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Verfahren mid Vorrichtnng ztu'Herstellung von Schachteln, EartonS od. dgl.
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Die Halseinsetzmaschine 30 besitzt etwa eine Ausführung, wie sie in den Fig. 2-9 gezeigt ist.
Eine solche Maschine gestaltet, wie weiter unten erläutert, aus den ihr aufgegebenen flachen Pappzuschnitten (Unterteil und Halsstrdfen) den fertigen Unterteil c mit eingesetztem Hals, der mit einem einliegenden Formklotz b von der Maschine dem Transportband 31 übergeben wird. Das Transportband endet an der Deckelmaschine 32. Zu der gleichen Vorrichtung läuft ein Transportband 34, welches von dem Viereckenhefter 33 kommt. Dieser Viereckenhefter wird mit den fertigen Deekelznschnitten gespeist und stellt durch an den Ecken aufgeklebt Heftstreifen den Oberteil d her.
Eine Einrichtung, die diesem Zweck genügt, ist in den Fig. 10-15 gezeigt.
In der Deckelmaschine 32 laufen der fertige Unterteil und der Deckel zusammen und werden hier aufeinander gesetzt, während im Innern immer noch der auf der Halseinsetzmaschine 30 vorhandene Formklotz b enthalten ist. Eine Maschine, die die Deokelungsarbeit ausführen kann, ist in den Fig. 16-19 gezeigt. Die geschlossene Schachtel gelangt auf das Transportband 35 und kommt zu derAufsetzmaschine. y,
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aufsetzt. Unter Bezug wird dabei ein Papierblatt od. dgl. verstanden, in das der Karton eingeschlagen werden soll. Die Arbeitsweise der Aufsetzmaschine ist aus den Fig. 20 und 21 zu ersehen. Von hier werden Bezug t und Schachtel c, d durch das Transportband 38 der Bezugmaschine 39 zugeführt, in der ein sauberes Einschlagen des Kartons c, d in den Bezug t erfolgt.
In der Bezugmaschine wird auf den Karton auch das Etikett aufgeklebt.
Die konstruktive Gestaltung und die Arbeitsweise der Bezugmaschine kann beispielsweise so gehalten sein, wie sie in den Fig. 22-26 erläutert und dargestellt ist. Von der Bezugmaschine 39 wird der fertige Karton dem Transportband 40 übergeben, der die noch geschlossenen Kartons auf eine Auf- sehneide-und'Entklotzungsmasohine 41 bringt, die gemäss der beispielsweisen Ausführung der Fig. 27
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und Unterteil an drei Seiten aufschneidet und hierauf den Karton aufklappt, damit der noch in dem Karton befindliche Formklotz b herausfallen kann. Der aufgeklappte Karton durchläuft dann auf dem Transportband 42 eine Wölbe-und Prägepresse 43, für die eine beispielsweise Ausführung in den Fig. 29 bis 31 gezeigt ist. Hienach ist die Schachtel endgültig fertiggestellt und wird auf dem Kontrolltisch 44 zur Verpackung abgeliefert.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich, sind für die Herstellung der Schachteln nur vier Arbeitsplätze 30, 33, 37 und 44 zu besetzen, an denen rein mechanische Arbeiten, nämlich das Aufgeben von Stapeln fertig vorbereiteter Zuschnitte und die Abnahme des fertigen Kartons durchzuführen sind. Es besteht keine Schwierigkeit, wenn die Auflage der herzustellenden Kartons es zweckmässig erscheinen lässt, auch an diesen Stellen bekannte automatische Zubringer aufzustellen.
Nachdem im Vorstehenden das Arbeitsverfahren im einzelnen beschrieben ist, sollen die zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Maschinen gemäss den Fig. 2-31 erläutert werden.
Wie erwähnt, wird der Kartonunterteil in der Halseinsetzmaschine 30 der Fig. 2-8 hergestellt.
