DE154159C - - Google Patents

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DE154159C
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magazine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form
    • B65B25/145Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form packaging folded articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

bet.
αΆ\\Xwdk fa-sac
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zum Falten und Einwickeln von Zeitungen, Zeitschriften u. dgl., bei welcher das Ende des Einwickelpapier-Streifens lose auf der Einführungswalze liegt und erst bei Einführung einer Zeitschrift von den federnd gegeneinander wirkenden Walzen mitgenommen wird, so daß niemals ein Einwickelpapierstreifen ohne Zeitschrift in die
ίο Faltvorrichtungen gelangen kann, vielmehr die Bewegung und Zuführung des Einwickelpapierstreifens abhängig von der Einführung einer Zeitschrift ist. Die Zeitschrift wird mit dem Einwickelpapier zusammen zwecks Zusammenlegens nacheinander durch einen Satz Walzen hindurchgeführt und hiernach durch einen beweglichen Träger mit der Papierkante gegen eine mit Klebstoff versehene Walze gebracht. Darauf wird die mit dem beklebten Einwickelpapier versehene Zeitschrift gehoben und zwischen zwei weitere Walzen hindurchgesteckt, wodurch das beklebte Papierende umgelegt und festgeklebt wird.
Der schwingende Trägerarm, dem die in den Einwickelpapierstreifen eingefaltete Zeitschrift zum Bekleben und Verschließen des Einwickelpapiers zugeführt wird, tritt erst dann in Tätigkeit, nachdem er von der eingeschobenen Zeitschrift ausgelöst ist.
. Dadurch, daß der ganze Gang der Maschine von der Einführung einer Zeitschrift abhängig gemacht ist, wird vermieden, daß einerseits Streifen des Einwickelpapiers unnütz abgeschnitten und beklebt werden und andererseits die Maschinenteile unnötig abgenutzt und etwa durch solche inhaltlose Streifen mit Klebstoff beschmutzt und verstopft werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine senkrechte Schnittansicht der Maschine. Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Zuführwalzen mit dem Träger in teilweiser Schnittansicht. Fig. 3 zeigt den Träger im Grundriß. Fig. 4 ist eine Einzelansicht und Fig. 5 eine schematische Darstellung, welche das Falten der Zeitschrift veranschaulicht.
Der Stoß Zeitschriften wird auf den Tisch 10 mit dem Rücken gegen die Wand 14 gelegt. Der Einwickelpapierstreifen 4 wird von der Walze 3 abgewickelt und vermittels Führungsrollen zwischen die Zuführwalzen 8 und 9 geführt. Das Papierende ruht auf der unteren dieser Walzen, deren Abstand voneinander so bemessen ist, daß das Papierende nur dann mitgenommen wird, wenn gleichzeitig eine Zeitschrift hindurchgezogen wird. Die Zeitschriften werden den Walzen 8, 9 durch die Stichel 13 zugeführt, welche auf den senkrechten Wellen 11 befestigt sind, die durch die Antriebswelle in Umlauf versetzt werden. Diese Stichel legen sich zwischen die Blätter der untersten Zeitschrift und schieben letztere vor, indem sie sich gegen
den Rücken derselben stützen. Durch die Einführung der Zeitschrift in die Walzen wird der Papierstreifen 4 mitgenommen, und zwar in der Weise, daß sein Ende etwas über die Zeitschrift hinausragt. Die Geschwindigkeit der Walzen ist so bemessen, daß sie die Zeitschrift hineinziehen, während die Stichel, nachdem die Zeitschrift gefaßt worden ist, ihre Umdrehung fortsetzen können, ohne dabei den Rücken derselben zu verletzen.
■ Die beiden Stichel arbeiten gleichzeitig, jedoch absatzweise unter Vermittlung der Stifte 12" einer Kette 12', welche gegen das Sternrad 12* der Welle 12 wirken (Fig. 2). Das obere Kettenrad ist lose auf. der Welle 12 angebracht; jedesmal, wenn ein Stift 12" mit dem Sternrad in Eingriff kommt, werden die senk-■ rechten Wellen 11 einmal umgedreht.
