DE146372C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE146372C DE146372C DENDAT146372D DE146372DA DE146372C DE 146372 C DE146372 C DE 146372C DE NDAT146372 D DENDAT146372 D DE NDAT146372D DE 146372D A DE146372D A DE 146372DA DE 146372 C DE146372 C DE 146372C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- line
- current
- character
- characters
- battery
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 230000009931 harmful effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 claims 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 claims 1
- BUGBHKTXTAQXES-UHFFFAOYSA-N Selenium Chemical compound [Se] BUGBHKTXTAQXES-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 12
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 12
- 229910052711 selenium Inorganic materials 0.000 description 12
- 239000011669 selenium Substances 0.000 description 12
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000005389 magnetism Effects 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/12—Compensating for variations in line impedance
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/38—Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
- H04L25/40—Transmitting circuits; Receiving circuits
- H04L25/49—Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
- H04L25/4902—Pulse width modulation; Pulse position modulation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind schon vielfach Versuche gemacht worden, den Hughes-Apparat auf weite Entfernungen
verwenden zu können. Die elektrostatische Kapazität langer Leitungen oder der Leitungskabel aber war hierbei hindernd
im Wege und konnte bisher noch nicht erfolgreich überwunden werden.
Zur Erreichung des angestrebten Zieles wird gemäß vorliegender Erfindung in der
ίο Weise abweichend von den bisher bekannten
Verfahren vorgegangen, daß Stromstößen einer Richtung, beispielsweise positiven,
welche die eigentliche Übermittelungsarbeit verrichten, bei Übermittelung jedes Zeichens
ein Stromstoß umgekehrter Richtung derart sowohl vorangeht als auch folgt, daß für
zwei hintereinander erfolgende Typenabdrücke zwei den Abdruck veranlassende, dagegen
vier die schädliche Einwirkung der elektrostatischen Kapazität unterdrückende Stromstöße
über die Kabelleitung gesendet werden. Für jede Übermittelung eines Zeichens werden
demzufolge drei Stromstöße über die Leitung gesendet, von denen nur der mittlere
die Übermittelungsarbeit besorgt, während der vorangehende und nachfolgende umgekehrte
Stromstoß die schädliche Einwirkung der elektrostatischen Kapazität unterdrückt. Bei
der,Übersendung von Zeichengruppen, welche bei einem Schlittenumlauf zum Abdruck gelangen,
kann auch in der Weise vorgegangen werden, daß der Zeichengruppe ein Stromstoß
umgekehrter Richtung sowohl vorangeht als auch folgt.
Der einem Zeichen vorangehende Stromstoß umgekehrter Richtung mit Bezug auf
den wirksamen Stromstoß ist aus verschiedenen Gründen von wesentlicher Bedeutung.
Die Zwischenräume, in denen der Abdruck der einzelnen Zeichen erfolgt, sind ungleichmäßige.
Trotzdem wird durch das soeben genannte Vorgehen die Leitung vor Übersendung eines wirksamen Stromstoßes stets
den gleichen geeigneten Zustand aufweisen.
Außerdem ist noch hervorzuheben, daß neben anderen Vorteilen Stromschwankungen
keine schädliche Beeinflussung mehr ausüben können, weil diese Schwankungen sowohl
von den wirksamen als auch von den umgekehrten Stromstößen mitgemacht werden.
Um die Ausübung des Verfahrens mit Hilfe des Hughes-Apparates möglich zu
machen, wird die Schlittenachse des Hughes-Apparates mit einer zweiten Buchse ausgestattet,
welche mit jedem Umlauf der Achse unabhängig von der jetzt schon bei jedem Hughes-Apparat vorgesehenen Buchse und
Kontaktvorrichtung eine zweite Kontaktvorrichtung verstellen kann. Die gemäß vorliegender
Erfindung hinzugefügte Buchse steht dabei unter der Einwirkung einer entsprechend
langen Lippe, zum Zwecke, nicht nur
während der Verstellung der üblichen Buchse, sondern auch noch kurz vorher und kurz
nachher in der wirksamen Lage gehalten zu werden. Dabei ist die Einrichtung derart getroffen,
daß die zweite Buchse nur dann die Übersendung des nicht arbeitenden Stromes über die Leitung veranlassen kann, wenn die
übliche Buchse nicht in Tätigkeit ist. Dieser Zustand findet aber kurz vor und kurz nach
ίο der Übersendung des eigentlichen Arbeitsstromes,
d. h. des Stromes, welcher die Übermittlungsarbeit bewirkt, statt.
