DE145779C - - Google Patents

Info

Publication number
DE145779C
DE145779C DENDAT145779D DE145779DA DE145779C DE 145779 C DE145779 C DE 145779C DE NDAT145779 D DENDAT145779 D DE NDAT145779D DE 145779D A DE145779D A DE 145779DA DE 145779 C DE145779 C DE 145779C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slot
tongue
tip
parts
drawing pen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT145779D
Other languages
English (en)
Publication of DE145779C publication Critical patent/DE145779C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K17/00Continuously-adjustable nibs, e.g. for drawing-pens; Holders therefor
    • B43K17/005Continuously-adjustable nibs, e.g. for drawing-pens; Holders therefor continuously-adjustable nibs

Landscapes

  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

Siqewtivwi, öa
icijcH $ak&ntamfe.
fiicji be-z SaA\wv\.tiw\ci
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher hat man die Zungen von Reißfedern jeden Systems aus einem einzigen Stück hergestellt und dieselben mußten daher beim Brechen oder Stumpfwerden der Spitze nach-S geschliffen werden, was. Anlaß zu mancherlei Unzukömmlichkeiten geben kann. . .
So z. B. werden die Zungen durch das Schleifen kürzer und dadurch die Spitzen dicker, ferner bedarf man, namentlich bei
ίο komplizierten Schleif arbeiten, eines fachkundigen Schleifers. Allerdings hat man bereits das eine Federblatt leicht abnehmbar gemacht, so daß es im Bedarfsfall auch ausgewechselt werden konnte. Dann, mußte aber das verbleibende Blatt doch nachgeschliffen werden, so daß es dem etwa neu eingepaßten Blatt gegenüber unter Umständen zu kurz wurde.
Vorliegender Erfindung nach, wird dieser
Übelstand dadurch behoben, daß man beide Zungen mit auswechselbaren Spitzen versieht.
Beiliegende Zeichnung zeigt als Beispiel in
den Fig. 1 und 2 eine Handreißfeder mit auswechselbaren Spitzen in zwei Ansichten mit teilweisem Schnitt und in den Fig. 3 bis 6 zwei Details in der Ansicht und im Schnitt.
Die Zungen 1 und 2 haben nun nicht mehr die übliche Länge, sondern sind um die verwendbare Spitzenlänge kürzer gehalten und laufen vorteilhaft stumpf aus. An diesen Zungen sind nun eigene Spitzen 3, 4 auswechselbar befestigt, und zwar wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, beispielsweise in der "Weise, daß die Spitze am unteren Ende in eine Gabel 5 endet, in welche eine in die Zunge geschraubte Befestigungsschraube 6 eintritt, während nahe dem anderen Ende ein am besten an der Zunge angeordneter Stift 7 in eine Bohrung der Spitze eintritt. Die Spitze wird durch einfaches Lüften der Schraube 6 mittels der an dem abschraubbaren Handgriff 9 angeordneten Schraubenzieherspitze IO gelöst und ebenso leicht kann eine neue Spitze befestigt werden. Da der Herstellungspreis solcher Spitzen verhältnismäßig gering ist, wird man eine beschädigte Spitze statt nachzuschleifen in der Regel durch eine neue ersetzen, wodurch man von Schleifarbeiten unabhängig ist.
Erwähnt sei, daß die oben angegebene Befestigung nur ein Beispiel ist, und daß dieselbe unter Beibehaltung des Erfindungsgedankens auch in anderer Weise, z. B. durch Einschieben der Spitze in die geschlitzte, gegebenenfalls mit einem Kreuzschlitz versehene Zunge erfolgen kann.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Art der . Zungenbefestigung, bei welcher zum Lösen und Befestigen der Spitzen kein Werkzeug erforderlich ist, bei welcher vielmehr, ähnlich wie bei einem Bajonettverschluß, ein Lösen und Befestigen der Spitzen durch Verschieben und Verdrehen derselben erfolgt. Die Spitze 3 ist hierbei gleichfalls zu einer Gabel 5 ausgebildet, allein der Schlitz dieser Gabel erweitert sich am Schlitzboden zu einer kreisförmigen Öffnung. Der die Befestigung der Spitze vermittelnde Bolzen 6 ist auf jener Höhe, auf welche er mit der Gabel in Berührung kommt, nicht zylindrisch geformt, sondern der zylindrische Querschnitt ist auf einer Seite bei 11 (oder aber auf zwei Seiten) um etwas weniger als bis zur Hälfte der Dicke abgeflacht, derart, daß der vordere,
Verein deutsche?* Jnoenieure Bezirksvercin a.d. niederen Ruhr.
engere Teil des Gabel Schlitzes in der Richtung der Abflachung auf den Bolzen aufgeschoben werden kann. Befestigt man nun den Bolzen 6 auf der Zunge ι derart, daß er sich nicht verdrehen kann (z. B. durch Annieten oder durch festes Aufschrauben), so kann die Spitze nur in einer Stellung, und zwar in der mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellung mit ihrer Gabel auf den Bolzen 6
ίο aufgeschoben werden, weil nur dieser Stellung die Schlitzbreite und die geringere Dimension des Bolzenquerschnittes gleich sind. Verdreht man die vollständig aufgeschobene Spitze in der Pfeilrichtung in die Endstellung, dann ist dieselbe gegen ein Abfallen gesichert, weil der volle Durchmesser des Bolzenquerschnittes, der nunmehr auf dem Schlitz senkrecht steht, durch denselben nicht hindurchtreten kann. In der wirksamen Stellung wird die Spitze wie früher durch den zweiten Stift 7 festgestellt. Es ist klar, daß man bei dieser Befestigung die Spitzen auch ohne gänzliches Abnehmen reinigen kann, und zwar in der
• Weise, daß man die Spitzen etwas, aber nicht bis in die angedeutete Lösestellung, zur Seite dreht, ähnlich wie dies bei Reißfedern mit einem verdrehbaren Blatt bereits bekannt ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Reißfeder, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung- des Nachschleifens beide Spitzenteile (3, 4) leicht lösbar und daher auswechselbar an den zwei Zungenteilen (1, 2) angebracht sind.
2. Reißfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Spitzenteile durch eine in deren geschlitztes Ende (5, Fig. 3 und 4) eingreifende Schraube (6) erfolgt, während ein am Ende des Zungenteiles angebrachter Stift (7) in ein entsprechendes Loch an dem Spitzenteile eingreift und dessen Stellung sichert.
3. Reißfeder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Reinigung der Spitzenteile ohne gänzliches Abnehmen derselben das Ende des Schlitzes (5) kreisförmig bis auf die Stärke des Bolzens (6, Fig. 5 und 6) erweitert ist, der seinerseits fest auf dem Zungenende sitzt und zwecks Einführung in den Schlitz (5) nach Art eines Bajonettverschlusses an diesem Teile bis auf die Breite des Schlitzes (5) abgeflacht ist.'
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT145779D Active DE145779C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE145779C true DE145779C (de)

