DE423573C - Vorrichtung zum Kuehlen von geschmolzenen Fettmassen oder Emulsionen - Google Patents

Vorrichtung zum Kuehlen von geschmolzenen Fettmassen oder Emulsionen

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DE423573C
DE423573C DESCH66268D DESC066268D DE423573C DE 423573 C DE423573 C DE 423573C DE SCH66268 D DESCH66268 D DE SCH66268D DE SC066268 D DESC066268 D DE SC066268D DE 423573 C DE423573 C DE 423573C
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cooling
coolant
emulsions
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23D9/00Other edible oils or fats, e.g. shortenings or cooking oils
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/02Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines characterised by the production or working-up
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Description

  • Vorrichtung zum Kühlen von geschmolzenen Fettmassen oder Emulsionen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kühlen von geschmolzenen Fettmassen -oder Emulsionen mit einer ummantelten hohlen Doppeltrommel zum Auftragen des Kühlguts.
  • Trommelförmige Trockenkühler, bei denen auf die Mantelfläche der Trommel flüssige oder halbflüssige Massen in dünner Schicht aufgetragen «erden, um beim Umlauf der Trommel zu erstarren-und kurz vor der Rückkehr zur Auftragstelle abgeschabt zu werden, sind in zahlreichen Ausführungen bekannt geworden. Abgesehen von den Schwierigkeiten, die sich aus einer möglichst vollständigen Ausnutzung der Kühlfläche ergeben, ist auch eine wirksame Kühlung des Kühlguts mit einigen Schwierigkeiten verknüpft. Es reicht nicht hin, die Trommelfläche von außen oder von innen zu kühlen, sondern es ist nötig, eine beiderseitige Kühlung bzw. vollständige Ummantelung der umlaufenden Trommel zu bewirken.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Art einer solchen Vorrichtung, bei welcher die Kühlung der Auftragfläche sowohl von außen wie von innen stattfindet, und es sind nach der Erfindung besondere Mittel vorgesehen, um das Kühlmittel sowohl zwischen der Kühltrommel und einer darin eingeschlossenen Hohltrommel als auch durch den Außenmantel strömen zu lassen. Die sachgemäße Verbindung zwischen der Kühltrommel und der von ihr beim Umlauf mitgenommenen inneren Hohltrommel ist nicht ohne Schwierigkeiten zu bewirken, wenn dabei der Hauptzweck des Einsetzens der inneren Hohltrommel, d. h. die Herabsetzung des Trommelgewichts, gewahrt werden soll. Die innere Hohltrommel soll demgemäß nach der Erfindung, auf Knaggen der Kühltrommel sich abstützend, an dem einen Boden eine mittlere Verstärkungsplatte tragen, die außer den Stehbolzen zur Verbindung mit der äußeren Trommel eine dem Kühlmitteleinlaß gegenüberstehende kegelige Spitze zur Verteilung des Kühlmittels trägt. Die Verstärkungsplatte erfüllt in Verbindung mit den abstützenden Knaggen den doppelten Zweck, einmal die Herstellung der Innentrommel aus sehr leichtem Baustoff zu ermöglichen, ohne daß die Gefahr des Eindrückens oder Verzerrens der Innentrommel vorliegt und anderseits eine sachgemäße Verteilung des Kühlmittels auf einfachem Weg zu erzielen.
  • Der die Trommel umhüllende feststehende Außenmantel ist doppelwandig ausgebildet. Um eine sachgemäße Führung des Kühlmittels in diesem Hohlraum zu ermöglichen, ist dieser nach der Erfindung in Abschnitte durch achsiale Leisten unterteilt, die gegeneinander versetzte Durchtrittsschlitze frei-. lassen. Hierdurch wird ohne unnötige Versperrung des Mantelhohlraums und ohne Anwendung von Schlangenrohren das Kühlmittel gezwungen, durch den Kühlmantel einen schlangenförmigen Weg zu nehmen.
  • Die Ummantelung der Trommel muß mindestens an einer Stelle durchbrochen sein, um den Durchtritt der Auftrage- und Abschabemittel zu ermöglichen. Hierbei muß der nach der Trommel zu offene Einlaufkasten so fest gegen den Trommelmantel gedrückt werden, daß eine seitliche Abdichtung erzielt wird. Die einfachste hier verwendbare Anordnung besteht darin, daß man den Einlaufkasten auf den Scheitel der Trommel setzt. Hier wird das Eigengewicht des Einlaufkastens zum Abdichten benutzt, jedoch sind hier verhältnismäßig komplizierte Einrichtungen zur Zuführung des Kühlguts, zu seiner Abnahme und zum Festhalten des Einlaufkastens notwendig. Nach der Erfindung soll diese Aufgabe mit Hilfe einer möglichst kleinen seitlichen Durchtrittsöffnung durch eigenartige Mittel gelöst werden. Zu diesem Zweck ist der schräg oben auf dem Trommelmantel schleifende Einlaufkasten durch Lenker mit exzentrischen Gelenkpunkten so verbunden, daß seine offene Seite durch sein Eigengewicht selbsttätig fest auf die Trommelfläche gedrückt wird.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Abb. i die neue Anordnung in Ansicht von der Seite, Abb. 2 einen Querschnitt durch die Trommelmitte.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform besteht die umlaufende Kühltrommel aus zwei ineinandergesteckten Hohlzylindern, deren innerer i aus ganz dünnem Blech angefertigt ist und einen verhältnismäßig schmalen Abstand von der Außentrommel erhält. An seinem einen Boden ist eine mittlere Verstärkungsplatte 2 angeschweißt, die gegenüber dem Kühlmitteleinlauf 4 eine kegelige Spitze 3 aufweist. Diese Spitze stellt sich dem bei q. einlaufenden Kühlmittel entgegen und verteilt es gleichmäßig nach allen Seiten. An der Platte 2 greifen am Umkreis Stehbolzen 5 an, die den Innenzylinder i mit der einen Stirnwand 6 der Außentrommel zur Mitnahme verbinden. Das andere Ende der Innentrommel i stützt sich auf Knaggen 7 ab, die in entsprechenden Abständen an der Innenseite der zylindrischen Wand der Kühltrommel 8 vorspringen. Die Kühltrommel ist beiderseits in gewöhnlichen Traglagern drehbar gelagert, wobei das Kühlmittel durch die Hohlzapfen zu- und abgeführt wird. Zum Abfluß des Kühlmittels dient eine im Innern der Kühltrommel bis nahe dem Umfang reichende Röhre g. Um den größten Teil der Kühltrommel ist- ein fest gelagerter doppelwandiger Kühlmantel io gelegt, der zudem mit einer Holzverkleidung versehen sein kann. In den Kühlmantel strömt das Kühlmittel bei E ein und bei X aus. Um das Kühlmittel zu zwingen, sich in Schlangenlinien durch den Kühlmantel fortzubewegen, sind in regelmäßigen Abständen achsial gerichtete Leisten ioa in dem Mantelhohlraum befestigt. Jede Leiste läßt am einen Ende eine Durchtrittsöffnung iob für das Kühlmittel frei, und zwar sind diese Durchtrittsöffnungen gegeneinander versetzt, so daß das Kühlmittel immer abwechselnd von der einen Seite des Kühlmantels nach der anderen überströmen muß. Für den Einlaufkasten ist schräg oben über der Trommel eine schmale Durchtrittsöffnung freigelassen. Der Einlaufkasten i i ist außen vollständig geschlossen und nur an der gegen die Trommel gerichteten Seite offen. Er wird von Lenkern 12 gehalten, die einerseits an Zapfen i2' des Kastens, anderseits an Zapfen 13 angelenkt sind. Die Zapfen 13 sind an besonderen Böcken exzentrisch gegen die Drehachse der Trommel seitlich herausgerückt befestigt. An der entgegengesetzten Seite des Einlaufkastens ist \-orzugsweise das hohl gebogene Schabemesser 16 an einem einstellbaren Schieber 17 angeordnet. Zur Führung dieses Schiebers dient -zweckmäßig eine Eisenplatte 15 an der benachbarten Außenwand des Einlaufkastens. Die Zuführung des Kühlguts zu dem Einlaufkasten erfolgt durch eine Leitung 18 mit Einlaufstützen ig, die mit Schwimmerventilen ausgerüstet sein können, um eine Überfüllung des Kastens zu vermeiden.

