DE820192C - Haarklammer - Google Patents

Haarklammer

Info

Publication number
DE820192C
DE820192C DEV198A DEV0000198A DE820192C DE 820192 C DE820192 C DE 820192C DE V198 A DEV198 A DE V198A DE V0000198 A DEV0000198 A DE V0000198A DE 820192 C DE820192 C DE 820192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
clamp
opening
wire
hair clip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV198A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1607258U (de
Inventor
Otto Vieler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA OTTO VIELER
Original Assignee
FA OTTO VIELER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA OTTO VIELER filed Critical FA OTTO VIELER
Priority to DEV198A priority Critical patent/DE820192C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE820192C publication Critical patent/DE820192C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D8/00Hair-holding devices; Accessories therefor
    • A45D8/14Hair grips, i.e. elastic single-piece two-limbed grips

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Haarklammer Haarklammern sind in verschiedenen Ausführungsformen bekanntgeworden. Sie bestehen in der Regel aus Federstahldraht mit kreisabschnittförmigem Querschnitt, der zu einer flachen Öse mit der gekrümmten Drahtseite nach außen zusammengebogen ist, deren Drahtenden flach und langanliegend mit der dem Federstahldraht eigenen Federkraft zusammengepreßt werden. Dabei ist zur Handhabung der Klammer der obere Schenkel der Klammer kürzer als der untere Schenkel gehalten und liegt mit Federdruck flach an. Dadurch haben die Haarklammern eine in eine flache Spitze auslaufende Form. Sie weisen einige wesentliche Mängel auf. Die bekannten Haarklammern lassen sich schlecht öffnen und müssen aber sehr weit geöffnet werden, damit die Haarbündel, die festgehalten werden sollen, auch wirklich erfaßt werden. Durch diese vielfach geübte Behandlungsweise wird aber die Elastizitätsgrenze des Federdrahtes überschritten, wodurch die Klammern unbrauchbar werden, weil sie nicht mehr in ihre Ursprungslage zurückfedern können. Ein weiterer Nachteil ist der, daß die Klammern durch ihre spitze Form leicht, z. B. beim Hutabnehmen, herausgezogen werden können und verlorengehen, wodurch die Frisur leidet. Schließlich erweist sich noch das. unter Druck aufliegende Ende des oberen Klammerschenkels als nachteilig, da durch die scharfe Schnittkante vielfach Haare eingeklemmt werden, die beim Herausnehmen der Klammer aus dem Haar ausgerissen werden. Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt.
  • Das Wesen der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Drahtklammer durch Kröpfung nach außen eines der Enden oder beider Enden eine maulartige Öffnung bilden. Dadurch wird erreicht, daß die Klammerschenkel zum Öffnen leichter erfaßt und aufgespreizt werden können, was die Handhabung wesentlich verbessert. Ferner braucht diese Klammer im Gegensatz zu den bekannten Klammern zur Erfassung eines Haarbündels nicht so weit geöffnet zu werden, weil die Haare schon durch die weite, maulartige Öffnung sicher erfaßt werden, wodurch eine Überbeanspruchung des Federmaterials vermieden wird und die Haarklammer bei sachgemäßer Behandlung fast unbegrenzt brauchbar bleibt. Dazu kommt noch, daß die weit aufgebogenen Drahtenden der Haarklammer im Haar beim Herausziehen einen gewissen Widerstand finden, wodurch mit einem Verlust einer Haarklammer kaum noch zu rechnen ist. fluch ein Abreißen eingeklemmter Haare ist durch die Aufbiegung beider Drahtenden ausgeschlossen.
  • Im übrigen vertragen auch diese Haarklammern die gleichen vorteilhaften Formgebungen, wie sie schon bei den bisher bekannten angewendet wurden, so z. B. eine Ausbuchtung des Endes des unteren Klammerschenkels zur Verhinderung einer Kopfhautbeschädigung usw., ohne dabei die erheblichen Vorzüge der Erfindung zu beeinträchtigen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß der obere Klammerschenkel nur wenig kürzer ist als der untere Klammerschenkel, beide Klammerschenkel in gleicher Höhe kurz vor ihren Enden nach außen gekröpft sind, wobei die abgekröpften Drahtenden in ihrer bisherigen Laufrichtung weiterlaufen und so eine maulartige Öffnung bilden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und zum Vergleich dazu eine der bekannten Ausführungsformen dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Haarklammer bekannter Art, :11)b. 2 eine einfache Haarklammer gemäß der Erfindung, Abb. 3 eine ebensolche mit gewelltem Oberbügel und Hautschutz.
  • Eine Haarklammer nachAbb. i besteht aus einem zu einer flachen Öse gebogenen Federstahldraht mit kreisabschnittförmigem Querschnitt, wobei oberer i und unterer Klammerschenkel 2 flach und lang anliegend aufeinandergepreßt liegen. Der obere Klammerschenkel i endet mit einer scharfen Schnittkante 3. Der untere Klammerschenkel 2' ragt mit seinem Ende 4 über den oberen Klammerschenkel i hinaus und ist kurz vor seinem Ende mit einer als Hautschutz dienenden Ausbuchtung 5 versehen. Bei dieser Haarklammer dient das Ende 4 ausschließlich als Handhabe zum Öffnen bzw. Aufspreizen der Klammer. Zum Einführen eines Haarbündels wird diese aber meist übermäßig weit geöffnet, damit nicht einzelne Haarsträhnen über den eine flache Spitze bildenden oberen Klammerschenkel i hinweggleiten können, wodurch aber leicht die Elastizitätsgrenze des Federdrahtes überschritten wird und die Klammer durch nicht vollstiindiges Zurückfedern beim Loslassen in ihre Ursprungslage unbrauchbar wird. Federt die Klammer iii ihre Ausgangslage zurück, dann werden vielfach einzelne Haare von der Kante3 fest auf den miterenKlammerschenke12 gepreßt und beim Herausziehen der Klammer aus dem Haar ausgerissen. Durch die schlanke, spitze Form der Klammer an ihrem Ende, besonders bei solchen Ausführungsformen, die keinen Hautschutz 5 aufweisen, gehen beim Abnehmen von Hüten usw. diese Klammern besonders leicht verloren.
  • Die Haarklammern nach _11>h. 2 und 3 bestehen ebenfalls aus einem zur flachen Öse gebogenen Federstahldraht, wobei ein oberer Klammerschenkel a flach und lang anliegend auf einen unteren Klammerschenkel b durch die Federkraft des zur Klammer gebogenen Federstalildrahtes gepreßt wird. Der untere Klammerschenkel b ist in A11. 3 kurz vor seinem Ende c- finit einer als Hautschutz dienenden Ausbuchtung d versehen. Soweit stimmen diese Haarklammern finit der nach A11. i überein und sind soweit bekannt.
  • Neu ist dagegen eine Ki-öpfung e am Ende des oberen Klammerschenkels a sowie eine spiegelbildliche Kröpfung f ain Ende cles unteren Klammerschenkels b (Abb. 2), wodurch eine maulartige Öffnung g mit ihren erzielbaren Wirkungen entsteht. Um eine solche Öffnung g ain Ende der Haarklammer entstehen zu lassen, genügt, wie Abb. 3 zeigt, schon allein die Kröpfung c des oberen Klammerschenkels a. Besonders günstig ist eine einander gegenüberliegende Anordnung der Kröpfungen e und f nach Abb.2, wodurch eine weite gleichmäßige Öffnung g entsteht. Diese einfache -Maßnahme ergibt die bereits in der Eiiileitting beschriebenen Vorteile: Bessere Bedienbarkeit, längere Verwendbarkeit, leichteres Verhindern von Verlust, kein Ausreißen von Haaren.