Um das Verfahren recht wirksam zu gestalten, wird eine Reihe an sich bekannter
Apparate, wie ein Selenrelais, ein Spiegelgalvanoskop usw., in den Stationen in eigenartiger
Weise benutzt, und zwar wird, nachdem der Linienstrom das Spiegelgalvanoskop verstellt' hat, ein Ortsstrom durch ein besonderes
Relais gesendet, welches erst den Ortsstrom des Hughes-Elektromagneten schließt.
Außerdem wird ein besonderes Kontrollrelais verwendet, welches in der Sendestation bei
Übermittlung eines Zeichens einen Ortsstromkreis zur Erregung des Hughes-Elektromagneten
schließt, so daß der Abdruck des übersendeten Zeichens in der Sendestation durch
einen Strom bewirkt wird, welcher unabhängig ist von dem Linienstrom.
Durch die beiliegenden Zeichen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι bis 4 den Schlitten in verschiedenen Ansichten,
Fig. 5 bis 7 den Apparat, welcher die mechanischen Bewegungen des Schlittens auf
die Kontaktvorrichtungen überträgt, im senkrechten Schnitt, im Grundriß teilweise geschnitten
und in Seitenansicht,
Fig. 8 bis 12 die Leitungsverbindungen bei den verschiedenen Stellungen der Apparatteile.
Die Lippen α und b drehen sich in der aus den Fig. 8 bis 12 ersichtlichen Pfeilrichtung
gemeinsam mit der Schlittenachse über die bei Hughes-Apparaten bekannten und entsprechend
den niedergedrückten Tasten anhebbaren Stahlstifte e1. Diejenigen Drähte,
welche zur Erde führen, sind mit einer Pfeilspitze versehen. Das Selenrelais s sl (Fig. 8)
ist außerdem noch mit einem kleinen Pfeil versehen, welcher die gewöhnliche Richtung
des Selenortsstromes anzeigt.
Bei dieser Stromrichtung übt der von der Batterie 64 ausgehende Strom keine positive
Wirkung aus und verrichtet keine Arbeit.
Während die Lippen α und b in der Station
B bei sämtlichen dargestellten Schaltungen sich in der Ruhelage befinden, ist die
Stellung dieser Lippen in der Station A bei der Absendung der Stromstöße während der
Übermittlung eines Zeichens von A nach B in den Fig. 8 bis 12 in den verschiedenen
Lagen dargestellt.
Die Lippen α und b sind in der Station A
(Fig. 8 bis 12) sowohl in Seitenansicht als auch etwas darunter in Oberansicht veranschaulicht,
wobei ihre jeweilige Lage mit Bezug auf den von den Tasten zu hebenden Stift e1
ersichtlich ist. _
Wird ein Zeichen von A nach B gegeben und zu diesem Zwecke durch Niederdrücken
der betreffenden Taste in der Station A der betreffende Stift e1 angehoben, dann kommt
bei der beständigen Drehung der Schlitten- 75, achse zunächst die Lippe b in der aus Fig. 8
ersichtlichen Weise mit dem Stift e1 in Berührung
und bewirkt ein Niederziehen der oberen Buchse, indem die an einem zweiarmigen Hebel sitzende Lippe b angehoben
wird, das hintere Hebelende niedergeht und, da dasselbe mit der oberen Buchse verbunden
ist, diese niederzieht. Dadurch erfährt der Hebel df eine Verstellung und unterbricht
den Kontakt 9 und 47, während der Kontakt zwischen 8 uud 9 geschlossen wird.
