DE155532C - - Google Patents

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DE155532C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

PATENTAMT
-.JVI 155532 KLASSE 21 a.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fernsprechschaltung, bei der eine gemeinsame geerdete Stromquelle an der Stöpselleitung liegt, und die Schluß- bezw. Überwachungszeichen in den einen Zweig der letzteren eingeschaltet sind. Die Erfindung bezweckt, unter Wahrung der Symmetrie der Schleifenleitung die .Abschaltung des Rufzeichens ohne Störung der Schluß- bezw. Uberwachungszeichen von der Stöpselbatterie aus bewirken zu können. Dies ist dadurch erreicht, daß das Relais, welches die Rufzeichen von der Teilnehmerleitung abtrennt, in Reihe mit Polarisationszellen bezw. Kondensatoren und einer Drosselspule in Brücke zur Doppelleitung geschaltet ist, wobei diese Brücke zwischen Abschalterelais und Zellen geerdet und mit ihren Enden so an die Doppelleitungen angeschlossen ist, daß das Abschalterelais zwischen den Zweig der Schleifenleitung, welcher bei hergestellter Verbindung die Schluß- bezw. Überwachungszeichen nicht enthält, und Erde zu liegen kommt.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist eine Ausführung derselben in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. Von den beiden dargestellten Teilnehmerstationen B und C führen Doppelleitungen α und b zu den Parallelschaltklinken k auf dem Amte A.
Von den Doppelleitungen führen Anschlüsse zu den Kontaktstellen c und d der beiden Anker des Abschalterelais e und weiter in der Kontaktlage derselben auf der einen Seite direkt, auf der anderen über den Anrufelektromagneten r zur gemeinsamen Anruf- batterie i. Das Abschalterelais e liegt in Reihe mit den Polarisationszellen g und der Drosselspule h in Brücke zu den Doppelleitungen α b und ist bei f geerdet. Die Stöpselleitung enthält in dem einen Zweig die Schluß- bezw. Überwachungszeichen m und in Brücke geschaltet die bei ρ an Erde gelegte gemeinsame Batterie 0, welche zugleich zur Speisung der Teilnehmermikrophone dient. Die der Batterie vorgeschalteten Drosselspulen η dienen in bekannter Weise zur Verriegelung der Brücke gegen die Sprechströme. Da die Schlußzeichen m in der Spitzenleitung liegen, so ist das Abschalterelais von der Buchsenleitung abgezweigt.
Die Stromläufe sind folgende:
Der Anruf des Amtes erfolgt selbsttätig, sobald der Fernhörer auf einer der Teilnehmerstationen vom Haken genommen wird, und zwar fließt der den Anrufelektromagneten r erregende Strom von der Batterie i über die geschlossenen Kontakte c und d des Abschalterelais, die Doppelleitungen α und b und den Gleichstrom leitenden Mikrophonzweig t der Fernsprechstelle. Beim Einführen des Abfrage- oder des Verbindungsstöpsels wird die Batterie 0 an die Doppelleitungen angelegt und nun entsendet der untere Teil O1 derselben einen Strom über das Abschalterelais e nach Erdey und zurück über Erdep, der die Erregung des Relais und somit die Unterbrechung der Anschlußkontakte für das
Anruf zeichen r bezw. die Anruf batterie i zur Folge hat.
Man erkennt, daß eine Beeinflussung der Schlußzeichen m durch den Abschaltestrom nicht eintreten kann, daß diese vielmehr allein von dem Mikrophonspeisestrom beeinflußt werden, wobei die vollkommene Symmetrie der Schleife gewahrt ist.
Die Verriegelungsfähigkeit des Abschalterelais wird zweckmäßig ebenso groß bemessen, wie die der Kombination aus Drosselspule und Zelle. Zur Vereinfachung kann, wie zum Schluß erwähnt sei, die Drosselwicklung auf den Kern des Abschalterelais neben dessen Erregerwicklung gelegt werden, um einen besonderen Kern für die erstere zu sparen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit an der Stöpselleitung liegender geerdeter gemeinsamer Stromquelle und in dem einen Zweig der Stöpselleitung liegenden Schluß- bezw. Überwachungszeichen, dadurch gekennzeichnet, daß das das Rufzeichen von der Teilnehmerleitung abtrennende Abschalterelais in Reihe mit Polarisationszellen (bezw. Kondensatoren) und einer Drosselwicklung in einer zwischen Abschalterelais und Zellen geerdeten Brücke zu den Doppelleitungen derart angeordnet ist, daß es zwischen Erde und denjenigen Zweig der Schleifenleitung zu liegen kommt, welcher bei hergestellter Verbindung die Schluß- bezw. Überwachungszeichen nicht enthält, zu dem Zwecke, unter Wahrung der Symmetrie der Schleifenleitung die Abschaltung des Rufzeichens ohne Störung der Schlußbezw. Uberwachungszeichen von der Stöpselbatterie aus bewirken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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