Die Zeitschrift mit dem Einwickelpapier wird von den Walzen 8, 9 unter eine Platte 16 und über eine leichte Blattfeder 17 geführt. Letztere hat den Zweck, das Papierende nach aufwärts ufnzubiegen, so daß dasselbe gegen die senkrecht angeordneten Blattfedern anschlagen wird, während die Zeitschrift selbst durch ihre Schwere die Federn 17 herabdrückt, so daß das Papierende um das Ende der Zeitschrift umgelegt wird, bevor letztere zwischen die die Falzung hervorrufenden Walzen weiterbewegt wird.
Die Zeitschrift wird nun von den Walzen 19 und 20 gefaßt und ihr Ende tritt dann zwischen Führungsplatten 21, 22 und schließlich gegen eine Anschlagplatte 23. Die fortgesetzte Drehung der Walzen 19 und· 20 (Fig. 5) hat die Wirkung, daß die Zeitschrift zwischen den Walzen 20, 24 gefaltet wird, von diesen auch erfaßt und mittels Führungsplatte 25 gegen eine zweite Anschlagplatte 26 geführt wird. In dieser Stellung wird die Zeitschrift von den Walzen 20, 28 gefaßt, um dann in fertig gefaltetem Zustande von dem Träger C aufgenommen zu werden.
Das Einwickelpapier wird durch ein Messer 32, welches mit einer Führungsleiste 36 zusammen arbeitet, abgeschnitten (Fig. 1). Das Messer wird auf- und abbewegt durch einen am Bund 31 der Welle 9 befestigten Hebel 30, während es durch eine Feder 33 niedergezogen wird. Das Papier bleibt mit dem abgeschnittenen Ende auf der Walze 9 liegen, um durch die^nächste zugeführte Zeitschrift mitgenommen zu werden.
Beim Verlassen der Walzen 20, 28 wird die Zeitschrift über die Führungsplatte 37 zwischen die Platte 39 und die Federn 40 des Trägers C geschoben, welcher von der fortwährend umlaufenden Welle 42 getragen wird (Fig. 3). Die Feder 63 (Fig. 1) dient dazu, den Träger in der zur Aufnahme der Zeitschrift passenden Stellung zu halten. In der Nut 44' des Trägers bewegt sich ein Kolben B (Fig. 2), ■ welcher hin und her in dem Arme des Trägers gleiten kann und durch in Schlitzen liegende Schrauben 46 geführt wird (Fig. 3). Am vorderen Ende des Kolbens B ist ein Querstück 50* vorgesehen, gegen welches das Ende der gefalteten Zeitschrift anschlägt und hierdurch den Kolben zurückschiebt, so daß die Zeitschrift von den Federn 40 festgehalten wird. Der Kolben B trägt einen Stift 66 (Fig. 2 und 3), welcher durch die Verschiebung des ersteren in die Bewegungsbahn eines mit der Welle 42 sich drehenden federnden Armes 65 gebracht wird. Dieser Arm beAvegt den Träger C nunmehr bei seiner nächsten Umdrehung in die in Fig. 5 punktierte Lage nach unten und bringt das überstehende Papierende gegen die Klebstoffwalze 68, wie bei χ in Fig. 5 angedeutet. Die Abwärtsbewegung des Trägers C ist durch einen Anschlag 70 begrenzt (Fig. 1). Der Arm 65 schleift an dem Stift 66 vorüber vermöge seiner Federkraft, sobald der Träger gegen den Anschlag 70 trifft. Während der Abwärtsbewegung des Trägers wird der Kolben B in seiner eingeschobenen Stellung festgehalten, indem der auf dem federnden Arm 57 sitzende Stift 56 in eine Durchlochung eines seitlichen Ansatzes 47 des Kolbens B eingreift. Hat der federnde Arm 65 den Stift 66 verlassen, so wird der Träger durch die Feder 63 wieder in seine Normalstellung zurückgeführt. Diese Aufwärtsbewegung hat zur Folge, daß das überhängende Ende des Einwickelpapiers χ nach unten gebogen wird, während es über die Walze 69 schleift. Während der Aufwärtsbewegung des Trägers wird der Kolben B in dem Augenblick freigegeben, wo das Ende des Trägers zwischen den Walzen 28, 69 steht, so daß nunmehr die gefaltete und beklebte Zeitschrift zwischen diese Walzen gelangt und von denselben in fertig verpacktem Zustande aus der Maschine herausgeworfen wird.