Der Kontakt zwischen 4 und 5 bleibt noch geschlossen, da die Lippe α den Stift e1 noch
nicht berührt hat und die zu α gehörige untere Buchse in der für Hughes-Apparate
üblichen Weise noch nicht niedergezogen ist und der Hebel g h nicht verstellt wurde.
Der Stromverlauf ist dann folgender:
Von dem negativen Pol der Batterie 1 fließt der Gleichstrom über Leitung 2, 3,
Kontakt 4, S, Leitung 6, 7, Kontakt 8, 9, Leitung 10, 11, Kondensator 12, 13, Kabel 14,
Kondensator 15, 16, der Station B, Leitung 17,18, Kontakt 19, 20, Leitung 21,22,23,
Galvanoskop 24, 25 (G), Kondensator 26, 27 (C1) zur Erde 28, um über Erdleitung 29
zur Batterie 1 der Station A zurückzukehren. Die Kondensatoren 12, 13, 15, 16 und 26, 27
werden demzufolge durch einen Strom geladen, welcher die umgekehrte Richtung wie
der Arbeitsstrom hat. Das Galvanoskop macht dabei aber keinen Ausschlag und verbleibt
in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise in Ruhe, weil der Strom in solcher Richtung auf das
Galvanoskop einwirkt, daß die in Fig. 8 veranschaulichte Stellung gewahrt bleibt, bei
welcher die Batterie 64 nicht in Wirksamkeit treten kann.
In der Gebestation A fließt noch von der Batterie 1 ein Zweigstrom über 2,3,4,5,6,
Kontrollrelais 31,32,. Leitung 33,34,35 zur Erde, um über 29 zur Batterie zurückzukehren.
Da das Kontrollrelais aber auf negative Stromstöße nicht anspricht und nur den
Zweck hat, bei Übersendung eines Zeichens
zur entsprechenden Zeit auch in der Ausgangsstation den Abdruck des Zeichens zu
bewirken, so verbleibt dasselbe zunächst in Ruhe.
Bei der Betrachtung der für die Fig. 9 in Betracht kommenden Stromverläufe ist zunächst
zu berücksichtigen, daß von der Ortsbatterie 64 der Strom gewöhnlich, also bevor
das Spiegelgalvanoskop G seine Strahlen auf das Selenstück sl wirft, über Leitung 65 in
der in Fig. 8 ersichtlichen Pfeilrichtung über Selenstück s, Leitung 66, 67, 68, 69, 70, 71,
Erde 72 und zurück über 73 zur Batterie 64 seinen Weg nimmt, und zwar aus dem Grunde,
λνεϋ der Widerstand des jeweilig bestrahlten
Selenstückes geringer ist als der Widerstand des nicht bestrahlten Selenstückes. Über
Selenstück s1 findet der Strom der Batterie 64 nur seinen Weg, wenn das Selenstück erst
durch Bestrahlung einen geringeren Widerstand erhalten hat. Der Anker 116 bleibt
aus diesem Grunde zunächst außer Berührung mit der Kontaktschraube 117.
Wird nun in der aus Fig. 9 ersichtlichen Weise bei der Weiterdrehung der Schlittenachse
in Station A auch die Lippe α mit dem
Stift e1 in Berührung gebracht, so fließt ein positiver Stromstoß von der Batterie 36 aus
über'Leitung 37,38 zu dem durch Anheben des Kontakthebels 4 geschlossenen Kontakt
48, 5 zur Leitung 6, 7 und, da auch gleichzeitig der Kontakthebel 47 angehoben ist,
weiter über Kontakt 8, 9, Leitung 10, 11 zum Kabel 14, um dann die Ladung der Kondensatoren
12, 13 und 15, 16 umzukehren.
