähiges MgCl2-SaIz zu gewinnen, das ungefähr
V2 bis 2MoI an gebundenem Wasser enthält,
und. bezogen auf das Trockengewicht, zu ungefähr
75% aus MgCl2 besteht. Dieses Produkt wurde in
einen Lagerungsbehälter 43 überfuhrt.
Im folgenden wird ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Konzentration von Kainit (KCl · MgSO4 ·
3H2O) und Sylvit (KCl) durch Flotation beschrieben.
Diese Salze sind in den Salzmischungen unreiner Salze enthalten, die in den Einheiten 14 und 40
des Fließbildes 1 gesammelt wurden. Diese Mischungen sind in dem durch Fig. 2 wiedergegebenen
Fließbild, das eine Konzentrationsflotation darstellt, in der Einheit 50 enthalten. Diese Salzmischung aus
der Einheit 50 wird einem Brechwerk 15 und anschließend einem Lagerungsbehälter 51 zugeführt. Aus diesem
Behälter 51 wird das Material einem Aufschlämmungstank 52 zugeleitet, in dem es mit Uberströmungen
53 und 54 behandelt wird. Diese Uberströmungen bestehen aus einer Sole, die auf die löslichen
Komponenten der eingesammelten Salze 50 eingestellt wurden, so daß sie im Gleichgewicht
sowohl mit dem Kainit als auch dem Sylvit sowie der anderen löslichen Minerale stehen, die in der Hauptsache
aus Halit (NaCl) und Bischoffit (MgCl2 - 6H2O)
bestehen. Die'aus dem Becken III (F i g. 1) abgezogene
Mutterlauge 55, deren Analysenwerte in der Tabelle VII angegeben sind, ist die für diesen Zweck
verwendete Sole.
Die Aufschlämmung aus dem Aufschlämmungstank 52 wird aus dem Sumpf 56 durch ein Zyklon 57
gepumpt, wobei aus der Unterströmung 58 das Material einer Kugelmühle 59 zur Vermahlung zugeführt
wird. Das Material ist so groß, daß es nicht mehr durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von
0,15 mm hindurchgeht. Das vermählende Material wird erneut dem Sumpf 56 zugeführt und nochmals
durch das Zyklon 57 gepumpt. Die Kugelmühle ist daher geschlossen mit dem Zyklon verbunden.
Die Uberströmung 60 aus dem Zyklon 57 wird dem Eindicker 61 zugeführt, während die klare Uberströmung
53 gegebenenfalls dem Aufschlämmungstank 52 über die Leitungen 63 und 64 zugeführt wird.
Die Unterströmung 65 aus dem Eindicker 61, die auf einen Gehalt von ungefähr 40% Feststoffen eingestellt
wurde, wird einer ersten Konditionierungseinrichtung 66 und einer zweiten Konditionierungseinrichtung
67 zugeführt. Zugesetzte Reagenzien 67a werden in der ersten und zweiten Konditionierungseinrichtung
66 bzw. 67 in der im folgenden beschriebenen Weise zugeführt.
Die erste Konditionierungseinrichtung 66 wird mit ungefähr 0,18 kg/t Beschickung mit einem wasserlöslichen
Acetat- oder Chloridsalz eines primären Amins mit einem ungesättigten Fettsäurerest, das
ungefähr 90 bis 97 Gewichtsprozent des primären Amins enthält und ein Molekulargewicht im Bereich
von ungefähr 220 bis 290 besitzt, beschickt. Derartige Salze sind kationischer Art. Im allgemeinen werden
die destillierten primären Aminacetate von Kokosnußoder Talgfettsäuren bevorzugt.
Eine um ungefähr 5% über der stöchiometrischen Menge liegende Essigsäure- oder Salzsäuremenge
wird mit diesen Reagenzien vermischt, um sie wasserlöslich zu machen. Die der ersten Konditioniereinrichtung
66 zugeführten Reagenzien werden im allgemeinen als Promotor- oder Sammler-Reagenzien
bezeichnet.
Die zweite Konditionierungseinrichtung 67 wird mit ungefähr 4,5 g pro Tonne eines der höheren aliphatischen
Alkohole, die bei normalen Temperaturen flüssig sind, wie beispielsweise 1-, 2- oder 3-Pentasol
oder Mischungen dieser Verbindungen, beschickt.
