DE153302C - - Google Patents

Info

Publication number
DE153302C
DE153302C DENDAT153302D DE153302DA DE153302C DE 153302 C DE153302 C DE 153302C DE NDAT153302 D DENDAT153302 D DE NDAT153302D DE 153302D A DE153302D A DE 153302DA DE 153302 C DE153302 C DE 153302C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
forehead
support
spring
hair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT153302D
Other languages
English (en)
Publication of DE153302C publication Critical patent/DE153302C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D8/00Hair-holding devices; Accessories therefor
    • A45D8/38Hair fillers, e.g. wire gratings

Landscapes

  • Cosmetics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für den oberhalb der Stirn befindlichen Vorderteil von Damenfrisuren kommen außer
■-- elastischen Einlagen oder Polstern vielfach verstellbare Stützen zur Anwendung, die dem betreffenden Teil innerhalb bestimmter Grenzen die in jedem Fall gewünschte Höhe zu geben imstande sind. Die Wirkung solcher Stützen, welche aus aufschwingbaren Bügeln gebildet sind, die je nach ihrer Lage zu einem sie haltenden und die Stirn der Trägerin umfassenden Bügel das Höhenmaß des Haarwulstes bedingen, kann indes, wenn überhaupt, nur mit Zeitaufwand und nicht ohne erhebliche Schädigung des ganzen Aufbaues u.nterbrachen und ohne Entnahme der Stütze von - ihrem Platz nur unter Zerstörung eines Teiles der Frisur wieder hergestellt werden. Die Möglichkeit einer solchen zeitweiligen Unterbrechung ist indes in manchen Fällen und namentlich immer beim Aufbringen und während des Tragens von Kopfbedeckungen erwünscht. . Sie wird fast zur Notwendigkeit bei Benutzung von Hüten nach sogen, englischer Form, also von solchen in Tellerform gebildeten, die ihrer Gestaltung und Tragweise nach gleichzeitig auf dem Vorderteil und dem Hinterteil der Frisur zur Auflagerung kommen und bei gleichzeitiger Hochlage beider Frisurteile infolge der alsdann zwischen ihnen gebildeten Einsattelung nicht allein sehr unsicher aufruhen und schwer zu befestigen sind, sondern auch die Wirkung des Gesamtgebildes bei solcher Lage wesentlich beeinträchtigen, weil sie nicht genügend tief in der Stirn sitzen.
Gegenstand der Erfindung ist eine zum Aufhöhen des Vorderteiles von Damenfrisuren bestimmte Stütze, deren Wirkung durch eine einfache Vornahme jederzeit aufgehoben, durch die mit einem einzigen Handgriff mühelos zu erzielende Auslösung einer verdeckt bleibenden Sperrung indes sofort wieder hergestellt werden kann, bei selbsttätigem Eintritt des maßgebenden Teiles in die Hochstellung.
Auf der Zeichnung ist diese, Stütze durch Fig. ι in Draufsicht mit teilweisem wagerechten Schnitt, durch Fig. 2 in einem um 90 ° gedrehten Schnitt nach x-x zur Darstellung gebracht.
Oberhalb eines in bekannter Weise über dem nach vorn gekämmten Haar gegen die Stirn zur Einstellung kommenden Bügels (Stirnbügels), der in diesem Fall aus zwei an ihren Enden durch halbkreisförmige Stege verbundenen Metallfedern α α1 gebildet ist, befindet sich ein zweiter Bügel, der zur Stütze für das in Hochlage zu bringende Haar dient. Dieser Tragbügel besteht aus drei in Abstand voneinander eingestellten Drähten d d' d'2, deren Enden gegen die Querstege c1 ζλνείεΓ aus Uhrfederstahl gebildeter flacher Stäbe c befestigt sind. Diese beiden Stäbe sind längsverschiebbar in Führungshülsen b eingelagert, die durch Umbördelung ihrer Längskanten nach innen hin gebildet und mit ihrem Hinterende gegen die Außenseite der halbkreisförmigen Verbindungsstäbe der Stirnbügelteile α α1 an der Scheitelstelle derselben befestigt sind, wäh-
rend ihr Vorderende mittels Stützen g im bestimmten Abstand von diesen Bügeln gehalten wird. Unter dem Einfluß zweier Spiralfedern e, welche einerseits an der Innenseite der Stäbe c, andererseits an den Stegen / befestigt sind, die von den beiden Stirnbügelteilen α α1 gehalten werden, wird ein Abstand zwischen Innenbügel α α1 und Außenbügel dd1 d2 aufrecht erhalten, dessen
ίο Maß an der Scheitelstelle der angestrebten Höhe der Frisur an dieser Stelle entspricht.
Dieses Maß kann indes durch Vorschieben
der beiden Endstäbe c des Außenbügels längs der Führungen b bedeutend verkleinert und während dieses Zustandes dadurch festgelegt werden, daß die stiftförmigen freien Vorderenden h1 zweier gegen die Führungsleisten b befestigten Schnappfedern h in die an geeigneter Stelle befindlichen Durchbohrungen i der Stäbe c eindringen. Die bei der betreffenden Lageänderung des oberen der Bügel in erhöhte Spannung gekommenen Spiralfedern bringen diesen Bügel bei der . durch Druck gegen die Köpfe k zu bewirkenden Auslösung der beiden Schnappvorrichtungen selbsttätig in seine vorherige Hochstellung zurück.
Während bei unbedecktem Kopf diese letztere Stellung aufrecht erhalten bleibt, wird sie beim Aufsetzen des Hutes und für die Zeit seiner Auflagerung durch Zurückschieben des oberen Bügels und dessen Festlegung aufgehoben, und nach Entnahme der Kopfbedeckung sofort wieder hergestellt.
Über die drei Stäbe d d1 d'2 des Außenbügeis wird zweckmäßig ein großmaschiges elastisches Gewebe gespannt, das unter Umständen auch noch mit langen Haaren bekleidet ist, um nötigenfalls die Fülle der zur Auflage auf den Oberbügel kommenden Haarmassen zu vergrößern.
Die Stütze ist aus dünnem, elastischem Material bei geringer Breite aller Teile gebildet. Eine Verhinderung oder schädigende Beeinflussung der Hauttätigkeit des Haarbodens ist bei ihrer Anwendung ausgeschlossen:

