DE26798C - Behandlung der zur Herstellung von Prägestempeln verwendeten Metall blöcke - Google Patents

Behandlung der zur Herstellung von Prägestempeln verwendeten Metall blöcke

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DE26798C
DE26798C DENDAT26798D DE26798DA DE26798C DE 26798 C DE26798 C DE 26798C DE NDAT26798 D DENDAT26798 D DE NDAT26798D DE 26798D A DE26798D A DE 26798DA DE 26798 C DE26798 C DE 26798C
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DE
Germany
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gas
metal blocks
die
uninterruptedly
deoxidizing
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Application number
DENDAT26798D
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A. H. HARRISON in Palace Chambers, Westminster, England
Publication of DE26798C publication Critical patent/DE26798C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J17/00Forge furnaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J1/00Preparing metal stock or similar ancillary operations prior, during or post forging, e.g. heating or cooling
    • B21J1/06Heating or cooling methods or arrangements specially adapted for performing forging or pressing operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
V (Westminster, England).
Die zu prägenden Metallblöcke werden in die an beiden Enden durch Thüren c verschliefsbaren Muffeln Ay und A2 eingesetzt. In der Retorte A wird das zur Behandlung der Stempel dienende Gas erzeugt, welches man während des Erhitzen? der Blöcke durch die Regulirhähne b in die Muffeln leitet. Uni die glühend gemachten Metallblöcke aus den Muffeln wieder herauszunehmen und unter den Präghammer zu bringen, benutzt man die in den Fig. 4 und 5 in Grimdrifs und Seitenansicht (beide mit theilweisem Schnitt) gezeichnete Zange. Die Schenkel derselben sind rohrartig hohl, und an ihrem Maule sind hohle, klauenförmig gebogene Röhrchen d angebracht, welche nach innen mit den Hohlräumen der Schenkel in Verbindung stehen, nach aufsen dagegen Ausströmöffnungen besitzen. Verbindet man nun mittelst biegsamer Rohre e die Enden der Handgriffe/ der Zange mit dem Rohr α bezw. dem Gasgenerator A, erfafst jetzt mit den Klauen d einen Metallblpck in der Muffel und bringt ihn in das Gesenk, Fig. 6, so ist es einleuchtend, dafs infolge der eigenthümlichen Beschaffenheit der Zange der erfafste Metallblock während dieser Vorgänge ununterbrochen von- dem durch die Zangenschenkel strömenden und durch die Klauen austretenden Gase umspült bleibt. Oeffnet man nun noch die aus der Glasretorte in das Innere des Gesenkes führenden Rohrleitungen mittelst der Hähne g, damit das Gas in das Gesenk einströmen kann, so ist auch hier bis nach vollendeter Prägung der Metallblock h in die heifse, den Stempel nicht oxydirende Gasatmosphäre eingehüllt und wird somit durch diese Behandlungsart der zu prägenden Metallblöcke eine Oxydation derselben vollkommen verhindert.
Anstatt in geschlossenen Muffeln können die Metallstücke auch in offenen Tiegeln von feuerfestem Thon, Graphit oder Eisen erhitzt werden, jedoch müssen diese Gefäfse so beschaffen sein, dafs sie schliefslich noch geschlossen und mit dem Gasgenerator in Verbindung gebracht werden können.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Das Verfahren, Metallblöcke, aus welchen Prägstempel hergestellt werden sollen, in einer mit Wasserstoff oder Kohlenwasserstoffgas gefüllten, geschlossenen Muffel zu erhitzen und dieselben auch während des Herausnehmens aus der Muffel, sowie während des Transportes und Einbringens in das Gesenk und des Prägens selbst ununterbrochen in eine stetig sich erneuernde desoxydirend wirkende Atmosphäre einzuhüllen, zu dem Zweck, eine Oxydation der Oberfläche des Stahlblocks absolut zu verhindern und dadurch eine bessere Prägung zu erzielen.
2. Die Anordnung der Muffeln A1 und A2 und der Generatorretorte A, welche die beiden ersteren mit dem desoxydirenden Gase speist, in einem gemeinsamen Retortenofen, in Verbindung mit den beiderseitigen Verschlüssen c der Retorten.
3. Die Zange / mit hohlen Schenkeln und Maulklauen in Verbindung mit dem biegsamen Rohr e, um das Gas bis zu dem erhitzten Werkstück zu leiten.
4. Das mit Gaszuleitungen versehene Gesenk zu dem Zweck, das Arbeitsstück bis nach erfolgter Prägung ununterbrochen in einer reducirenden Gasatmosphäre zu halten.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013496B (de) * 1952-07-08 1957-08-08 Meyer Roth Pastor Maschf Vorrichtung zum Schweissen von Kettengliedern

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