AT127649B - Verfahren zur Herstellung von Kappenschachteln. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kappenschachteln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Kappensehaehteln. Es wurde bereits vorgeschlagen, mit Hilfe eines Formklotzes Kappenschachteln herzustellen, bei denen im Schachtelunterteil ein Zargenhalseinsatz vorgesehen ist. Mit Hilfe des Formklotzes gelingt es in einem Arbeitsgange, den Schachtelzuschnitt mit den Zargenhals- streifen zu vereinigen und in einem Ziehsehacht den fertigen Schachtelkörper zu gestalten. Hiebei bestand der den Schachtelober-und Schachtelunterteil enthaltende Zuschnitt aus einem Stück. Bei diesem bekannten Verfahren war es nun Voraussetzung, dass Deckel- und Rumpfteil aus einem und demselben Material angefertigt werden. Nun ist es aber oft erwünscht, den Deckelteil aus einem besseren Material als den Rumpfteil anzufertigen, wie das auch an und für sich schon üblich ist. Zu diesem Zweck besteht das neue Verfahren darin, den Zuschnitt für den Rumpfteil baulich getrennt von dem Zuschnitt für den Deckelteil auszubilden und beide Teile mit den entsprechenden Randlappen stumpf gegeneinanderstossend vor den Ziehschacht zu befördern, EMI1.1 Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitende Vorrichtung kennzeichnet sich weiter durch einen als Saugkopf od. dgl. ausgebildeten gesteuerten Greifer, der die Formkli ; tze aus den geöffneten Schachteln herausnimmt und auf eine Forderbahn absetzt, welche die Formklötze über eine Rutschfläche an einen senkrechten Stapelschacht abgibt. Von diesem Schacht werden die Formklötze durch einen Stössel od. dgl. entnommen und nach der Ver- einigungsstelle mit den Zuschnitteile befördert, wobei das Werkstück in ununterbrochenem Zuge gebildet, mit Rändelstreifen versehen, aufgeschnitten wird und nach der Stelle gelangt, wo nach dem Öffnen des Schachteldeckels der Formklotz entnommen wird. Auf diese Weise gelingt es, in einer einheitlichen Maschine, in welcher der Werkstückvorschub zu den einzelnen Arbeitsstellen absatzweise vor sich geht, einen vollkommen geschlossenen Kreislauf der für die Werkstückbildung massgebenden Formklötze durchzuführen. Um dabei die einzelnen Teile der Maschine so gegeneinander abzustimmen, dass die Werkstücke ihnen stets zur rechten Zeit und im rechten Zustande übergeben. werden und um dadurch die Wanderung der Formklötze zu sichern, sind die Einrichtungen getroffen. welche nachfolgend näher an Hand der Zeichnung erläutert werden sollen. Zur näheren Erläuterung dienen die Figuren auf der Zeichnung. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt ; Fig. 2 zeigt schaubildlich den Zuschnitt mit aufgelegtem Zargen- EMI1.2 rechter Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. l. Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 4-10 gezeigt, und zwar ist Fig. 4 ein Aufriss, Fig. 5 ein Grundriss und die Fig. G-10 Sonderdarstellungen. Was die erste Ausführungsform (vgl. Fig. 1-3) betrifft, so sind die beiden Teile 1 und 2 des Zuschnittes (wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht) baulich getrennt ; sie stossen aber EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> einem oberen Stapelkanal 92, während die andern Zusehnitteile 2 sich in einem unteren Stapelkanal 93 befinden. Die oberen Zuschnitte 1 werden durch den Stössel 7'zwischen den Förderwalzen 8' hindurch nach unten befördert, bis die unteren Kanten der Randlappen 3 auf Anschläge 94 treffen, die an den Enden von gesteuerten Schwingarmen 95 angeordnet sind. Diese Schwingarme sitzen auf entsprechend hin und her gedrehten waagrechten Achsen 96. Die unteren Zuschnitte 2 werden durch einen