DE146337C - - Google Patents

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DE146337C
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Germany
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rail
levers
clamping
bit bar
clamps
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B1/00Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
    • B68B1/13Devices for preventing bolting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Pferden das Durchgehen abzugewöhnen bezw. sie daran zu verhindern, hat man an der Kopf zäumung Hebel angebracht, welche durch besondere Zügel angezogen werden konnten und dann gegen Ober- oder Unterkiefer des Tieres drückten, so daß durch diesen Druck das Tier gebändigt wurde. Bei der vorliegenden Erfindung werden diese Druckhebel, welche paarweise an jedem Ende
ίο der Gebißstange befestigt sind, mit Hülfe von Schienen bewegt, welche die oberen Klemmbügel oder Klemmhebel herabziehen und beim Herabziehen die unteren Klemmbügel anheben, zu welchem Zweck die Schienen gegeneinander gewölbt sind, so daß die unteren Bügel bei Bewegung der Schiene nach oben ausweichen müssen. Da hierbei eine Verschiebung der Schiene in seitlicher Richtung eintritt, so wird auf das Maul des Tieres von drei Seiten ein Druck ausgeübt, welcher es bändigt.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die vorliegende Erfindung, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 zeigt die Erfindung in der Klemmstellung, und
Fig. 3 veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung die Klemmbügel mit Schiene.
An der Gebißstange 1 ist an jeder Seite ein Auge 2 vorgesehen, durch welches ein Bolzen 3 geht, der vorn einen Ring trägt und hinten durch eine Mutter 4 mit Vorsteckstift gesichert ist. In den Ring faßt der Fahrzügel. Auf dem Bolzen 3 sind die beiden Klemmbügel 5 und 6 drehbar ange
ordnet. Die beiden Klemmbügel 5 liegen oberhalb der Gebißstange und drücken beim Herabziehen von oben gegen die Nüstern. Die Hebel 6 liegen unterhalb der Gebißstange und drücken, wenn sie angezogen werden, von unten gegen den Unterkiefer des Tieres. Zur Bewegung der beiden Hebel 5 und 6 dient eine Schiene 7, welche geschlitzt ist (Fig. 3). Die beiden Hebel 5 und 6 sind ungefähr in ihrer Mitte seitlich ausgeschnitten, so daß die Schiene 7 mit ihrem Schlitz um die schwächeren Teile der beiden Hebel 5 und 6 herumgreifen kann. Die Schiene 7 hat unten noch eine Öse 8, in welche der Klemmzügel einfaßt. Die Schiene 7 liegt nun für gewöhnlich derart in den Hebeln 5 und 6, daß diese die Stellung der Fig. 1 aufweisen. Um das Durchgehen zu verhindern, werden mittels des Klemmzügels die Schienen 7 angezogen, die dann die oberen Hebel 5 einfach nach unten mitnehmen. Vermöge ihrer bogenförmigen Gestalt drücken sie beim Abwärtsgehen gegen die Ausschnitte der Hebel 6, so daß diese angehoben werden und die Stellung der Fig. 2 einnehmen. Es wird also durch das Herabziehen der Schiene 7 sowohl jeder obere Hebel 5 wie auch jeder untere Hebel 6 bewegt. Es ist selbstverständlich, daß die Form der Hebel eine beliebige ist. Es läßt sich auch die Anordnung in der Weise umkehren, daß die Schiene nur aus einem schmalen Stück besteht, das in zwei Schlitzen der Hebel 5 und 6 sich bewegt. Auch in diesem Fall wird die gleiche Wirkung eintreten. Am Ende der Hebel 5 und 6 können noch stumpfe Druckknöpfe angebracht werden, um die Wir-
kung der Vorrichtung zu erhöhen. Die Druckknöpfe an den unteren Hebeln können zwischen den beiden Schlitzen liegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens der Pferde, bestehend aus je zwei an der Gebißstange befestigten, auf die Nüstern und den Unterkiefer des Pferdes wirkenden Klemmbügeln, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiderseitig an der Gebißstange (i) befestigten Klemmbügelpaare (5, 6) mit je einer die Klemmzügel tragenden Schiene (7) in Eingriff steht, welche Schienen (7) gegeneinander gewölbt sind, so daß sie beim Abwärtsziehen der oberen Klemmbügel die unteren nach oben drücken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckereI.
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