Die der Konditionierungseinrichtung 67 zugeführten Reagenzien werden im allgemeinen als Schäumer
bezeichnet.
Die Verweilzeit der Masse in Kontakt mit den Reagenzien in den Konditionierungseinrichtungen 66
und 67 ist von Wichtigkeit. Die minimale Verweiloder Kontaktzeit in den zwei Konditionierungseinrichtungen
beträgt 12 Minuten für die Aminsammlerverbindung. Die Verweil- oder Kontaktzeit für den
Schäumer (der der Einheit 67 zugeführt wird) beträgt minimal 1 Minute.
Die derart umgesetzte Masse wird einer Einheit 68 zugeführt, in der eine Grobflotation stattfindet. Die
Einrichtung für diese Grobflotation besteht aus einer von der Denver Equipment Company verkauften
Flotationsmaschine, die aus einer typischen Unterluftzelle besteht. Der einzige Unterschied zwischen
dem erfindungsgemäßen Verfahren und den bisher bekannten Flotationsverfahren besteht darin, daß die
Rotationsgeschwindigkeit, die bisher als zweckmäßig erachtet wurde, um 25 bis 35% gesenkt wird. Die
Senkung der Geschwindigkeit erfolgt deshalb, um ruhigere Rührung zu gewährleisten. Die Flotationszellen sind so ausgelegt, daß die Verweilzeit der zu
florierenden Masse innerhalb der Zellen minimal 12 Minuten beträgt. Die von der Grobflotation abfließenden
Lösungen 69 werden einem Eindicker 70 zugeführt, dann auf ein Filter 71 gegeben und schließlich
in ein zur Aufnahme von Abfallösungen bestimmtes Becken 72 eingeleitet. Die nicht gezeigten überströme
aus den Eindicker und dem Filter können wiederverwendet oder verworfen werden.
Das Konzentrat aus der Grobflotation 73 wird einer ersten Reinigungsflotation 74 zugeführt. Die erste
Reinigungsflotation wird in Zellen durchgeführt, die in ähnlicher Weise wie die bei der Grobflotation verwendeten
Zellen konstruiert sind und betrieben werden. Die Verweilzeit in der ersten Reinigungsflotation
beträgt nicht mehr als 2,5 Minuten. Die aus der ersten Reinigungsflotation 74 abgezogenen Abfallösungen
werden in der Einheit 75 gesammelt.
Das in der ersten Reinigungsflotation gewonnene Konzentrat 76 wird einer zweiten Reinigungsflotation
77 zugeführt. Die bei dieser zweiten Reinigungsstufe verwendeten Flotationszellen sind denen der ersten
Reinigungsstoffe 74 ähnlich. Die bei dieser Reinigungsflotation anfallenden Abwässer werden im Gegenstrom
durch die bei der ersten Reinigung verwendeten Zellen geleitet und mit den Abfallösungen der
Einheit 75 vereinigt. Die maximale Verweilzeit beträgt 2,5 Minuten.
Das bei der zweiten Reinigungskonzentration gewonnene Konzentrat 78 wird einer dritten Reinigungsflotation 79 zugeführt. Die für diese Flotation verwendeten Zellen ähneln in den meisten Beziehungen den Zellen, die in der ersten Reinigungsstufe 74 und in der zweiten Reinigungsstufe 77 verwendet wurden. Die aus dieser Reinigungsstufe abfließenden Abfallösungen werden im Gegenstrom durch die zweite und erste Reinigungsflotationseinrichtung geleitet und mit den Abfallösungen in der Einheit 75 vermischt. Die maximale Verweilzeit beträgt 2,5 Minuten.
Das bei der zweiten Reinigungskonzentration gewonnene Konzentrat 78 wird einer dritten Reinigungsflotation 79 zugeführt. Die für diese Flotation verwendeten Zellen ähneln in den meisten Beziehungen den Zellen, die in der ersten Reinigungsstufe 74 und in der zweiten Reinigungsstufe 77 verwendet wurden. Die aus dieser Reinigungsstufe abfließenden Abfallösungen werden im Gegenstrom durch die zweite und erste Reinigungsflotationseinrichtung geleitet und mit den Abfallösungen in der Einheit 75 vermischt. Die maximale Verweilzeit beträgt 2,5 Minuten.
