DE67274C - Regelungsvorrichtung für Dampf" heizöfen mit gemeinschaftlichem Dampf-Zutritt und Condenswasser-Austritt - Google Patents

Regelungsvorrichtung für Dampf" heizöfen mit gemeinschaftlichem Dampf-Zutritt und Condenswasser-Austritt

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DE67274C
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Germany
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steam
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DENDAT67274D
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F. kaeferle in Hannover
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/36Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers specially adapted for steam lines of low pressure

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
FRITZ KAEFERLE in HANNOVER.
Patentirt im Deutschen Reiche .vom 20. April 1892 ab.
Um Dampfheizöfen genau und schnell regeln zu können, ist es nothwendig, dafs dem heifsen Dampf zu jeder Zeit in jeder beliebigen Menge Zutritt zu denselben ermöglicht wird, und zugleich mufs dem sich bildenden Condenswasser Gelegenheit geboten werden, in dem Mafse ständig abfliefsen zu können, wie es sich bildet, um nicht durch etwaige Ansammlung in dem Heizofen einen Theil der Wärme abgebenden Fläche der Einwirkung des heifsen Dampfes' zu entziehen. Ferner mufs, wenn die Dampfzuleitung des Heizofens zugleich für die Abführung des Condenswassers benutzt wird, was ' eine Verringerung der Kosten der Gesammtanlage bedingt, dafür Sorge getragen werden, dafs ein Durchkreuzen des heifsen Dampfes mit dem abfliefsenden Condenswasser nicht eintritt, weil sonst Schläge und Stöfse in dem Dampfofen und Unregelmäfsigkeiten in dem Betriebe daraus resultiren.
Eine derartige Regelungsvorrichtung für Dampfheizöfen ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. ι bezeichnet einen Schnitt durch einen Heizofen mit der daran sich anschliefsenden Regelungsvorrichtung, und Fig. 2, 3 und 4 sind Ansichten von der Seite bezw. von vorn mit theilweisem Schnitt. Fig. 5 und 6 verdeutlichen eine etwas andere Ausführungsform der Vorrichtung im Längenschnitt und Verticalschnitt.
Es bezeichnet α einen Hohlkörper, der um seine Längsachse in einem Gehäuse b, welches sich an das Dampfzuleitungsrohr c und an den Dampfofen Z) anschliefst und zugleich den Fufs für denselben bildet, geeignet drehbar gelagert ist. Hohlkörper und Gehäuse, welche sowohl cylindrische als auch konische Gestalt haben können, sind mit je zwei gegenüberliegenden Oeffnungen d und e ausgerüstet, von denen d im Scheitel und e in der Sohle derselben gelegen ist, und welche eine Verbindung zwischen der Rohrleitung c und dem Ofen D herstellen. An dem Gehäuse b ist ferner noch ein kurzes Rohrstück f angeordnet, welches in das Innere des Ofens D hineinragt und dazu dient, das aus dem Ofen austretende Condenswasser in den tiefsten Theil des Gehäuses b. gelangen zu lassen, also um den Hohlkörper α herum durch die Oeffhung e nach der Leitung c abzuführen, wodurch ein Durchkreuzen des heifsen Dampfes mit dem Condenswasser und dadurch bedingtes Schlagen und Stofsen in der Heizanlage vermieden wird. Dieses Rohrstück kann also je nach den Betriebsverhältnissen, unter denen der Ofen arbeitet, gewünschten Falles weggelassen werden. Arbeitet beispielsweise der Ofen ständig bei niedrigem Dampfdruck, so dafs Dampf mit wenig Spannung in den Ofen eintritt, so wird das Rohrstück / in Fortfall kommen können, ohne der geräuschlosen Arbeitsweise der Vorrichtung zu schaden. Arbeitet dagegen der Ofen unter erhöhtem Dampfdruck, so mufs das Rohrstück f Anordnung finden, weil alsdann der mit höherer Spannung eintretende Dampf leicht das aus dem Ofen durch e abfliefsende Condenswasser zurückdrängen, wieder mit fortreifsen und da-

Claims (2)

  1. durch zu Schlägen und Stöfsen in der Heizanlage Anlafs geben kann.
    Der Dampf, welcher für die Heizung des Ofens D zur Verwendung kommt, strömt durch das Rohr c in den Hohlkörper α und gelangt durch dessen Scheitelöfhiung d in das Innere des Ofens, wo er seine Wärme an die Wandung abgiebt. Das sich infolge der Abkühlung bildende Condenswasser sammelt sich im unteren Theil des Ofens D und des Gehäuses b an, tritt durch die untere Oeffnung e des letzteren in den Hohlkörper α ein und fliefst von da durch die Rohrleitung c unter dem zuströmenden Dampf hinweg nach dem Dampfkessel oder einem Vorratsbehälter geräuschlos zurück.
    Durch Verstellung des Hohlkörpers a um seine Längsachse können die in demselben vorgesehenen Oeffnungen d und e gegen die in dem Gehäuse b vorgesehenen entsprechenden Oeffnungen gegen einander verstellt werden, wodurch ein Vergröfsern oder Verkleinern der Durchgangsöffnung für den Dampf bezw. die dem Ofen zuzuführende Wärmemenge erreicht wird. Diese Verstellung des Hohlkörpers erfolgt zweckmäfsig durch eine Schnecke g mit Kurbel, welche, in ein mit dem Hohlkörper a verbundenes Schneckenrad eingreift (Fig. 4 und 6); indessen kann auch jede andere Einrichtung für die Verstellung des Hohlkörpers a Anwendung finden.
    Eine in dem Gehäuse b angeordnete Schraube i begrenzt den Ausschlag des Hohlkörpers a.
    Wie zu erkennen ist, geht der Dampf von demselben kleinen Raum aus, in welchen das Condenswasser zurückfliefst, ohne dafs irgend ein Geräusch oder sonstige Störung dadurch entstehen kann.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι. Bei Dampföfen, welche eine gemeinsame Dampfzufuhr-und Condenswasserrückleitung haben, die Wärmeregelung derselben mittelst eines in die Leitung (c) eingeschalteten, um seine Längsachse in einem Gehäuse (b) drehbar gelagerten Hohlkörpers (a), welcher den Dampf durch eine Oeffnung (d) in seinem Scheitel dem Ofen (D) zuströmen und das Condenswasser durch eine Oeffnung (e) in der Sohle desselben abströmen läfst.
  2. 2. Bei einer nach Anspruch 1. gekennzeichneten, Regelungsvorrichtung die Anordnung eines Rohrstückes (f), welches eine Verbindung zwischen der Leitung (c) und dem Ofeninnern bewerkstelligt, zum Zweck der Bildung einer Condenswassersäule um dasselbe herum und Ueberwindung des im Hohlkörper α herrschenden Druckes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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