DE411170C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasflaschen mit tiefem Bodeneinstich - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasflaschen mit tiefem Bodeneinstich

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DE411170C
DE411170C DEM78668D DEM0078668D DE411170C DE 411170 C DE411170 C DE 411170C DE M78668 D DEM78668 D DE M78668D DE M0078668 D DEM0078668 D DE M0078668D DE 411170 C DE411170 C DE 411170C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/32Giving special shapes to parts of hollow glass articles
    • C03B9/335Forming bottoms to blown hollow glass articles; Bottom moulds

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasflaschen mit tiefem Bodeneinstich. Es sind bereits selbsttätige Flaschenblasinaschinen bekannt, bei welchen die zur Herstellung der Flasche notwendige Glasmasse in eine Vorform eingesaugt oder in anderer Weise eingefüllt wird, worauf das Iiülbel durch Druckluft in die Fertigform geblasen wird. Nach diesem Verfahren lassen sich Flaschen mit tiefem Bodeneinstich nicht anfertigen, weil die Glasmasse des verhältnismäßig kurzen Glaskülbels sich nicht stets in gleichmäßig dicker Schicht auf dem Boden verteilt oder nicht stets gleichmäßig in den tiefen Bodenrand hinabgeblasen wird.
  • Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, solche Flaschen auf selbsttätigen Blasinaschinen zunächst mit einem nach unten hervorragenden Sack auszublasen und dann diesen Sack mittels eines kegelförmig ausgebildeten Dornes entsprechend der Form des gewünschten Einstiches in die Flasche hineinzudrücken. Bei diesem Verfahren bilden sich aber beim Umstülpen des Sackes größere, unregelmäßige Falten im Glas. Wenn nun beim weiteren Eindrücken der Dorn in die Höhe des Bodenrandes gelangt, wo zwischen diesem und dem Dorn nur ein kleiner Raum verbleibt, so müssen sich die Glasfalten durch diesen Raum hindurchquetschen, wobei sie sich gegenseitig berühren und dann zusammenkleben.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist cin Verfahren, welches diese Übelstände verineidet und welches in der Hauptsache darin besteht, daß das den Boden eindrückende Werkzeug den ausgeblasenen Sack am oder in der Nähe des unteren Flaschenrandes erfaßt und das Eindrücken vom Flaschenrand # au, #; nach der Mitte des Einstichs erfolgt, so daß das Umstülpen am Flaschenrand schon oder nahezu beendet ist, wenn sich der Dorn der Bodenform so weit genähert hat, daß der Raum zwischen diesen beiden Teilen eng wird. Die nicht zu vermeidenden Falten bilden sich dann an anderen Stellen, die nicht durch den erwähnten engen Zwischenraum hindurchgedrängt zu werden braucht, so daß auch ein Aneinander kleben der Falten nicht zu befürchten ist.
  • Die Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann in verschiedener Weise erfolgen. Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele davon und zeigt gleichzeitig die hierbei benötigten Vorrichtungen, die ebenfalls einen Gegenstand der Erfindung bilden.
  • Die Abb. i bis 3 zeigen die bekannten Verfahren und deren Mängel; die Abb. d. bis g zeigen die eine Art der Ausführung des Verfahrens zum Bilden des Bodeneinstiches gemäß der Erfindung in seinen verschiedenen Zwischenstufen; die Abb. io und ii zeigen -zwei Bodeneinstiche an der Flasche mit Verzierungen; die Abb. 12 bis 15 veranschaulichen zwei Arten von Verstärkungen des Bodens, um dessen Beschädigung beim Umstülpen des Bodensackes zu verhindern; die Abb. 16 bis 1 8 zeigen eine andere Ausführungsform des Verfahrens zur Bildung des Bodeneinstiches in verschiedenen Zwischenstufen; Abb. i g veranschaulicht eine Vorrichtung zur Vereinfachung der in Abb. d. bis g dargestellten Verfahren: Abb. 2o zeigt eine ähnliche Vorrichtung für <las Verfahren gemäß Abb. 15 bis 17 liebst ihrem Antrieb, und Abb. 2i ist eine Seitenansicht von Abb. 20. In Abb. r ist a die bekannte Fertigform, in die ein Formboden 17 zur Bildung eines tiefen Bodeneinstiches eingeführt ist. Das Glaskülbel c ist punktiert eingezeichnet. Beim Ausblasen nimmt die Flasche häufig die Form d an, der Bodenrand bläst sich dann nicht vollständig aus. Bei dem zweiten behannteii @"er fahren ist der Boden e der Fertigform a (Abb. 2) so ausgebildet, daß sich ein Bodensack f bildet, der ntin durch einen Dorn ä (Abb. 3) angestülpt «-erden soll. Es bilden sich dabei Falten h, die zusammenkleben und die Flasche unbrauchbar machen.
  • Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung i Abb.4 bis 9) versieht man die Flasche F ebenfalls zuerst mit einem Bodensack f. Uni zu verhindern, daß beim Eindrücken de-Bodeneinstiches der Bodenrand der Flache selbst in 'Mitleidenschaft gezogen wird und so die fertige Flasche unsicher steht; erhält der Bodenrand seitlich eine oder mehrere lZillen i, die mit eingeblasen «-erden und ein Hinaufschieben des Flaschenbodenrandes beim Umstülpen des Bodensackes unmöglich machen. Das Umstülpen des Bodensackes Oeschielit mit einem Einstichvorfornier, welcher als Ganzes mit I' bezeichnet werden :oll (Abb. 5), und einem Fertigformer h `Abb. 9). Der Vorformer besteht atis i:ielireren teleskopartig ineinander verschiebharen Teilen, welche in der Weise zur Anwendung kommen, daß,der ausgeblasene Sack zunächst am oder in der Nähe des Bodenrandes erfaßt und dann in konzentrischen Zonen nach der Mitte zu fortschreitend erfaßt und eingedrückt wird. Dabei wird ent-%ccder immer eine ringförmige Zone angerriffen oder doch mehrere symmetrisch in der Zone verteilte Punkte gleichzeitig. Der Vorformer besteht z. B. aus zwei Zylindern 2,3 und einem mittleren Dorn 4.. Letzterer ist durch eine Stange 5 mit einem Kopf 6 fest verbunden, während sich die Zylinder 2 und 3 mittels Federn 7 und 8 gegen den Kopf 6 stützen. Der äußere Zylinder 2 trägt außen und innen je einen Anschlagflansch 9 und io, während der innere Ring 3 mit einer Eindrehung ii versehen ist. Schließlich trägt noch der kopf 6 Anschlagstifte 12.
  • Die Arbeitsweise dieses Vorformen ist folgende.
  • In der Ruhelage nehmen die Teile 2, 3 und 4. die in Abb. 5 dargestellte Lage ein. In dieser Lage wird der Vor foriner unter der Flaschenform a eingefügt und alsdann der Kopf 6 gegen die Flasche F geführt. Da die Federn 7 und 8 stark genug sind, verbleiben die Teile 2, 3 und 4 in ihrer gegenseitigen Lage, bis der Flansch 9 zur Anlage an die Unterkante der Form a gelangt. Diese Stellung, bei der in den Bodensack f eine ringförmige Rille hineingedrückt ist, ist in Abb. 6 gezeigt. Bei der Weiterbewegung des lZopfes 6 bleibt- der äußere Zylinder 2 unter Zusammendrückung der Feder j stehen, \-: älirend sich die Teile 3 und :I weiter gegen den Bodensack bewegen. Hierbei gleitet der Flansch io des Zvlinclers 2 in der Aussparung i i des Zylinders 3, bis er gegen dessen untere Begrenzung schlägt. Die Teile haben dann die Lage gemäß Abb. 7. Der Bodensack ist weiter nach innen umgestülpt, ohne daß sich Falten bilden konnten. Nunmehr bleibt bei der Weiterbewegung des Kopfes 6 auch der Zylinder 3 stehen, und nur der Dorn .4 bewegt sich weiter unter Zusainmendrückung auch der Feder 8, bis schließlich, wenn die Anschläge 12 gegen die Unterkante des Zylinders 3 anschlagen, die Teile die Lage nach Abb. 8 einnehmen. Die Vorfor:mung des Bodeneinstiches ist jetzt beendet, und der Vorformer l' wird herausgezogen.