Die Freigabe des Kolbens B in dem richtigen Augenblick wird dadurch bewirkt, daß der in dem Loch 48 gleitende Stift 51 gegen einen am Maschinenrahmen aufgehängten schrägen Anschlag 58 schlägt (Fig. 1), wodurch der Stift 56 nach unten gedrückt wird und den Kolben freigibt. In demselben Augenblick, wo der Kolben ausgelöst wird, wird der Träger C einen Augenblick aufgehalten, bis der Stift 51 durch das Vorwärtsschnellen des Kolbens B unter dem Anschlag 58 hervorgezogen wird. Beim Zurückschieben des Kolbens, wie vorher beschrieben, gibt der Anschlag 58 nach, indem er drehbar auf dem Maschinenrahmen gelagert ist und durch Feder 60 mit seinem Arm 61 gegen den Anschlag, 62 gehalten wird,

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Maschine zum Falten und Einwickeln von Zeitschriften u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der mit seinem Ende lose auf der Einführungswalze liegende Einwickelpapierstreifen erst bei Einführung einer Zeitschrift von den federnd gegeneinander wirkenden'Falzwalzen mit-. genpmmen werden kann, wonach die
    ίο ; Zeitschrift durch eine Anzahl Falzwalzen und Anschlagplatten gefalzt und eingewickelt und schließlich einem Trägerarm zugeführt wird, der das Bekleben und Verschließen des Einwickelpapiers besorgt, jedoch erst dann in Tätigkeit tritt, nachdem er von der eingeschobenen Zeitschrift ausgelöst worden ist, zum Zwecke, den ganzen Gang der Maschine von der Einführung einer Zeitschrift abhängig zu machen.
  2. 2. Eine Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von Zufuhrsticheln (13), welche in der wagerechten Ebene entweder schrittweise gedreht oder hin- und herbewegt werden, zwischen die Blätter der Zeitschrift fassend sich gegen den Rücken derselben legen und die Zeitschrift auf diese Weise zwischen die Falzwalzen auf das Einwickel- !papier schieben, wonach die Stichel, ohne den Rücken zu zerreißen, bei der Fortbewegung der Zeitschrift sich aus den Blättern derselben heraus bewegen.
  3. 3. Eine Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung der leichten Federn 17, welche das Ende des Einwickelpapiers hochheben, jedoch gestatten, daß die Zeitschrift glatt darüber hinweggeführt werden kann, wonach ein Walzensatz die weitere Faltung besorgt.
  4. 4. Eine Maschine nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung der um die Walze (20) gelagerten Falzwalzen (19, 24, 28) und der dazwischen angeordneten Führungs- und Anschlagplatten (21, 22, 25 und 23, 26), wodurch die selbsttätige Faltung der Zeitschrift erzielt wird.
  5. 5. Eine Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines schwingenden Trägers (C), welcher die gefaltete Zeitschrift von den Falzwalzen abnimmt, der Klebstoffwalze (68) zuführt und die fertig beklebte eingewickelte Zeitschrift den Abnehmerwalzen (28,69) zuführt und erst in Wirksamkeit tritt, nachdem, der Kolben (B) durch Einschiebung einer gefalteten Zeitschrift die Auslösung des Trägers (C) bewirkt hat, wobei nach erfolgtem Bekleben der Träger durch Federwirkung zurückbewegt und der Kolben (B) während seines Rückganges wieder freigegeben wird, um die mit beklebter Einwickelpapierkante versehene Zeitschrift zwischen die Anpreß- und Ablieferungswalzen (28, 69) einzuschieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt in der reichsdruckerei.
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