DE866610C - Vorrichtung zum Entleeren von Fluessigkeitsbehaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Entleeren von Fluessigkeitsbehaeltern

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DE866610C
DE866610C DEH5171A DEH0005171A DE866610C DE 866610 C DE866610 C DE 866610C DE H5171 A DEH5171 A DE H5171A DE H0005171 A DEH0005171 A DE H0005171A DE 866610 C DE866610 C DE 866610C
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Germany
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suction
cylinder
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lifter
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DEH5171A
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Perle Hemmerdinger
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/04Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes for transferring fuels, lubricants or mixed fuels and lubricants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F10/00Siphons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entleeren von Flüssigkeitsbehältern Man kennt schon verschiedene Ansaugeeinrichtungen bei Entleerungssaughebern, die dadurch wirken, daß sie im Rohreinen Unterdruck schaffen, sei es mittels eines Zylinders, der im Verlaufe des äußeren Saugheberrohres angebracht ist und die Wirkung durch sein Zusammenwirken mit einem Kolben hervorruft, oder sei es durch einen Zylinder, der in einer abgezweigten Leitung des äußeren Saugheberrohres angebracht ist und in dessen Innern sich ein Ansaugekolben befindet.
  • Diese Einrichtungen waren bisher nur für Sauglieber von geringem Querschnitt, die zum Entleeren von Behältern mit geringer Kapazität dienten, zu gebrauchen, denn der Querschnitt und der Hub des Zylinders oder des Ansaugekolbens machten andernfallseine beträchtliche Anstrengung notwendig. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entleeren von Behältern mit großem Fassungsvermögen, beispielsweise Kesselwaggons, und ist'dadurch gekennzeichnet, daß diese Entleerung durch einen Heber bewirkt wird, der mit einer Ansaugvorrichtung mit Kolben und Zylinder bekannter Art verbunden ist, wobei die Relativbewegung beider Teile zueinander .durch einen mechanischen Kraftuntersetzer etwa in der Wirkungsweise eines Zahnrades mit Zahnstange bewirkt wird.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung kann übrigens der erwägten Verwendung entsprechend auf eine bestimmte Kapazität abgestimmt und mit dem Behälter fest verbunden oder aber andererseits auch als tragbare Einrichtung ausgeführt sein, die an die im Augenblick gewünschte Kapazität angepaßt und mit dem jeweils zu entleerenden Behälter verbunden wird.
  • Die Zeichnungen zeigen, jedoch nur als Beispiele, einige Ausführungsarten der Erfindung.
  • Die Fig. i und 2 zeigen im teilweisen Querschnitt und im Schnitt entlang II-II der Fig. i eine Ausführungsart, wo das Ansaugen durch gleitende Zylinder und einen fest mit dem zu entleerenden Behälter verbundenen Saugheber erfolgt; die Fig. 3 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungsarten, wo das Ansaugen durch einen Zylinder in einer Nebenleitung erfolgt; die Fig.3 ist ein schematischer Schnitt durch einen Kesselwagen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung; die Fig. 4 ist eine entsprechende Längsansicht, in der einzelne Teile weggelassen sind; die Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung, gezeichnet in der Gestalt einer lösbaren Vorrichtung; die Fig. 6 ist eine Penspektivaneicht einer Ausführungsvariante zu Fig. 5; die Fig.7 ist eine Schnittansicht einer Hilfsvorrichtung.
  • Die Fig. i und 2 zeigen die Anwendung der Erfindung an einen Saugheber, der zwei Arme i und 2 besitzt, ,dessen einer Arm i im Innern des zu enrtleerenden Gefäßes 3 angeordnet ist und dessen anderer Arm 2, nämlich der äußere, an eine Ansaugvorrichtung bekannter Art angeschlosisen ist, die aus einem im Verlaufe des Rohrzweiges :2 angeordneten Kolben ¢ besteht,, der mit einem Zylinder 4a zusammenwirkt, der seinerseits mittels einer Stopfbuchse 5 auf dem Rohr :2 gleitet. Dieser Zylinder setzt sich gleichzeitig in einem das äußere Ende des Rohres 2 umgebenden Rohr 6 fort, das eine Abmessung, wie in Fig. i in Normalstellung gezeichnet, hat. Unterhalb des Rohres 2 ist das Rohr 6 mit einem Schieberventil oder einem Hahn 7 ausgerüstet.