  • Nunmehr wird zwecks Fertigformens der nach Art eines Dornes ausgebildete Fertigformer h (Abb. 9) nach Art eines Formbodens in die Form a eingeführt. Hierauf wird die Flasche nochmals ausgeblasen und so die Wellen oder Falten durch Andrücken an die Form geglättet.
  • Der Einstichfertigforiner k wird zweckmäßig rundherum finit einigen Rillen oder strahlenförmig anreo,.-dneten Nuten usw. versehen, so daß das-Innere des Einstiches, wie in Abb. io und i t gezeigt, Verzierungen in, fa erhält, und die vorn Boden des Glaskülbels stammenden Unebenheiten (das :Messer schneidet mitunter das überflüssige Glas nicht glatt ab, es bildet sich ein Grat, der erhärtet und dann mit dem Boden nicht mehr glatt verschmilzt) nicht oder wenig fühl- und sichtbar sind.
  • An Stelle der seitlichen Rillen i. zum Halten des Bodens kann man auch einen oder mehrere Wülste o am Flaschenboden (Abb. 12) oder auch etwas oberhalb des Flaschenbodens (Abb. 13) anbringen, die ebenfalls eingeblasen werden können. Schließlich kann man Rillen auch an der Unterseite des Bodenrandes versehen und mit chn seitlichen Haltevorrichtungen vereinigen. Wird eine Rille q auf der Unterseite des Bodenrandes angebracht, so kann diese ebenfalls eingeblasen werden, indem man. wie in Abb. 14 gezeigt, die Flaschenform a mit einem entsprechend ausgebildeten Formboden p versieht; man kann die Rille q aber auch vor dem Umstülpen des Bodens mittels eines Ringes i- eindrücken, den man, wie in Abb. 15 gezeigt, von unten in die Form a einschiebt. Der Boden wird auf diese Weise auch gegen Zug nach der Mitte zu festgehalten.
  • Bei der zweiten in der Abb. 16 bis 18 dargestellten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung werden an Stelle des teleskopartigenWerkzeuges mehrere einfache Bodenformer verschiedener Gestalt verwendet, die der Reihe nach zur Anwendung gelangen. Das erste Werkzeug s (Abb. 16), das ebenso wie die weiteren von unten in die Form a eingedrückt wird, bildet den äußeren Teil des Bodeneinstiches, das zweite Werkzeug t (Abb.17) einen weiter nach innen liegenden Teil und das dritte Werkzeug ir (Abb. 18) vollendet den Bodeneinstich. Natürlich kann man auch hier an Stelle von drei eine beliebig kleinere oder ;größere Anzahl von hintereinander zur Anwendung gelangenden Werkzeugen benutzen.
  • Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens wird man in beiden Fällen die hintereinander anzuwendenden Werkzeuge in einen Revolverkopf einspannen, der sich beim Rückgang in bekannter Weise selbsttätig weiterschaltet. -Abb. 1o zeigt schematisch einen solchen Revolverkopf R für das zuerst beschriebene Verfahren. Der Kopf dreht sich um den Zapfen 13 und trägt den Bodensackformer e, den Einstichvorformer V und den Einstichfertigformer 7z. Die drei Anschliige zur Begrenzung der jeweiligen Drehbewegung sind mit 14 bezeichnet.
  • Schließlich ist noch in Abb. 2o und 21 der entsprechende Teil einer . Flaschenblasmaschine dargestellt, bei welcher das zweite: Verfahren Anwendung findet.
