DE154202C - - Google Patents

Info

Publication number
DE154202C
DE154202C DENDAT154202D DE154202DA DE154202C DE 154202 C DE154202 C DE 154202C DE NDAT154202 D DENDAT154202 D DE NDAT154202D DE 154202D A DE154202D A DE 154202DA DE 154202 C DE154202 C DE 154202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
spreader
container
hand
waste pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT154202D
Other languages
English (en)
Publication of DE154202C publication Critical patent/DE154202C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/10Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
    • B61C15/105Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with gravity activated sanding equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Handsandstreuer wirkt durch das dem
Sande innewohnende Bestreben, «zu fallen«.
Zu seinem Betriebe ist, wie bei allen
anderen Arten von Sandstreuern, nur trockener und gesiebter Sand nötig.
Um ihn in Gang zu setzen oder abzustellen, ist nur ein leichter Zug oder Schub durch die Hand erforderlich, was in einer Sekunde geschehen kann.
ίο Der Verschluß des Sandbehälters ist, des leichteren Bewegens und sicheren Wirkens halber, außen vor der Mündung der Sanddüsen, und nicht wie gewöhnlich, im Innern des Sandbehälters angebracht.
Vor den Düsen wird der ausfließende Sand durch einen Becher aufgefangen und von da in die Streurohre geleitet, so daß er durch die beim Fallen erlangte Geschwindigkeit bis vor die Laufstellen der Räder getrieben wird.
Der Verschluß des Sandstreuers besteht aus einer beweglichen Muschel,. welche um eine außerhalb des Sandbehälters liegende Achse schwingt. Wird die Muschel vor die Mündung der Düse geschoben, so staut sich der Sand in der Muschel, so daß ein vollkommener reibungsloser Verschluß durch den Sand selbst erreicht wird.
Beim Wegziehen der Muschel \\rird die Mündung der Düse frei, so daß der ausfließende Sand auf die Scheidewand im Becher fällt und so halb nach dem einen und halb nach dem anderen Streurohr gelangt.
Soll der Sand nur nach einem Streurohr fließen, wie es bei Rangierlokomotiven erforderlich wird, so ist die Muschel so einzustellen, daß ein Streurohr verdeckt bleibt.
Der Auffangbecher wird an dem Plantsch der Düse befestigt, und die Muschel nebst Düse und Becher werden durch einen unten offenen Schutzschirm abgedeckt, so daß die Zugstange nach der Muschel von unten eingeführt wird, wodurch kein Wasser seitlich und von oben in den Apparat gelangen kann.
Der Handzug ist so eingerichtet, daß er nur geschoben oder gezogen zu werden braucht, da er vermittels der abgerundeten Ecken an der Feststellvorrichtung und vermittels der Schleppfeder sich von selbst ein- und ausklinkt. Er ist auf der rechten Seite der Lokomotive angebracht und wird durch eine kleine Welle auf die linke Seite des Apparates übertragen.
Bei vier und mehr Triebachsen sind zweckmäßig zwei Sandbehälter, aber mit nur einem Handzug anzuwenden..
Der Boden des Sandbehälters ist nach der Ausflußstelle hin unter einem Winkel von 48 ° geneigt angeordnet, so daß aller Sand im Behälter, ohne irgendwelche äußere Beihilfe, von selbst zum Ausfluß gelangt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Handsandstreuer für "Lokomotiven mit Muschelverschluß am oberen Ende der Abfallrohre, dadurch gekennzeichnet, daß der Sand aus dem Behälter durch eine außerhalb desselben angebrachte Düse in eine hier frei bewegliche, überdachte Muschel fließt, welche ihn nach zwei getrennten Abfallrohren derart leiten kann, daß entweder nur ein Rohr oder beide gleichzeitig Sand streuen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT154202D Active DE154202C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE154202C true DE154202C (de)

Family

ID=420765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT154202D Active DE154202C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE154202C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2513478B2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung einer Suspension aus einem Feststoff, wie Kohle, und einer Flüssigkeit, wie Wasser
DE3640581A1 (de) Maschine zum aufnehmen, oeffnen und aufstecken eines offensackes auf den fuellstutzen einer fuellvorrichtung
DE154202C (de)
DE1006832B (de) Vorrichtung zum Trennen nicht miteinander mischbarer Fluessigkeiten
DE586426C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von pulverfoermigem Gut
DE519611C (de) Sackfuellmaschine
DE388215C (de) Verfahren und Einrichtung zum Entleeren von Massenbehaeltern aller Art
DE427265C (de) Maschine zum Fuellen von Hohlkoerpern, insbesondere solchen aus Schokolade
DE58567C (de) Dampf-Schneepflug
DE215934C (de)
DE91086C (de)
DE445164C (de) Russabblasevorrichtung mit um seine Laengsachse drehbarem Duesenrohr
DE80413C (de)
DE866610C (de) Vorrichtung zum Entleeren von Fluessigkeitsbehaeltern
DE54672C (de) Mechanismus zum Bewegen des Verschlufsschiebers an Düngerslreuinaschinen
AT45907B (de) Einrichtung zur Beschickung der Fördergefäße bei Schrägaufzügen mit endlosem Zugorgan.
DE449156C (de) Vorrichtung zum Falten von Klotzbeuteln
AT132125B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von pulverförmigem Material in abgewogenen Mengen.
DE2622149C2 (de) Platinensteuerung für eine Schaftmaschine
DE315330C (de)
DE76252C (de) Düngerstreumaschine mit verschiebbarem Kastenboden und Zerkleinerungswalzen in dem Ausfallschlote
DE280829C (de)
AT100677B (de) Transmissionsfallhammer.
DE21688C (de) Geschwindigkeitsmesser
DE608827C (de) Einrichtung zur Steuerung der Reinigungsharke eines Rechenreinigers