gesteuerten Stössel 97 mit Hilfe des an ihm angreifenden Steuerhebels 98 nach oben befördert, bis der obere Randlappen 4 dieses Zuschnittes sich stumpf gegen den unteren Randlappen 4 des Zuschnittes 1 anlegt. Die Trennungsfuge befindet sich dabei genau in der Höhenmitte des Ziehschachtes 26. In diesen Ziehschacht ist aber nunmehr ein den Schacht ausfüllender Stempel 99 vorgesehen, dessen waagrechte Stange 100 im Lager 101 geführt wird, wobei um diese Stange eine Feder 102 gewunden ist, welche bei der Verschiebung des Stempels im Sinne der Fig. l und 3 zu- sammengedrückt wird. Der Zargenhalsstreifen 10 wird in der schon beschriebenen Weise zugeführt und vor die Stossfuge der beiden Zuschnitte in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise gelegt. Auch hier wieder wird der Formklotz 24 durch den Stössel 31 in den Schacht 26 unter Mitnahme der Teile 1.,'2 und 10 hineingedrückt, wobei aber der Stempel 99 ein Gegenlager bildet, so dass die drei an der Stossfugenstelle vereinigten Teile hier zwischen Formklotz und Gegenstempel 99 eingepresst, also zusammengehalten werden. Nun wird der Stempel 99 in den Schacht 38 der Revolverscheibe 39 zurückgeschoben und bildet an Stelle der Rückwand 41 das Widerlager für den im Schacht 38 steckenden Werkstückkörper. In dieser Lage wird der Stempel 99 arretiert. worauf die Faltung des Werkstückes'vollendet wird und die Revolverscheibe 39 ihre Drehung ausführt, bis ein neuer Schacht 38 dem Stempel 99 gegenübersteht, worauf die Feder 102 diesen Stempel durch den Schacht 38 hindurch in den Schacht 26 zurückführt. Vor dem Eindringen des Formklotzes in den Schacht 26 werden natürlich die Arme 95 seitlich ausgeschwungen, um später in ihre Anfangsstellung zurückzukehren. Bei der in den Fig. 4-10 gezeigten Ausführungsform wird von dem senkrechten Formklotzstapel 103 der jeweilig unterste Formklotz F mittels Stössel 104 auf der Führung 105 nach rechts in einen Halter H (106 und 108), der in Fig. 6 und 7 im Seitenriss und in etwas grösserem Massstabe gezeigt ist, geschoben. Die eine Seitenwand 106 dieses Halters um- fasst mittels des Auges 107 den im Maschinengestell G gelagerten Stempel 108. An dem seitlichen Fortsatz 10V des Führun,-sauges 107 ist der der Führung dienende Bolzen 109 befestigt. Die Seitenwand 11'0 des Halters ist bei 111 am Fortsatz 1071 schwenkbar gelagert lmd trifft mit ihren Ausladem 112 in der obersten Stellung des Halters gegen einen verstellbaren Anschlag 113, so dass sich der Halter in dieser Stellung etwas öffnet und der Formklotz bequem zwischen die beiden Seitenwände treten kann. Die bei 115 am Gestell drehbar gelagerte Klappe 114 wir (l durch Federkraft gegen den Anschlag 116 gezogen und dient als Fortsetzung der Führung 105 und als Unterlage für den Formklotz. Wird nun der Stempel 108 nach. unten bewegt, so geht der Halter mit bis in die in Fig. 7 gezeichnete Stellung, wo der Anschlag 109'am Bolzen 109 gegen das Gestell trifft. Gleichzeitig wird aber der aus dem Bereich des Anschlages 113 entfernte Auslader 112 dem Drucke der Feder 117 ausgesetzt, so dass sich die schwenkbar angeordnete Seitenwand 110 federnd gegen den Formklotz F legt, diesen festhält, wenn durch Auftreffen der Seitenwand 106 die Klappe 114 verschwenkt wird und der Formklotz F seiner Unterlage beraubt wird. Zunächst trifft nunmehr der Formklotz auf den an der Unterseite mit Klebstoff versehenen Zargenhalsstreifen Z, der auf der mit der Ausnehmung 119 versehenen Führungsplatte 118 liegt. Die Zargenhalsstreifen kommen von einem Stapel 120, von welchem das jeweilig unterste Werkstück mittels eines vom. Hebel 122 gesteuerten Stössels 121 zu einem sich ununterbrochen