DE49778C - Vorrichtung zum Etikettiren und Stempeln von Spulen bei Spulenwickel-Maschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Etikettiren und Stempeln von Spulen bei Spulenwickel-MaschinenInfo
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- DE49778C DE49778C DENDAT49778D DE49778DA DE49778C DE 49778 C DE49778 C DE 49778C DE NDAT49778 D DENDAT49778 D DE NDAT49778D DE 49778D A DE49778D A DE 49778DA DE 49778 C DE49778 C DE 49778C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C9/00—Details of labelling machines or apparatus
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-
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- B65C9/18—Label feeding from strips, e.g. from rolls
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- Labeling Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung bei Spulenwickelmaschinen, wodurch die gewickelten
Spulen mit Etiketts versehen und diese gestempelt werden, nachdem das Ende des Fadens
in der Spule befestigt worden ist.
Fig. ι ist eine Schnittdarstellung desjenigen Theiles einer Spulenwickelmaschine, welcher
die angeführte Einrichtung zum Etikettiren und Stempeln darstellt.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht nach der Linie ^1-!?1 von Fig. 1.
Die Ausführung des Etikettirens und Stempeins der aufgewickelten und verfestigten Spulen 84
geschieht in folgender Weise: Die aufgewickelte Spule 84 wird aus ihrer Lage, in welcher die
Aufwickelung erfolgt, durch einen Spulenträger 1 mit federnden Gelenken entfernt, der auf der
Welle 8 sitzt. Die Bewegung dieser Welle 8 zum Hochbringen des Spulenträgers in die in
Fig. ι dargestellte Lage · wird durch eine Rolle 2 auf dem Excenter 3 durch Vermittelung
des drehbaren Hebels 4, Fig. 3 bis 6, veranlafst, dessen hinteres Ende 5 sich gegen die
Rolle 6 des Quadranten 7 auf der Welle 8 legt, während die selbstthätige Rückwärtsbewegung
der Spulenträger 1 auf der Welle 8 durch ein an den Quadranten angreifendes Gewicht 21
herbeigeführt wird (Fig. 6). Hat der Spulenträger ι eine zwischen den Centrirspitzen 20
und 76, Fig. 3, steckende volle Spule gefafst, so gleitet die Welle C nach der Seite, um die
Spule von der Spitze j6 freizumachen; diese
seitliche Bewegung wird durch den auf den Arm 17 der Welle C wirkenden Theil A J des
Excenters JS1 veranlafst, während ein Arm 18
der Welle C gegen den Hebel 19 der Welle 8 drückt und auch diese seitlich bewegt, so dafs
die Spulen auch von den Spitzen 20 frei werden. Die frei gewordene volle Spule wird durch den
Träger 1 zwischen die Messerschneiden 86 und Stempel 87 gebracht, was dadurch bewirkt wird,
dafs die Rolle 2 des Excenters 3 von der Kante 24 des Hebels 4 abläuft (Fig. 6) und
dadurch den Hebel 4 freigiebt, so dafs das Gewicht 21 auf den Spulenträger einwirken
kann, um denselben unter Mithülfe einer weiter unten zu beschreibenden Sperrvorrichtung in
die angegebene Lage zu bringen. Während dieser Operation wird die Welle in ihre frühere
Stellung mittelst des Stiftes 27 zurückgeführt, welcher ,in der Nuth 28 des Quadranten 7
läuft (Fig. 3). Die Bewegung des Quadranten 7 und der Welle 8 leitet durch den am Quadranten
bei 78 drehbar angebrachten belasteten Hebel 9 mit vorderer Sperrklinke eine schrittweise
Drehung des Sperrrades 10, Fig. 1, auf der Welle 11 ein, deren Kegelräder 12 durch
die Triebe 13 eine Drehung der Welle 80 mit den Zahn- oder Reibungsrädern 14 veranlassen,
die mit ähnlichen Rädern 15 auf den Wellen 83 in Eingriff stehen (Fig. 2). Durch
diese schrittweise Bewegung der Räder 14, ι 5 werden die zum Ausschneiden der Etiketts
verwendeten und auf die Spulen 16 gewickelten Papierstreifen 29 an den Spulenenden vorbeigeführt
(Fig. 1, 2). Von den drehbaren Wellen 16
gehen die Papierstreifen durch Führungen 32 und zwischen Walzen 33 und 34, die in einem
Gummi oder (bei Anwendung von gummirtem Papier) Wasser enthaltenden Trog 35 gelagert
sind. Nach Passiren der Walzen 33, 34 gelangt das Papier zwischen die Federführungen 36,
die durch Schrauben 37 nach der Papierbreite stellbar sind. Die Federführungen erhalten die
aus Fig. 11 ersichtliche Form, um die vollendeten
Spulen aufnehmen zu können. Die Seiten der Führungen 36 sind mit runden Ausschnitten 38
versehen, durch welche das Etikettenpapier 29 gegen die Enden der Spulen gedrückt wird, das
übrigens auf die durch das Band 40 von der Welle 11 angetriebene Rolle 39 aufgewickelt
wird (Fig. 1).