Die offenen und geritzten Halsstreifen a befinden sich in einem Magazin 46, aus dem sie in bekannter
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Halsstreifen durch die Leimscheibe 48, um den Halsstreifen mit Klebstoff zu versehen. Der Andruck erfolgt durch die Scheibe 49. Die Halsstreifen a kommen dann in einen Winkel 50, dessen Querschnitt aus Fig. 6, der Schnittzeichnung V-V der Fig. 5, im besonderen ersichtlich ist. Dieser Winkel besitzt eine Vertiefung 51, um die mit LeimbestricheneFläehe des Halsstreifens a vor Berührung mit demWinkeI 50 zu schützen. Der Vorschub der Halsstreifen a auf dem Winkel wird durch einen Anschlag 52 (Fig. 4) begrenzt.
Wie ebenfalls aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Winkel 50 an beiden Enden 45 gelagert, so dass er durch einen beliebigen Mechanismus nach Einfügung des Halsstreifens a um 90 gedreht werden kann.
Er befindet sich dann in einer Stellung, wie sie in Fig. 4-6 gezeigt ist. Hierauf wird der Formklotz b, der durch ein Transportband 53 bis zu einem Anschlag 54 geführt ist, durch einen Schieber 55 an den Halsstreifen gedrückt, während dieser selbst durch einen Gegenschieber 56 gehalten ist (Fig. 5).
Beim weiteren Vorgang des Schiebers 55 wird der Halsstreifen a durch die an dem Winkel 50 gelagerten'Rollen 51, 58 an die Schmalseite des Formklotzes b gelegt. Nachdem nunmehr der Formklotz b mit dem soweit herumgelegten Halsstreifen a bis über den Schacht geführt ist, gehen die Schieber 55 und 56 vom Formklotz b bzw. Halsstreifen a weg, der an dem Formklotz durch die federbelasteten Rollen 59, 60 (Fig. 7) festgehalten wird. Die endgültige Herumegung des Halsstreifens a um den Formklotz b erfolgt durch die zusammengehenden Falter 61, 62 (Fig. 7 und 8). Der Halsstreifen a ist nunmehr fertig für die Verbindung mit dem Schachtelzuschnitt c.
Bei der auf der Zeichnung wiedergegebenen Maschine hat die Vorbereitung des Schaehtelzuselinittes für den Unterteil in der Zwischenzeit folgende Arbeitsstellen durchlaufen :
Die Schachtel-oder Pappzuschnitte c liegen als flache Scheiben in einem Magazin 63, dem jeweils der unterste durch einen Schieber 64 entnommen wird. Dieser Schieber erhält durch nicht näher erläuterte, an sich bekannte Masehinenelemente eine Bewegung, die den Pappzuschnitt c zu einem Kniffapparat führt, in den mit Hilfe eines Stössels 65 der Pappzuschnitt durch die Brechleisten 66,67 gedrückt wird, so dass der Pappzuschnitt über dem Winkel gebrochen und aneinander gefaltet wird.
Auf dem weiteren
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Transport, der ebenfalls nicht näherer Erläuterung bedarf, gelangt dieser so vorgebrochene Pappzuschnitt über den Schacht 68 (Fig. 9), u. zw. unmittelbar unter den mit dem Halsstreifen a versehenen Formklotz b. Nunmehr tritt ein weiterer Stössel 69 (Fig. 9) in Tätigkeit, der den Formklotz b mit dem Halsstreifen a auf den Pappzuschnitt c drückt und Pappzusehnitt und Halsstreifen durch die Winkel 70 (Fig. 4 und 9) in den eigentlichen Schacht 68 hineindriiekt. Hiebei werden die Seitenteile des Zuschnittes umgelegt und an den mit Klebstoff versehenen Halsstreifen gedruckt.
Der Formklotz b wandert dann, jeweils durch die nachfolgenden Formklotze weitergeschoben, durch den Schacht hindurch, dessen Wände in bekannter Weise mit Bürsten u. dgl. bekleidet sind.
Der Aufenthalt im Schacht ? wird dabei so bemessen, dass am Ende des Schachtes die Arbeitstücke vollkommen getrocknet herauskommen. Nach eventueller Herausnahme der Formklötze b ergeben sich fertige Karton- der Schachtelunterteile c. Gemäss dem hier vorliegenden Verfahren werden jedoch die Unterteile zusammen mit dem Formklotz b von dem Transportband 31 aufgenommen und zur Deckelmaschine. 32 geführt. Gleichzeitig hiemit entstehen auf der in den Fig. 10-15 gezeigten Eckenheft- nnschine 33 die Oberteile d. Die Vorrichtung arbeitet wie folgt :
Eine Holzform e wird auf den Unterstempel 72 geschoben, während der Pappzuschnitt d von der andern Seite über die Holzform e gelangt.