Family

ID=413100

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT145779D Active DE145779C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE145779C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2799023A1 (de) Schraubendreher für Knochenschrauben
DE2624370B2 (de) Scheibenschneider für Blech o.dgl
DE145779C (de)
DE3140269C2 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von Gartenböden
DE3303772C2 (de) Bremsklotzschuh für Schienenfahrzeuge
DE321964C (de) Gartengeraet mit gegeneinander auswechselbaren Arbeitsteilen
DE311063C (de)
DE69809780T2 (de) Schneideinsatzhalter und schlüssel für schneideinsatzhalter
DE255845C (de)
DE441992C (de) Roehrenkontaktfassung
AT402254B (de) Wandabstandhalter
DE303526C (de)
DE2833565C3 (de) Werkzeug als Montagehilfe zum Anschließen eines Koaxialkabels an einen Koaxialsteckverbinder und umgekehrt als Demontagehilfe
DE2660679C2 (de) System verschiedener Garten- bzw. Haushalts-Stielgeräte
DE2358795C3 (de) Führungsaufsatz für Webeschäfte
DE242285C (de)
DE200843C (de)
DE862244C (de) Vorrichtung zum Befestigen eines Werkzeuges oder eines Werkzeug- oder Werkstueckhalters an der Spindel einer Werkzeugmaschine
DE1501804A1 (de) Elektrodenhalterung
DE304030C (de)
DE147957C (de)
DE1231588B (de) Vorrichtung zum Verbinden eines Griffes mit dem Drueckerhals eines Tuerdrueckers
DE186147C (de)
DE252035C (de)
DE641788C (de) Schlagbohrwerkzeug