drehenden Förderwalzenpaar 123, 123'geführt wird, welches den Zargenhalsstreifen vom Stapel abzieht, über eine im Klebstoffbehälter 125 angeordnete Leimwalze 124 leitet und einem in der Förderrichtung verstellbaren Förderwalzenpaar 126, 126'übergibt, welches den Zargenhals auf die Führungsplatte 118 legt. Es sei hiebei noch erwähnt, dass es notwendig ist, die mit verschiedenen Rillen versehenen schmalen Zargenhalsstreifen aus dem Stapel zu ziehen, da sonst leicht Ausbiegungen bzw. Ausknickungen eintreten können. Das Förderwalzenpaar 126, 126'verstellbar anzuordnen, hat den Vorteil, dass auf ein und derselben Maschine verschieden lange Zargenhalsstreifen verarbeitet werden können. Der Formklotz biegt beim Hindurchtreten durch die Ausnehmung 119 die überstehenden Enden des Zargenhalsstreifens U-förmig hoch und setzt sich unter Zwischenlagerung des Zargenhalsstreifens auf die mit ihren Lappen stumpf zusammenstossenden Zuschnitte Su und So auf, die durch Stössel 127 und 127'aus elen Stapelbehältern 128 und 128'in die aus der Fig.-) ersichtliche Stellung geschoben werden, wobei sie durch die Federn 129'an die Unterlage. 9 <Desc/Clms Page number 3> angedrückt werden. Die beiden Zuschnitte. S'M. So. die in der Fig. 10 schnubildlich dargestellt sind. konnten auch ans einem Stück bestehen. Man macht sie aber ans wirtschaftlichen Gründen aus zwei Teilen, da für den sogenannten Deckelteil der Schachtel bekanntlich ein besseres Material verwendet wird, als für den vorgenannten Schachtelunterteil. Nachdem der in Frage kommende Lappen des Zusehniltes 811 mit der Leimstelie des Zargenhalsstreifens zusammengetreten ist, geht der vom Stempel 108 bewegte Formklotz F weiter nach unten und tritt durch den mit Faltmitteln verschenen Zichschacht 129, wobei der Stempel 130 als Gegenhalter dient. Der Stempel 130 wird also entsprechend dem Vorgehen des Stempels los nach unten gesteuert, wobei die Stempelplatte 130'federnd am Stempel 130 gelagert ist, so dass für ein gleichmässiges Andrücken gesorgt ist. Während des Durchtretens durch den Ziehschacht 129 werden die beiden Zuschnittteile S@, So zunächst rechtwinklig aufgebogen, wonach dann die Seitenlappen lu und lo rechtwinklig an den Zargenhalsstreifen umgelegt und angepresst weiden, hiebei treten die Lappen lit mit der beleimten Stelle des Zargenhalsstreifens zusammen. Nachdem der Stempel 130 mit Platte 1301 bis in die in Fig. 4 gestrichelt angedeutete Stellung zurückgegangen ist, kommt der mit dem Werkstück versehene Formklotz in den Bereich eines an der Schiebebüchse 132 sitzenden Faltfingers 131. Dieser Faltfinger wird von dem bei 133 angreifenden Steuermittel 134 nach rechts im Sinne der Fig. 4 geschoben, so dass das überstehende Ende des Zargenhalsstreifens umgelegt und an den Formklotz angedrückt wird. Nunmehr tritt der vom Hebel 3C gesteuerte Stempel 135 vor und schiebt den mit dem Werkstück versehenen Formklotz in den Kanal lB7. Hiebei trifft zunächst das noch überstehende Zargenhalsende gegen einen von oben in den Schacht ragenden Biegefinger 1B8. der dasselbe rechtwinklig umbiegt und auf den Formklotz festdrückt. Die EMI3.1 nun ebenfalls noch umgelegt. Um ein allseitig festes Anpressen der umgelegten und verleimten Teile zu ermöglichen, ist die untere Sehachtwand von federnden Platten 1 gebildet. Aus dem Kanal 137 werden die Werkstücke mittels des Stössels 141 absatzweise in einen rechtwinklig zum ersteren liegenden Kanal 142 geschoben. Dieser Kanal, der von solcher Länge ist, dass er eine grössere Zahl von Werkstücken aufnehmen kann. wird mittels der elektrischen Widerstände 143 beheizt, damit die noch feuchten Klebstellen trocknen. Ist das Werkstück