Das in der dritten Flotationsreinigüngsstufe gewonnene Konzentral 80 wird einem Eindicker 81
und einem Filter 82 zugeführt. Der überstrom 54 wird segebenenfalis über die Leitungen 83 und 64
dem Aufschlämmungstank 52 zugeführt. Das Filtrat des Filters 82 wird in den Röster 20 gefüllt, in welchem
es nach der vorstehend an Hand der F i g. 1 beschriebenen Weise verarbeitet wird. Die in der Einheit 75
aufbewahrten vereinigten Abfallösungen werden über
die Leitung 84 zur erneuten Klassifizierung dem Sumpf56 zugeleitet. Das Endkonzentrat, d.h. das
bei der dritten Flotationsremigungsstufe gewonnene Konzentrat 80, enthält ungefähr 90% des in der
ursprünglichen Beschickung vorhandenen KCl.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 533/442
Claims (5)
1. Verfahien zur Gewinnung von Kaliumsulfat aus einer natürlichen Sole durch Konzentrierung
' derselben, wobei die Sole Chlorid- und Sulfatsalze
des Natriums, Kaliums und Magnesiums enthält, und sie einer ersten Konzentrierung in einer oder
mehreren Stufen zur Ausfällung des Hauptteils des Natriumchlorids unterworfen, dieses aus der
Mutterlauge abgetrennt, die Mutterlauge einer zweiten Konzentrierung zur Ausfällung des Doppelsalzes
Kainit (KCl · MgSO4 · 3H2O) und/oder
Schönit (K2SO4 · MgSO4) je nach der bei der
Konzentrierung angewandten Temperatur unterworfen und der Kainit und/oder Schönit aus der
Mutterlauge zusammen mit Magnesiumchlorid und Kaliumchlorid enthaltenden Verunreinigungen
abgetrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein etwa gebildeter Schönit mit
Wasser zur Umwandlung in Kainit behandelt, der erhaltene Kainit (entweder direkt aus der
Mutterlauge oder nach der erwähnten Wasserbehandlung des Schönits) zerkleinert und mit einem
Sammler, der aus einem Alkylaminacetat oder -chlorid mit wenigstens 7 Kohlenstoffatomen besteht,
während einer Kontaktzeit von mindestens 12 Minuten und mit einem Schäumer, der aus
einem aliphatischen Alkohol mit wenigstens 5 Kohlenstoffatomen besteht und bei normalen Temperaturen
flüssig ist, behandelt und die entstehende Flüssigkeit einer Schäumungsflotation unterworfen,
der bei der Schäumungsflotation erhaltene Kainit in Gegenwart von Wasserdampf zur Herstellung
eines Kaliumsulfats und Magnesiumoxyd enthaltenden Reaktionsproduktes unter Entwicklung
von HCl-Gas bei etwa 680° C geröstet, das Reaktionsprodukt mit Wasser aufgeschlämmt, der
Magnesiumoxydniederschlag entfernt und die ver- · bleibende Lösung zur Ausfällung des Kaliumsulfats
verdampft wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Abtrennung des Kainits
und/oder Schönits verbleibende Mutterlauge mit Calciumchlorid zur Umwandlung des darin enthaltenen
Magnesiumsulfats in Magnesiumchlorid unter Ausfällung von Calciumsulfat behandelt,
die entstehende Mutterlauge zur Ausfällung von unreinem Carnallit (KCl ■ MgCl2 · 6H2O) konzentriert,
der Carnallit mit etwa der Hälfte seines Gewichts an Wasser zur Bildung einer Magnesiumchloridlösung,
die mit der verbleibenden, im wesentlichen aus Magnesiumchlorid bestehenden Mutterlauge kombiniert wird, gewaschen und die
kombinierte Lösung zur Trockne unter Erzielung eines Niederschlages von Magnesiumchlorid-Hydrat
eingedampft wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Ausfällung des
Magnesiumoxyds verbleibende Magnesiumsulfat enthaltende Mutterlauge mit der nach Abtrennung
des Kainits und/oder Schönits verbleibenden Mutterlauge vor der Behandlung mit Calciumchlorid
kombiniert wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstand vom
Waschen des Carnallits mit Wasser, der aus unreinem Kaliumchlorid besteht, mit dem unreinen
Kainit vor dessen Reinigung kombiniert wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Calciumchlorid
durch Reaktion von Calciumcarbonat mit dem entwickelten HCl-Gas hergestellt wird.
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