  • Das Prinzip :dieses bekannten Systems besteht darin, @daß eine Abwärtsbewegung :des Zylinders 4a und infolgedessen eine Aufwärtsbewegung des Kolbens 4 im Innern dieses Zylinders bei geschlossenem Hahn. 7 einen Unterdruck und infolgedessen ein Einsaugen der Flüssigkeit bewirkt und damit also den Heber ansaugt.
  • So, wie schon am Anfang gesagt wurde, erfordert die Verschiebebewegung ,des Zylinders 4.9 relativ zum Rohr 2 bei großen Apparateabmessungen eine beträchtliche Anstrengung.
  • Gemäß der Erfindung wird,die Verschiebung des Zylinders 4a -durch einen mechanischen Kraftuntersetzer bewirkt, der die Verwendung eines ausreichend .großen Zylindervolumens, das das Ansaugen eines Hebers mit großem Querschnitt sichert und infolgedessen die schnelle Entleerung eines Kessels 3 mit großem Fassungsvermögen, etwa eines Kesselwaggons, erlaubt.
  • Gemäß den Fig. ri und :2 besteht der Mechanismus des Kraftuntersetzers für die Auf- und Abwärtsbewegung des Zylinders 4a in einem Zahnrad- und Zahnstangenmechanismus, wobei der Hebel mit dem Gefäß eins ist.
  • In diesem Fall und um gleichfalls alle Beschädigungen des Behälters- zu vermeiden, kann das Rohr -- des Hebers an dem Behälter 3 vermittels einer Konsole 8, die an seinem oberen Teil befestigt und am Behälterkörper festgeschraubt oder angeschweißt ist, fest angebracht sein. Das Zahnrad 9, auf dessen Achse io eine Handkurbel i i geeigneter Länge aufgekeilt ist, ist ebenfalls am Kesselbehälter angebracht und kann beispielsweise am Kesselstuhl 12 vermittels einer Kornsole 13 gelagert sein. Die Zahnstange 14, mit der das Zahnrad 9 im Eingriff steht, ist vorzugsweise an der Seite des Zylinders 4a angeordnet und wird durch ein die Konsole 13 verlängerndes Stück :i15 geführt.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Variante, 1n der die Ansaugevorrichtung des Hebers 1, 2 in der ebenfalls bekannten Art aus einer Abzweigeleitung 16 besteht, die mit dem äußeren Ende eitles Zylinders 17 verbunden ist, in dem wiederum ein Kolben iß untergebracht ist, der von außen durch seineKolbenstange i9 bewegt werden kann.
  • Man sieht sofort, daß die Verschiebung des Kolbens in Pfeilrichtung in dem Zylinder einen Unterdruck schafft, der bei geschlossenem Absperrorgan 7 in das Rohr 1, 2 zurücklviTkt und das Ansaugen des Hebers bewirkt. Das Fassungsvermögen des Zylinders ist dabei dem Fassungsvermögen der Heberrohrleitung r2 angepaßt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Kolbenstange i9 des Kolbens ri8 durch eine die Kraft herabsetzende Vorrichtung angetrieben, und zwar in der Art eines Zahnrades 9, das im Eingriff mit einer auf dem Schaft der Kolbenstange ig befestigten Zahnstange 14 steht. Die Zahnradwelle io ist beispielsweise in zwei Zapfenlagern 2o :drehbar gelagert, die am Zylindergehäuse 17 angebracht sind, und wird durch eine daran befestigte Handkurbel i i bewegt.
