DE1536C - Kombinirte Bandsäge, Bohr- und Hobelmaschine - Google Patents
Kombinirte Bandsäge, Bohr- und HobelmaschineInfo
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- DE1536C DE1536C DE000000001536DA DE1536DA DE1536C DE 1536 C DE1536 C DE 1536C DE 000000001536D A DE000000001536D A DE 000000001536DA DE 1536D A DE1536D A DE 1536DA DE 1536 C DE1536 C DE 1536C
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Landscapes
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
1877.
Klasse 38!
FRIEDRICH ADOLF SIEWERDT in OERLIKON (Schweiz). Combinirte Bandsäge, Bohr- und Hobelmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. November 1877 ab.
Die in beiliegenden Zeichnungen dargestellte Bandsäge mit combinirter Bohr- und Hobelmaschine
soll einem in der Klein-Industrie gefühlten Bedürfnifs abhelfen, und eine dabei
sowohl für die Anschaffung, als für den Betrieb billige Maschine liefern, welche in Bau- und
Möbel - Schreinereien, Glaserwerkstätten und Leisten- oder Rahmenfabriken etc. etc. vortheilhafte
Verwendung finden dürfte. Da dieselbe bei einer den Arbeitsleistungen entsprechenden
kräftigen Construction und bei geringer Raumeinnahme drei Maschinen in sich vereinigt, so
wird dadurch ein wesentlich kleinerer Kraftaufwand erfordert, als von drei separat ausgeführten
Maschinen für genannte Operationen.
Wie aus den beiliegenden Zeichnungen Fig. 1 bis S ersichtlich, trägt ein säulenförmiger Ständer
in seinem unteren Theil den Antriebmechanismus, in seinem Mitteltheil den vertical verstellbaren
Auflagetisch für die Bandsäge und die Hobelmaschine, den in verticaler und horizontaler
Richtung verstellbaren Aufspannsupport für die Bohrmaschine, sowie den Betriebs- und
Führungsmechanismus der Hobelmaschine; auch ist die Messerwelle der letzteren gleichzeitig als
Bohrspindel benutzt. Am oberen Theil des Ständers ist der Lagersupport der oberen oder
getriebenen Bandsägenscheibe und die Vorrichtung zur Führung des Sägenblattes angebracht.
Fig. i, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnungen stellen verschiedene Seitenansichten, Fig. 4
einen Schnitt A B, Fig. 5 einen Schnitt CD der Maschine dar.
Auf der Hauptbetriebswelle α ist aufserhalb der Säule die treibende Bandsägenscheibe b
befestigt, mit der die am oberen Theil der Säule durch einen Support d und die Spindel e
zur Ausgleichung der Längendifferenzen der Sägeblätter vertical verstellbare getriebene Scheibe c
correspondirt. Die Spindel e ist an ihrem oberen Ende zwischen zwei Spiralfedern gelagert,
welche die für das Blatt nöthige Spannung ermöglichen.
Der Arm / für die Führung der Sägeblätter ist an der Säule in verticaler Richtung vermittelst
der Stellschraube g verstellbar und trägt an seinem äufseren Ende die Sägeblattführung h,
welche ebenfalls vertical verschiebbar ist und an ihrem unteren Ende mit einem gegen1 das
Sägeblatt in horizontaler Richtung verstellbaren hölzernen Führungsstück versehen ist.
Die Welle i, welche im mittleren Theil des Säulenständers gelagert ist, wie aus Fig. 1, 3
und 5 ersichtlich, und deren Betrieb von der Riemscheibe k, welche in der in dem unteren
Theil der Säule angebrachten Durchbrechung auf der Hauptbetriebswelle α befestigt ist, erfolgt,
trägt an einem Ende den Hobelmesserkopf und am anderen Ende die Bohrspindel. Rechts und links von der Messerwelle und in
gleicher Höhe mit derselben liegen die Zuführungswalzen h * und / (Fig. ι, 4 und 5) für
das zu hobelnde Stück, und zwar ist die eine dieser Walzen, die Einführungswalze h', cannelirt,
während die andere einen glatten Umfang hat. Die Bewegung dieser Walzen erfolgt von
der mit der Bandsägen-Scheibe b verbundenen Riemscheibe m aus, welche die unter der
Welle i im Ständer gelagerte Axe η mittelst der Riemscheibe 0 treibt, Fig. 2 und 3. Auf der
Axe η sitzt ein Schraubenrad/, welches in ein auf der Axe q sitzendes Schraubenrad eingreift
und dadurch die letztere in Rotation versetzt.