Der Strom nimmt dann weiter seinen Weg über Leitung 17, 18, Kontakt 19, 20, Zweigstelle
21, Leitung 22, 23, Spiegelgalvanoskop 24, 25 und kehrt die Ladung des Kondensators
26, 27 um, bevor er über 28 zur Erde und , über 29 in die Station A ζην Batterie 36 zurückkehrt.
Das Galvanoskop 24, 25 der Station B erhält nun einen Ausschlag, so daß der Lichtstrahl
nicht mehr das Selenstück s, sondern s1 trifft. Hierdurch wird bewirkt, daß, indem
der Widerstand in s steigt, dagegen in s1
entsprechend fällt, der Strom von der Ortsbatterie 64 seinen Weg über Leitung 65,
Selenstück s1, Leitung 74, 75, 76, y/, polarisiertes
Relais R, Leitung 71, zur Erde 72 nimmt, um über Erde 73 zur Batterie 64 zurückzufließen.
Das Relais R zieht dadurch den Anker 116 gegen den Kontakt 117, wodurch
ein neuer Ortsstromkreis von der Batterie 99 ausgehend geschlossen wird.
Der Stromverlauf der Ortsbatterie 99 ist folgender:
Von der Batterie 99 ausgehend (Fig. 9) über Leitung 100, 101, 115 zürn Anker 116,
. darauf weiter über Kontakt 117, Leitung 104, 105 zum Kern ΐοό, IO7 des üblichen
Hughes-Elektromagneten, über Anker 108,109, über Ständer Iio, in, 112 zur Spule und
über 113 zur Erde, um über 114 zur Batterie
99 zurückzukehren. Dieser Stromverlauf bleibt aber nur einen Augenblick bestehen,
da, sobald der Magnetismus des Kernes 106, 107 des Hughes-Elektromagneten
in der üblichen Weise geschwächt ist und den Anker nicht mehr festhalten kann, dieser
bei seinem Abschnellen in bekannter Weise den Auslösehebel 45 verstellt, welcher dann
die Druckachse ebenfalls in bekannter Weise mit dem Laufwerk kuppelt und den Abdruck
des gewünschten Zeichens durch Anheben des Papierstreifens bewirkt. Der Anker 108, 109
schließt, sobald er angehoben wird, weil der Auslösehebel 45 mit der Erdleitung 46 verbunden
ist, einen Stromkreis, welcher es ermöglicht, daß der Kondensator 26, 27 sich entladet; die eine Seite des Kondensators entladet
sich dabei über das Galvanoskop 25, 24, die Leitung 23,22,21,41,42,43,44,45, zur
Erde 46, während sich die andere Seite des Kondensators zur Erde 28 entladet. Durch
die Entladung des Kondensators wird das Zurückgehen des Galvanoskops in seine in
Fig. 8 ersichtliche Ruhelage unterstützt.
In der Station A wird bei Übersendung go des positiven Stromes ein Teil desselben abgezweigt
und gelangt in das Kontrollrelais R C, indem der Strom von der Batterie 36
aus über 37, 38, 48, 5, 6, 30 zum Kontrollrelais R C gelangt und über 31, 32, 33, 34, 35
zur Erde und von 29 wieder in die Batterie 36 zurückfließt. Durch die hierdurch bedingte
Verstellung des Ankers 83 (Fig. 9), welcher dann mit Kontakt 84 Berührung erhält, fließt
ein Strom von der Ortsbatterie 8.0 aus über Leitung 81, 82, dann weiter über 83, 84, 85,
86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93 über 94 zur Erde, um bei 95 wieder in die Batterie 80 einzutreten,
wodurch die mit Bezug auf die Batterie 99 der Station B beschriebene Erschei1
nung auch für Station A eintritt, d. h. es wird auch zu derselben Zeit, in welcher der
Elektromagnet den Abdruck eines Zeichens in Station B veranlaßt, der Elektromagnet
in A erregt und bewirkt auch dort den Abdruck des gewünschten Zeichens. Das Kontrollrelais
R C hat dabei den Zweck, zu verhüten, daß der Linienstrom selbst in den Hughes-Elektromagneten geschickt wird, indem
die Ortsbatterie 80 eingeschaltet wird.