am Anschlag 144 angelangt, welcher am Ende des Schachtes 142 angeordnet ist. so wird es mittels des Stössels 145 in einen Schacht 146 gestossen (siehe Fig. 9, die einen senkrechten Schnitt 18-18 nach Fig. 5 darstellt), vor dessen Austrittsöffnung der mit Klebstoff versehene Berändelstreifen R liegL Die mit den beiden Klebsegmenten 148 versehene Walze 147 wird absatzweise in Richtung des in Fig. 9 eingezeichneten Pfeiles um 180 gedreht. Hiebei tritt das jeweilig in Betracht kommende Klebsegment mit einer im Klebstoffbehälter 150 angeordneten Klebstoff- auftragewalze 149 zusammen. Der senkrecht verschiebbar gelagerte Berändelstreifen-Stapel- behälter 151 gibt den jeweilig untersten Berändelstreifen an das oben befindliche Klebsegment ab, wobei die am unteren Ende des Berändelstreifen-Stapelbehälters angeordneten federnden Finger 152 dafür sorgen, dass immer nur ein Werkstück abgegeben wird. Das mit den Berändelstreifen R versehene Segment 148 wird nun nach unten gedreht und der mit seinen Fingern 154 in die Ausnehmungen 148/des Segmentes greifende Rechen 153, der um die Achse 155 schwenkbar ist, wird von der Schubstange/56 so gesteuert, dass er den Berändelstreifen von dem Segment abzieht und einem Trägerpaar 157 übergibt (s. Fig. 8). Dieses Trägerpaar 157 ist an einem bei 159 geführten Schlitten 158 befestigt, der den Streifen R zwei Rollenpaaren 160. 161 übergibt, die zu beiden Seiten des Schachtes 146 angeordnet sind. Diese Rollenpaare sind auf bei 162 drehbar gelagerte Winkelhebel 16B angeordnet. Diese Winkelhebel werden von Steuerstangen 164 so bewegt, dass sie von dem Träger 157 dargebotenen Berändelstreifen aufnehmen, indem sie scherenartig zusammenklappen und den Berändelstreifen, während das Werkstück vom Stössel 145 aus dem Schacht 146 herausgeführt wird, bremsend festhalten und an den Werkstückseitenwänden anlegen. Der entsprechend dem Vorgehen des Stössels 145 vom Hebel 166 zurückgesteuerte Stempel 165 wirkt hiebei als Gegenhalter. Ist das Werkstück so weit nach unten getreten, so dass der Stempel 165 in der aus Fig. 9 punktiert angezeigten Stellung angelangt ist, welche der in Fig. 4 gezeigten Stellung entspricht, so tritt zunächst der vom Hebel 168 gesteuerte Finger 167 vor, legt das überstehende Ende des Berändelstreifens um und drückt es an das Schachtelwerkstück an. Nunmehr tritt der Stempel 169 vor und schiebt das Werkstück in die Ausnehmung 170' der vierteiligen Kammertrornmel170. dabei wird das Ende des Berändelstreifens von der Rolle 171 an dem Werkstück festgelegt. Durch Drehen der Kammertrommel 170 um 900 gelangt das Werkstück in den Bereich eines mit dem Stempel 169 verbundenen Stössels 172. der das EMI3.2 <Desc/Clms Page number 4> mit Bürsten 174 versehen sind, die den Berändelstreifen an den Kanten des Werkstückes entlangstreichend andrucken. Vom Schacht 173 werden die Werkstücke einer mit Schleppern 2 7'C versehenen Förder- kette 175 übergeben, welche die Werkstücke schrittweise durch einen wiederum mit Bürsten versehenen Schacht 177 führt, an dessen Ende die Kreismesser 278 angeordnet sind. die die EMI4.1 durchtritt, werden die Werkstücke an mittels elektrischer Widerstände erhitzten Wärmekissen 279 vorübergeführt. Von der Förderkette 175 werden die Werkstücke einer wiederum schrittweise vorwärts bewegten Förderkette 180 mit Schleppern 181 übergeben, die die Werkstücke in einen Schacht 182 führt, an dessen Anfang ein Kreismesser 183 angeordnet ist, welches das Aufschneiden der einen Längsseite der Schachtel besorgt. Der Zweck, die schrittweise vorwärts bewegten Schachteln mit einem gewissen Abstand voneinander an den Kreismessern vorüberzuführen, ist der, dass