DE1585C - Mit federlosem, drehbarem Sicherheitsapparate und mit selbstthätig schliefsendem Schlüsselloche versehenes Kassenschlofs - Google Patents
Mit federlosem, drehbarem Sicherheitsapparate und mit selbstthätig schliefsendem Schlüsselloche versehenes KassenschlofsInfo
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- DE1585C DE1585C DE000000001585DA DE1585DA DE1585C DE 1585 C DE1585 C DE 1585C DE 000000001585D A DE000000001585D A DE 000000001585DA DE 1585D A DE1585D A DE 1585DA DE 1585 C DE1585 C DE 1585C
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
"^iS1 '^t, ^ V*
1877.
Klasse 68.
CARL ADE in STUTTGART.
Mit federlosem, drehbarem Sicherheitsapparate und mit seibstthätig schlielsendem Schlüsselloche
versehenes Kassenschlofs.
. Patentirt im-Deutschen Reiche vom 5· August 1877 ab.
Längste Dauer: 2. März 1889.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt die innere Ansicht des ganzen Schlosses nach. Abnahme
des vorderen Schlofäbleches. A ist der Riegel, B die Zuhaltung, t die Nufs, welche mittelst
eines Handgriffes gedreht wird, D der Zuhaltungsstift
und E der Sicherheitsapparat.
Fig. 2 ist eine Ansicht des Schlosses von oben, nach Wegnahme der oberen Platte; hier
ist ersichtlich der Sicherheitsapparat E, von oben gesehen, und das Gehäuse, welches das selbstschliefsende
Schlüsselloch enthält.
Fig. 3 zeigt das Schlüsselloch in der äufseren Ansicht von der Seite, wo der Schlüssel eingesteckt
wird. .
Die Figuren 4 geben Zeichnungen des Schlüssels, der, wie man sieht, demjenigen des Styria-Schlosses
nachgebildet ist. Er enthält zwei gezahnte Platten im Innern und ist nach Art eines Mesers zusammenlegbar.
Eine Platte ist besonders gezeichnet.
Die Figuren 5 bis 14 stellen die einzelnen
Theile des Sicherheitsapparates dar. Fig. 7 zeigt den herausgenommenen Sicherheitsapparat
E von vorn, Fig 5 von unten. Er besteht aus. einem Wechsel K (Fig. 1, 5, 6, 7, 12),
welcher mit seiner Nabe auf einem festen Zapfen steckt und um diesen drehbar ist. Seine Drehbewegung
erhält er durch den runden Stift s, der in einen Schlitz der Zuhaltung B eingreift.
Auf der Nabe des Wechsels K sitzen fünf kreissegmentartig geformte durchbrochene Platten e ',
e-, e3, e4, e5 (Fig. 8 bis 1.1), ferner vier Zwischehscheiben
Z (Fig. 14) und eine Prefsplatte P (Fig. 13). Zwischen je zwei Platten e liegt eine
Zwischenscheibe Z.
Die an den Wechsel K geschraubte Prefsplatte P klemmt zwischen sich und den Wechsel
die fünf Platten e derart^: dafs diese bei der Drehung des Wechsels durch Reibung mitgenommen
werden so lange, bis sie einen Widerstand finden. Um diesen hervorzurufen, trägt jede
der fünf Platten in ihrer Durchbrechung einen Stift x, welcher in eine entsprechende Lücke
einer der beiden gezahnten Platten des Schlüssels pafst. Wird der Schlüssel eingesteckt, bis er
auf dem Grunde des Schlüsselloches aufsitzt, sodann die Nufs C gedreht, so hebt sich die
Zuhaltung B, es dreht sich der Wechsel K und mit diesem die fünf Platten e und zwar geht jede
so lange mit, bis ihr Stift χ auf dem Grunde des Zahnes im Schlüssel aufsitzt. In der Stellung,
wo sämmtliche fünf Stifte aufsitzen, haben die fünf Platten eine solche Lage gegeneinander
eingenommen, dafs die am kreisförmigen Umfang derselben eingeschnittenen tieferen Nuthen η
genau übereinander zu stehen kommen und nunmehr zugleich so stehen, dafs sie ein Eindringen
des Zuhaltungsstiftes D und damit eine weitere Hebung der Zuhaltung B gestatten. Erst
wenn die letztere ihre höchste Stellung erreicht hat, ist auch ein Zurückschieben der Riegel A
durch Weiterdrehen der Nufs C ermöglicht. In jeder anderen Lage einer der fünf Platten des
Sicherheitsapparates ist ein weiteres Heben der Zuhaltung B und somit auch ein Oeffnen des
Schlosses unmöglich.
Etwaige Aufsperrversuche, welche ein Drehen der Sicherheitsplatte e in die zum Oeffnen richtige
Lage verfolgen, sind dadurch erfolglos gemacht, dafs diese Platten an ihrem kreisförmi- .
gen Umfang aufser der richtigen Nuth noch eine Anzahl falscher Nuthen von geringerer Tiefe
besitzen, wodurch das Richtigstellen der Platten ohne Zuhülfenahme des Schlüssels zur Unmöglichkeit
gemacht ist.
Die Einrichtung des selbstschliefsenden Schlüsselloches ist folgende:
In dem Gehäuse an der Aufsenseite des Schlofsblechs befindet sich eine Klappe, auf
deren Axe eine Torsionsspiralfeder aufgesteckt ist, wodurch die Klappe von innen gegen das
Schlüsselloch angedrückt wird. Dadurch wird nicht blos dem Eindringen von Staub in das
Schlofs begegnet, sondern auch die Anwendung von Werkzeugen bei Aufsperrversuchen noch.
wesentlich erschwert.
Claims (2)
1. Den federlosen, drehbaren Sicherheitsapparat.
2. Die Einrichtung de_s sich selbst schliefsenden
Schlüsselloches.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1585T | 1877-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1585C true DE1585C (de) |
Family
ID=70739946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000001585DA Expired - Lifetime DE1585C (de) | 1877-08-04 | 1877-08-04 | Mit federlosem, drehbarem Sicherheitsapparate und mit selbstthätig schliefsendem Schlüsselloche versehenes Kassenschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1585C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930983C (de) * | 1952-09-06 | 1955-07-28 | Mannesmann Ag | Vorrichtung zum Beschicken von Blechwalzwerken od. dgl., vorzugsweise mit Feinblechen |
| DE1090686B (de) * | 1958-08-30 | 1960-10-13 | Mabeg Maschb G M B H Nachf Hen | Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen |
-
1877
- 1877-08-04 DE DE000000001585DA patent/DE1585C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930983C (de) * | 1952-09-06 | 1955-07-28 | Mannesmann Ag | Vorrichtung zum Beschicken von Blechwalzwerken od. dgl., vorzugsweise mit Feinblechen |
| DE1090686B (de) * | 1958-08-30 | 1960-10-13 | Mabeg Maschb G M B H Nachf Hen | Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen |
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