In Fig. 10 hat die Lippe α den Stift e1
verlassen, während die Lippe b noch darauf verbleibt. Der Hebel df ist angehoben, der
Hebel gh dagegen gesenkt; die Verbindungen 8,9 und 4,5 bleiben geschlossen; ein ganz
kurzer negativer Strom geht von der Batterie I aus und folgt dem vorher beschriebenen
Weg i, 2, 3, 4, 5, 6, 30, 31, 32, 33, 34,
35, 29 sowie 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15,
16, 17, 18, 19,20,21; jedoch fließt er in der
Station B direkt zur Erde auf dem Wege 41, 42, 43, 44, 45, 46 und tritt in der Station A
bei 29 wieder ein, weil die Verbindung zwischen 45 und 44 so lange bestehen bleibt,
als die Schlittenachse in der bei Hughes-Apparaten bekannten Weise nach vollständiger
Umdrehung den Anker 108 wieder auf mechanischem Wege gegen den Elektromagnetkern
angedrückt hat.
In Fig. 11 haben beide Lippen α b den Stift e1 verlassen, die Hebel df und g h be-
■· finden sich beide in der Ruhelage. Zwischen
47 und 9 sowie zwischen 4 und 5 besteht der Kontaktschluß. Das Kabel 14 und die
Kondensatoren 13, 12 kehren in ihren normalen Zustand zurück, da sie mit der Erde
in Verbindung stehen, und zwar auf dem Wege 11, 10, 9, 47, 49, 50, 51, 52, 53.
Der Strom der Batterie I fließt im Kontrollrelais R C auf dem gewöhnlichen Wege
i, 2, 3, 4, 5, 6, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 29, ohne dasselbe dabei in Tätigkeit setzen zu können.
In der Station B \rerbleibt die Verbindung
mit der Erde; infolgedessen entladet sich das Kabel 14 und der Kondensator 15, 16 auch
von jener Seite auf dem Wege 17, 18, 19, 20,
21, 41,42,43,44,45,46.
Bei der Übersendung eines Zeichens von A nach B bleibt das Empfangsrelais R in der
Station A stets in seinem Ruhezustande, so daß der Anker 97 gegen den Kontakt 98
nicht anliegt. Der Strom von der Ortsbatterie 54 fließt daher über Leitung 55, 56
in Pfeilrichtung durch das Selenstück s und über Leitung 57, 58, 59, 60, 61, 62 zur Erde,
um bei 63 wieder in die Batterie 54 zurückzukehren.
In der Station B fließt dagegen bei Übersendung eines Zeichens von A nach B der
negative Strom der Linienbatterie 120 beständig durch das Kontrollrelais R C, indem
er seinen Weg, von 120 ausgehend, über 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130
zur Erde und darauf über 131 zurück zur
Batterie 120 nimmt. Es ist dabei besonders zu betonen, daß die Kontrollrelais 31, 32
bezw. 126, 127 durch negative Stromstöße nicht erregt, sondern nur durch positive
Stromstöße erregt werden können. Die Verbindung zwischen 102, 103 bleibt beständig
unterbrochen, weil der negative Strom den Kontaktschluß des Kontrollrelais nicht herbeiführen
kann.
In Fig. 12 befindet sich die Station A zur Aufnahme eines Zeichens bereit, Es besteht
Kontaktschluß zwischen 47 und 9. In A und B hat die Verbindung von der Linie zur
Erde zwischen 51, 52 bezw. 44, 45 aufgehört, weil die Schlittenachse ihren Lauf vollendet
hat, indem die Schlittenachse bei ihrem Umlauf in üblicher Weise das Zurückführen des
Ankers gegen die Elektromagnetpole auf mechanischem Wege bewirkt.
