DE278593C - - Google Patents

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DE278593C
DE278593C DENDAT278593D DE278593DA DE278593C DE 278593 C DE278593 C DE 278593C DE NDAT278593 D DENDAT278593 D DE NDAT278593D DE 278593D A DE278593D A DE 278593DA DE 278593 C DE278593 C DE 278593C
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Germany
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drum
sand
drying
stones
mixing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/02Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
    • E01C19/10Apparatus or plants for premixing or precoating aggregate or fillers with non-hydraulic binders, e.g. with bitumen, with resins, i.e. producing mixtures or coating aggregates otherwise than by penetrating or surface dressing; Apparatus for premixing non-hydraulic mixtures prior to placing or for reconditioning salvaged non-hydraulic compositions
    • E01C19/1009Plant wherein type or construction of the mixer are irrelevant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man hat bisher zur Herstellung von bituminösen Makadamstraßendecken vorzugsweise Teer- oder Asphaltmassen angewandt, die man mit Sand und Steinen verschiedener Korngroßen mischte.
Es hat sich aber gezeigt, daß aus solchen Massen hergestellte Straßenbefestigungen nicht immer in der gewünschten Güte ausfielen. Es gelingt wohl im kleinen, geeignete Mischungs-Verhältnisse der einzelnen Körnungen zu ermitteln, in der Praxis aber hat man stets gefunden, daß die fertige Straßendecke das Gut dann doch nicht in den gewünschten Mischungsverhältnissen enthielt. Der Grund dafür ist der, daß man bisher immer das Gut, also Steine und Sand, vor dem Erhitzen in dem gewünschten Verhältnis zueinander in die Trockentrommel einbrachte. Dabei hat sich aber gezeigt, daß am Austrittsende der Trockentrommel das Mischungsverhältnis zwischen Sand und Steinen nicht mehr das gewünschte ist, und zwar vornehmlich aus dem Grunde, weil die schwereren Steine sich auf dem Weg durch die Trockentrommel rascher bewegten wie der Sand, so daß am Ende mehr Steine und weniger Sand in der Mischung enthalten waren.
Es hat sich ferner bei den bekannten Verfahren als Mißstand erwiesen, daß der Vorgang des Erhitzens und Trocknens der Massen und der des Mischens mit dem Teer ο. dgl. voneinander abhängig war, d. h. daß beides in kontinuierlichem Betrieb vor sich ging.
Nach dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahren soll nun die Herstellung des gewünschten Mischungsverhältnisses nicht vor der Einführung des Gutes, in die Trockenvorrichtung bewerkstelligt werden, vielmehr im Gegenteil während des Trocknens und Reinigens des Gutes eine Trennung der einzelnen Bestandteile voneinander. stattfinden und dann die getrennten Stoffe aufgespeichert und mit Hilfe von Meßvorrichtungen in die Mischmaschine eingeführt werden. Dabei ist dann die Anordnung auch so getroffen, daß der ■ Vorgang des Trocknens des Gutes Und der Mischvorgänge voneinander unabhängig sind, so daß, wenn beispielsweise die Mischvorrichtung aus irgendwelchen Gründen stillgesetzt werden muß, die Trocknung und Reinigung unabhängig davon ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann.
Zur Erläuterung des Verfahrens und der zu seiner Ausführung zweckmäßig benutzten Vorrichtung dient die beiliegende Zeichnung, auf welche im folgenden verwiesen wird.
Fig. ι ist eine Gesamtansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 ein Grundriß derselben,
Fig. 3 eine Schnittansicht des Austrittsendes der Trockentrommel in größerem Maßstabe und Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie A-B der
Fig· 3·
Das zu verarbeitende Stein- und Sandgemenge befindet sich bei 1 in der Nähe des

Claims (1)