Claims (2)

  1. PATEN rA@sPhecNr: i. Haarklammer aus Federstahldralit, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Drahtklammer durch Kröpfung (c, f) nach außen eines der Enden oder beider I?nden eine maulartige Öffnung (g) bilden.
  2. 2. Haarklammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ollere Klammerschenkel (a) nur wenig kürzer ist als der untere Klammerschenkel (b), beide Klainnierschenkel in gleicher Höhe kurz vor ihren 1?nden nach außen gekröpft sind, wobei die allgekröpften Drahtenden in ihrer bisherigen Laufrichtung auslaufen und'' so eine maulartige Öffnung (g) bilden.
DEV198A 1949-11-25 1949-11-25 Haarklammer Expired DE820192C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV198A DE820192C (de) 1949-11-25 1949-11-25 Haarklammer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV198A DE820192C (de) 1949-11-25 1949-11-25 Haarklammer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE820192C true DE820192C (de) 1951-11-08

Family

ID=7568966

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV198A Expired DE820192C (de) 1949-11-25 1949-11-25 Haarklammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE820192C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE9418489U1 (de) Haarspange
DE820192C (de) Haarklammer
DE487810C (de) Vereinigter Haarflechten- und Schleifenhalter
DE3633697A1 (de) Lockenwickler
DE954729C (de) Nadel zum Feststecken von Lockenwicklern
DE202006005084U1 (de) Haarbehandlungsvorrichtung
AT63338B (de) Scheitel-Frisiervorrichtung.
DE700066C (de) Wasserwellenspange
DE245089C (de)
DE563646C (de) Haarweller
DE632520C (de) Haardauerwellgeraet
AT210859B (de) Vorgeformte Heftklammer
DE366403C (de) Sicherung fuer Haarnadeln, Haarspangen o. dgl.
DE700231C (de) Haarwellgeraet
DE843002C (de) Gabelfoermiger Lockenwickler
DE677763C (de) Krawatte mit einem im Innern des fertiggebundenen Krawattenknotens angeordneten federnden Halter
DE391868C (de) Sicherung fuer Haarschmuck
DE731024C (de) Klemme zum Festhalten von Haarwickelpackungen beim Dauerwellverfahren
DE626698C (de) In der Laengsrichtung geteilter Wickler fuer Dauerwellgeraete
DE936414C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gelocktem bzw. gewelltem Haar
DE808062C (de) Reiterklemme zur Herstellung von Wasserwellen
DE64282C (de) Haarhalter
DE690258C (de) Ondulierspange mit kammartigen, schraeg zur Kopfhaut gerichteten Zinken
DE482013C (de) Vorrichtung zur Befestigung eines Haarknotens auf kurzgeschnittenem Haar
CH149571A (de) Haarklammer, insbesondere Lockenklammer.