Die Station A kann ein anderes Zeichen übermitteln oder ein Zeichen von der Station B
empfangen. Sowohl in dem einen wie in dem anderen Falle wiederholen sich die soeben
beschriebenen Erscheinungen.
Die Übermittelungsphasen eines Zeichens dauern nur eine äußerst kurze Zeit, deshalb
ist die Möglichkeit gegeben, von beiden Stationen die Zeichen äußerst schnell hintereinander
zu geben und zu empfangen.
Die Umänderung, welche der Hughes-Apparat erfahren muß, um dem vorliegenden
System angepaßt zu werden, ist in Fig. 1 bis 7 ersichtlich:
Der Schlitten ist mit zwei Lippen α b und c d (Fig. 3) und zwei Buchsen in η (Fig. 1
und 2) versehen.
Die innere Lippe α b ist mit dem Rahmen g α b h (Fig. 3) und die Lippe c d mit dem
Rahmen ic dl (Fig. 3) fest verbunden. Lippe
α b steht mit der unteren Buchse η und die Lippe c d mit der oberen Buchse m vermittels
eines Zugbügels j k 0 (Fig. 2) in Verbindung, welch letzterer ebenso wie Lippen und
Buchsen vollständig freie Bewegungsfähigkeit haben muß.
Die Lippenträger wirken auf die Buchsen mittels zweier Arme ein, welche diametral
angreifen und deshalb im Zug ausgleichend wirken.
Die äußere Lippe läuft zuerst auf den von der betreffenden Taste aus angehobenen Stift
auf, worauf erst die innere Lippe zur Wirkung gelangt, und letztere fällt gleichzeitig
oder früher wie die äußere Lippe zurück.
Der Apparat, welcher die mechanische Bewegung des Schlittens auf die Kontaktvorrichtung
übersetzt, ist durch die Fig. 5 bis 7 dargestellt.
Die Buchsen m und η stehen durch zwei
Hebel a} bA bezw. c1 dx (Fig. 6) in Verbindung,
welche unter Federwirkung stehen und auf vier Winkelhebel ef derart einwirken,
daß sie von den Kontakten r bezw. s'2, welche in den Fig. 8 bis 12 mit 5 bezw. 9 bezeichnet
sind, abgehoben werden können.
In Fig. 5 ist der untere linke Winkelhebel ef durch den Hebel a1 b1 und der rechte
untere Winkelhebel ef λ^οη dem Hebel c1 dl
verstellt. Es sind demzufolge nur die oberen Winkelhebel mit den Kontakten r und s1 in
Berührung. Die Enden der Hebel al bl bezw.
c1 d1 drücken nicht direkt, sondern unter Vermittlung
von Isolationsstücken u und ν auf die Winkelhebel ef.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Verfahren, um die Telegraphic mittels Typendrucktelegraphen, bei denen der Abdruck der Zeichen in ungleichmäßigemίο Zeitabstande erfolgt (System Hughes), für lange Leitungen geeignet zu machen, bei welchem jedem den Abdruck eines Zeichens bewirkenden Stromstoße ein Stromstoß umgekehrter Richtung folgt, dadurch gekennzeichnet, daß vor Abdruck eines Zeichens oder einer Zeichengruppe • ein Stromstoß über die Leitung gesendet wird, welcher gegenüber dem den Zeichenabdruck bewirkenden Stromstoß ebenso wie der nach dem Abdruck eines Zeichens oder einer Zeichengruppe über die Leitung gesendete Stromstoß eine umgekehrte Richtung aufweist, so daß für zwei hintereinander erfolgende Typenabdrücke zwei den Abdruck veranlassende, dagegen vier Gegenstromstöße über die Leitung gesendet werden, zum Zweck, nicht nur die schädliche Wirkung der elektrostatischen ' Kapazität in der Leitung zu unterdrücken, sondern auch die Leitung vor Übersendung eines Zeichens oder einer Zeichengruppe für die Aufnahme des die Druckarbeit verrichtenden Stromstoßes geeignet vorzubereiten.