Um zu erreichen, dafs die Spulenträger 1 die volle Spule mit Sicherheit in die aus Fig. 16
ersichtliche Lage bringen, ist auf der Welle 8 ein Hebel 19 vorgesehen (Fig. 1 und 16), an
welchem der Doppelhebel 41 drehbar angebracht ist. Sobald die Welle 8 durch das
Niedergehen des Gewichtes 21 bewegt ist, trifft das Ende des Hebels 41 gegen den Baum S,
so dafs hierdurch die Lage des Spulenträ'gers 1 mit der Spule 84 während des Etikettirens und
Stempeins gesichert wird.
Nachdem die Spule in die Lage zum Etikettiren gebracht ist, werden die Wellen C D mit
den Armen 43 und 44 nach entgegengesetzten Richtungen seitlich verschoben, um durch diese
Arme die Federführungen 36 zusammen und das Papier 29 gegen die Enden der Spulen 84,
Fig. 2, zu drücken, während, wie.weiter gezeigt werden soll, gleichzeitig die Etikettausschneide-
86 und Stempelvorrichtung 87 in Wirkung tritt. Diese seitliche Bewegung der
Wellen C D wird ■ durch Vermörtelung der Rollen 17 und 45, Fig. 3, durch die TheileCD1
der Excenterscheibe B1 der angetriebenen Welle Z veranlafst. Die Arme 43 und 44 sind mit den
Hohlmessern 86 und Stempeln 87 ausgestattet (Fig. 7 und ι 5). Das Messer 86 steckt in der
Hülse 88 und dient gleichzeitig als Führung für den Stempelblock 89 mit dem Stempel 87.
In dem Block 89 ist ein Stift 90 verschraubt, um welchen die gegen den Block wirkende
Spiralfeder 91 gelegt ist, so dafs der Stempel eine elastische Bewegung erhält, wenn er gegen
die Enden der Spule 84 gedruckt wird, um das Etikett durch das Hohlmesser 86 auszuschneiden
und den Stempelaufdruck zu vollziehen.
Sobald die Spule etikettirt und gestempelt ist, wirkt die Rolle 46 der Scheibe 47, Fig. 3, 7
und 16, gegen den schrägen Anschlag 48 des auf den Stiften 92 des Gestelles laufenden
Schiebers 49, der bei seinem Vorgang durch den Stift 50 den Hebel 41 aufser Eingriff mit
dem Baum S bringt, so dafs die Welle 8 und die damit verbundenen Theile unter die Controle
des Gewichtes 21 treten, so dafs der Spulenhalter 1 in die in Fig. 4 bezeichnete Lage
gebracht wird, während die Spule 84 zwischen der Ausschneide- und Stempelvorrichtung verbleibt.
Nun wirkt der TheiliT1 der Scheibe B1 auf
die Rolle 45 der Welle D ein und zieht die Arme bezw. die die Messer 86 und Stempel 87
tragenden Halter 43 und 44 zurück. Während dieser Bewegung ist der Spulenhalter 1 in seine
tiefste Lage gelangt, so dafs der Arm 51 auf der Welle 8, Fig. 1, in das geschlitzte Ende 52
des Schiebers 53 steigt, letzteren mit der Führungsbacke
54 nach vorn treibt und dadurch das Auswerfen der etikettirten und gestempelten Spule in einen Sammelbehälter 58 bewirkt.
Der Schieber 53 liegt unter dem Baum.S und wird durch die Platte 93 gehalten. Sobald
sich die Scheibe 47 auf der Welle Z dreht, drückt die Rolle 46 gegen den Anschlag 56
des Schiebers 49, Fig. 16, und stellt ihn für die nächste Arbeit ein. Sobald die Rolle 2
auf der Scheibe 3 mit der Ecke 26 des Hebels 4, Fig. 6, in Berührung kommt, beginnt der
Spulenhalter 1 zum Holen einer frischen Spule nach vorn zu gehen, und bei dieser Bewegung
und Drehung der Welle 8 wird der Schieber 53 und die Backe 54 wieder zurückgezogen, um
den Weg für den Spulenträger 1 freizulegen; die gekrümmte Führung 57 verhindert dabei
eine vorzeitige Bewegung des Trägers.
