DE15754C - Mechanismus zur Verkür/.ung des Wagenhubes bei Fein-pinnmaschinen - Google Patents

Mechanismus zur Verkür/.ung des Wagenhubes bei Fein-pinnmaschinen

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DE15754C
DE15754C DENDAT15754D DE15754DA DE15754C DE 15754 C DE15754 C DE 15754C DE NDAT15754 D DENDAT15754 D DE NDAT15754D DE 15754D A DE15754D A DE 15754DA DE 15754 C DE15754 C DE 15754C
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Germany
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shortening
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machines
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DENDAT15754D
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A. EGELER in Urach, Württemberg
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/36Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ao. Februar 1881 ab.
Die in der Zeichnung dargestellte Ringspinnmaschine ist eine nach dem Ringsystem umgebaute ältere Warmwasserspinnmaschine für Flachs, Hanf und Werg.
Im Gegensatz zu anderen Ringspinnmaschinen zeigt sich als Neuerung an dieser Maschine der eigenthümliche Mechanismus, welcher die Hebung der Ringbank bewirkt.
Vermittelst dieser Vorrichtung wird das Gespinnst in Kötzerform auf eine einfache Rohrspule gewunden. Diese Form der Spule bedingt bei wesentlich billigeren Anschaffungskosten eine ungleich gröfsere Haltbarkeit, aufserdem nimmt dieselbe ein gröfseres Quantum Garn auf, wodurch die Stillstände der Maschine zum Zwecke des Spulenwechsels verkürzt werden.
Auf die Construction dieser Hebevorrichtung näher eingehend, so wird der Quadrant b durch die von der Antriebsseite der Maschine aus durch deren ganze Länge hindurchgehende Welle mit kleinem Zahntriebe inBewegung gesetzt.
In den unteren geschlitzten Theil bezw. Hebel des Quadranten b ist eine Schraubenspindel c mit einer gegen den Drehpunkt des ersteren vor- und rückwärts in Führungen gleitenden Mutter d eingesetzt. Auf der die Mutter d führenden Schraube c sitzt ein mit einer Klauenkuppelung versehenes Zahnrädchen/; dasselbe greift in ein an dem Maschinengestell verstellbar befestigtes Radsegment g. Bei der Vorwärtsbewegung des Quadranten mufs sich das Rädchen/, sobald es mit dem Radsegment in Eingriff kommt, mit der Schraube c drehen, wodurch die Mutter d bei jeder Vorwärtsbewegung des Quadranten gegen den Drehpunkt desselben mehr vorgerückt wird. Der auf der Mutter aufgegossene Zapfen h überträgt seine Pendelbewegung durch das geschlitzte Ohr auf der Schubstange i an dieselbe; letztere ist mit beiden Wagenketten direct verbunden. Es ist aus der Zeichnung ersichtlich, dafs, je mehr die Mutter d mit dem Zapfen h gegen den Drehpunkt des Quadranten gerückt wird, die von beiden ersteren beschriebenen Kreisbögen immer kleiner werden; dadurch wird die Schubstange 2, weil durch den Zapfen h bewegt, auch immer kürzere Bewegungen machen, oder mit anderen Worten, der Hebel des Quadranten wird verkleinert und macht deshalb die Schubstange immer kleinere Wege; da die Bewegungen der letzteren durch Ketten der Ringbank übertragen werden, so entsteht die nach beiden Enden konisch zulaufende Spulenform, genannt »Kötzer«. Bei der Rückwärtsbewegung des Quadranten wird das Rädchen/ vermöge der Feder k sich aus der Kuppelung lösen und, ohne seine Bewegung anderen Theilen zu übertragen, sich auf der Schraube c lose drehen; dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Spiele des Quadranten.
Ist die Spule endlich gefüllt, so wird mittelst des Handrades L die Mutter d wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht.
Soll nun auf einer und derselben Maschine abwechselnd gröberes oder feineres Garn ge-
spönnen werden, wodurch eine Aenderung der Aufwickelung geboten erscheint, so wird das verstellbare Segment^·, je nachdem das Garn gröber oder feiner ist, mehr oder weniger nach innen oder aufsen gestellt, so dafs beim Spiel des Quadranten mehr oder weniger Zähne des Segments zum Eingriff kommen mit dem Rädchen f.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der aus der Zeichnung ersichtliche Mechanismus gfc d zur Verkürzung des Wagenhubes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT15754D Mechanismus zur Verkür/.ung des Wagenhubes bei Fein-pinnmaschinen Active DE15754C (de)

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