- 2. Zur Ausübung des unter 1. geschützten Verfahrens die Umgestaltung des Hughes-Apparates in der Weise, daß auf der Schlittenachse eine zweite Buchse vorgesehen ist, welche ähnlich wie die bekannte Buchse von einer zweiten Lippe beim Umlauf der Schlittenachse verstellt wird und dadurch auf eine Kontaktvorrichtung einwirkt, welche gemeinsam mit der üblichen Kontaktvorrichtung bei Übermittlung eines jeden Zeichens die gewünschten drei Stromstöße in passender Zeitfolge über die Linienleitung zu sendenermöglicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt im der Reichsdruckerei.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE170539T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146372C true DE146372C (de) |
Family
ID=5688797
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146372D Active DE146372C (de) | |||
| DENDAT170539D Active DE170539C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170539D Active DE170539C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE170539C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3780444A (en) * | 1971-05-12 | 1973-12-25 | Ambac Ind | Gyrocompass |
-
0
- DE DENDAT146372D patent/DE146372C/de active Active
- DE DENDAT170539D patent/DE170539C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3780444A (en) * | 1971-05-12 | 1973-12-25 | Ambac Ind | Gyrocompass |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE170539C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT146301B (de) | Verfahren zur Feststellung von Standorten mittels rotierender Funkbake. | |
| DE226615C (de) | ||
| DE146372C (de) | ||
| AT133456B (de) | Empfangseinrichtung einer elektrischen Fernsteueranlage zur Einleitung verschiedenartiger Arbeitsvorgänge nach der Impulszahlmethode. | |
| DE728553C (de) | Einrichtung zur Duplizierung von Zaehlkarten | |
| DE533908C (de) | Einrichtung zur elektrischen Zeichenuebertragung, insbesondere zur UEbertragung von Boersenkursen nach einer oder mehreren Empfangsstationen mittels Stromstoessen oder Stromaenderungen, welche in an und fuer sich bekannter Art von einer oder mehreren Zentralstellen abgegeben werden | |
| DE868918C (de) | Drucktelegrafensystem mit Gegenverkehr, insbesondere fuer drahtlose UEbertragung | |
| DE251835C (de) | ||
| DE1086921B (de) | Rechenmaschine | |
| DE736580C (de) | Anordnung zum Empfang von Fernsteuerimpulsen bzw. -impulskombinationen | |
| DE1101026B (de) | Schnellarbeitende automatische Druckmaschine | |
| DE514962C (de) | Verfahren zur Unschaedlichmachung von positiven (atmosphaerischen) und negativen (Fading-) Stoerungen bei der UEbermittlung, insbesondere drahtlos gesendeter Telegraphierzeichen | |
| DE260809C (de) | ||
| DE530769C (de) | Verbindung einer Rechenmaschine mit einer Kartenlochmaschine | |
| AT159013B (de) | Anordnung zum wahlweisen Anruf von Abzweigstellen einer Gesellschaftsleitung. | |
| DE456822C (de) | UEbertragungsvorrichtung fuer telegraphische Zeichen mit synchron arbeitenden umlaufenden Verteilern auf den Sende- und Empfangsstationen zur Weitergabe von Stromstoessen aus einer oder mehreren Leitungen auf eine oder mehrere andere Leitungen | |
| DE44590C (de) | Repetir-Commandoapparat mit Controle | |
| DE371087C (de) | Verfahren, Vorrichtung und Schaltungsanordnung zur Nachrichtenuebermittlung in Geheimschrift | |
| DE203620C (de) | ||
| DE67122C (de) | Drucktelegräph | |
| DE66910C (de) | Typendrucktelegraph ohne Uhrwerk | |
| DE135714C (de) | ||
| DE145223C (de) | ||
| DE972719C (de) | Elektromechanischer Zaehler fuer Rechenmaschinen | |
| AT24745B (de) | Typendrucktelegraph. |