DE641979C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen, Zufuehren und Anbringen der Beringelungszuschnitte bei Zigarrenbanderoliermaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen, Zufuehren und Anbringen der Beringelungszuschnitte bei Zigarrenbanderoliermaschinen

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DE641979C
DE641979C DEU12002D DEU0012002D DE641979C DE 641979 C DE641979 C DE 641979C DE U12002 D DEU12002 D DE U12002D DE U0012002 D DEU0012002 D DE U0012002D DE 641979 C DE641979 C DE 641979C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D1/00Cigars; Cigarettes
    • A24D1/16Bands for cigars or cigarettes

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. FEBRUAR 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81b GRUPPE leo
bei Zigarrenbanderoliermaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. November 1932 ab
Es ist bekannt, Zuschnitte, z. B. mit Aufdruck versehene Kennmarken aus Papier, aus einem fortlaufenden Streifen auszustanzen und in 'einem Arbeitsgange anschließend auf das Werkstück aufzubringen.
Bei der Anbringung der Beringelungszuschnitte an die Zigarren handelt es sich aber darum, daß. diese Zuschnitte in einer genau vorbeschriehenen Lage an 'die Zigarre herangetragen werden, weil der Aufdruck der Zuschnitte stets -einen Teil aufweist, der bei der fertig verpackten Zigarre als Spiegel in die Erscheinung treten muß. Um nun die sich daraus !ergebende Aufgabe zu lösen, besteht 'die Erfindung darin, daß ein fortlaufender, von einer Bobine abgewickelter Streifen, auf dem die zur Beringelung dienenden Zuschnitte durch Aufdruck, Prägung o. dgl. kenntlich gemacht sind, in an sich bekannter Weise absatzweise einer Stanze zugeführt wird, die aus dem Streifen je einen vorgedruckten Beringelungszuschnitt beim Ausstanzen in 'einen die beiden. Enden erfassenden und festhaltenden hin und her gesteuerten Zubringer .drückt.
■ Auf 'diese Weise .wird der durch die Stanze ■ gelieferte Zuschnitt zwangsläufig in der ihm durch die Stanze gegebenen Lage den Mitteln übergeben, die lediglich durch Hinundhergang diesen Zuschnitt an die Zigarre herantragen. Infolgedessen muß der keinen Augenblick sich seibat überlas sene Zuschnitt mit Sicherheit die gewünschte Stellung der Zigarre gegenüber einnehmen.
Jedesmal kann nur .ein ausgestanzter Zuschnitt an. 'die Zigarre herangetragen werden, und es verbleibt sqicb. nach dem Ausstanzen ein. noch zusammenhängender Streifen. Ein zweckmäßiges Arbeiten aber besteht bekanntlich darin, daß auf einem fortlaufenden Streifen mehrere Zuschnitte nebeneinander sich befinden, und es ist auf anderen Arbeitsgebieten, wo- die ausgestanzten Zuschnitte gestapelt werden, üblich, einen .Stanzstreifen mehrere Male durch die Stanze zu schicken, um so· durch Versetzung der Zuschnitte aus dem Stanzstreifen bei möglichst wenig Materialabfall alles herauszuholen, was er an Zuschnitten hergeben kann. Um bei dem oben geschilderten Vier fahr en, wo immer nur ein Zuschnitt hergestellt und erfaßt werden kann, nicht für jeden Zuschnitt einen besonderen Streifen herstellen zu müssen,. besteht erfindungsgemäß die Vorrichtung zur Ausführung des neuen Verfahrens darin, daß die Träger für 'die Bobinenspulen axial verschiebbar gelagert sind, . um eine seitliche" Verschiebung· des Streifens zu ermöglichen, wenn dieser zum zweiten Male der Stanze nach, Austausch der leer gelaufenen Teile durch die beim Aufwickeln des Streifens nach ' der ersten Stanzung neu entstandenen Bobine zugeführt wird.
Auf diese Weise kann ein Streifen mit mehreren nebeneinander angeordneten Zuschnitten Verwendung finden, der an einer Arbeitsstelle vorbeigeführt wird, wo immer " nur ein Zuschnitt gebraucht wird, indem
derselbe Stanzstreifen, noch einmal durch die Stanze geschickt wird unter entsprechen der seitlicher Versetzung, um aus dem Stanzstreifen weitere Zuschnitte an der Arbeitsstelle herauszuholen.