verhindert wird, dass während des Stillstandes der Fördermittel eine Stelle der Schachtel den Messern länger als notwendig ausgesetzt wird, da sonst durch das leichte Schlagen der Kreismesser der Schnitt unsauber wird. Nachdem das Werkstück an einer Kurve 184, die am Schacht angeordnet ist und das Öffnen der Schachtel besorgt, vorbeigeführt worden ist, tritt dasselbe in den Bereich eines den Formklotz aus der Schachtel entfernenden Saugkopfes 185, der an einem Schieber 186 angeordnet ist. Um kontrollieren zu können, ob die Schachtel auch im Innern einwandfrei hergestellt ist, lässt man derselben noch einen gewissen Weg zurücklegen, ehe sie in den Bereich der Mittel 287 und 188 tritt, die das Schliessen der Schachtel besorgen. Den aus dem Werkstück entfernten Formklotz F setzt der Saugkopf 185 auf einem mit Schleppern 190 versehenen schräg nach oben führenden Förderbande 189 ab, welches über die Rollen 191-193 geleitet wird. Vom Förderband 189 werden die Formklötze mittels des Stössels 194 auf eine schiefe Ebene 295 geschoben, die sie dem Stapelbehälter 103 zuführt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Kappenschachteln, bei welchem ein sowohl den Rumpfteil als den Deckelteil enthaltender Schachtelzuschnitt mit einem offenen geleimten Zargenhalsstreifen vereint in einen Ziehschacht mit Hilfe eines Formklotzes zum fertigen Schachtelkörper gestaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt für den Rumpfteil baulich getrennt vom Zuschnitt für den Deckelteil ausgebildet ist und beide Teile mit den entsprechenden Randlappen stumpf gegeneinanderstossend vor den Ziehschacht befördert werden, wo auf die Stossstelle der geleimte Zargenhalsstreifen aufgelegt wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen als Saugkopf (185) od. dgl. ausgebildeten gesteuerten Greifer, der die Formklötze aus den geöffneten Schachteln herausnimmt und auf eine Förderbahn (189) absetzt, welche die Formklötze über eine Rutschfläche (195) an einen senkrechten Stapelschacht (103) abgibt. von dem aus die Formklötze (F) durch einen Stössel 104 od. dgl.entnommen und nach der Vereinigungsstelle mit den Zuschntteilen (So, Su, Z) befördert werden, wobei das Werkstück in ununterbrochenem Zuge gebildet, mit Rändelstreifen (R) versehen, aufgeschnitten wird und nach der Stelle gelangt, wo nach dem Öffnen des Schachteldeckels der Formklotz ) entnommen wird.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (108), welcher die vom Stapelvorrat kommenden Formklötze (F) mit den Werkstückzuschnitten in den Ziehschacht (129) befördert, in einem Halter mit federnden Seitenwänden (106, 110) arbeitet, der den Formklotz (F) während seiner Niederbewegung auf die Zuschnitteile gegen Herausfallen sichert.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (B) (106, 110) senkrecht verschiebbar angeordnet ist und sich über einer federnd in der waag- EMI4.2 bar ist, der den Formklotz (F) mit den Zuschnitten in den Ziehschacht (2, 39) befördert, wo- bei der Stempel (108) den Halter (H) (106, 110) bei seinem Rückgang in die AufnahmeStellung mit nach oben nimmt und ihn dabei öffnet, während beim Niedergang des Stempels (108) der Halter (H) zunächst bis zu einem Anschlage (109') mitgeht, wobei der Stempel (108) den von den federnden Wänden (106, 110) des Halters (H) gegen Herausfallen gesicherten EMI4.3 Ziehschacht (129) befördert.