Jetzt tritt der Unterstempel 72 in Tätigkeit und drückt Form e und Zuschnitt cl durch einen Rahmen 74 mit seitlich angebrachten Bandfedern 75, welche die geritzten
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nun den Zuschnitt d gegen vier gummierte Bänder 76, welche, von den Rollen 71 ablaufend, eine angefeuchtete Filzrolle 73 passieren, in die seitlich angebrachten Andrückrollen 77, welche so ausgearbeitet sind, dass dieselben die Bänder 76 zugleich von zwei Seiten an die umgebogenen Kanten des Pappzuschnittes cl andrücken. Der Stempel 72 geht hierauf wieder abwärts und der Arbeitsprozess wiederholt sich jetzt sechs-bis zehnmal, wobei jeder Zuschnitt cl mit Form e das gummierte Band 76 jeweils um Sehachtelhöhe weitertransportiert.
Die im Kanal 78 befindlichen Schachtelteile sind jetzt mit den ungeteilten Bändern 76 miteinander
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An der Ausgangsstelle des Kanals 78 ist oberhalb ein Stössel 79 angebracht, welcher eine genaue Regulierung fur das Schneiden oder Trennen der 8chachtelteill bewerkstelligen soll.
Unterhalb des Stössels 79 sind seitlich an jeder Ecke des Kanals 78 vier rotierende Messer 80 angebracht, welche einen Sehaehtelteil vom ändern trennen. Die abgetrennten Sehachtelteile derDeckel können der Maschine für weitere Verarbeitung entnommen werden. Hier werden sie durch einen beliebigen Mechanismus, der zweckmässig in Abhängigkeit zur Arbeit der Messer 80 arbeitet, auf das Transport-
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Die Fig. 13-15 zeigen eine solche Holzform, während 82 Aussparungen in der Holzform bedeuten, die das Einschneiden der Messer in diese verhindert.
Die Vereinigung der soeben fertiggestellten Deckelteile mit den Unterteilen c erfolgt in der Deckelmaschine 32, der beide Teile auf den Transportbändern 31 und 34 zulaufen.
Bevor auf die Wirkungsweise der in den Fig. 16-19 gezeigten Deckelmaschine eingegangen wird, soll deren Aufbau beschrieben werden.
Von der Hauptantriebswelle 83 wird durch nicht dargestellte Kegelräder eine Welle 84 und durch weitere Kegelräder eine Welle 85 angetrieben, durch die das Transportband M zum Heranführen der Kartonunterteile c bewegt wird. Von der Hauptwelle S3 wird ferner durch Ketten-oder Riemenantrieb eine Welle 86 angetrieben, welche das Transportband 34 für den Oberteil oder Deckel d bewegt. Zwischen der Welle 84 und der Welle 87 ist eine Kupplung vorgesehen, die das Transportband 35 für die Weg- führung der fertigen, d. Ii. gedeekelten Kartonagen c, cl bewegt. Schliesslich auch dient die Welle 83 zur Steuerung von Hebeln 88 für den Unterstempel 89 und von Hebeln 90 und 91, deren Bedeutung weiter unten erläutert wird.
Die auf dem Transportband 31 zulaufenden Kartonnagenunterteile c gelangen zwischen Führungsleisten 92 und werden zwischen diesen auf einen Tisch 93 weitergeschoben, bis sie gegen einen Anschlag 94 treffen. Unter diesem Anschlag befindet sich der Stempel 89, der den Unterteil nach oben zu heben hat. Damit während dieser Zeit nicht der nachfolgende Unterteil unter den gehobenen Stempel läuft, ist eine
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Unter der Wirkung einer Feder 9. befindet sich ein winkelförmiger Anschlag 96, dessen Nase 97 in den Bereich des Stempels 89 hineinragt. Sobald sieh der Stempel 89 gehoben hat, tritt der Hilfsanschlag 96 aus dem Tisch 93 heraus und hält den nächstfolgenden Unterteil fest.