Die übrigen vorteilhaften Ausbildungen der Vorrichtung ergeben sich aus der Zeichnung und Beschreibung. Es zeigen:
Abb. ι eine Vorderansicht, ίο Abb. 2 hierzu einen senkrechten Querschnitt nach der Linie H-II der Abb. i,
Abb. 3 eine Seitenansicht zur Abb. 2, und zwar in Richtung des in Abb. 2 eingezeichneten Pfeilesj; gesehen,
Abb. 4 einen. Querschnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 1,
Abb. s einen Teil der in Abb. 1 gezeigten Einrichtung in vergrößertem Maßstabe, Abb. 6 hierzu !einen Grundriß, Abb. 7 einen Seitenriß dazu,
Abb. 8 eine teilweise Draufsicht zur Abb. 1, Abb. 9 und 10 Sonderdarstellungen. Der Streifen 1, auf welchem die zur Beringelung dienenden Zuschnitte durch Aufdruck, Prägung o. dgl. kenntlich gemacht sind, wird von der Bobine 2 abgezogen, die auf der Achse 3 sitzt. Dieser Streifen 1 wird mittels der Leitrolle 4 und der Fördertrommel s über einen Stanztisch 6 geführt. Die Fördertrommel 5 ist, um Schlüpfungen o. dgl. beim Vorschub auszuschalten, mit Stiften 5' ausgerüstet, die in entsprechende Lochungen i' (vgl. Abb. 8 und 9) eingreifen. Die Fördertrommel 5 sitzt auf einer absatzweise gedrehten Achse7· Dabei ist der nicht mit dargestellte Schaltmechanismus so eingerichtet, daß nach jeder Schaltung der Fördertrommel 5 über der Stanzöffnung 6' der markierte Streifenzuschnitt zu liegen kommt. Damit die Fördertrommel 5 mit einem größeren Streifenstück immer im Eingriff ist, wird der Streifen über eine Spannrolle 8 geführt, die auf dem bei 9 drehbar gelagerten Schwinghebel 10 sitzt.
An dem Schwinghebel 10 greift die Feder 11 an, die dafür sorgt, daß die Rolle 8 sich immer auf die Oberfläche der Fördertrommel s auflegt. Von der Rolle 8 wird der Streifen 1 einer Bobine 12 zugeführt, die auf der Achse 13 sitzt. Der Antrieb dieser Bobine erfolgt hierbei von einem Reibrad 14 aus, dessen Achse 1S an dem Ende des Schwinghebels 16 gelagert ist. Der Schwinghebel 16 steht unter der Wirkung der Feder 17, die dafür sorgt, daß die Reibrolle 14 immer mit der Oberfläche der Bobine im Eingriff steht. Auf der Achse 15 der Reibrolle 14 sitzt ein Stirnrad 17', welches unter Vermittlung des am Hebel 16 gelagerten Stirnrades 18 mit dem Stirnrad 19 im Eingriff steht. Das Stirnrad 19 sitzt fest auf der Drehachse 20, auf der der Schwinghebel 16 drei drehbar gelagert ist. Die Achse 20 steht mit der absatzweise gedrehten Achse 7 in Verbindung, wobei das nicht dargestellte Zwischengetriebe so eingerichtet ist, daß von der Reibrolle 14 jeweilig das Streifenstück auf die Bobine 12 aufgerollt wird, was von der Fördertrommel 5 freigegeben wird.
Dem Ausschnitt 6' der Stanzplatte 6 ist der Oberstempel 21 zugeordnet, dessen Schaft 21' senkrecht verschiebbar in der Führung 22 gehalten wird. An einem am Schaft 21' vorgesehenen Zapfen21" greift das gegabelte-Ende 23' eines Schwinghebels 23 an, der bei 24' am Maschinengestell drehbar gelagert ist. Dieser Schwinghebel wird durch eine nicht mit dargestellte Steuerkurve jeweilig dann nach unten ausgeschwungen, sobald ein markierter Zuschnitt in den Bereich des Oberstempeis 21 getreten ist.