  • Wie man aus der Zeichnung klar ersieht, ist es dank dieser Anordnung möglich, den Ansaugzylinder 17 unterhalb des Kesselkörpers 3 anzubringen, insbesondere unterhalb der den Kesselkörper tragenden Stützwand .2i oder am Rahmenlängsstück 22 des Fahrzeugchassis.
  • Man sieht ebenfalls, daß diese Vorrichtung zahlreiche Möglichkeiten zur Verhinderung von Betrügereien, d. h. betrügerischer Entleerung des Kessels, bietet. In der Tat kann außerdem vielen üblichen Sicherheitsvorrichtungen, die an dem Hahn 7 vorgesehen sein können, z. B. die Handkurbel i i ab,nehmbaT sein und auf die Welle iio mit einem vieleckigen Paßstück, das einen Spezialquerschnitt aufweist, aufgesteckt sein, wodurch keine andere als die ganz bestimmte Handkurbel benutzt werden kann. Die Handkurbel ii kann außerdem auf der Welle io in der Weise gleitend angeordnet sein, daß sie auf den Rahmenlängsträger, wie in den Fig. 3 bis 4 strichpunktiert dargestellt ist, herabhängen kann; wo sie zur Vermeidung der Verkehrsbeeinträchtigung verbleibt und somit nicht über :den Rahmenlängsträger vorspringt. Die Handkurbel kann dann mit einer Plombe an diesem Träger festgebunden sein.
  • Man hat zu beachten, daß in den Beispielen der Fig. 3 und q. der Heber i, 2 in das Innere des Behälters sdurch eine seitwärts in dem Einfülldom 23 angebrachte Öffnung eindringt.
  • Zur vollständigen Entleerung taucht .der innere Rohrarm i in eine Vertiefung 2q., die entlang der Mantellinie des zylindrischen Körpers 3 verläuft.
  • Man hat indessen festgestellt, daß gegen Ende der Entleerung, d. h. wenn der Kessel beinahe leer ist, die zu entleerende Flüssigkeit schlecht in die erwähnte, wie üblich gestaltete Vertiefung zur Öffnung des unteren Heberrohres hin läuft. Wenn dieses einen großen Querschnitt aufweist, ergibt sich dadurch, daß die Zufuhr zur Heberöffnung geringer ist als die Auslaufmenge des Hebers, was dann ein Abreißen der Flüssigkeitssäule bewirkt und damit die vollständige Entleerung des Behälters verhindert.
  • Um ,diesen Nachteil zu beheben, kann man folgende Vorrichtung anwenden: Der hauptsächliche Heber 1, 2 wird mit einem Hilfssaugheber ia, 2a kombiniert, der mit ihm parallel verläuft und in das Verbindungsrohr ii6 zum Ansaugzylinder 17 hin mündet. Der Hilfssaugheber ist mit geeigneten Mitteln befestigt, beispielsweise durch eineAnzahl Rohrschellen 25 am Hauptheber selbst. Infolge seines geringeren Querschnittes kann sein Rohr ia noch tiefer als das Rohr i in die Vertiefung 2,4 eintauchen.
  • Diese Einrichtung bewirkt, daß der .durch das Arbeiten des Kolbens 18 im Ansaugzylinder 17 geschaffene Unterdruck gleichzeitig ein Ansaugen in beiden Saughebern, nämlich im Haupt- und im Hilfsheber bewirkt, derart, daß zu Anfang der Entleerungsoperation die Entleerung gleichzeitig durch beide Heber bewerkstelligt wird,.
  • Gegen Ende der Entleerung, d. h. wenn die Albnahme des Flüssigkeitsnachlaufes auf dem Boden des Kessels die Gefahr heraufbeschwört, daß die Flüssigkeitssäule im Hauptheberrohr abreißt, setzt der Hilfsheber ia mit d en kleineren Liefervermögen seine normale Arbeitsweise bis zur Entleerung des ganzen Kesselinhaltes fort, einschließlich der in dem aufsteigenden Ast.i des Haupthebers verbliebenen Flüssigkeitsmenge.