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die baulich getrennten Zuschnitteile (Stt, So) als unterste Blätter von senkrechten, einander gegenübergestellten Stapeln (128, 128') durch Schieber (127, 127') abgenommen und unter Anpressung <Desc/Clms Page number 5> durch Federn (129) an einer Führung (129') auf dieser so vereinigt werden, dass über dem Ziehkanal (129) die entsprechenden Randlappen stumpf gegeneinanderstossen, während der ebenfalls als unterstes Blatt von einem Stapel entnommene Zuschnitt (Z) zunächst durch einen Schieber (121) ein wenig aus dem Stapel (120) vorgeschoben und dann von Förderwalzen (123, 123') erfasst,über eine Leimwalze (124) geleitet und einem in der Förderrichtung verstellbaren zweiten Förderpaar (126, 126') übergeben wird, welches den Zargenhalsstreifen (Z) auf die Stossstelle der beiden Zuschnitteile (Si M, So) aufschiebt.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die im Ziehschacht (129 und 137) zum Schachtelkörper gestalteten Werkstücke einem Förderkanal (142) übergeben werden, in welchem sie durch einen Stössel (141) absatzweise vorgeschoben werden, wobei der Förderkanal lang gehalten ist zum Zwecke, eine grössere Zahl von Werkstücken aufzunehmen, und am Eintrittsende eine durch elektrische Widerstände od. dgl. gebildete Beheizung (143) der Kanalwände vorgesehen ist.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Trockenschacht kommenden Werkstücke durch einen Stössel (145) in einen Ziehschacht (146) nach unten bis vor die Kammer (1701) einer Drehtrommel (170) befördert werden, wobei der in einen Schlitz des Schachtes (146) eingeführte und neben dem Schachte durch gesteuerte Bremswalzen (160, 161) gehaUene Rändelstreifen (R) bis auf die Schlussseite um das Werkstück gelegt wird, während beim Einschieben in die Drehscheibenkammer die Lappen der Schlussseite des Rändelstreifens durch Faltfinger (167) od. dgl. an die betreffende Stirnseite des Werkstückes angelegt werden.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rändelstreifen (R) von einem heb-und senkbaren Stapel (151) durch eine absatzweise um 1800 verdrehte und mit zwei Leimsegmenten (148) versehene Walze (147) abgenommen werden, von der wiederum ein in entsprechende Schlitze (148') der Segmente (148) eintretender Abstreiferrechen (154) die beleimten Rändelstreifen an einen rinnenförmigen Träger (157) abgibt, welcher den Streifen (R) durch Einlegen in den Schlitz des Schachtes und in den Spalt zwischen den geöffneten Bremswalzen (160, 161) dem Werkstück darbietet.9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammertrommel (170) mit vier gleichmässig über den Umfang der Trommel versehenen Kammern (170') ausgerüstet ist und entsprechend verdreht wird, während das ganze in der Kammer aufgenommene Werkstück einem Schacht (173) gegenübergestellt und in diesem mittels eines Stössels (172) befördert wird, in welchem Schacht (173), dessen Wandungen aus Bürsten (174) bestehen, die vorderen Werkstücke durch die nachfolgenden vorgeschoben und dann einer Förderkette (175) od. dgl. übergeben werden.welche die Werkstücke mit Abstand durch Schlepper (176) durch einen weiteren Bürstenschacht (177) nach der Stelle befördert, wo das Aufschneiden des Rändelstreifens an drei Seiten des Werkstückes stattfindet, wobei zweckmässig den als Schneidmittel dienenden Kreismessern (178, 183) durch elektrische Widerstände (179) od. dgl. gebildete Erwärmung der Schachtwände vorgeschaltet ist.10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgeschnittenen Werkstücke durch eine Förderkette (180) od. dgl. den Mitteln (184) zum Öffnen des Schachteldeckels übergeben werden und dass hinter der Stelle, wo der Formklotz aus der geöffneten Schachtel entnommen ist, die geöffnete Schachtel noch einen Weg zurücklegen muss, ehe sie nach der Stelle gelangt, wo mittels einer gesteuerten Klappe (187) od. dgl. der Deckel wieder geschlossen wird.
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