Unterhalb der Stanzöffnung 6' sind zwei U-förmig ausgebildete Halter 25 vorgesehen, die an einem Schlitten 26 befestigt sind. An einem Bolzen 26' des Schlittens 26 greift das gegabelte Ende 27' eines Schwinghebels 27 an, der von einer nicht mit dargestellten Hubkurve o. dgl. so gesteuert wird, daß er den Halter aus der in Abb. 2 durch punktierte Linien angedeuteten Stellung in die ausgezogene Stellung und zurück bewegt. Dabei gleitet der Schieber 26 auf der Führung 28.
Den Enden der_ U-förmigen Halter 25 sind gesteuerte Klappen 29 zugeordnet, deren Drehachsen 30 an den Haltern 25 gelagert sind. An den Enden der Drehachse 30 sitzen Hebel 31, an deren Enden Federn 32 so angreifen, daß die Klappen 29 durch die Federspannung sowohl in der aus Abb. 5 ersichtlichen ausgezogenen als auch punktierten Lage gehalten werden.
An dem Oberstempel 21 sind federnde Bolzen 33 vorgesehen, die in ihrer Ruhestellung unterhalb der Stempelfläche ein wenig vorragen. Diese Federbolzen, die insbesondere den weiter unten beschriebenen Zweck haben, verhindern gleichzeitig, daß der ausgestanzte Zuschnitt an der unteren Stempelfläche beim Zurückgehen hängenbleibt.
An der oben beschriebenen Einrichtung werden die zu beringelnden Zigarren Z mittels der Ketten 34 vorübergeführt, in deren U-förmig gestalteten Haltern 3 5 die Zigarren Z ruhen. Oberhalb zwischen den Ketten ist die Vorrichtung 36 zur Anbringung des Ringzuschnittes auf die Zigarre vorgesehen. Diese Einrichtung besteht, wie insbesondere aus Abb. 3 !ersichtlich ist, aus einem Schieber 37, der auf einer Führungsstange 38 auf und ab beweglich angeordnet ist. An diesem Schieber sitzen die beiden Hebel 39, die bei 40 ihren Drehpunkt haben. Diese Hebel stehen,
unter der Wirkung zweier Federn 41, die bestrebt sind, die beiden Hebel 39 gegeneinanderzuschwingen. Dabei werden die an den Hebeln 39 gelagerten Rollen 39' an die Füjhrungsstangen38 angelegt, deren unteres Ende in der aus Abb.3 ersichtlichen Weise kurvenartig ausgestaltet ist. An den freien Enden der Hebel 39 sind die Rollen 39" gelagert, über die lein Band 42 gelegt ist, dessen Enden unter Zwischenschaltung von Federn 43 bei , 37' am Schieber 37 befestigt sind.
Unterhalb der Vorrichtung 36 sind die Hebel 43', 44 angeordnet, die auf dem gemeinsamen Drehzapfen 45 schwenkbar sitzen. Das freie Ende des Hebels 43' trägt einen Faltfinger 46, während an dem freien Ende des Hebels 44 bei 44' iein Hebel 47 gelagert ist. An dem Hebel-47 greift bei 47' die Feder 48 an, .denen anderes; Ende bei 44' am Hebel 44 festgelegt ist.
Die 'Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Nachdem durch die Schaltbewegung der Fördertrommel 5 .ein neuer markierter Zuschnitt des Streifens 1 vor den Stempel 21 getreten ist, wird dieser nach unten gesteuert. Dabei schneidet er den Zuschnitt Za jm Zusammenwirken . mit dem Stanztisch 6 aus dem Streifen 1 heraus und führt den Zuschnitt in die unterhalb der Stanzöffnung 6' bereit gehaltenen Halter 25. Dabei geht der Stempel 2 r so· bis auf den Grund der Halter 25 (vgl. auch Abb. 5), daß die federnden Bolzen 33 entsprechend zurückgesteuert wer den. Hierauf geht der Stempel 21 wieder nach Oben, dann werden die in den Haltern 25 liegenden Zuschnittenden zunächst noch von den federnden Bolzen festgehalten. Sobald der Stempel 21 sich bis etwa in die aus Abb. 5 ersichtliche: punktierte Stellung nach oben bewegt hat, greifen an den Hebeln 31 nicht mit 'dargestellte Steuermittel an und schwingen die Klappen 29 in die aus Abb. 5 ersichtliche punktierte Stellung, wobei sich die Klappenenden auf den Enden des Zuschnittes Za aufsetzen und diesen festhalten, wähnend der Stempel 21 · weiter nach oben geht. Zugleich, taucht aus einem Leimbehiälter ein Tupfer hervor und bringt .einen Leimtupf an .die mjiit y bezeichnete Stelle (Abb. 6). Hierauf wird der die Halter 25 tragende Schlitten 26 vom Hebel 27 in die aus Abb. 2 ersichtliche ausgezogene Stellung geführt. Sind die Halter 25 in die aps Abb. 2 ersieht liehe Stellung gelangt, dann befindet sich der mittlerie Teil 2 des Zuschnittes. Za unmittelbar .