  • Ein drehbarer Träger, z. B. der Revolverkopf R1, dreht sich hier um den Zapfen 15. Letzterer ist in einem Schlitten 16 gelagert, der auf einer Führung 17 aufwärts und abwärts gleiten kann. Der Revolverkopf trägt die vier Werkzeuge e, s, t und ti. Eine Feder 18 drückt den Revolverkopf in seiner Führung nach oben. An dem Schlitten faßt unter Vermittlung eines Lenkers 19 ein Doppelhebel2o an, der bei 21 drehbar gelagert ist und dessen freies Ende eine Rolle 22 trägt. Der Revolverkopf trägt eine der Zahl der Werkzeuge entsprechende Anzahl, also hier vier Zapfen 23. Bei der Abwärtsbewegung des Revolverkopfes legt sich einer dieser Zapfen gegen die muldenförmige Oberfläche des Hebels 24., der um den Bolzen 25 drehbar ist und durch eine Feder 26 in der in Abb. 2o dargestellten Stellung gehalten wird. Sobald ein Zapfen 23 an dem Hebel 24 anliegt, beginnt sich bei der weiteren Abwärtsbewegung des Schlittens 16 der Revolverkopf zu drehen, bis sich das nächste Werkzeug oben befindet. Ein um 27 drehbarer, ebenfalls durch die Feder 26 gegen den Zapfen 23 bewegter Hebel 28 hält den Revolverkopf nach jeder Schaltbewegung in der richtigen Lage.
  • Die Flaschenform a sitzt fest an dein Flaschenf ormtr äger 29 (Abb. 21), welcher mit Laufrollen 3o ausgestattet ist und auf einer mit dem Maschinengestell fest verbundenen wagerechten Laufbahn 31 in bekannter Weise rundum läuft. Parallel zu dieser Laufbahn 31 und mit dieser durch die Tragarme 32 fest verbunden ist eine Schiene 33 angeordnet, auf welcher Lagerstücke 3.1. mittels Schrauben 35 einstellbar angeordnet sind. In den Lagern 34 lassen sich zwei Stangen 36 gleitbar verschieben und in beliebiger Höhenlage durch Schrauben 37 feststellen; sie tragen Kurven 38 und 39. Mit diesen Kurven kommt die Rolle 22 während des Umlaufes der Form und des gesamten Revolverkopfes in Eingriff. Die Kurven drücken den Revolverkopf entgegen der Wirkung der Feder 18 nach unten und bewirken die Umschaltung.
  • Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist demnach folgende: Die Flaschenblasform (Fertigform) a umschließt das in der Vorform in bekannter Weise angesaugte Glaskülben und rollt während der ganzen Blasperiode auf der wagerechten Laufbahn 31 entlang. In der ersten Blasperiode (Vorblasen), während welcher die Form a durch den Bodensackformer e abgeschlossen ist, wird die Flasche mit vorstehendem Bodensackformer e durch den Höcker d.o der Kurve 38, an welchem die 1# Laschenstation vorbeigeht, aus der Flaschenform herausgezogen; an seine Stelle treten nunmehr durch das mehrmalige Auf- und Abgehen des Revolverschlittens der Reihe nach die Einstichformer s, t, und it, beginnend mit dem größten (s), so daß das Eindrücken des Bodens am Flaschenrand beginnt und in der Mitte des Einstiches mit dem Einführen des letzten Einstichformers it, welcher zugleich auch den Einstichfertigformer darstellt, endigt.
  • Hierauf wird die Blaseluft wieder eingeschaltet und die Flasche fertiggeblasen, wobei die Glaswandung nochmals fest an die l-' laschenformteile angepaßt wird. Kurz vor (lern Auswerfen der fertigen Flasche läuft die Rolle 22 gegen die Kurve 39, die den Revolverkopf nochmals umschaltet; infolgedessen wird der Einsticlifertigformer it zurückgezogen und wieder durch den Bodensackformer e ersetzt. Die Flasche kann jetzt leicht aus.der Form herausfallen, und die Form ist zur Aufnahme des nächsten Glaskülbels bereit.
  • Für das Einstoßen des Flaschenbodens wählt man natürlich den Zeitpunkt, bei dem die Flasche voll ausgeblasen und etwas abgekühlt, ihr Boden aber noch so weich ist, daß er sich umstülpen läßt. Um diesen Zeitpunkt richtig einstellen zu können, ist die erwähnte wagerechte Verstellbarkeit der Kurven 38, 39 vorgesehen, während die senkrechte Verstellbarkeit zum Anpassen an die Flaschenhöhe dient.