Beim Niedergang des Stempels. 89 wird der Anschlag 96 aus dem Tisch 9. 3 wieder herausgezogen, so dass die bisher festgehaltene Schachtel auf den Stempel 89 gelangen kann. Die Deckel, die wie erwähnt, durch das Transportband 34 zugeführt werden. laufen an der Arbeitsstelle auf zwei Messingbleche 9, die um Bolzen 99 drehbar sind.
Zur Erzielung einer gleichmässigen Drehung beider Bleche sind Zahnsegmente-mu vorgesehen. Die richtige Lage und die seitliche Führung der Deckel cl wird durch verstellbare Flacheisen 101 erzielt.
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beim Herankommen des Unterteils c durch einen eventuellen Druck dieses Unterteils gegen die Stahl bänder nicht beansprucht wird, da sonst die Gefahr besteht, dass der Deckel an den Ecken durch die Spannung in den Federn aufspringt.
Um ein Beispiel zu geben, können'die Oberkanten der Federn 102 zirka 8 mm nach innen und 1 mm tiefer als die Messinggleitbleche 98 liegen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nunmehr folgende :
Nachdem das Unterteil c durch Anschlag 94 auf den Stempel 89 richtig aufgesetzt ist und nachdem auch der Deckel f ! auf den Gleitblechen 98 durch den Anschlag 118 gehalten ist, senken sich vermittels des Hebelsystems 91 zunächst die Gleitbleche 98, so dass der Deckel d auf die Enden der Federn 117
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An der Unterseite des Stempels 89 ist gelenkig bei106 eine Stange 107 befestigt, die durch die untere Führungsplatte 108 hindurchgeht und am unteren Ende eine einstellbare Mutter 109 trägt. Der Stempel 89
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Dieses Transportband bringt die Schachteln zu der Aufsetzmasehine 37, deren Einzelheiten schema- tisch aus Fig. 20 und 21 zu ersehen sind.
Die Bezüge t werden stapelweise in einen Behälter 170 eingelegt. Mittels einem Leimsegment 172, das den Klebstoff von den Leimrollen 171 erhält, wird jeweils der Bezug j dem Behälter 170 entnommen und durch den Greiferzylinder 173 vom Leimzylinder 172 abgezogen und gewendet.
Aur dem Transportband 35, welches Deckelmaschine und Aufsetzmaschine verbindet, wandert
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Nachdem der Karton auf der Auflegevorriehtung 131 angekommen ist, senken sieh die bis dahin gehobenen Hebel 132 und erfahren dann durch die Schere 137 eine Bewegung zueinander, so dass die Leisten 133 die Faltung der Bezugskante über den Karton an den beiden Schmalseiten vornehmen.
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geeignete Maschinenelemente von den Achsen 120 aus. Beim Zusammenschieben der Rollen 119 falten diese die Bezugskanten an den Längsseiten des Kartons über diesen um. Der Karton ist hienach fertig gefaltet und verlässt die Maschine, um in der Etikettiermaschine (Fig. 25 und 26) usw. weiterbehandelt zu werden.
Der die Etiketten g enthaltende Kasten 140, 141 ist an dem einen Ende auf einer Welle 142 gelagert, die durch das Hebelgestänge 143, 144, 146, 146 und 147 Pendelbewegungen erhält, indem die Kurvenscheibe 149 auf die Rolle 148 einwirkt, damit trotz der Pendelbewegungen der Welle 142 die
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stets die gleiche bleibt, ist der Etikettenkasten 140 mittels der Rolle 151 auf einer entsprechend ausgebildeten Kurve 162 einer Leiste 157 geführt. Hiedurch ist erreicht, dass das hintere Ende des Etikettenkastens stets in gleicher Höhe mit dem Leimsegment bleibt. Das Leimsegment 154 erhält in bekannter Weise von der Leimwalze 163 aus den Klebstoff und führt die Etiketten dem Greifersegment 755 zu.
Dieses Greifersegment gibt das Etikett g auf den in der Führung 125 zulaufenden Karton ab.
