DE153243C - - Google Patents

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DE153243C
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jacket
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0445Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 82 aJ/f
in CÖLN-SÜLZ.
von Dampfröstniaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Zu- und Abführung des Heizdampfes und Ableitung des Kondenswassers bei Dampfröstmaschinen derjenigen Art, bei welcher ein zwischen dem Dampfmantel einer drehbaren Rösttrommel und einem feststehenden Isolierzylinder erzeugter Heißluftstrom durch den Innenraum der Rösttrommel hindurchgeleitet wird.
ίο Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine einfache Bauart zu schaffen, welche bei Vermeidung einer Einengung des Heißluftraumes eine möglichst hohe Heizwirkung ergibt .und das eine Ende der Rösttrommel derart freiläßt, daß diese während der Drehung von dem einen Ende aus bequem beschickt werden kann, und es ferner möglich macht, die Rösttrommel zwecks bequemer Entleerung durch Abnahme des einen Bodens leicht zu öffnen, ohne die Dampfleitungen unterbrechen zu müssen, so daß die bei der Entleerung notwendigen Unterbrechungen des Betriebes auf die kürzeste Zeitdauer beschränkt werden.
Zu diesem Zweck sind die zur Zu- und Abführung des Heizdampfes und Ableitung des Kondenswassers dienenden Rohre an ein und demselben Ende der Rösttrommel durch die Nabe eines an einem Boden der Rösttrommel festsitzenden und als Lagerzapfen dienenden Gußkörpers hindurch- und auf kürzestem Wege in den Dampfmantel vom gleichen Ende aus hineingeführt worden, wodurch eine die Heizwirkung beeinträchtigende Abkühlung der Rohre vermieden wird. Um zu - verhindern, daß der zuströmende Dampf auf dem kürzesten Wege wieder abströmt und seine Heizwirkung ungenügend ausübt, ist das am einen Ende der Rösttrommel in den Dampfmantel einmündende Dampfzuführungsrohr durch ein Ansatzrohr im Innern des Dampfmantels bis zum anderen Ende desselben hin verlängert, so daß die Dampfeinströmung im Dampfmantel an dem der Abströmungsöffnung entgegengesetzten Ende der Rösttrommel erfolgt. Die Abströmungsöffnung ist dabei unmittelbar über dem geneigten Ende einer im Dampfmantel schrägangebrachten Sammelleiste angeordnet, über welcher das Kondenswasser durch die Öffnung η abfließt, sobald die schräge Leiste bei der Drehung der Rösttrommel in eine solche Lage kommt, in welcher das an die Öffnung η anschließende Ende der Leiste tiefer liegt als das andere Ende derselben. Das Kondenswasser wird dadurch schnell und sicher zum Abfluß gebracht, welcher Umstand wesentlich zur Erhöhung der Heizwirkung beiträgt.
Die Zeichnung zeigt eine mit der neuen Vorrichtung versehene Dampfröstmaschine (durch eine Figur im senkrechten Längsschnitt dargestellt).
Die Rösttrommel a, die in bekannter Weise von einem Dampfmantel umgeben ist, besitzt am hinteren Ende einen einfachen gekümpelten Boden b, an welchem der stufenförmige Gußkörper c befestigt ist. Der Gußkörper c besitzt eine hohle, in einem Lager e ruhende Nabe d, durch welche das Dampfabführungs-
rohr ρ mit dem konzentrisch darin enthaltenen Dampfzuführungsrohr f hindurchgeführt ist. Das Dampfzuführungsrohr f ist in den Stopfbuchsen g und h drehbar gelagert, während das Dampfabführungsrohr ρ innerhalb der Stopfbuchse h vor einem abwärts führenden Rohr q endigt. Die Stopfbuchse Λ ruht auf einem Konsol z1. Der Dampf tritt durch das Rohr /, welches in dem einen
ίο Kanal eines Zweiwegestutzens k befestigt ist, ein und strömt durch das sich von demselben Kanal aus fortsetzende Rohr / in den Hohlraum des Dampfmantels der Rösttrommel a. Das Rohr / ist innerhalb des Dampfmantels durch ein bis zum entgegengesetzten Ende desselben reichendes Ansatzrohr m verlängert, so daß der am hinteren Ende der Trommel in das Rohr m gelangende Dampf am vorderen Ende der Trommel in den Hohlraum eintritt. Das Wasser tritt zusammen mit dem abströmenden Dampf bei η in das Abflußrohr 0, welches in den zweiten Durchgangskanal des Zweiwegestutzens k mündet, und gelangt durch das äußere Dampfabführungsrohr ρ in die Stopfbuchse h, wo es durch das Rohr q, welches mit einem Kondenstopf in Verbindung stehen kann, abfließt.