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stütze für Damenfrisuren, bestehend aus zwei gegeneinander verstellbaren Bügeln, dadurch gekennzeichnet, daß der über dem Stirnbügel (a al) liegende verstellbare zweite Bügel (d dx d2j in Gleitschienen (b) derart verschiebbar angeordnet ist, daß er entgegen der Wirkung einer Feder (e) zur Anlage mit dem Stirnbügel gebracht werden kann, während er bei Auslösung einer ihn in dieser Stellung festlegenden Haltevorrichtung (h h1) durch die Kraft dieser Feder (e) in die Hochlage zurückgeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT153302D Active DE153302C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE153302C true DE153302C (de)

Family

ID=419951

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT153302D Active DE153302C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE153302C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE153302C (de)
DE1808344A1 (de) Dehnbares Gliederband
DE2604897A1 (de) Schulterstuetze fuer streichinstrumente
DE524370C (de) Rachenschutzvorrichtung, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke
DE160905C (de)
DE2848610A1 (de) Schulterstuetze fuer eine geige o.dgl.
DE867941C (de) Vorrichtung zum Biegen von Rohren, insbesondere Bleirohren
DE111907C (de)
DE841731C (de) Versteifungseinlage fuer weiche Stehumlegekragen
DE245089C (de)
DE64758C (de) Vorrichtung zur Hervorbringung von Wellen oder Treppen bei Haartrachten
DE960661C (de) Haarfrisurschoner
AT40131B (de) Vorrichtung zum Schützen der Haarfrisur.
DE264432C (de)
DE934307C (de) Aufhaenger fuer Vorhaenge u. dgl.
DE520648C (de) Haarwellvorrichtung
DE256261C (de)
DE563213C (de) Haarwellvorrichtung
DE279082C (de)
DE2611490A1 (de) Penisabklemmvorrichtung
DE193454C (de)
DE393578C (de) Sicherheitshaarhalter
DE76797C (de) Klemmer mit stellbaren, hornartigen Nasenstücken
DE820192C (de) Haarklammer
DE294618C (de)