Claims (3)

  1. YA1eNT-A-srizt`Ci-is: i. Vorrichtung zum Kühlen von geschmolzenen Fettmassen oder Emulsionen mit einer ummantelten hohlen Doppeltrommel zum Auftragen des Kühlguts, gekennzeichnet durch Mittel, um das Kühlmittel sowohl durch den Raum zwischen der Kühltrommel (8) und der darin eingeschlossenen Hohltrommel (i) als auch durch den Außenmantel (io) strömen zu lassen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Hohltrommel (i), sich auf Knaggen (7) der Kühltrommel (8) abstützend, an dem einen Boden eine mittlere Verstärkungsplatte (2) trägt, die außer den Stehbolzen (5) zur Verbindung mit der äußeren Trommel eine dem Kühlmitteleinlaß (q.) gegenüberstehende kegel,ige Spitze (3) zur Verteilung des Kühlmittels trägt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum des doppelwandigen Außenmantels (io) in Abschnitte durch achsiale Leisten (ioa) unterteilt ist, die gegeneinander versetze Durchtrittsschlitze freilassen. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der schräg oben auf dem Trommelmantel schleifende Einlaufkasten (ii) durch Lenker (i2) mit exzentrischen Gelenkpunkten (i3) so verbunden ist, daß seine offene Seite durch sein Eigengewicht fest auf die Trommelfläche gedrückt wird.
DESCH66268D Vorrichtung zum Kuehlen von geschmolzenen Fettmassen oder Emulsionen Expired DE423573C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840250C (de) * 1940-03-09 1952-05-29 Sabroe & Co As Thomas Ths Eiserzeugung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE840250C (de) * 1940-03-09 1952-05-29 Sabroe & Co As Thomas Ths Eiserzeugung

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