DE150960C - - Google Patents
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- DE150960C DE150960C DENDAT150960D DE150960DA DE150960C DE 150960 C DE150960 C DE 150960C DE NDAT150960 D DENDAT150960 D DE NDAT150960D DE 150960D A DE150960D A DE 150960DA DE 150960 C DE150960 C DE 150960C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/13—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
- C03B9/193—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "press-and-blow" machines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Glas-Preß- und -Blasemaschinen, bei
denen die Preß- und die geteilte Blasform auf einem unter dem Preß- und Blasekopf
hin und her verschiebbaren Schlitten angeordnet sind. Nach dem Pressen wird bei diesen. Maschinen das Külbel vom Preßkopf
mitgenommen und so aus der Preßform ausgehoben , darauf durch Verschieben des
ίο Schlittens die Blasform in Stellung gebracht
und durch Senken des Preß- und Blasekopfes das Külbel in die Blasform eingehängt.
Die Erfindung bezieht sich im besonderen auf eine der bezeichneten Maschinenart angepaßte
Vorrichtung, um die geteilte Blasform selbsttätig zu schließen, sobald sie in die Blasstellung gelangt, und sie beim Verlassen
derselben nach der Vollendung des Blasens selbsttätig wieder zu öffnen, so daß sie den fertig geblasenen Glashohlkörper
freigibt. Vorrichtungen dieser Wirkung sind bei Preß- und Blasemaschinen mit anderer
Formenbewegung bekannt, aber, für die vorliegende
Maschinenart nicht brauchbar. Die Einrichtung ist so getroffen, daß die Blasformhälften
auf einem im Maschinengestell geführten Schlitten um einen Scharnierstift drehbar befestigt sind, und daß an den Formhälften
sitzende Stifte durch Schlitze des Schlittens in zueinander schräge Schlitze im Maschinentisch eingreifen, so daß bei Verschiebung
des Schlittens diese Schlitze die Bewegung der Formhälften bewirken.
' Beiliegende Zeichnung stellt die Vorrichtung an einer Glas-Preß- und -Blasemaschine mit drei Arbeitsstellen dar.
' Beiliegende Zeichnung stellt die Vorrichtung an einer Glas-Preß- und -Blasemaschine mit drei Arbeitsstellen dar.
Fig. ι zeigt einen teilweise senkrechten Schnitt durch den Hauptteil der Maschine
in der Preßstellung.
Fig. 2 ist ein entsprechender Schnitt in der Blasstellung,
Fig. 3 ein Grundriß des Maschinentisches.
Zum besseren Verständnis wird zunächst in Kürze die Maschine beschrieben.
Die Glasmasse wird zuerst in einer Preßform 70 der Wirkung eines von der Maschine
aus auf- und abwärts bewegten, mittels eines Querhauptes 35 an Stange 5 geführten
Stempels ,47 unterworfen (Fig. 1), der die Masse vorformt und in die Halsform 49
hineindrückt. Eine von Feder 53 angedrückte Kopfform 51 bildet den oberen Rand des
Kopfes des herzustellenden Gegenstandes.
Beim Wiederaufwärtsgang des Stempels 47 zieht dieser sich zuerst aus dem Külbel heraus
und die Kopfform 51 hebt sich ab. Dann trifft das Querhaupt 35 gegen die
Köpfe der die Halsform tragenden Stangen 48 und hebt die Halsform 49 zugleich mit dem
daran hängenden Külbel hoch, bis letzteres aus der Preßform gehoben ist; diese wird
dann durch Verschiebung des Schlittens 66 durch die Blasform 77 ersetzt. Der wieder
abwärts gehende Stempel 47 läßt nun zunächst das Külbel in die Blasform 77 sinken, auf
deren oberen Rand die Halsform 49 sich aufsetzt. Das Endstück 81 der Preßluftleitung
ist inzwischen über die Halsform ge-
schoben und das Abschlußventil 85 ist in die Bahn des Stempels 47 gebracht, der nun
dieses Ventil aufdrückt und der Preßluft den Weg in das Innere des Külbels eröffnet, so
daß sie das Aufblasen bewirkt (Fig. 2).
Preßform 70 und Blasform yy werden von einem Schlitten 66 getragen, der zwischen
Führungsrippen 57 am Maschinentisch 1 verschiebbar ist und von Führungswinkeln 68
gehalten wird. Die Verschiebung erfolgt durch einen Handgriff 67 und wird durch stellbare Anschläge 106 begrenzt. An der
einen Seite des Schlittens ist eine kreisförmige Rippe 69 angebracht, die die Preßform umschließt.
Am hinteren Teil des Schlittens ist ein zweiteiliger Träger 76 angebracht, dessen
Hälften durch einen Scharnierstift 75 miteinander und mit dem Schlitten verbunden
sind. Die Trägerhälften haben je eine halbkreisförmige
Rippe, die bei geschlossenem Träger (Fig. 3 rechts) einen Ringraum zur Aufnahme der Seitenhälften der Blasform
bilden. Durch Paßstifte 79 werden die Hälften der Blasform auf ihren Trägern in Stellung gehalten. Ein mittlerer Bodenteil
der Blasform greift mit einem zapfenförmigen Vorsprung durch Aussparungen der Trägerhälften
in ein Loch des Schlittens.
Gegenstand der Erfindung ist nun folgende Einrichtung:
An den unteren Seiten der Trägerhälften 76 sind Stifte 78 angebracht, die durch konzentrisch
zur Achse 75 laufende Schlitze 74 des Schlittens in zueinander schräge Schlitze oder
Nuten 65 des Maschinentisches greifen (Fig. 2 links).
Man erkennt, daß bei dieser Anordnung der Teile die Hälften des Formträgers 76
bei zurückgeschobener Stellung des Schlittens (Fig. 3 in der Mitte) geöffnet sind, beim
\^orziehen in die Stellung Fig. 3 rechts sich schließen, indem die Stifte 78 in den
Schlitzen 65 gleiten. Beim Rückgang öffnen sich die Formhälften wieder, nachdem der
Glasgegenstand fertig geblasen ist. Der vollendete Glasgegenstand steht" dann frei
auf dem Bodenteil der Blasform und kann weggenommen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der geteilten Blasform bei Glasblasemaschinen, bei welchen Preß- und Blasform auf einem hin und her verschiebbaren Schlitten stehen und mit diesem abwechselnd in Arbeitsstellung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasformteile mit Vorsprüngen (78) in zueinander schräge Schlitze oder Nuten (65) der Schlittenunterlage (1) eingreifen, derart, daß beim Vorbewegen der Blasform (yy) in die Arbeitsstellung die Teile derselben sich schließen, beim Zurückbewegen jedoch sich selbsttätig öffnen und den vollendeten Glasgegenstand auf dem Bodenteil der Form stehend freigeben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150960C true DE150960C (de) |
Family
ID=417821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150960D Active DE150960C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150960C (de) |
-
0
- DE DENDAT150960D patent/DE150960C/de active Active
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