  • Es ist zu beachten, daß der Hilfsheber in einer beliebigen Form angebracht werden kann. Er könnte beispielsweise im Innern des Haupthebers oder auch ganz unabhängig von ihm angeordnet sein.
  • Die Fig. 5 zeigt eine Anordnung, bei der die Entleerungsvorrichtung unabhängig von den Behältern ist, von denen also nicht jeder eine Spezialeinrichtung besitzt. Die Entleerungsvorrichtung wird von einem beweglichen Wagen getragen, und ist für jeden ersten besten Schlauchtyp geeignet. Der Zylinder 17 wird zu diesem Zweck von einem sehubkarrenähnlichen Wagen 26 getragen, der beispielsweise vorn mit einem Rad 27 und hinten mit zwei Stützbeinen 28 versehen ist. Der Zylinder trägt wie in der vorhin beschriebenen Vorrichtung eine durch eine Handkurbel i i betätigbare Welle no, die mit einer auf der Kolbenstange iig des Kolbens angebrachten Zahnstange im Eingriff steht. An der der Zahnstange gegenüberliegenden Seite ist der Zylinder mit einem Rohr i6 verbunden, dass mit einem starren Rohrstutzen 29 zu einem T-Stück verbunden ist. Dieser Rohrstutzen 29 trägt zwei abnehmbare Verbindungen irgendwelcher Art, die durch 3o schematisch dargestellt sind, und die den Anschluß zweier Rohre :2 und 2b ermöglichen. Das Rohr 2 übernimmt dann die Rolle des absteigenden Heberrohres, das oben ins den Behälter eingeführt wird. Das Rohr 26 verlängert das Rohr 2 in Strömungsrichtung und führt in einen Behälter 31 hinab.
  • Die beschriebene Vorrichtung hat den Vorteil, dsaß ein und dieselbe Einrichtung in lösbarer Weise zum Entleeren irgendeines beliebigen, .dafür nicht speziell eingerichteten Behälters gebraucht werden kann.
  • Nichtsdestoweniger ist, wenn der zu entleerende Behälter ein sehr großes Fassungsvermögen hat, wie beispielsweise bei einem Kesselwaggon oder einem Tankauto, die Entleerungsoperation, nachdem das Ansaugen bewerkstelligt ist, verhältnismäßig langwierig. Dies bewirkt, daß -die nur zu Beginn der Entleerung benutzte Ansaugvorrichtung während der ganzen Dauer der Entleerung ungenutzt bleibt.
  • Die in Fig. 6 dargestellte Anordnung gestattet durch a.ufeinanderfolgendes Ansaugen die Entleerung einer Serie verschiedener Behälter, beispielsweiseder verschiedenstenKesselwaggons eines Zuges mit nur einem Ansaugeapparat, der dadurch also dauernd ausgenutzt ist.
  • Zu diesem Zweck besteht die auf einem Wagen in der Anordnung der Fis. 5 montierte Einrichtung gemäß der Anordnung der Fig.6 aus zwei Elementen, und zwar einerseits aus dem Ansaugzylinder 17 mit seiner,die Zahnstange '14 antreibenden Handkurbel i i, andererseits aus dem Verbindungsrohr 29, das für den Anschluß an das mit dem zu entleerenden Behälter verbundene Heberrohr 2 und an das Rohr 2b bestimmt ist. Das Rohr 29 ist ferner mit einer für -den lösbaren Anschluß des Rohres 16 vorgesehenen Abzweigung 32 versehen. Das Rohr,i6 ist biegsam und schließt sich bei 33 an den Zylinder und bei 34 an die Abzweigung 32 lösbar an. Der Anschluß 34 kann vorzugsweise ein Schnellverschluß, mit selbsttätigem Abschlußventil sein, wobei die Anschlußoperation der zwei Elemente die automatische Öffnung eines den Rohrstutzen 32 verschließenden Klappenventils sichert, während beim Trenngen der automatische Verschluß :durch die Ventilklappe erfolgt.
