DE1564C - Apparat und Verfahren zum Auflockern und und Anfeuchten von Rohtaback - Google Patents

Apparat und Verfahren zum Auflockern und und Anfeuchten von Rohtaback

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DE1564C
DE1564C DE1564DA DE1564DA DE1564C DE 1564 C DE1564 C DE 1564C DE 1564D A DE1564D A DE 1564DA DE 1564D A DE1564D A DE 1564DA DE 1564 C DE1564 C DE 1564C
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H Messner Fabrikant
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/04Humidifying or drying tobacco bunches or cut tobacco

Landscapes

  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

1878,
Klasse
HERMANN MESSxNER in MAGDEBURG. " Apparat und Verfahren zum Auflockern und Anfeuchten von Rohtabak.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1878 ab.
Der Apparat und das Verfahren bezwecken:
1. Fest zusammengeprefsten Tabak behufs dessen Verarbeitung rasch und vollständig aufzulockern, ohne dabei die Blätter zu beschädigen.
2. Ueberhaupt jedem Tabak die bei der Verarbeitung desselben nöthige Feuchtigkeit bezw. Geschmeidigkeit rasch, durchweg gleichmäfsig und in dem jeder Tabakssorte angemessenen Grade zu ertheilen.
Die Maschine ist auf der beigefügten Zeichnung als Querdurchschnitt Fig. 1 und als Längsschnitt Fig. 2 abgebildet. Der wesentlichste Theil der Maschine ist eine drehbare Blechtrommel A, welche an ihrem einen Ende mit dem kurzen AVellenstück b in dem Lager c und ' an ihrem anderen Ende mit der Stopfbüchse d . auf dem festgehaltenen Rohr c läuft. Durch einen verticalen Blechboden nahe am letztgenannten Ende wird ein schmäler Raum / von dem übrigen Theil der Trommel abgetrennt. Die Hohlräume dreier aus durchlöchertem Blech gebildeten Stege g stehen durch Oeffnungen // mit dem Raum / in Verbindung. Ein dicht schliefsender eiserner Deckel i dient zum Oeffnen und Verschliefsen der Trommel; derselbe ist zum An- und Abschrauben eingerichtet. Die beiden Lager c und k sitzen auf dem Rand eines Wasserbehälters L, in den die untere Trommelhälfte eintaucht. An dem Wellenstück b sitzt aufserhalb des Lagers eine Handkurbel m, oder im Falle des Maschinenbetriebes eine Riemscheibe. Das.Rohr e steht durch ein Zuleitungsrohr, in.das ein Absperrhahn, ein Druckregulator (Dampfdruck - Reducirventil) und eine Entwässerungsvorrichtung eingeschaltet sind, mit einem Dampfkessel in Verbindung. Während der Manipulation wird die Trommel mit einem Kasten M. bedeckt, der zunächst den Zweck hat, falls der Apparat in einem kalten Räume steht, die vorzeitige Abkühlung der Trommel, welche durch die in dieselbe einströmenden Dämpfe erwärmt wird, bezw. die vorzeitige Condensation der Dämpfe in der Trommel zu verhüten. In dem Deckel dieses Kastens befindet sich eine Brause o, durch welche später ■ Kühlwasser auf die Trommel fällt und dann bezweckt der Kasten, das Herumspritzen des Wassers zu verhüten.
Das bisher übliche Auflockerungs- und Anfeuchtungsverfahren besteht darin, dafs die Tabakbündel oder Klumpen durchs Wasser gezogen werden und dann in gröfseren Haufen längere Zeit liegen bleiben. Durch die Capillarität dringt das Wasser mit der Zeit bis in das Innere der Klumpen, erfordert dazu aber einen Zeitraum, der je nach Umständen 24 Stunden und mehr beträgt.
Mit Hülfe des beschriebenen Apparates gestaltet sich dagegen das Verfahren folgendermaafsen:
Der Tabak, in mehr oder weniger grofsen festen Klumpen, wie er aus den Emballagen kommt, wird in die Trommel eingefüllt und diese dann durch den Deckel dampfdicht verschlossen. Hierauf läfst man trockenen Dampf von mehr oder weniger Spannung und auf kürzere oder längere Zeit, je nach der Beschaffenheit des Tabaks in die Trommel eintreten und erhält letztere währenddessen in einer langsamen Umdrehung.
Der_Dampf ,dringt infolge des Druckes in alle Poren und Falten des Tabaks ein und entfaltet ihn dadurch nach und nach vollständig; diese Wirkung erfährt durchweg die ganze in der Trommel befindliche Tabaksmasse, indem letztere bei der Umdrehung der Trommel durch die Stege g gezwungen wird, dem Dampf immer neue Seiten zuzukehren.
Sobald man annehmen darf, dafs die Auflockerung genügend stattgefunden hat, stellt man den Dampf ab und läfst nun durch die Brause 0 kaltes Wasser über die Trommel in den Behälter L strömen. Die Trommel wird inzwischen ebenfalls langsam gedreht. Diese Abkühlung bezweckt 1. die Condensation des Dampfes und damit die Anfeuchtung des Tabaks, 2. zu verhindern, dafs der Tabak in warmem Zustande herauskommt, weil der warme Tabak in der freien Luft bei der durch die Wärme begünstigten Verdunstung seine Feuchtigkeit schnell verlieren und hart und trocken werden würde. Während der Abkühlung hebt man das Sicher-
heitsventil, damit ■ Luft einströmen und den durch die. Condensation des Dampfes leer werdenden RaUm1 einnehmen kann. Wünscht man dem Tabak einen höheren Feuchtigkeitsgrad' zu geben, so erreicht man dies, indem man noch während der Abkühlung eine kurze Zeit lang Dampf einströmen läfst.
Die Abkühlung durch Wasser kann auch durch eine passende Ventilation ersetzt werden.
Die ganze Operation von einer Füllung der Trommel zur anderen dauert ca. 20 bis3oMinuten. — Die Gröfse der Trommel kann man den verschiedensten Bedürfnissen entsprechend annehmen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1564DA 1878-01-11 1878-01-11 Apparat und Verfahren zum Auflockern und und Anfeuchten von Rohtaback Expired - Lifetime DE1564C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097877B (de) * 1957-04-10 1961-01-19 Quester Fa Wilh Vorrichtung zum Waessern von Tabak od. ae. Gut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097877B (de) * 1957-04-10 1961-01-19 Quester Fa Wilh Vorrichtung zum Waessern von Tabak od. ae. Gut

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