über der Zigarre. Ehe der Zuschnittstreifen Za von den Klappen 29 losgelassen wird, senkt sich der Schieber 37 so nach unten, .daß die Rollen 39" und das ,über ihnen Hegende Band 42 den Zuschnitt auf die Zigarre aufpressen. Während der Schieber 37 hierauf weiter nach unten geht, werden die Klappen 39 durch weitere Steuermittel wieder zurück in die aus Abb. 5 ersichtliche ausgezogene Stellung geschwungen, so daß sie die Zuschnittenden freigeben. Die Rollen 39" rollen, während der Schieber 37 weiter nach unten geht, an den Seitenteilen der Zigarre ab. Dabei sorgt das Band 42 dafür, daß der- Beringstreif en Za faltenlos um die Zigarre Z . herumgeführt wird. Sobald die Rollen 39" an den Finger 46 bzw. an die Rolle 47" herangetreten sind, wird der Hebel 43' nach rechts geschwungen, wodurch das eine Streifenende eingeschlagen wird. Hierauf wird der Hebel 44 nach links unter gleichzeitiger Zurücksteuerung des Hebels 43' in Tätigkeit gesetzt. Dabei wird das mit dem Klebstoff versehene" zweite Ende auf das zuerst vom Finger 46 angelegte Ende aufgedrückt. Sobald auf diese Weise der Zuschnitt ringartig um die Zigarre herumgelegt worden ist, wird der Hebel 44 wieder nach riechts in seine Ausgangsstellung gesteuert. Hierauf erfolgt ein Förderschritt der Kette 34, durch den die nächste Zigarre in den Bereich der Vorrichtung 36 geführt wird. Während die Vorrichtung 3 6 im Verein mit den Hebeln 43, 44 arbeitet, sind die Halter 25 mittels des Schiebers. 26 wieder zwecks Aufnahme !eines neuen Zuschnittes in die punktierte Stellung nach Abb. 2 zurückgesteuert worden.
Bei der vorliegend beschriebenen Einrichtung ist angenommen, daß die Rolle 50 in einem mit Klebstoff gefüllten Behälter 49 läuft und dadurch die Zuschnitte Za an den entsprechenden Stellen mit 'einem Klebstofftupfen versieht. Man kann selbstverständlich auch den Streifen 1 vorher beim Bedrucken, Prägen ©. dgl. an den entsprechenden Stellen mit einem schnell trocknenden Klebstoff versehen. Dieser Klebstoff braucht dann nur von der Rolle 50 angefeuchtet zu werden. In diesem Falle würde also die Rolle 50 in einem Wasserbehälter laufen.
Ist der Streifen 1, wie aus Abb. 8 und 9 ersichtlich ist, mit zwei Streifen von Zuschnitten Za versehen, dann wird zunächst aus dem . Streifen 1, wie das aus Abb. 8 ersichtlich ist, die eine Reihe herausgenommen. Dann wird die Bobine 12 mit der abgewickelten Bobine 2 ausgewechselt, so daß also der Kern der Bobine 2 auf der Achse 13 und die Bobine 12 auf die Achse 3 umgesteckt wird. Damit nun die zweite, noch nicht ausgestanzte Reihe von Zuschnitten Za in den Bereich des Stanzstempels 21 geführt werden kann, werden die Achsen 3, 13 in Riehtung der in Abb. 8 eingezeichneten Pfeile in ihren Lagern 3', 13' verschoben, und
zwar so weit, daß die federnden Bolzen 51, die bisher in den Einkerbungen 3", 13" gesessen hatten, in die Einkerbungen 3"', 13'" zu liegen kommen. Die Fördertrommel 5 und die zugehörige, mit Rinnen versehene Druckwalze 8 brauchen im vorliegenden Falle nicht mit verschoben zu werden. Während der Streifen 1 bei dem ersten Durchlauf mit den ganzen Lochreihen 1' zum Eingriff kam, greifen nunmehr nur noch die beiden linken rundlaufenden Reihen der Stifte 5' (vgl. Abb. 4) in den beiden rechten Reihen der Lochungen 1' des Streifens ein. Auch hier sorgen wieder die mit den Lochungen des Streifens 1 in Eingriff gelangenden Stifte 5' der Fördertrommel S dafür, daß jeweilig ein Zuschnitt genau vor den Stanzstempel 21 gefördert wird.