  1. Becherwerkes 2 und wird von diesem durch den Fülltrichter 3 in die etwas geneigte Trockentrommel 4 befördert. Durch die Trockentrommel wird die in der Feuerung 5 erhitzte Luft mittels des Exhaustors 6 gesaugt, derart, daß sie dem in die Trommel eingeführten Gut entgegenstreicht. Dabei rindet eine Trocknung des Gutes statt, und ferner werden Staub- und Schmutzteile aus dem Gut weggeführt. Zur Aufnahme der Staub- und Schmutzteile dient ein Staubsammler 7, während die mit Feuchtigkeit geladene Luft durch den Schornstein 8 entweicht. Die Trommel wird in üblicher Weise durch,einen Zahnkranz 9 mittels des Getriebes 10 in langsame Drehung versetzt. Der Antrieb erfolgt in beliebiger Weise, entweder durch eine mit der Vorrichtung selbst verbundene Dampfmaschine oder durch eine Lokomobile. Der Hauptantrieb, von dem aus auch alle übrigen bewegten Teile der Vorrichtung angetrieben werden, befindet sich bei 11.
    Bevor nun das Mischgut die Trommel 4 an deren unterem Ende verläßt, werden seine Bestandteile voneinander getrennt. Zu diesem Zweck ist, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, die Trommel mit einem zylindrischen Sieb 12 versehen, welches nur das feinere Gut durchfallen läßt, das dann durch die Rinne 13 nach außen fällt. Das durch das Sieb 12 nicht hindurchfallende Gut gelangt durch die Rinne 14 ins Freie.
    Es wird bemerkt,. daß bei der gezeichneten Ausführungsform nur ein Sieb vorhanden ist, so daß das Gut in zwei Teile getrennt wird; selbstverständlich könnte man auch durch Anordnung weiterer Siebtrommeln eine weitere Trennung vornehmen.
    15 sind Leitbleche, die zur Führung des Gutes innerhalb der Siebtrommel dienen, während in dem vollen Teile der Trommel Bleche 16 angebracht sind, die das Gut hochheben und bei der Drehung der Trommel wieder fallen lassen, zum Zweck, eine innige Mischung des heißen Luftstromes mit dem Gute herbeizuführen.
    Das so erhitzte, von Staub und Schmutz befreite und nach Korngrößen getrennte Gut fällt nun aus den Leitrinnen 13, 14 in einen mit Scheidewand 17 versehenen Trog oder Behälter 18, derart, daß in einem Teil des Behälters die Steine und in dem anderen der Sand sich befindet. Von hier aus wird das getrennte noch heiße Gut nach den Sammelbehältern geführt, die siloartig ausgebildet sind, und zwar mittels zweier Becherwerke 19,20, die, um Wärmeverluste möglichst auszuschließen, mit einer Schutzumkleidung 21 versehen sind.
    Der Sand fällt in einen durch eine Klappe oder einen Schieber 22 unten abgeschlossenen Behälter 23, während die Steine in die Siloabteile 24, 25 und 26 gelangen, und zwar kann man durch Umstellung von Leitblechen 27 die drei Behälter der Reihe nach anfüllen. Die Behälter sind an ihrem unteren Ende durch Klappen oder Schieber 28 abgeschlossen, während sich unterhalb des Sandsilos 23 ein Meßgefäß 29 befindet. Diese Silos befinden sich oberhalb der Mischvorrichtung 30, so daß der Inhalt unmittelbar in diese entleert werden kann.
    31 ist der Behälter zur Aufnahme des Teero. dgl. Zusatzes, welcher mit Hähnen 32, 33 versehen ist zum Ablassen des erhitzten Teers o. dgl.
    ■ Unter den Hähnen und über der Mischvorrichtung 30 ist ein muldenförmiger Trog 34 angebracht, der mittels Zapfens 35 drehbar gelagert ist, so daß er durch einfaches Umschwingen seinen Inhalt in die Mischvorrichtung entleeren kann. Der Trog 34 dient gleichzeitig als Meßgefäß für den Teer- ο. dgl. Zusatz.
    Die Benutzungsweise der Vorrichtung ergibt sich aus der Zeichnung in Verbindung mit der vorstehenden Beschreibung ohne weiteres, so daß es nicht erforderlich ist, im einzelnen darauf einzugehen.
    Es soll nur nochmals hervorgehoben werden, daß es wesentlich ist, daß Steine und Sand nicht vor dem Trocknen und Reinigen in das erforderliche Mischungsverhältnis gebracht werden, sondern daß vielmehr umgekehrt erst am Ende des Trockenvorganges eine Trennung in die einzelnen Bestandteile stattfindet, derart, daß Steine und Sand gesondert oberhalb der Mischvorrichtung aufgespeichert werden und dann in abgemessenen Mengen in die Mischvorrichtung gelangen.
    Wesentlich ist auch, daß der Trockenvorgang sich unabhängig von der Mischung abspielt, so daß man ununterbrochen das Gut erhitzen und reinigen kann, während der Mischvorgang infolge der Aufspeicherung der Massen nach Korngrößen getrennt nach Belieben absatzweise ausgeführt werden kann. In der gleichen Weise kann auch der Teer- ο. dgl. Zusatz, welcher auch nicht ununterbrochen zufließt, jeweils in genau abgemessenen Mengen der Mischtrommel zugeführt werden.
    Es ergibt sich aus dem Gesagten ohne weiteres, daß das neue Verfahren es ermöglicht, Mischungen von bestimmter Zusammensetzung in durchaus sicherer und einwandfreier Weise zu erhalten.
    Paten τ-An Spruch:
    Verfahren zur Verarbeitung von bituminösen Makadammassen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: Steine und Sand werden ohne besondere Rücksicht auf das
    Mischungsverhältnis einer Trockentrommel zugeführt, wo sie durch einen heißen Luftstrom getrocknet und von Staub u. dgl. befreit werden; am Austrittsende der Trockentrommel findet eine Trennung des Gutes nach Korngrößen statt; das getrennte Gut gelangt ohne Unterbrechung in heißem Zustand nach Aufspeicherungsräumen und von diesen nach Bedarf in üblicher Weise in abgemessenen Mengen in die Mischvorrichtung, wo auch der Teer- ο. dgl. Zusatz in abgemessenen Mengen zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217992B (de) * 1962-05-28 1966-06-02 Sager & Woerner Trocken- und Siebeinrichtung fuer Zuschlagstoffe fuer bituminoese Strassenbaustoffe
US6280073B1 (en) * 2000-06-09 2001-08-28 Dillman Equipment, Inc. Rotary elevator for feeding aggregate from a drum dryer to a mixing drum

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1217992B (de) * 1962-05-28 1966-06-02 Sager & Woerner Trocken- und Siebeinrichtung fuer Zuschlagstoffe fuer bituminoese Strassenbaustoffe
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