In dem Hohlraum des Dampf mantels ist die aus Flach- oder Winkeleisen bestehende Leiste r schräg zur Trommelachse angeordnet, wodurch das Wasser mit Sicherheit nach der Öffnung η hingeleitet wird, wenn die Leiste r in die punktiert gezeichnete Lage kommt. Um die ,Anordnung klarzustellen, ist die unten befindliche Öffnung η mit der ebenfalls unten liegenden Leiste r zusammen punktiert in derjenigen Lage angedeutet, welche beide bei einer Drehung der Trommel um 900 einnehmen würden.
Die Trommel a, welche mittels eines auf dem Gußstück c festsitzenden Zahnrades oder einer Riemscheibe angetrieben wird, dreht sich in einem feststehenden Zylinder, welcher an den Enden durch die beiden Kopfplatten s und t abgeschlossen ist. Diese Kopfplatten ruhen je auf einem Fuß ic und sind durch ein Mantelsystem ν w x, welches mit einem schlechten Wärmeleiter ausgefüllt ist, verbunden. Die vordere Kopfplatte t trägt im Scharnier den hohlen Bügel y, welcher eine Verbindung zwischen dem Innenraum der Trommel α und dem Luftraum des äußeren Gehäuses herstellt. Der Bügel liegt wagerecht, er ist aber in der Zeichnung des besseren Verständnisses wegen senkrecht dargestellt. Am Bügel y ist eine Tür drehbar angebracht, welche die Trommel am vorderen Ende nach außen abschließt. Wird die Tür geöffnet, dann kann die Rösttrommel beschüttet werden. Der Bügel y dreht sich zusammen mit der für sich drehbaren Tür um den Punkt y1. Bei y2 kann der Bügel durch einen Steckbolzen festgestellt werden. Wird der Bügel y ganz aufgedreht, dann läßt sich der Vorderboden der Rösttrommel zwecks Entleerung derselben' leicht abnehmen. In der hinteren Kopfplatte s befinden sich öffnungen sl zum Eintritt der Luft, welche sich am Dampfmantel erhitzt und einen Weg in Pfeilrichtung zurücklegt, wobei sie in der Trommel den Röstvorgang beschleunigt.
Am hinteren Ende des stufenförmigen Gußstückes c befindet sich ein hohler Kasten i mit einer Öffnung, welche mit einem Exhaustor in Verbindung gebracht werden kann. Dieser Kasten i trägt das Lager e der Trommel a, welche im übrigen auf geeignet angebrachten Rollen ruht. Am äußeren Mantel der Trommel α können Flügel al angebracht sein, zu dem Zwecke, die Luft bei der Drehung der Trommel zu mischen, so daß sich diese gleichmäßig erwärmt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Zu- und Abführung des Heizdampfes bei der Rösttrommel an Dampfröstmaschinen mit in einem feststehenden Isolierzylinder drehbarer Trommel, durch deren Innenraum ein zwischen dem Dampfmantel derselben und dem Isolierzylinder erzeugter Heißluftstrom hindurchgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur bequemen Beschickung und Entleerung die zur Zu- und Abführung des Dampfes und Ableitung des Kondenswassers dienenden Rohre (f I und 0 p) durch die Nabe (d) eines an der Austrittsstelle des Heißluftstromes mit dem einen Boden (s) der Rösttrommel (a) verbundenen und als Lagerzapfen dienenden Gußkörpers (c) hindurchgeführt und am gleichen Ende der Rösttrommel auf kürzestem Wege in den Dampfmantel derselben hineingeführt sind.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gegekennzeichnet, daß das den Dampf zulassende Rohr ff I) im Innern des Dampfmantels bis zum anderen Ende desselben durch ein Ansatzrohr (m) verlängert ist, während das Auslaßrohr (p 0) vor einer Öffnung (n) des Dampfmantels endigt, die unmittelbar über dem geneigten Ende einer im Dampfmantel schräg angebrachten Sammelleiste (r) liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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