DE152141C - - Google Patents

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DE152141C
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ratchet wheel
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electromagnet
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/40Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected electrically
    • F42C15/42Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected electrically from a remote location, e.g. for controlled mines or mine fields

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Breakers (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

PATENTAMT.
JVr 152141 -KLASSE 21«.
Vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, die die Auslösung bestimmter Mechanismen, z. B. Minen, durch elektrische Wellen gestattet, die in bestimmten zeitlichen Zwischenräumen von der entfernten Gebestation kommen. Treffen Wellen von anderer Reihenfolge, die also von Unbefugten herrühren oder der Nachrichtenübermittlung dienen, den Empfangsapparat, so wird der
ίο den Auslösungsstrom schließende Kontakt ausgeschaltet, so daß beispielsweise die Mine nicht zur Zündung gelangt. Die Apparate laufen vielmehr bis zur Anfangsstellung.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar stellt Fig. ι die Gebe- und Fig. 2 die Empfangsstation dar.
Die Gebestation weicht von den für die Nachrichtenübertragung verwendeten darin ab, daß in den Primärstromkreis ein von einem Uhrwerk angetriebenes, isoliert angeordnetes Schaltrad α eingeschaltet ist, welches bei Stromschluß durch einen von einem Elektromagneten b angezogenen Arretierhebel c ausgelöst wird, so daß das Schaltrad a in bestimmten zeitlichen Zwischenräumen durch die um dasselbe angeordneten Kontakte d den Stromkreis schließt; es können ein oder mehrere sein, wodurch in dem Oszillator e Wellenstöße erzeugt werden.
In den Lokalstrom der . Empfangsstation ist analog dem der Gebestation ein von einem synchron laufenden Uhrwerk (nicht gezeichnet) angetriebenes Kontaktrad η eingeschaltet, welches bei einer Umdrehung mehrere Nebenschlüsse zu schließen vermag. Der Klopfer m für den Kohärer k ist gleichzeitig als Arretierhebel für das Schaltrad η ausgebildet. Um letzteres sind die Kontakte ρ analog denen auf der Gebestation angeordnet. Die Zwischenräume der Kontakte werden von isoliert angeordneten Schienen q ausgefüllt, welche im Nebenstromkreis liegen und untereinander verbunden sind. Der Kontakt_p ist mit einem Hebel r verbunden, der von einem Elektromagneten 5 bei Stromschluß angezogen wird.
Die Funktion ist nun folgender Art.
Schließt man den Strom der Gebestation durch den Taster h, so wird der Hebel c von dem Elektromagneten b angezogen, wodurch das Schaltrad α freigegeben wird und anfängt sich zu drehen. Durch den vorübergehenden Stromschluß wurde in dem Induktorium f ein hochgespannter Strom erzeugt, der sich durch überspringende Funken in dem Oszillator e äußert. Der entstandene Wellenstoß erregt den Kohärer k der Empfangsstation, wo durch den entstandenen Stromschluß der Hebel m von dem Elektromagneten I angezogen und das Schaltrad η freigegeben wird, also gleichzeitig wie a. Durch den darauf unterbrochenen Strom wird der Hebel m von dem Elektromagneten Z freigegeben, schlägt gegen den Klopfer 0 und unterbricht den Kohärer k, der nicht eher wieder erregt wird, bis das Schaltrad α der Gebestation den Kontakt d erreicht hat. In demselben Moment hat das Schaltrad η den Kontakt ρ erreicht. Der Strom der Batterie i
auf der Empfangsstation fließt jetzt vom Schaltrade η über den Hebel ρ um das Induktorium t, durch den Kohärer k zurück zur Batterie. Der Sekundärstrom wird zur Mine u geleitet. Das Induktorium kann fortfallen und durch die. Batterie i ersetzt werden, falls deren Strom stark genug ist.
Werden von einer Gebestation Wellen erzeugt, welche nicht in den vorgesehenen zeitliehen Zwischenräumen aufeinander folgen, so geht der Strom der Batterie i vom Schaltrade n, durch die Schiene g, um den Elektromagneten s und den Kohärer k zurück zur Batterie. Der Elektromagnet 5 zieht den Hebel r an, wodurch der die Mine schließende Kontakt ρ ausgerückt und später von dem Schaltrade η mittels des um seine Mitte drehbaren Hebels ν selbsttätig wieder eingerückt wird, dessen eines Ende bei der Bewegung des Kontaktes ρ in die Bahn des Rades gerückt wird. Unbefugte, welche einen dem Empfangsapparat analogen Gebeapparat nicht besitzen, können die mit ersterem verbundene Mine nicht zur Zündung bringen.
Statt der Kontakte ρ und d können auch mehrere solcher angeordnet und die Apparate abgestimmt sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Vorrichtung zum Auslösen bestimmter Mechanismen mittels aus der Ferne in bestimmten zeitlichen Zwischenräumen gesendeter elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß der den Auslösungsstrom bei bestimmter Reihenfolge elektrischer Wellenstöße direkt oder indirekt schließende Kontakt (p), der gemäß den jeweiligen zeitlichen Zwischenräumen der vom Gebeapparat abgesendeten elektrischen Wellenstöße eingestellt werden kann, bei unzeitgemäßer Reihenfolge der Wellenstöße von einem Elektromagneten (s) so lange ausgerückt wird, bis er von dem in die Bahn des Schaltrades (n) gelangenden Hebel (v) wieder eingerückt wird, wenn das Schaltrad den den Auslösungsstrom schließenden Kontakt passiert hat.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schaltrad (n) elektromagnetisch auslösende Sperrhebel (m) bei der Rückkehr in die Ruhelage gleichzeitig den Klopfer (0) des Kohärers (k) bewegt und letzteren unterbricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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