Die Einrichtung und Arbeitsweise der Färbvorrichtung
ist folgende:
Wenn der Theil A1 der Scheibe B1 die
Rolle 17 und die Welle C bewegt hat, werden die Hülsen oder Naben 43 geöffnet oder in
die aus Fig. 7 ersichtliche Lage gebracht, und sobald die Rolle 58 auf der Scheibe 3 bei
Drehung derselben nach vorn geht (Fig. 6), wird der am Arm 94 des Gestelles drehbar
angebrachte doppelarmige Hebel 59, Fig. 4, niedergedrückt, so dafs das mit Schlitz versehene
Ende des Hebels 59 hochgeht und die Hebel 61 und 62 auf der Welle 63 und dem
auf derselben steckenden Rohr 64 hebt. Das geschlitzte Ende des Hebels 59 wirkt, auf den
Stift 95, dessen eines Ende an dem Hebel 61 befestigt ist und dessen anderes Ende durch
ein Loch in dem Hebel 62 tritt, um seitliche Bewegungen der Welle 63 und des Rohres 64
zuzulassen (Fig. 7). Die Welle 63 und das Rohr 64 tragen die Hebel 65 und 66, welche
die Farbkissen 67 enthalten, die, wie aus Fig. 14 ersichtlich, getheilt sein können, wenn mehrfarbiger
Aufdruck hergestellt werden soll. Das Rohr 64 hat Schlitze 96, um die Anbringung
der Hebel 61 und 66 auf der Welle 63 zu gestatten. Sobald der Hebel 59 genügend weit
heruntergedrückt worden ist, um die Farbkissen 6γ den Stempeln 87 gegenüber zu
bringen, werden die Kissen durch den Keil 68 angeprefst, der zwischen die schrägen Ansätze 69
des Rohres 64 und ähnliche Ansätze 70 der Welle 83 geht. Der Ansatz 70, Fig. 7, geht
durch die Schlitze 97 in dem Rohr 64,, um die entgegengesetzte Bewegung des letzteren
zuzulassen. Der schräge Anschlag 68 ist an.
dem Schieber 49 befestigt und wird durch die Rolle 71 der Scheibe 47 bethätigt (Fig. 3). Die
Zurückführung der Stempelkissen erfolgt selbstthätig durch die Feder 72, Fig. 7. Um die
correcte Einstellung der Farbkissen 67 zu sichern, erhalten die Arme 44 V-förmige
Stücke 74, Fig. 7, die sich in Schlitzen 75 der Arme 65 und 66 verschieben lassen (Fig. 13
und 14).
Ist der Hebel 59 mit der Rolle 58 der Scheibe 3 nicht mehr in Eingriff, so fallen die
Hebel 65 und 66 mit den Farbkissen 67 durch ihr Eigengewicht herab, und durch diese Bewegung
werden die Ansätze 69 und 70 unter rechten Winkeln eingestellt, so dafs der Anschlag
68 durch die Rolle 46 auf dem Anschlag 56 des Schiebers 49 zurückgeschoben werden kann.
Um verschieden breite Spulen in der Maschine etikettiren und stempeln zu können,
wird die Welle 63 und das Rohr 64 adjustirbar eingerichtet; dies geschieht mittelst der
Mutter 98 auf dem Rohr 64 und der Mutter 100 auf dem in dem Arm 101 geführten Ansatz 99.
Soll die Maschine zum Stempeln der Enden von Spulen ohne Anwendung von Etikettirpapier
benutzt werden, so fallen die Rollen 16, Führungen 32, Rollen 33, 34 der Papierführungen
36, Scheiben 39, Räder 14, 15 und die sie bewegenden Triebe fort. Dadurch wird
die Maschine, wie aus Fig. 7 ersichtlich, wesentlich vereinfacht. In diesem Falle werden auch
die Messer 86 entbehrlich (Fig. 15).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung an Spulenwickelmaschinen zum Etikettiren und Stempeln der vollen Spulen, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch seitliche Verschiebung der die Spulenhalter tragenden Wellen freigegebene Spule von einem schwingende Bewegung ausführenden Spulenträger (1) gefafst' und zwischen seitwärts gegen einander bewegliche, die Ausschneide- und Stempelvorrichtung tragende Backen (43, 44) gebracht wird, wobei die absatzweise Zuführung des Papierstreifens nach Mafsgabe der schwingenden Bewegung des Spulenträgers selbstthätig erfolgt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49778C true DE49778C (de) |
Family
ID=324682
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49778D Expired - Lifetime DE49778C (de) | Vorrichtung zum Etikettiren und Stempeln von Spulen bei Spulenwickel-Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49778C (de) |
-
0
- DE DENDAT49778D patent/DE49778C/de not_active Expired - Lifetime
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