DE69482C - Pülpefänger - Google Patents
PülpefängerInfo
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- DE69482C DE69482C DENDAT69482D DE69482DC DE69482C DE 69482 C DE69482 C DE 69482C DE NDAT69482 D DENDAT69482 D DE NDAT69482D DE 69482D C DE69482D C DE 69482DC DE 69482 C DE69482 C DE 69482C
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- sheet metal
- juice
- drum
- reservoir
- sieve
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/06—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums
- B01D33/073—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums arranged for inward flow filtration
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/70—Filters with filtering elements which move during the filtering operation having feed or discharge devices
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATE N TAM T.
Die verschiedenartigen in Anwendung befindlichen Pülpenfänger haben den Nachtheil,
dafs sie behufs Reinigung der Siebfläche zeitweilig aufser Betrieb gesetzt werden müssen,
was entweder eine Störung im Betriebe oder die Anordnung mehrerer solcher Apparate nebst
zugehörigen Rohren und Ventilen zur Ausschaltung zur Folge hat.
Der im Nachstehenden beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Pülpenfänger vermeidet
diesen Uebelstand.
Das Charakteristische dieses Pülpenfängers ist die Anordnung einer trommelartigen Siebfläche
mit äufserst feiner Lochung, welche um ihre eigene Achse rötirt und blos theilweise
in den zu reinigenden Saft eintaucht, wobei der aus dem Saft hervorgetretene Theil der
Siebfläche ununterbrochen durch Bürsten oder sonstige Vorrichtungen gereinigt wird und die
abgestreiften Pülpentheilchen, vermengt mit Schlamm und sonstigen feinkörnigen Verunreinigungen,
continuirlich bei Seite geschafft werden.
In der Zeichnung ist der Pülpenfänger in Fig. ι im Längenschnitt, in Fig. 2 im Querschnitt
längs x-x und in Fig. 3 längs xl-xl
dargestellt.
Der zu reinigende Saft tritt durch den Stutzen A in ein Reservoir B, welches bei C
mit einem Ueberfallstutzen versehen ist, damit ein Ueberfliefsen des Saftes aus dem oben
offenen Reservoir B verhindert wird. In dieses Reservoir ist die Siebtrommel D eingebaut, so
dafs die gufseisernen Stirnwände des Reservoirs die Lagerung für die Trommel bilden. Der
Saft dringt durch die feinen Oeffhungen des Siebes E, welches den Mantel der Trommel
bildet, in das Innere der Trommel und wird von da mittelst der Schöpferschaufeln F continuirlich
in die hohle Welle G geschafft, von wo der Saft durch den Ständer H und das
Knierohr J zum Austrittsstutzen K gelangt. Das Innere der höhlen Welle G ist durch die
Längswände L in eben so viel kleinere Räume getheilt, als Schöpferschaufeln angeordnet sind;,
der Saft kann durch die Oeffnungen M während der Aufwärtsbewegung des Schöpfers in
den correspondirenden Hohlraum der Welle und von da weiter zum Stutzen K gelangen.
Der im Ständer H befindliche Theil der Hohlwelle gestattet infolge Aussparungen im Mantel
und in den Scheidewänden L dem Safte, sich nach unten in das Knierohr J auszugiefsen und
der Luft durch die Oeffnung bei JV den Austritt ins Freie. In O ist die hohle Welle in
der Form einer Hohlachse fortgesetzt, auf welcher die Antriebscheiben, feste und lose,
sitzen. Auf der entgegengesetzten Seite endigt die Hohlwelle mit einem Hohlzapfen P, welcher
in einer geschlossenen Lagerbüchse sich bewegt. Damit ein Rinnen des Saftes längs der Aufsenfläche
der Hohlwelle und deren Verlängerung O vermieden wird, sind in R eine Stopfbüchse
und in S und T einfache ringförmige Abdichtungen angebracht. Der Ueberlaufstutzen C
ist mittelst des Knierohres U mit dem Abflufsknierohre J verbunden, so dafs bei etwa vorkommendem
Ueberfüllen des Reservoirs der überfliefsende Saft in die für den gereinigten
Saft bestimmten Gefäfse gelangen kann. Behufs coritinuirlicher Reinigung der Siebtrommel
ist in V eine Bürste, welche die Länge der
Claims (1)
- Trommel hat, angeordnet, und zwar derart, dafs die Bürste infolge ihres eigenen Gewichtes und der verschiebbaren Gewichte W stetig an die Siebfläche entsprechend angeprefst wird. Die zu beiden Seiten der Trommel auf den Stirnwa'nden des Reservoirs aufgeschraubten Ständer χ bilden die Lagerung für die Hebel Y, auf welchen nebst der Bürste auch das bogenförmig nach oben abgebogene Blech α und die Blechgosse b befestigt ist, und zwar derart, dafs die Hebel um die Zapfen c schwingen können. Das' abgebogene Blech α soll die Verunreinigungen, welche die Bürste von der Siebtrommel abstreift, zwingen, sich in die Höhe zu bewegen, dann abzufallen und auf der Blechgosse b den Weg in ein untergestelltes Gefäfs zu nehmen. Damit das Blech α und und die 'Blechgosse bei etwaiger Abnutzung der Bürste in die richtige Lage gegen die Siebtrommel gestellt werden können, sind diese beiden Theile um die Zapfen c drehbar angeordnet und können bei Anwendung entsprechender Schlitze in den Seitenwänden und der Stellschrauben d in gehöriger Lage fixirt werden. Die im Reservoir B zurückbleibenden grobkörnigen Verunreinigungen und Rübenschnitzel gelangen längs des geneigt angeordneten schiefen Bodens an die tiefste Stelle des Reservoirs und werden periodisch durch den Stutzen e in ein tiefer gestelltes Gefäfs sammt einem Theile des Saftes abgelassen, ohne dafs es nöthig wäre, den Pülpenfänger aufser Betrieb zu setzen. Behufs zeitweiser gründlicher Reinigung des Reservoirs B sind zwei Handlöcher f an diesem angebracht. Um den Zutritt der Luft zu dem im Reservoir B sich befindenden Safte möglichst zu verhindern, befinden sich bei g und h Blechdeckel, die knapp bis zu der Siebtrommel reichen.Patenτ-Anspruch:Ein Pülpenfänger, gekennzeichnet durch eine mit Siebmantel E theilweise in den zu reinigenden Saft eintauchende drehbare Trommel D, deren Hohlwelle G die Schöpfer F trägt, welche den gereinigten Saft durch Oeffhungen dieser Hohlwelle ununterbrochen aus der Siebtrommel abführen, während die durch eine sich selbst einstellende Reinigungsvorrichtung V von dem aus dem Safte heraustretenden Siebmantel abgestreiften Verunreinigungen durch Blechwände α b weggeschafft werden ..Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69482C true DE69482C (de) |
Family
ID=342943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69482D Expired - Lifetime DE69482C (de) | Pülpefänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69482C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2714486A (en) * | 1952-09-29 | 1955-08-02 | Elerus P Roelofs | Apparatus for the purification of starch suspensions |
-
0
- DE DENDAT69482D patent/DE69482C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2714486A (en) * | 1952-09-29 | 1955-08-02 | Elerus P Roelofs | Apparatus for the purification of starch suspensions |
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