  • Der Rohrstutzen 29 kann außerdem mit einem Schieberventil 35 versehen sein, das den biegsamen Rohrstutzen 2b kontrolliert und ferner von einem die Anordnung der Einrichtung erleichternden Unterteil 36 getragen sein. Der Zylinder 17 kann in irgendeiner Art angeordnet sein, sei es horizontal auf einem Wagen gemäß Fig. 5, sei es vertikal gemäß Fig.6, bei der der Wagen durch zwei mit dem Zylinder eine Einheit bildende Griffe 37 ersetzt ist, die eine Handhabe von Menschenhand erlauben. Diese Apparateanordnung ist vorzugsweise in der folgenden Weise zu benutzen: Man nimmt so viele Einrichtungen 36, 2, 2b, wie gleichzeitig zu entleerende Behälter vorhanden sind; beispielsweise ist bei einem Zug aus Kesselwaggons jeder Waggon mit einer solchen Einrichtung versehen. Natürlich zeigt sich keine Entleerung ohne Ansaugung. Man bringt darum den mit seinem Rohr 16 versehenen Zylinder-17 vor den ersten Waggon. .Man stellt die Verbindung 34 her und bedient dann zum Ansaugen die Handkurbel ii. Sobald dieses Ansaugen 4ewerkstelligt ist, löst man die Verbindung 34 'und transportiert den Zylinder 17 mit seinem Rohr 16 zum nächsten Waggon um an ihm :das Ansaugen unter denselben Bedingungen zu bewirken, während die Entleerung des ersten Waggons sich durch seine Anschlußeinrichtung fortsetzt. Man geht dann zum dritten Wagon und so fort. Es ist also gut ersichtlich, daß mit einem einzigen Ansaugzylinder i17 die Entleerung einer ganzen Behälterserie ohne Zeitverlust ermöglicht werden kann.
  • Man kann auch an dem Rohr 29 ein Fenster 38 zur Kontrolle des Ans@augebeginns und :des Endes der Entleerung vorsehen.
  • Man kann gleichfalls eine Vorrichtung vorsehen, die den Flüssigkeitszutritt in d en Ansaugezylirnder beim Ansaugen verhindert. Sobald die Flüssigkeit im Rohr 2 herabzulaufen beginnt, wäre es unnütz, das Ansaugen im Zylinder 17 fortzusetzen. Wenn übrigens die zu entleerende Flüssigkeit ätzend ist (Säure oder ähnliches), ist es sehr wichtig, ihr den Eintritt in den Zylinder und gleichzeitig in den Verbindungsstutzen 16 zu verwehren.
  • Die erwähnte Vorrichtung unterbricht dann automatisch die Verbindung mit dem Rohr 16, wenn das Ansaugen bewerkstelligt ist; sie kann dabei auf vielerlei Art ausgeführt sein, beispielsweise gemäß Fig. 7 mittels einer Schwimmerkammer 39, die zwischen dem Rohr29 und der Verbindung 34 liegt und deren Schwimmer 40 mit einem mit dem Sitz 42 zusammenwirkenden Ventilkegel 41 versehen ist. Solange der Zylinder 17 lediglich die aus den Rohren 2 und 29 stammende Luft ansaugt, ruht der Schwimmer auf dem Kammerboden derart, daß der Durchtritt bei 42 frei ist. Sobald die Flüssigkeit in den Rohren 2 und 2,9 herabzusteigen beginnt, füllt sie die Kammer 3,9, und der aufsteigende Schwimmer unterbricht mit seiner Spitze 41 alle Verbindungen mit dem Rohr 16: Es ist zu beachten, daß das Fenster und die automatische Absperrvorrichtung am Ende des Absaugens, die beschrieben wurden, auch an allen anderen Ausführungsarten der .Erfindung angebracht werden können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entleeren von Behältern mit großem Fassungsvermögen, wie beispielsweise Kesselwaggons, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungseinrichtung einen Saugheber enthält, der mit, einer mit Kolben und Zylinder versehenen Ansaugevorrichtung verbunden ist, wobei für die Relativbewegung von Kolben und Zylinder ein Kraftuntersetzer in der Art des Zusammenwirkens von Zahnrad und Zahnstange vorhanden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch @i, da-durch gekennzeichnet, daß der Saugheber, seine Ansaugvorrichtung und der Kraftuntersetzermechanismus mit dem Behälter eins sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, mit :einem horizontal liegenden, in einer Abzweigleitung dies Saughebers angeordneten Ansaugzylinder an einem zylinderförmigen Behälter,, dadurch gekennzeichnet, -daß der Ansaugzylinder unter dem Behälter und hinsichtlich der Behälterwölbung zurückspringend angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d@aß zum Bewegen des mit der Zahnstange im Eingriff stehenden Zahnrades eine Handkurbel vorgesehen ist, die abnehmbar ist und ein nur für die zugehörige Welle passendes Spezialpaßstück aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 4A -adurch gekennzeichnet, daß die Handkurbel im Hinblick auf die Rotation zum Behälterkörper oder Waggonchassis verriegelbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugvorrichtung auf einem beweglichen Wagen .befestigt ist und einen Rohrstutzen enthält, - an dessen beiden Enden biegsame Rohre für die Saugheberentleerung von dafür nicht speziell eingerichteten Behältern angeschlossen werden können.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugzylinder ein transportables Gerät ist, das lösbar en eine Abzweigung irgendeines beliebigen einer Serie von Rohrstücken angeschlossen ist, die ihrerseits gleichzeitig mit in die zu entleerenden Behälter eingetauchten Röhrensystemen und mit an die Saugstellen sich anschließendenköhrensystemen verbunden sind, und wobei der eine Ansaugzylinder im Zusammenwirken mit mehreren Rohrstücken für die Entleerung mehrerer Behälter geeignet ist. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für den Anschluß des Zylinders an die verschiedenen Rohrstücke ein mit einem Schrnellverschluß mit selbsttätigem Abschlußventil versehenes biegsames Rohr vorhanden ist. 9. Vorrichtung nach Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der mit seiner Handkurbel versehene Ansaugzylinder eire von Hand transportable Einheit bildet, io. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, (daß an der Saugheberentleerungsvorrichtung eine Ansaugeanzeigeeinrichtung, beispielsweise ein durchsichtiges Fenster, angebracht ist. m. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis iio, dadurch gekennzeichnet, daß sie an der zum Anschluß des Ansaugzylinders an die Entleerungsleitung :dienenden Abzweigleitung ein nach bewirktem Ansaugen diese Abzweigleitung automatisch absperrendes Absperrorgan, bei- spielsweiseeine einen Verschlußkegel betätigende Schwimmereinrichtung, besitzt. 12. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Haupt- saugheber ein einen sehr kleinen Querschnitt aufweisender Hilfssaugheber vorhanden ist, der
    mit ihin, vorzugsweise noch tiefer, auf den Gefäßboden hinabreicht, ebenfalls an den An- saugzylinder angeschlossen ist und weiter- arbeitet, -,v-eiin wegen der Abnahme des Nach- strömens der Flüssigkeit zur unteren öffnung des Haupthebers hin in diesem die Flüssigkeits- säule abreißt.
DEH5171A 1949-09-15 1950-09-03 Vorrichtung zum Entleeren von Fluessigkeitsbehaeltern Expired DE866610C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3924073A1 (de) * 1988-09-18 1990-09-13 Friedrich Freimuth Absaugbehaelter mit absaugrohr zur verhinderung von nachsaugungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3924073A1 (de) * 1988-09-18 1990-09-13 Friedrich Freimuth Absaugbehaelter mit absaugrohr zur verhinderung von nachsaugungen

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