DE91125C - - Google Patents
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- DE91125C DE91125C DENDAT91125D DE91125DA DE91125C DE 91125 C DE91125 C DE 91125C DE NDAT91125 D DENDAT91125 D DE NDAT91125D DE 91125D A DE91125D A DE 91125DA DE 91125 C DE91125 C DE 91125C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
- A23B2/40—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials
Landscapes
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- Zoology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
(Kungsängen, Schweden).
Patentirt im Deutschen Reiche vom ao. August 1896 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Pasteurisiren und Sterilisiren von
Flüssigkeiten.
Dieser Apparat ist in der beiliegenden Zeichnung im Verticalschnitt veranschaulicht und
besteht aus einem wärmenden oder abkühlenden Element, welches in die zu behandelnde Flüssigkeit
gebracht wird, die sich in einem offenen oder geschlossenen Gefäfs A von beliebiger
Form befinden kann.
Das genannte Element besteht aus einem Gefäfs B von beliebiger Form, welches in dem
Gefäfs A frei hängt und an seinem oberen Theil mittels des Rohres D in einem Querstück
oder Deckel C des Behälters A drehbar befestigt ist. Innerhalb des Gefäfses B ist auf
diesem Rohr eine mit einem Deckel F fest verbundene Hülse E angeordnet. An jedem
Ende dieser Hülse befindet sich ein Kugellager von der in der'Zeichnung angedeuteten Form.
An dem unter dem Deckel F befindlichen Ende der Röhre D ist ein Ansatz G angebracht, von
dem eine oder mehrere seitwärts gerichtete Röhren H ausgehen, deren Mündungen sich
über einem am Deckel F befestigten Schaufelturbinenring J mit Schaufeln K befinden. Im
Inneren der Röhre D ist ein Rohr L angebracht, das in das Gefäfs B hinabreicht und unten
umgebogen ist, so dafs sein Ende sich der Wand des Gefäfses B nähert. Das Ende dieses
Rohres braucht nicht nothwendig in der Nähe des Bodens des Gefäfses zu liegen, sondern
kann in jeder beliebigen Höhe über diesem Boden angebracht sein, je nach der Form und
der Rotationsgeschwindigkeit des Gefäfses. Das Rohr L ist an dem Ansatz G befestigt und
geht durch denselben hindurch (es kann auch aus zwei in dem Ansatz G befestigten Stücken
bestehen), so dafs der ringförmige Raum zwischen beiden Röhren L und D an dieser
Stelle abgesperrt ist. Oberhalb des Deckels oder Querstückes C ist dieser ringförmige Raum
ebenfalls geschlossen; die Röhren D und L sind je mit einem Stutzen M bezw. TV versehen.
Der Apparat wirkt auf folgende Weise: Die zu pasteurisirende Flüssigkeit wird in das Gefäfs
A gegossen. Nun hängt man das Gefäfs B in das Gefäfs A und leitet durch die OeffnungM
Dampf ein, der durch die Röhre D hindurchpassirt, darauf durch die Röhren H ausströmt,
bei seinem Austritt aus letzteren die Schaufeln K des Turbinenrades bethätigt und infolge dessen
dieses Rad und mithin auch das ganze Gefäfs B in Umdrehung versetzt. Der auf diese Weise
in das Gefäfs B einströmende Dampf erhitzt die Wandungen des Gefäfses und wird condensirt.
Dieses Condensationswasser nimmt an der Rotation des Gefäfses Theil und wird deshalb je nach der Form und Rotationsgeschwindigkeit des Gefäfses mehr oder weniger
hoch an den Wänden des Gefäfses emporsteigen, bis die Oberfläche desselben schliefslich
bis an das untere. Ende der Röhre L reicht, infolge dessen das Wasser durch die Röhre L
emporsteigt und bei N austritt. Anstatt des Dampfes läfst sich selbstverständlich jedes beliebige
Wärmemedium benutzen, da dasselbe
niemals mit der zu behandelnden Flüssigkeit in Berührung kommt. Während der Umdrehung
des Gefäfses B übertragen die erhitzten Wandungen desselben die Wärme auf die umgebende
Flüssigkeit.
Der Vortheil dieses Apparates besteht nun darin, dafs die dem Gefäfse zunächst liegende
Schicht der umgebenden Flüssigkeit ebenfalls in Bewegung gesetzt wird; infolge der Centrifugalkraft
werden die einzelnen Flüssigkeitstheilchen von dem Gefäfs B hinweggeschleudert,
weshalb denn auch stets neue Theilchen mit der wärmenden Fläche in Berührung kommen,
so dafs die Erwärmung sehr schnell und gleichmäfsig erfolgt und jede partielle Ueberhitzung
ausgeschlossen ist.
Es ist selbstverständlich, dafs, wenn eine Flüssigkeit abgekühlt werden soll, ein abkühlendes
Medium auf demselben Wege hineingeführt wird, wie oben bei dem erhitzenden gesagt worden, und dafs der Verlauf dieses
Processes derselbe ist. Ebenso selbstverständlich ist es, dafs sich mehrere Elemente gleichzeitig
in demselben Gefäfse A benutzen lassen, wenn nur die Gröfse desselben es erlaubt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparat für Erwärmung oder Abkühlung von Flüssigkeiten, bestehend aus einem in einem stillstehenden Behälter (A) herabhängenden , oben gelagerten rotirenden Gefäfs (B), in welches, eine die Achse des Gefäfses bildende Röhre (D) ein die Wärme zu- oder ableitendes Fluidum durch die Schaufeln (K) eines mit dem Gefäfs verbundenen Turbinenrades (J) einführt, wobei das Gefäfs in Umdrehung versetzt wird, während event, eine andere Röhre (L) im Inneren der ersten Röhre so weit herabgeführt ist, dafs sie das an der Wand des Gefäfses sich gleichmäfsig vertheilende Fluidum wieder fortleiten kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91125C true DE91125C (de) |
Family
ID=362776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91125D Active DE91125C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91125C (de) |
-
0
- DE DENDAT91125D patent/DE91125C/de active Active
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