DE36867C - Kalklöschapparat - Google Patents

Kalklöschapparat

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Publication number
DE36867C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lime
drum
sieve
channel
milk
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Expired
Application number
DENDAT36867D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. MlK in Saaz, Böhmen
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE36867C publication Critical patent/DE36867C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/02Lime
    • C04B2/04Slaking
    • C04B2/08Devices therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Der den Gegenstand dieser Erfindung bildende Apparat besteht wesentlich aus einer auf Rollen ruhenden Blechtrommel ohne Welle, welche durch einen entsprechenden Mechanismus in Rotation um ihre Achse versetzt wird und in welche durch eine Oeffnung in der Mitte des einen Bodens ungelöschter Kalk und Wasser zugeführt werden, um durch schraubenflächenartig an der inneren Wandfläche angeordnete kurze Flügel nach dem anderen Trommelende befördert zu werden, wo die Kalkmilch durch eine centrale Bodenöffnung von gröfserem Durchmesser ausfliefst. Dabei trägt der Trommelboden rings um die Ausflufsöffnung mehrere Siebkörbe, welche die ungelöscht anlangenden Kalkstücke wiederholt heben und wieder in die Flüssigkeit fallen lassen; am gleichen Trommelende können Siebfiügel angebracht sein, welche die in einen Zwischenbehälter ausgeflossene Kalkmilch von Sand befreien.
In beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Längenschnitt des Kalklöschapparates,
Fig. 2 ein Querschnitt desselben, nach der Seite der Einflufsöffnung betrachtet,
Fig. 3 eine Endansicht des Apparates mit einer nach zwei Behältern hin verstellbaren Ausflufsrinne.
Fig. 4 zeigt den Apparat in oberer Ansicht,
Fig. 5 im Querschnitt, nach der Ausflufsöffnung hin gesehen, und
Fig. 6 in Endansicht, mit Siebflügeln zum Ausscheiden des Kalkes versehen.
Durch den Beschickungstrichter F wird der gebrannte Kalk und durch das mittelst eines Hahnes verschließbare Rohr J das Wasser bei der centralen Oeffnung des hinteren Bodens der schmiedeisernen Trommel A eingebracht. Diese Trommel ruht mittelst der sie umschliefsenden Laufringe B auf den mit Spurkränzen versehenen Rollen C, welche auf entsprechenden Unterlagsblöcken gelagert sind. Die über der Trommel A gelagerte Antriebswelle χ mit Riemscheiben y überträgt mittelst der Zahnräder EE1 die Bewegung auf die gleichfalls über der Trommel gelagerte WeIIeX1, deren Zahnrad E2 mit dem auf der Trommel A befestigten Zahnkranz D in Eingriff steht. An der Innenfläche der Trommel sind längs mehrerer Schraubenlinien Winkeleisen G angenietet, durch welche der Kalk successive nach dem anderen Ende der Trommel befördert wird, wo der Trommelboden mit einer centralen Ausflufsöffnung von gröfserem Durchmesser als die Beschickungsöffnung und einem an dieser Oeffnung angebrachten Trichter N versehen ist. Rings um die Ausflufsöffnung sind Siebkörbe K angebracht, welche die noch ungelöschten Kalkstücke successive heben, und am höchsten Punkte angelangt, in die Rinne L in ihrer mit scharf gezogenen Linien gezeigten Stellung fallen lassen, von wo sie wieder in die Flüssigkeit fallen. Die ausfliefsende Kalkmilch gelangt zunächst in ein unter die Trommel hin reichendes Gefäfs R, dessen Boden zur Trommelwand concentrisch ist und in welches an der Trommelwand befestigte Siebflügel hineinreichen. Diese Siebflügel α sind mittelst wechselseitig verstellter Stangen b b in solchem Abstande an der Trommel A befestigt, dafs sie fast bis auf den
Boden des Behälters R reichen und so den sich dort absetzenden Sand herausheben. Dieser Sand fällt in eine Rinne i mit Siebboden, unter welcher eine nach den Hauptbehältern PP führende Rinne Ar angebracht ist; auch aus dem Zwischenbehälter R führt ein Rohr/ nach den Hauptbehältern PP. Die zu beiden Seiten der Rührflügel a α an die Trommel genieteten Winkeleisen hh begrenzen den Raum, auf welchem sich die abtropfende Kalkmilch ausbreiten kann.
Je nachdem der zu verarbeitende Kalk leichter oder schwerer löschbar ist, bleibt die Rinne L kürzere oder längere Zeit in der mit scharf gezogenen Linien dargestellten Stellung. Hat man dann die am Ausflufsende der Trommel A gesammelte Masse vollständig mit Wasser erschöpft, so giebt man der Rinne L die punktirte Stellung, und es fallen nun die steinigen Rückstände aus den Körben K in die Rinne L und rollen in die Rinne M mit Siebboden, welche über die Behälter PP hinläuft.
Fig. 3 zeigt, in welcher Weise man, wenn das Rührgefäfs R nicht vorhanden ist, mittelst einer verstellbar aufgehängten Rinne O die Kalkmilch nach und nach erst in den einen und dann in den anderen der beiden Behälter PP entleeren kann.
Zum gänzlichen Entleeren des flüssigen Trommelinhaltes nach beendeter Arbeit dient der Ablafsstutzen Q.
Schliefslich sei noch bemerkt, dafs der Antrieb auch von den Rollen C ausgehen könnte und dafs die verlängerten Wellen dieser Rollen die Rührwerkflügel tragen könnten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem aus einer rotirenden Trommel, in welcher Kalk und Wasser continuirlich von einem Ende nach dem anderen fortbewegt werden, bestehenden Kalklöschapparat die Anbringung von Siebkörben K an der inneren Trommelwand rings um die centrale Ausflufsöffnung, in welche eine beliebig nach innen oder nach aufsen geneigt zu stellende Rinne L hineinreicht, und die Anbringung von Siebflügeln α an der Aufsenfläche des Ausflufsendes der Trommel, welche Siebflügel bis nahe an den zum Trommelmantel concentrischen Boden des Kalkmilchbehälters R reichen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT36867D Kalklöschapparat Expired DE36867C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE36867C true DE36867C (de) 1886-09-10

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ID=312655

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DENDAT36867D Expired DE36867C (de) Kalklöschapparat

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DE (1) DE36867C (de)

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