DE159681C - - Google Patents

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DE159681C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B57/00Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 159681 KLASSE 67«.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichmäßigen Zuführen von zerkleinertem oder zermalmtem Stahl als Schleifmittel bei Schleifmaschinen, insbesondere bei Maschinen zum Schleifen von Glasplatten mit Facetten. Die bisherigen Vorrichtungen zum Zuführen von Sand oder ähnlichen Schleifmitteln waren zu diesem Zwecke nur unvollständig geeignet, da sie die Schwierigkeit,
ίο zerkleinerten oder zermalmten Stahl mit Wasser gleichmäßig zu vermischen und in diesem Zustand der Schleifstelle zuzuführen, nicht zu überwinden vermochten.
Im wesentlichen besteht die vorliegende Erfindung darin, daß der mit einem Rührwerk ausgestattete Mischer ein kegelförmiges Unterende erhält, in welchem sich ein dreieckiges Rührblatt kurz vor der Austrittsöffnung des Mischers befindet, so daß die verschieden schweren Stoffe des Schleifmittels gleichmäßig verteilt und vermischt zur Schleifstelle gelangen. Dadurch wird vermieden, daß die Stoffe der Schleifmittelmischung von Zeit zu Zeit für sich, also ungemischt, zur Schleifstelle kommen, was mit Bezug auf Gleichmäßigkeit und Leistungsfähigkeit immer nachteilig wirkt. Auch wird durch die neue Vorrichtung ein Verstopfen der Zuführungsleitung und ein damit zusammenhängendes zeitweises Trockenschleifen verhindert.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar in
Fig. ι im Längsschnitt und in
Fig. 2 in einem Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung des unteren Rührblattes im Mischer.
In dem gehäuseähnlichen Gestell 2 der Schleifmaschine ist die drehbare Schleifscheibe 3 auf einer Welle 4 gelagert, welche durch eine Riemenscheibe 5 angetrieben wird.
Auf dem Gestell 2 ist der Mischer 6 aufgebaut, der das betreffende Schleifmittel enthält. Er besitzt unten das Austrittsmundstück 7, welches sich über der Schleifscheibe befindet und durch -ein Ventil 8 beherrscht wird. Das Ventil ist zweckmäßig drehbar oder gleitbar eingerichtet, damit der Austritt des Schleifmittels geregelt oder ganz abgeschnitten werden kann. In dem Mischer ist eine in Lagern 10 drehbare Welle 9 angeordnet, die durch das Getriebe 11 ihren Antrieb erhält. Auf dieser Welle befinden sich radiale Arme 12, welche mit der Welle umlaufen und die im Mischer enthaltenen Stoffe, Wasser und Stahlteilchen bewegen und vermischen. Der untere Teil des Mischers 6 ist kegelförmig geformt. In demselben befindet sich unten ein dreieckiges Rührblatt 13, welches auf dem Unterende der Welle 9 befestigt ist. Das untere Ende des Rührblattes 13 läuft in schmale Ansätze 14 aus, welche in das Innere des rohrförmigen Mundstückes 7 hineinreichen und sich in demselben bewegen. Das Rührblatt 13 mit den Ansätzen 14 hat den Zweck, das Festsetzen der Stahlteile im kegelförmigen Teile des Mischers und im
Mundstück 7 zu verhindern, indem das mit seinen Außenkanten an die Innenwand des trichterartigen Bodens reichende Rührblatt 13 die Stahlteilchen immer wieder auflockert und dem Wasser Zugänge schafft, so daß Wasser und Stahlteilchen stets gleichmäßig vermischt austreten. In ähnlicher Weise wirken die Ansätze 14 im rohrförmigen Mundstück 7, indem sie die Stahlteilchen im Mundstück stets in Bewegung erhalten und mit dem Wasser vermischen. In den unteren Teil des Mischers wird durch ein Rohr 15 mit Ventil 16 Wasser eingeleitet, während sich im oberen Teil des Mischers der Abfluß oder Überfluß 17 für das Wasser befindet.
Während des Betriebes ist der Mischer 6 gefüllt mit zerkleinertem und zermalmtem Stahl und Wasser; die Arme 12 der umlaufenden Welle 9 bewegen die Stahlteilchen und das "Wasser und mischen sie durcheinander, so daß nach Öffnung des Ventiles 8 durch das Mundstück 7 diese Mischung von Wasser und zerkleinertem Stahl in gleichmäßig verteiltem Zustande austritt und zur Schleif stelle gelangt, wobei das Rührblatt 13 und die Ansätze 14, wie schon erwähnt, das Festsetzen der schwereren Stahlteile im kegelförmigen Ende des Mischers und im Mundstück 7 und ein Verstopfen des letzteren sicher verhindern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Vorrichtung zum gleichmäßigen Zuführen schwerer Schleifmittel mit Wasser . o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß im kegelförmigen Unterende eines senkrecht stehenden Mischers (6) ein besonderes Rührwerk . mit wagerechten Armen (12) und einem dreieckigen Rührblatt (13) kurz vor der Austrittsöffnung angeordnet ist, so daß die verschieden schweren Stoffe des Schleifmittels gleichmäßig verteilt und vermischt auf die Schleifscheibe gelangen.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelförmige Unterteil des Mischers in ein in der mittleren Längsachse liegendes zylindrisches Mundstück (7) endigt, in welches Ansätze (14) des_ dreieckigen Rührblattes (13) hineinreichen, welche das Festsetzen der Stahlteilchen im Mundstück (7) und das Verstopfen derselben verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT159681D Active DE159681C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111533B (de) * 1954-07-02 1961-07-20 Wolters Peter Fa Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Laeppmaschinen zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels
US4959836A (en) * 1987-12-09 1990-09-25 Siemens Transmission Systems, Inc. Register robustness improvement circuit and method

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DE1111533B (de) * 1954-07-02 1961-07-20 Wolters Peter Fa Vorrichtung an Zweischeibenhorizontal-Laeppmaschinen zum selbsttaetigen Zufuehren eines Laepp-, Polier- oder Schleifmittels
US4959836A (en) * 1987-12-09 1990-09-25 Siemens Transmission Systems, Inc. Register robustness improvement circuit and method

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