Die Glattstreichung des Etiketts auf dem Karton erfolgt zwischen den Transportbändern 40 und 166 der Andrückvorrichtung 118 (Fig. 22). Die Kurve 149 ist in bezug auf das Hebelsystem 143--147 so berechnet, dass der Etikettenkasten 740 in jedem Augenblick des Zusammenarbeit ens mit dem Leimsegment 154 eine Bewegung hat, die genau gleich oder ein wenig langsamer als die Umfangsgeschwindigkeit des Leimsegments 154 ist.
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und 26) und die Andrückvorrichtung 118 erhalten ihren Antrieb von der Hauptwelle 158. Von dem Transportband 40 wird der Karton der Anfsehneidemaschine 41 übergeben (Fig. 27 und 28). Die Schachtel c, d stösst an einen Anschlag 182.
Derselbe besitzt eine Arretierung 183, welche jeweils von dem Karton zurückgedrÜckt wird. Der Stempel 184 kann hierauf den Karton durch eine Druckrolle 185 und der dauernd umlaufenden Messerwelle 186 bis zum Anschlag 187 drücken. Hier tritt der Stempel 188 in Tätigkeit und drückt den Karton zwischen Druckrolle 189 und Messerwelle 186 bis zum Anschlag 180.
Hier beginnt der Stempel 181 seine Arbeit und drückt den Karton zwischen Druckrolle 177 und Messerwelle 186 auf zwei Klappen 178 und 179. Hiebei setzt sich ein Stempel 190 in Tätigkeit und drückt den aufgeschnittenen Karton gegen die Leiste 191. Im gleichen Augenblick öffnen sie die Klappen 178, 179.
Das Gewicht der Holzform b drückt den Deckel cl nach unten und der Klotz fällt heraus. An Stelle der Schieber 184, 180, 181 können naturgemäss auch andere geeignete Transportmittel verwendet werden.
Nachdem die Schachtel entklotzt ist, gehen die Klappen 178, 179 etwas wieder nach oben und der Stempel 190 etwas zurück. Hierauf tritt die Hubbahn 192 in Bewegung und untergreift die halboffene Schachtel und schiebt sie nach vorn, worauf die Schachtel im völlig aufgeklappten Zustand durch das Transportband 42 dem Wölbeautomaten 43 zugeleitet wird (Fig. 29-31). Von dem Transportband 43 werden die Kartons auf eine Gleitbahn 164, 165 geschoben. Der Weitertransport auf dieser Bahn erfolgt durch eine hin und her gehende Nase 162 oder Stangen 763. Seitliche Führungsschienen 766 und 167 sorgen dafür, dass die Schachteln sauber und gleichmässig zur Verarbeitungsstelle kommen.
An dieser ist die Laufbahn 164, 76. 5 durch einen Ausschnitt 767 unterbrochen, durch welchen der Unterstempel 769 aufwärtsgehen kann. Über dem Ausschnitt 161 ist feststehend, zweckmässig geheizt, der Ober"tempel160 angeordnet. Fig. 31 lässt den sich abspielenden Arbeitsvorgang erkennen.
Hier bedeutet wiederum c den Kartonunterteil mit Halseinsatz a und d den Kartonoberteil oder Deckel, der einer Wölbung und eventuell auch gleichzeitig einer Prägung unterworfen werden soll. Sobald der Karton c, d ! über dem Ausschnitt 161 angekommen ist, geht der Stempel 769 nach oben und nimmt den Deckelteil d mit, bis dieser zwischen dem Oberstempel 160 und dem Unterstempel 169 seine Wölbung bzw. Prägung erfährt. Eine Feder 168 sorgt dafür, dass der Karton c, cl an der Arbeitsstelle gebremst wird. Beim Heruntergehen des Stempels 169 streift sich der Deckel cl von dem Stempel 169 durch eine Anschlagkante 7J9 ab, die gleichzeitig als führende überbrückung des Ausschnittes 161 dient.
Durch den Vorschub der Nase 162 wird der fertige Karton zur Abgabestelle 44 entfernt und der neue zu be-
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einzelnen gezeigten Teilmaschinen, noch auf die Herstellung von Kartons der in den Zeichnungen angegebenen Form. Im Verfahren selbst können, wenn es die praktischen Forderungen verlangen, einzelne Maschinen fortgelassen, durch Handarbeit ersetzt oder auch durch andere, eventuell auch weitere zusätzliche Maschinen vervollständigt werden.
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