DE142175C - - Google Patents

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DE142175C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0043Muffle furnaces; Retort furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0062Heat-treating apparatus with a cooling or quenching zone

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Retortenglühofen zum pxydfreien Glühen von Metallgegenständen unter Anwendung eines hydraulischen und eines Deckelverschlusses der Retorte, wobei die in der Retorte befindliche Luft nach Einführung der Gegenstände in die Retorte durch einen Dampf strom ausgetrieben wird. Die Gegenstände werden nach dem Glühen mit Hülfe eines Drahtes oder einer
ίο Kette in das als hydraulischer Verschluß der Retorte dienende Wasser eingeführt und werden sich in diesem Wasser abkühlen, bevor sie mit der atmosphärischen Luft in Berührung kommen.
Der Erfindung gemäß wird der Metallgegenstand in der geneigten Retorte α ausgeglüht. Diese Retorte wird am oberen Ende durch die in den Türrahmen f dicht eingesetzte Tür e verschlossen, nachdem die Metallgegenstände
ao in die Retorte eingeführt worden sind. Das untere Ende c der Retorte ragt über den Ofen b hinaus und taucht in das Wasser des Gefäßes d, so daß hierdurch ein Wasserverschluß geschaffen wird. Die Luft wird aus der Retorte nach Füllung derselben und nach Verschluß der Türe durch Dampf ausgetrieben, welcher durch das Rohr k eingeführt wird und welcher-mit der Luft durch das Rohr/ am oberen Ende der Retorte austritt. In das Rohr / kann ein Regelungsventil eingeschaltet sein.
Wenn man beispielsweise Drahtringe g ausglühen will, werden dieselben durch die Drähte h aneinander gehängt und durch den Draht i in die -Retorte eingeführt. Dieser Draht i wird von unten in die Retorte eingesteckt und greift an dem ersten Drahtring g an. Durch einen Zug an dem Draht i, welcher auch als Kette gedacht sein kann, zieht man die auszuglühenden Metallgegenstände in die Retorte. Am unteren Ende der, Retorte ist eine Anschlagsstange 0 angebracht, welche aus der Retorte herausgenommen werden kann und verhütet, daß die auszuglühenden Metallgegenstände von selbst in das Wassergefäß rutschen. Nach Füllung der Retorte wird die Tür e geschlossen und die Luft durch den Eintritt von Dampf durch das Rohr k ausgetrieben. Nach dem Ausglühen der Gegenstände wird die Stange ο entfernt, und dann werden die Gegenstände mit Hülfe des Drahtes i durch das Wasser im Gefäß d hindurchgezogen, wobei die Gegenstände gekühlt werden, bevor sie noch mit der Luft in Berührung kommen können. Man legt dann die abgekühlten Gegenstände auf die Fläche j. Man könnte auch die Retorte α wagerecht anordnen und dieselbe dann nur mit einem in Wasser tauchenden, schrägen Mundstück c versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Retortenglühofen für Metallgegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ermöglichung eines oxydfreien Glühens der Gegenstände nach Einführung derselben in
    (2. Auflage, ausgegeben am n.Mai igoS.)
    eine mit dem einen offenen Ende in Wasser tauchende Retorte (a) diese am oberen Ende durch einen Deckel (e) fest verschlossen wird, worauf nach Ausblasen der Luft durch einen Dampfstrom die aneinander gereihten und durch einen Anschlag (o) am Herausrutschen gehinderten Gegenstände aus dem Ofen mit Hülfe eines Drahtes oder einer Kette (i) zunächst ins Wasser gezogen werden, so daß sie erst nach erfolgter Kühlung mit der Luft in Berührung treten können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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