Man kann natürlich, wie.das aus Abb. 10 ersichtlich ist, den Streifen 1 auch nur mit einer Reihe von Zuschnitten versehen. Dabei können die Zuschnitte in der Längsrichtung des Streifens liegen, sie können aber auch, wie das aus Abb. 10 ersichtlich ist, quer zur Längsrichtung des Streifens 1 gestellt sein. In diesem Falle muß natürlich die Fördertrommel 5 immer einen !entsprechend kleineren Schritt ausführen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Herstellen, Zuführen und Anbringen der Beringelungszuschnitte an die Zigarren, dadurch gekennzeichnet, daß ein fortlaufender, von einer Bobine abgewickelter Streifen, auf dem die zur Beringelung dienenden Zuschnitte durch Aufdruck, Prägung ©. dgl. kenntlich gemacht sind, in an sich bekannter Weise absatzweise einer Stanze zugeführt wird, die aus dem Streifen je 'einen vorgedruckten Beringelungswischnitt beim Ausstanzen in leinen die beiden Enden erfassenden und festhaltenden hin und her gesteuerten Zubringer drückt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι zum Verarbeiten des Streifens, aus. dem zwei oder mehrere nebeneinanderliegende Zuschnitte ausgestanzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger für die Bobinenspulen axial verschiebbar gelagert sind, um den Streifen zum zweiten Male der Stanze seitlich versetzt nach Umwechseln der leergelaufenen und gefüllten Streifenspulen zuzuführen.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung desVer-
    fahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch leine waagerechte Unterstempelplatte (6), über die der Streifen (1) hinweggeführt wird, der in an sich bekannter Weise mit Lochungen (1') ausgerüstet ist, in die die Stifte (S') einer absatzweise gedrehten Fördertrommel (5) eingreifen, wobei in der Platte (6) eine Durchtrittsöffnung (6') für den Oberstempel (21) vorgesehen ist, und versetzt zu dieser Durchtrittsöffnung unter der Platte die von einer endlosen Förderkette (34) mit !entsprechenden Haltern (25) heranges chaff ten Zigarren (Z) dargeboten werden, wobei die Halter zur Aufnahme der ausgestanzten Beringelungszuschnitte (Zu) zwischen der Durchtrittsstelle der Platte (6) und der Darbietungsstelle der Zigarre hin und her bewegt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Haltern (25) Zangen in Gestalt von Klappen (29) o, dgl. zugeordnet sind, die nach dem Einlegen der Zuschnitte (Zu) durch den Oberstempel (21) in die Halter (25) den Zuschnitt an den Enden erfassen und ihn erst wieder freigeben, nachdem der Zuschnitt in den Bereich der Ringumlegevorrichtung (36) gelangt und von dieser erfaßt worden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Oberstempel (21) federnde Bolzen (33) ange- go ordnet sind, die den Zuschnitt (Zu) so lange in den Haltern (25) festhalten, bis der Stempel (21) nach Anlüften den Klappen (29) gestattet, in die Wirkungsstellung zu gehen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Führung (28) für den die Halter (25) tragenden Schieber (26) eine Klebstoffauftragvorrichtung (49, 50) so zugeordnet ist, daß der in den Haltern (25) festgehaltene Zuschnittstreifen (Zu) an der zum entsprechenden Zeitpunkt ausgeschwungenen Klebstoff rolle (50) zwecks Auftragens des Klebstofftupfens auf den ZuschnittSitreifen vorbeigeführt wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (3) !3) für 'die Bobinen (2, 12) axial verschiebbar in ihren Lagern (3', 13') ange- no ordnet sind, wobei an den Achsen (3, 13) Kerben (3", 3'", 13", 13'") vorgesehen sind, in die federnde Bolzen (51) eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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