  • An sich ist die Verbindung mehrerer-nacbeinander bei der Bildung des Bodeneinstichs zur Anwendung gelangender Werkzeuge an einem drehbaren Träger bei Flaschenblasmaschinen bekannt.
  • Natürlich läßt sich das Verfahren gemäß der Erfindung auch mit anders ausgebildeten Werkzeugen und Einrichtungen durchführen.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Glasflaschen mit tiefem Bodeneinstich, bei dem ein an der Flasche ausgeblasener Bodensack eingestülpt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgeblasene Sack zunächst am oder in der Nähe de. Flaschenrandes und dann nach der Mitte zu fortschreitend erfaßt und eingedrückt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig immer eine geschlossene Kreiszone des Bodens am Rande beginnend und nach der Mitte fortschreitend erfaßt und eingestülpt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche vorm Einstülpen an oder nächst ihrem Bodenrand zur Vermeidung von Formänderungen beim Einstülpen de. Boden: mit Vertiefungen oder Vorsprüngen (i) versehen wird. Verfahren nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die V ertiefungen oder Vorsprünge aus einer oder mehreren in der Flaschenwand in Bodennähe angeordneten Rillen oder vorstehenden Ringen bestehen (Abb.
  4. 4., 12, 13).
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen am Rande des Bodens eingeblasen oder vor dem Umstülpen des Boden#ackes in Ringform eingepreßt «-erden (Abb. 14, 15).
  6. 6. Zerfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, claß nach Umstülpen des Bodensackes in die Form ein der gewünschten genauen Form des Einstiches entsprechender Fertigformer (h oder !r) eingefügt wird, um den der Einstich nochmals nachgebla.en wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß man durch entsprechende Gestaltung des Fertigformers Glas --Innere des Einstiches mit Verzierungen, beispielsweise in Form von Ringen oder Strahlen (Abb..io, ii), versieht. B.
  8. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstichvorformer aus teleskopartig ineinandergeführten Teilen (Ringen und einem Mittelstück) besteht.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopringe (2, 3) des Einstichv orfiormers vom Mittelstück (q.) unter Zwischenschaltung von Federn (7 bzw. 8) getragen werden und mit Anschlägen oder Schultern versehen sind, die ihre Bewegung nach oben hin begrenzen. io.
  10. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus mehreren einzelnen, nacheinander zur Anwendung gelangenden, die Bodenöffnung der Form ausfüllenden und mit einem die Höhenlage bestimmenden Anschlag versehenen Kegelstümpfen gleichen Winkels und zunehmender Höhe (Abb. 15 bis 18). i i.
  11. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i an einer Flaschenblasmaschine mit umlaufenden Formen, bei welcher die verschiedenen zur Bildung des Bodeneinstiches dienenden, nacheinander zur Anwendung gelangenden Werkzeuge an einem unterhalb der Flaschenform drehbaren Träger angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorbeifahren an fest am Maschinengestell angebrachten Anschlägen (38,39) der drehbare Träger an einer Schlittenführung (17) auf und ab bewegt wird, wobei bei der Bewegung nach unten der Träger durch Anschlag gedreht und bei der Bewegung nach oben der Flaschenboden eingedrückt wird.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenstücke längs einer festen Schiene (33) verstellbar angeordnet sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Träger durch eine unter Federdruck stehende Schiene (28), die sich gegen zwei Schaltstifte (23) anlegt, in seiner eingeschalteten Lage gehalten wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3184297A (en) * 1960-02-12 1965-05-18 Philips Corp Method of mechanically manufacturing hollow glass objects
US4283215A (en) * 1977-12-20 1981-08-11 Owens-Illinois Inc. Two-piece bottom plate for making crown bottom glassware on the HE-28 machines
EP1321370A1 (de) * 2001-12-17 2003-06-25 Alessandro Pici Modulare Flasche
EP4403481A1 (de) * 2023-01-17 2024-07-24 Covim S.r.l. Flasche mit gewölbtem boden und entsprechende transport- und analysesysteme

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