Von dieser Axe q aus werden durch Schraubenräder r r1 und s s', in welche die auf den
Walzen sitzenden Räder t tl eingreifen, die Zuführungswalzen
h 1I in Bewegung gesetzt, Fig. 2 und 4. Die Lager der Zuführungswalzen können
in verticaler Richtung durch die mit Stellrädern versehenen Stellschrauben sich heben oder
senken. Oberhalb der Lagerkörper sind Spiralfedern angebracht, deren Spannung durch die
in den Stellschrauben sitzenden Druckschrauben u regulirt werden kann, Fig. 1, 2 und 3. Für
geringe Unebenheiten des Arbeitsstückes gestatten die Spiralfedern ein elastisches Spiel,
doch sind die Lagerkörper selbst mittelst der Hängestängch'en 0 in ihrer Lage gegen die
Stellschrauben festgehalten. Diese Anordnung gestattet, die Walzen auch während des Ganges
der Maschine zu heben oder zu senken, ohne den durch die Federn gegebenen Druck zu verändern.
Der für Bandsäge und Hobelmaschine gemeinschaftliche Auflagetisch w kann vermittelst
der Schraube und Mutter χ in verticaler Richtung verstellt werden und werden Vibrationen
desselben durch eine mittelst Stellschraube fest-
zuhaltende und auf der Seite der Hobelmaschine angebrachte Stütze verhindert.
Für die Führung des Arbeitsstückes ist der Auflagetisch mit zwei Linealen versehen, welche
je nach der Breite der zu bearbeitenden Stücke verstellt werden können.
Um einen leichteren Vorschub des Holzes zu bewirken und die Wirkung der Zuführungswalzen h11 möglichst zu erhöhen, sind an dem
Auflagetisch zwei Gleitrollen yy\ Fig. 2, angebracht,
welche mit ihrer Peripherie um ein Geringes über die Oberfläche des Tisches hervorstehen,
wodurch, ohne die feste Lage des Holzes zu beeinträchtigen, eine rollende Unterlage
geboten wird.
Der sowohl in verticaler, als auch in horizontaler Richtung verstellbare Aufspannsupport für
den Bohrapparat kann durch Schraube und Handrad z, Fig. 1 und 3, gehoben und gesenkt
werden, und ist derselbe zur sicheren Führung vorn mit einer Stütze zi, Fig. 1 und 3, versehen,
welche sich im Untergestell des Bohrtisches schiebt.
Die Bewegung des Supportschlittens A gegen den Bohrer wird durch den Handhebel B, den
Zahnsector C und die am Schlitten befestigte Zahnstange D bewirkt und kann bie nothwendige
Bohrtiefe durch die verschiebbaren Knaggen E festgestellt werden. Der Handhebel B
kann in seiner Bewegung durch eine Druckschraube, welche auf dem Sector F schleift,
etwas gehemmt werden. Der Oberschlitten wird durch Handrad G, Zahnrad H und am
Schlitten befestigte Zahnstange / rechtwinklig zum Bohrer verschoben. Für die nothwendige
Verstellung sind gleichfalls Anschläge K1, Fig. 3,
angebracht, auch ist der Oberschlitten noch mit einer Druckschraube W1 für das Festhalten des
Arbeitsstückes versehen und kann die Lage dieser Druckschraube, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich,
verändert werden.
Der Hauptantrieb hat lose und feste Rieriischeibe,
und ist der Ausrücker L, Fig. 3, an der Maschine selbst angebracht.
Um nach geschehener Ausrückung einen möglichst momentanen Stillstand der Maschine
herbeizuführen, ist eine Bremse M, Fig. 1 und 2, angebracht, welche durch den mit dem Handhebel
verbundenen Bremsblock auf die Antriebsscheibe K wirkt. Der Handhebel wird durch
eine Spiralfeder JV, Fig. 4 und 3, in aufgehobener Stellung gehalten, so dafs beim Betrieb
die Bremse nicht zur Wirkung kommen kann. ■
Die Scheiben der Bandsäge' haben einen Durchmesser von 800 mm.
Auf der Hobelmaschine können Hölzer bis zu 150 mm Breite und 120 mm Höhe gehobelt
werden.
Die Bohrmaschine kann als Langloch-Bohrmaschine für Löcher bis 30 mm Durchmesser,
360 mm Länge und 100 mm Tiefe benutzt werden.
Claims (3)
1. Die in. vorstehender Beschreibung und beiliegenden
Zeichnungen in ihrer Zusammensetzung dargestellte, combinirte Bandsäge, Bohr- und Hobelmaschine.
2. Der Betrieb und die Construction der für den Hobelapparat in Anwendung gebrachten
Druck- bezw. Zuführungswalzen.
3. Die Anwendung einer gemeinschaftlichen Betriebswelle für den Bohr- und Hobelapparat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1536T | 1877-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1536C true DE1536C (de) |
Family
ID=70739789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000001536DA Expired - Lifetime DE1536C (de) | 1877-11-15 | 1877-11-15 | Kombinirte Bandsäge, Bohr- und Hobelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1536C (de) |
-
1877
- 1877-11-15 DE DE000000001536DA patent/DE1536C/de not_active Expired - Lifetime
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